42 Spieleklassiker
15:56 Uhr - Neulich in der Mittagspause. Ich sitze zwischen zwei absoluten Nichtspielern und spiele 42 Spieleklassiker, während wir uns gleichzeitig unterhalten. Plötzlich fragt mich einer, was ich denn dort die ganze Zeit spielen würde? Bowling, sage ich und demonstriere ihm, wie ich die Kugel mit dem Stylus abstosse und sie daraufhin über beide Bildschirme rollt, um schliesslich die Pins umzustossen. "Ach, du steuerst das über den Bildschirm, mit diesem Stift??" staunt der Non-Gamer, während sich auch der andere Kollege interessiert um mich scharrt. Flink klicke ich mich durch die übersichtlichen Menüs und zeige ihnen, welche Spiele ausserdem dazugehören, während ich mit wenigen Sätzen die Spiele-für-Jedermann-Strategie erläutere. Kurz darauf schauen sie ziemlich verblüfft aus der Wäsche und kommen gemeinsam zu der Erkenntnis, dass sie "DAS auch spielen würden".
Old Maid
Spit
Spit ist ein schnelles Spiel für mehrere Spieler. Die gesamten Karten werden untereinander aufgeteilt und jeweils vier Karten aufgedeckt. Nun müssen alle gleichzeitig und so schnell wie möglich ihre Karten auf den die Haufen in der Mitte werfen. Liegt dort beispielsweise eine Dame, dann darf dort ein König oder ein Bube gelegt werden. Farben spielen dabei keine Rolle. Kann keiner mehr ablegen, werden frische Karten aus den Haufen der Spieler dort abgelegt. Spit ist ein kurzweiliges Spielchen, ohne grossen Tiefgang, dafür aber mit hohem Fun-Faktor.Betrug
In Betrug geht es darum, seine Karten nach der üblichen Kartenfolge verdeckt abzulegen. Spieler 1 muss seine Asse ablegen, Spieler 2 seine Zweien, Spieler 3 die Dreien usw. Brenzlig wird es, wenn man den geforderten Wert nicht auf der Hand hält. Dann muss man nämlich betrügen und eine falsche Karte ablegen. Glaubt man einem solchen Betrüger erkannt zu haben, klickt man das Betrugfeld und die Karten werden aufgedeckt. Je nachdem wer im Unrecht ist, muss den gesamten Kartenhaufen aufnehmen. Das Spiel kann unheimlich viel Spass machen, hat aber den Nachteil, dass ein einzelnes Spiel mitunter viel zu lang läuft. Nur mit viel Glück wird man seine letzten Karten los.Fan Tan
Fan Tan ist ein nettes Spiel für mindestens 3 Spieler. In der Mitte des Spielfelds werden die vier Sieben des Spiels untereinander gelegt. Nun müssen die Spieler versuchen ihre Karten waagerecht in der richtigen Reihenfolge an diese Sieben anzulegen. Viel Raum für Strategie lässt Fan Tan zwar nicht, aber ein geselliger Spass für zwischendurch ist es allemal.Holzkopf
Holzkopf ist ein simples Spiel, in dem es darum geht so schnell wie möglich vier gleiche Karten zu sammeln, indem die Spieler ihre Karten untereinander tauschen. Wer es als erstes schafft, greift blitzschnell zu den drei Münzen, die auf dem Tisch liegen. Holzkopf gehört eindeutig zu den weniger interessanten Spielen der Sammlung, nicht zuletzt weil es jegliche strategische Tiefe vermissen lässt.Black Jack
Ein wahrer Klassiker, der hierzulande auch unter dem Namen 17 und 4 bekannt ist. Alle Spieler stehen nicht nur in gegenseitiger Konkurrenz, sondern müssen auch eine höhere Punktzahl als die Bank haben, die ebenfalls mitspielt. 21 Punkte sind er Black Jack. Wird dieser Wert, durch den Zukauf von Karten, überschritten, hat man seinen Einsatz verloren. Wie die meisten Kartenspiele ist auch Black Jack sehr gut umgesetzt.Hearts
