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Call of Duty: Modern Warfare 2

Mittwoch, 11. November 2009
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16:40 Uhr - 2001 setzten sich 22 "Medal of Honor"-Entwickler von Electronic Arts ab, um das ermüdete Kriegsspielgenre mit Call of Duty zu ihrem damaligen Glanzpunkt zu führen. Vor gut zwei Jahren transportierten sie ihre eigene Serie, wiederum ermüdet, höchst erfolgreich vom zweiten Weltkrieg in die Moderne, womit sie speziell in Hinblick auf den Mehrspielermodus für eine der größten Videospiele-Überraschungen aller Zeiten sorgten. Folgt nun mit einem der gespannt erwartetsten Actiongames seit langem die neue Messlatte fürs ganze Genre... oder doch nur ein verdammt gutes Call of Duty mit bombastischer Präsentation? Serien-"Veteran" Daniel Pook meldet sich zum ausführlichen Report, direkt aus dem globalen Terrorkampf von Modern Warfare 2.

Zwischen Ernst und Mission Impossible

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Eine "TV Total"-Fernsehsichtungs-Praktikantin entdeckte in einer Reportage einst einen Soldaten, der im Truppenlager auf dem Boden hockte und eine Zeichnung auf seinen Block kritzelte. Pflichtbewusst reichte sie den Ausschnitt an Cheffe Raab weiter und notierte als Bemerkung dazu: "Soldat malt lieber, statt zu kämpfen." - Ähnlich locker mutet der Einstieg in Call of Duty: Modern Warfare 2 an. Statt knallhartem Militärdrill sollen wir einigen Rekruten das präzise Feuern beibringen, während im Hintergrund ein paar Kumpanen 'ne relaxte, wenn auch derbe fein animierte Basketballsession unterm mitgebrachten Korb schieben. Später sprinten wir durch einen amüsanten Hindernisparkour mit Zielscheiben im "Zivil- oder Terrorist?!"-Entscheidungsstil der "Men in Black"-Aufnahmeprüfung, wobei das Ergebnis offenbar keinen großen Stellenwert zu haben scheint und wir uns den gewünschten Schwierigkeitsgrad auch so plump auswählen dürfen. Wer nun denkt, nach dieser harmlosen Aufwärmphase folge eine ähnlich packende Szene wie das Hinrichtungs-