Was man in Hearts auf keinen Fall auf der Hand behalten sollte, sind sämtliche Herzkarten, sowie die Pik-Dame. Vor Beginn des Spiels, tauschen alle Spieler jeweils drei Karten untereinander. Dann werden in bekannter Stich-Manier die Karten abgelegt, wobei Herzen erst von dem Moment an abgelegt werden dürfen, wenn ein Spieler wirklich keine anderen Alternativen mehr hat. Wer anschliessend einen Stich gewinnt, in dem sich eine Herzkarte befindet, der kassiert dafür Strafpunkte. Ganz gewiefte Spieler sammeln, quasi gegen den Strom, alle Herzkarten und die Pik-Dame, um damit "den Mond abzuschiessen". Dadurch verliert man alle seine Strafpunkte, während sämtliche Gegner 26 Strafpunkte kassieren. Hearts ist definitiv ein spannendes und sehr vielfältiges Kartenspiel, dass durchaus das Prädikat "Abendfüllend" verdient, wenn man es mit mehreren Leuten spielt.Paare
Hierbei handelt es sich um eine Memory-Variante, die in diesem Fall mit einem 52er-Blatt gespielt wird. Durch das Audecken von jeweils zwei Karten, müssen alle Paare gefunden werden. Dabei spielen die Farben keine Rolle. Zwei Sieben passen beispielsweise immer zusammen, egal ob Kreuz oder Karo. Naturgemäss ist dieses Spiel eine gute Konzentrationsübung und deswegen immer gut für zwischendurch.Präsident
Präsident ist ein interessantes Kartenspiel, das deutlich kapitalistische Züge trägt. Vor jeder Runde müssen die Spieler Karten untereinander tauschen. Dabei verhält es sich so, dass der Verlierer der letzten Runde gezwungen ist, seine beiden besten Karten abzugeben, während der Sieger es sich aussuchen kann, welche er dem Verlierer zukommen lässt. Wurden alle Karten ausgetauscht, müssen die Spieler versuchen, ihre Stiche so schnell wie möglich abzulegen. Abgelegt werden darf aber nur ein jeweils höherer Stich. Wer also den höchsten Stich ablegt, darf auch mit einem neuen eröffnen. Dieses Prinzip eröffnet dem Spielablauf eine sehr spannende und strategische Note, auch wenn es für den Verlierer natürlich teilweise sehr frustig werden kann. Schafft er es dennoch, seine Stiche strategisch klug einzusetzten und zu gewinnen, ist die Freude dafür um so grösser.Rommé
Das hierzulande äusserst populäre Rommé, ist auf dem Modul nur in der klassischen Variante, nicht aber als Räuber-Rommé vorhanden. Spass macht's aber trotzdem. Grundsätzlich geht es darum, mit seinen Karten Strassen (zb. 7,8,9) und Gleiche (z.b. 10,10,10) zu bilden, um sie abzulegen. Wer es schafft, alle Karten auf einmal abzulegen (Hand-Rommé), bestraft seine Gegenspieler mit der doppelten Menge an Strafpunkte. Rommé gehört defintiv zu den ausgeglichensten und damit besten Spielen der Sammlung.Seven Bridge
Seven Brigde hat nichts mit dee 70er-Edelschnulze von Karat (Ost) und Peter Maffay (West) zu tun, sondern ist eher eine gelungene Mischung aus Rommé und Fan Tan. Auch hier geht's darum, Sieben, Strassen und Gleiche schnellstmöglich abzulegen. Gerade für Rommé-Fans ist Seven Bridge eine gute Alternative.Mau-Mau 1 und 2
Mau-Mau dürfte das erste Kartenspiel sein, dass mir als Kind beigeacht wurde. Möglicherweise varriert die Spielart von Region zu Region, doch die Spielweise, wie ich sie kenne, habe ich in keiner der beiden Versionen wiedererkannt. Mau-Mau 2 kommt da noch am ehesten ran. Das unterschiedliche Spielgefühl hängt vor allem damit zusammen, dass Mau-Mau auf dem Modul mit einem 52er-Blatt (+ Joker) gespielt wird, während ich nur die Skatblatt-Version kenne. In der Version 2 muss man beispielsweise auf eine 2er Karte zwei Karten ziehen und auf eine 3er Karte drei Karten. Fällt eine 9, dreht sich die Spielrichtung. Die aus der Skatvariante berüchtigte 7 spielt hier überhaupt keine Rolle. Variante 1 kommt dagegen komplett ohne diese Strafkarten aus. Möglicherweise ist es nur eine Frage der Gewohnheit, allerdings bin ich mit diesen beiden Mau-Mau Varianten überhaupt nicht warm geworden.Poker
Der Glücksspielklassiker schlechthin, bei dem so mancher wohl schon Haus und Hof verzockt hat. Doch keine Angst, hier hat es keine Folgen, wenn man seine Chips alle verzockt hat. Spass macht das Spiel trotzdem, besonders gegen menschliche Spieler, und die Umsetzung ist wunderbar gelungen. Mehr kann man dazu nicht sagen.Texas Hold 'Em
Ebenfalls ein Klassiker des Glückspiels, bei dem jeder Spieler zwei Karten in der Hand hält, die bestmöglich zu vier offen liegenden, sogenannten Gemeinschaftskarten, passen sollten. Wie auch bei Poker ist das Bluffen, über das Setzen der Beträge, hier das Salz in der Suppe. Allerdings erfolgt das Setzen in Texas Hold 'Em nach gewiefteren Regeln, die eine gewisse Einarbeitungszeit erfordern. Hat man die erstmal hinter sich, macht es dafür um so mehr Spass. Doch auch hier gilt, noch mehr Spass hat man definitiv mit echten, menschlichen Gegnern.Napoleon
Napoleon gehört zu den komplexeren Spielen der Spielesammlung und lässt sich nicht unbedingt intuitiv erlernen. Grundsätzlich gibt es zwei Positionen, die man im Spiel einnehmen kann. Anfangs reizen alle Spieler darum, wer am meisten Stiche machen könne. Derjenige, der sich dort durchsetzt, wird zum Sager und muss nun seinen Worten Tagen folgen lassen. Seine Gegenspieler versuchen dies natürlich zu verhindern. Darüber hinaus gibt es auch noch etliche, kleinere Regeln, die einen schnellen Zugang verhindern. Genug Spieltiefe ist dadurch allerdings vorhanden.Spades
Spades ist ein Kartenspiel für mindestens vier Spieler. Die sich gegenüber sitzenden Spieler, bilden eine Gruppe und versuchen beim klassischen Ausspielen der Stiche gemeinsame Sache zu machen. Wie bei allen Spielen mit Stich-Regelung, ist auch hier eine nette Mischung aus Glücks-und Strategieelementen vorhanden. Solo-Spieler kommen hier allerdings kaum auf ihre Kosten.Kontrakt-Bridge
Wie in Spades, werden auch hier 2-Spieler Teams gebildet. Nach einem Reizen werden diese Teams in Defensiv und Offensiv eingeteilt. Ähnlich wie in Napoleon müssen die Offensiven nun versuchen die gereizten Stiche abzuliefern, während das defensive Team versucht sie daran zu hindern. Etwas komplexer als Spades, entfaltet Kontrakt-Bridge seine wahren Reize erst, wenn tatsächlich auch vier menschliche Gegner am Tisch sitzen.Sternhalma
Halma, wie man es eben kennt. Durch gekonntes Überspringen, versucht man seine sechs Spielfiguren so schnell wie möglich auf die andere Seite zu befördern. Je mehr Spieler mitmachen, desto lustiger wird die, ansonsten doch recht simple Hüpferei. Behält man die Spielhilfe an, zeigt einem der Computer die Züge, die man gehen kann, wodurch das Spiel zu einfach wird.Dame
Dame ist ein wahrer Klassiker der strategischen Brettspiele und spielt sich über den Touch-Screen gleich nochmal so gut. Auch Solo-Spieler haben, dank der drei Schwierigkeitsstufen, ordentlich an den Strategien des Compi-Gegners zu knabbern.Käsekästchen
Der generationsübergreifende Schulbank-Klassiker, nun auch auf dem DS. Dank des Stylus lassen sich die Linien natürlich prima zeichnen. Ansonsten ist das Spiel allerdings ziemlich eintönig, da es doch stark vom Zufall abhängt, ob man gewinnt oder verliert. Käsekästchen zu spielen, ist in etwa so sinnig wie Tic Tac Toe spielen. Trotzdem spielt man es immer wieder.Hasami Shogi
Reversi
Gibt es Leute, die Reversi nicht kennen? Okay, in Reversi spielen zwei Spieler gegeneinander, indem sie ihre Spielplätchen auf dem Spielfeld so ablegen, dass sie die Plätchen des Gegners diagonal, waagerecht oder senkrecht einschliessen. Alle eingeschlossenen Plätchen nehmen dadurch die eigene Farbe an. Das ganze ist bist zum Spielende ein ewiges Hin und Her der Spielfarben, bis einer schliesslich dominiert und das Spiel gewinnt. Obwohl dabei durchaus auch Köpfchen gefordert ist, ist die strategische Tiefe trotzdem nicht allzu hoch.Gomoku
Hinter dem fernöstlich anmutenden Gomoku versteckt sich eigentlich nur ein eigenwilliger Klon des Klassikers Vier gewinnt. Allerdings müssen es hier 5 zusammenhängende Steine sein, die ausserdem noch in einem wesentlich grösseren Spielfeld abgelegt werden müssen. Die Spielsteine können also nicht durchfallen, wie man es von Vier Gewinnt gewöhnt ist. Das grössere Feld erhöhrt dafür aber die strategischen Möglichkeiten.Seeschlacht
Seeschlacht ist ein schnöder Klon des allseits beliebten Schiffe Versenken. Das ganze macht nur wenig Spass, da einerseits das Spielfeld viel zu klein ist und anderseits die Figuren der Schiffe nicht mal annähernd an das Original heranreichen. Einige gravierende spielerische Unterschiede geben dem ganzen schliesslich den Rest. Landet man zum Beispiel einen Treffer, darf man keinen weiteren Schuss abfeuern.Backgammon
Backgammon wie man es kennt und liebt. Doch hier muss man wirklich sagen, dass Backgammon in einem richtigen Koffer, deutlich mehr Spass macht. Zu mal die Darstellung auf dem Touch-Screen doch etwas zu klein geraten ist, was das Ausführen der Züge zu einer fiseligen Angelegenheiten macht. Für ein schnelles Spiel unterwegs ist es aber trotzdem noch gut genug.Schach
Wer unbedingt Schach spielen will, kann auf abertausende Angebote zurückgreifen. Was an der DS-Variante möglicherweise reizt ist natürlich die äusserst gute Bedienung über den Touchscreen, sowie die durchaus gelungene, übersichtliche Darstellung. Echte Profis werden vom Computer wohl auch nicht im höchsten Schwierigkeitsgrad grossartig gefordert und greifen besser gleich zum echten Schachcomputer. Für Gelegenheitsspieler ist es dagegen eine tolle Alternative.Shogi
Shogi wird auch als japanisches Schach bezeichnet und kommt mit einer Vielzahl unterschiedlicher, aber gleichfarbiger Spielfiguren daher, die das ungeschärfte, europäische Auge kaum voneinander zu trennen vermag, da sie sich lediglich durch fernöstliche Schriftzeichen unterscheiden. Wer die Nerven hat, sich die Regeln anzueignen, der wird sicherlich glücklich mit dem Spiel. Denn im Gegensatz zum bekannten Schach, wird man hierzulande nicht allzuoft auf eine Version dieses Spiels stossen.Feldherr
Feldherr erinnert an den Klassiker Stratego. Auch hier bauen zwei Spieler zu Beginn des Spiels ihre Spielseite auf, indem sie ihre Offiziere, Mienen, Spione, Panzer und noch weitere Figuren, strategisch verteilen. Danach geht es vor allem darum, die feindlichen Linien zu durchechen, um die gegnerische Basis zu erobern. Treffen zwei Figuren aufeinander, wird die mit dem geringeren Wert vom Spielfeld genommen. Die strategische Raffinesse enftaltet sich dabei in der genauen Hiarchie der Werte. Nur Generäle und Offiziere sind z.B. in der Lage, die Basis einzunehmen, während nur eine relativ schwache Figur, wie der Spion einen General schlagen kann. Derartig komplexe Verhältnisse ziehen sich durch das gesamte Spiel, bei dem besonders Hobby-Generäle voll auf ihre Kosten kommen.Ludo
Hinter dem merkwürigen Namen Ludo versteckt sich niemand geringeres als der Überklassiker Mensch-ärgere-dich-nicht. Negativ fällt sofort die lieblose Gestaltung des Spieletts auf. Etwas nervig sind auch einige Regeländerungen. So ist niemand gezwungen, sein Startfeld zu verlassen, wenn er eine weitere Sechs würfelt. Ausserdem bleiben die Figuren am Zielort nicht auf den vier vorgesehenen Feldern stehen, sondern erklettern diese wie eine Leiter und verschwinden dann.Shake it
Shake it ist das simpelste Spiel auf dem Modul und ist eine kinderfreundliche Variante des Russischen Roulettes. Es geht lediglich darum, eine Flasche zu schütteln. Wem dabei der Korken explodiert, der hat verloren. Gute Sache, wenn es darum geht, herauszufinden, wer als nächstes runter muss, um Biernachschub zu holen.Domino
Ich muss gestehen, Domino hab ich wohl bisher nur in der simpelsten Form gespielt. Das Domino nicht gleich Domino ist, wurde mir hier bewiesen. Fünf komplexe Spielvarianten stehen zur Auswahl: 5 Up, Block Draw, Muggins und Sniff. Problematisch ist allerdings die Darstellung. Liegen viele Steine auf dem Spielfeld, wird die Darstellung schon mal bis zur Unkenntlichkeit winzig.Hanafuda
Lange bevor Nintendo Videospiele herstellte, die sie in der ganzen Welt berühmt machten, stellte die Firma Kartenspiele her, die sich in Japan grösster Beliebtheit erfreuten. Eines dieses Spiele ist Hanafuda. Anders als in den hier bereits erwähnten Kartenspielen, geht es in Hanafuda nicht um Zahlenwerte, sondern um Bilder, die den japanischen Jahreszeiten zugeordnet sind. Grob gesehen gilt es diese auf dem Spielfeld zusammenzuführen, um so einen möglichst perfekten Jahresverlauf auszulegen. Nun ja, ich möchte es mal so formulieren: Eine der grössten Vorzüge des Spiels ist die Tatsache, dass man die komplexen Regeln nicht komplett verinnerlicht haben muss, um es zu spielen. Die Karten sehen allerdings wirklich hübsch aus.Wortballons
Wortballons ist so etwas wie Glücksrad ohne Glücksrad, oder besser gesagt, es ist eine familiengerechte Variante des Galgenspiels. Es gilt ein Wort zu erraten, in dem man sich Buchstaben aussucht. Ist der Buchstabe nicht vorhanden, fliegt ein Vogel durch eine Traube von Luftballons und zerstört einen davon. Sind alle Ballons weg, hat man das Spiel verloren. Da aussreichend Worte vorhanden sind, macht das ganze auch richtig Spass.Bowling
Man sollte hier eher eine kleine Geschicklichkeitsübung erwarten und keine Simulation, dann geht man Enttäuschungen auch aus dem Wege. Hat man sich damit abgefunden, macht Bowling sogar richtig Spass, besonders im Multiplayer.Dart
Billard
Billard ist der grösste Reinfall in der Spielsammlung. Nicht nur, dass der auf einen Screen gequetschte Tisch nur vier Löcher besitzt (die mittleren fehlen), die Ballphysik ist zudem auch unter aller Sau und fern jeder Realität. Die Kugeln sehen ausserdem aus wie simple Scheiben. Da kommt, bei der spielbaren 9er-Ball Variante, überhaupt kein Spass auf.Balance
Balance ist ein launiges Mini-Spiel für mehrere Spieler. Es geht darum, nacheinander Bauklötze auf einer empfindlichen Waage zu positionieren. Je länger das Spiel geht, desto höher türmen sich die Bausteine und desto schneller droht die Waage in eine Richtung zu kippen. Wer letzlich den Stein des Anstoss, der das ganze Konstrukt zum Einsturz ingt, auf die Waage wirft, der hat verloren. Simpel, aber sehr unterhaltsam.Schwupps
Auf einem Spielfeld, das aus unterschiedlich grossen Feldern besteht, schubbst man seinen Spielchip möglichst gekonnt in diese Felder. Je kleiner das Feld, desto grösser die Punktzahl. Verwegene Spieler schubsen dagegen einfach die Gegner vom Spielfeld, um sich ihre deren Felder einzuverleiben. Doch Vorsicht, schnell landet man bei solchen Aktionen selbst im Aus. Schwupps macht, dank mehrer Spielfelder, die zur Auswahl stehen, immer wieder Spass.Patience
Einer der ganz grossen PC-Klassiker (Solitaire), nun auch für Solo-Spieler auf dem DS. Da allerdings immer drei Karten gleichzeitig vom Haufen aufgedeckt werden, ist es sehr schwer, dass gesamte Feld aufzulösen. Spass macht's trotzdem.Mahjongg Solitaire
Diese komplexe, asiatische Variante von Memory ist mittlerweile auch hierzulande so populär, dass man sich jede Erklärung dazu sparen kann. Echte Profis sind allerdings nur im schweren Spielmodus ein wenig gefordert. Menschen mit Augenproblemen werden wohl ihre Problemchen haben, überhaupt die Steinchen voneinander zu unterscheiden. Das Spiel ist ausserdem nur für Solo-Spieler gedacht.Ausweg
Ausweg ist eines der wenigen Logikspiele in der Sammlung. Innerhalb eines quadratischen Raums müssen unterschiedlich geformte Blöcke so verschoben werden, um auf diese Weise einen bestimmten Block den Weg zum Ausgang freizumachen. Macht Spass und strengt die grauen Zellen gehörig an. Ingesamt stehen 20 Bretter zu Auswahl.Vorteil Touch-Screen
Ingesamt lässt sich sagen, dass alle Spiele von der Steuerung über den Touchscreen deutlich profitieren.Tatsächlich ist eine Steuerung über das Steuerkreuz nicht nur sinnlos, sondern auch überhaupt nicht nicht möglich. Die einzige Taste, von der das Spiel Geauch macht, ist die Start-Taste, die man drücken muss, um den Verlassen-Bildschirm aufzurufen.Missionen und Touren für Solisten und Freispieler
Damit auch bei Solo-Spielern keine Langeweile aufkommt, hat Nintendo einige sehr spassige und fordernde Modis ausgeheckt. Wer sich auf die Stempel-Tour wagt, der spielt sich nacheinander durch alle 42 Spiele. Gewinnt man ein Spiel, bekommt man drei Stempel, verliert man, gibt's immerhin noch einen. Nach und nach spielt man auf diese Weise kleine Geheimnisse frei und wenn man alle 42 Spiele durch hat, gibt's die mittlere und die schwere Stempeltour zur weiteren Motivation.Im Missions-Modus werden dem Spieler besondere Anforderungen in den einzelnen Spielen abverlangt. Auf der Bowlingbahn muss man beispielsweise drei Strikes hintereinander schaffen, während das Mahjongg-Feld in drei Minuten abgeräumt werden muss. Schafft man diese Missionen, schaltet man sich kleine Avatare frei, die besonders gut beim Online-Gaming zu Geltung kommen.Spieleabend Online
Wer sich mit den Spieleklassikern online wagt, kann sich auf vergnügliche Partien mit Spielern aus der ganzen Welt gefasst machen. Wie bei allen Wifi-kompatiblen Spielen, kann auch hier eine Freundesliste erstellt werden, wenn man den entsprechenden Freundescodes eines Freundes eingibt. Beim Online-Spiel gegen Freunde stehen dann mehr Spielmodis zur Auswahl und die Kommunikation über das Picto-Chat System ist auch möglich. Spielt man nur gegen eine zufällige Auswahl fremder Spieler, bleibt die Kommunikation leider nur auf wenige festgelegte Sätze wie "Danke" oder "Gutes Spiel" beschränkt. Grundsätzlich funktioniert das Online-Spiel gegen maximal acht Personen sehr gut und es gibt sogar Weltranglisten, die man sich auf das eigene System runterladen und abspeichern kann. Lediglich die Spiele Old Maid, Spit, Betrug und Holzkopf sind nicht Online spielbar.Wer keine Onlineanbindung hat, dafür aber wenigstens einen Freund mit einem DS, der kann auch mit ihm zocken. Für eine ordentliche Multiplayer-Session ist nämlich nur ein einziges Modul nötig.Bild und Ton
Zur simplen, aber meist übersichtlichen Grafik lässt sich eigentlich kaum mehr sagen, als auf den Screenshots bereits zu sehen ist. Anzumerken wäre vielleicht noch, dass Nintendo es hier schafft, unterschwellig das typische Nintendoflair zu erzeugen, obwohl keine der klassischen Spielfiguren wie Mario oder Donkey Kong auftauchen. Das passiert vor allem über das Benutzen typischer, verspielter Schrifttypen und über Soundeffekte, von denen man oftmals meint, sie schon einmal woanders gehört zu haben, ohne sie wirklich zuordnen zu können. Die verwendeten Melodien sind zwar oft sehr eingängig, können auf Dauer aber auch schon mal auf die Nerven fallen. Wie so oft in japanischen Spielen, lässt sich hier die Musik nicht runterfahren, ohne gleichzeitig auf die Soundeffekte zu verzichten.
Doch ohne den Touch-Screen könnte das ganze nicht funkionieren. Erst er Stylus ermöglicht eine Spielweise, die der ursprünglichen Art, wie man diese klassischen Spiele spielt, sehr nahe kommt. Mit einer herkömmlichen Steuerung würden sich derartige Spiele wesentlich träger spielen lassen.Ich persönlich konnte mit den Spielen aus Nintendos Touch!Generation-Serie bisher nicht viel anfangen. Doktor Kawashima war mir zu öde und Hunde kann ich eh nicht besonders gut leiden. Doch mit 42 Spieleklassiker wurde diese Serie nun mit einem Spiel erweitert, das auch mein Herz höher schlagen lässt.Deswegen kann ich allen, die ein grundsätzliches Interesse an solchen Spielen haben, nur empfehlen die Sammlung einmal anzuspielen. Wie so oft entfaltet sich der Reiz erst, wenn man selbst mal Hand anlegt, um sich von der guten Spielbarkeit zu überzeugen. Üigens lassen sich von einem Modul aus, alle 42 Spiele als Demoversionen an andere Geräte verschicken. Trefft ihr also jemanden, der dieses Spiel besitzt, lasst euch einfach 'ne Demo auf euren DS schicken.
Bewertung
Bitte logge Dich ein, um Kommentare zu verfassen.
Coming Soon
Videos
Kirby Mass Attack
Trailer zeigt Gameplay von Kirby Mass Attack und demonstriert euch den Plural de...Quantum Conundrum
Trailer zum neuen Spiel der Portal-Erfinderin namens Quantum Conundrum.Xenoblade Chronicles
Trailer zum Wii-Rollenspiel Xenoblade Chronicles führt in die Welt ein.Formel 1 2011
Die Highlights aus der Saison nachgestellt in Codemasters Formel 1 2011Galerien
DmC
Weibliche Bilder zu DmC.Unreal Engine 4
Bilder zu Epics Unreal Engine 4.Beyond Good & Evil 2
Bilder zeigen Jade im bekannten Szenario.Far Cry 3 - Multiplayer
Neue Bilder von der Insel!Die Neuesten User-Tests
Kid Icarus: Uprising 3DS
Zu allererst, Kid Icarus gehört zu einen der besseren Spiele für den 3DS. Pit, der eigentlich fliegen kann, bekommt von Palutena...




















Pit ist wieder da. Beachtliche 21 Jahre liegt der letzte Auftritt des geflügelten Heldes zurück. Nun erwartet uns ein Reboot von \\\"Kid Ica...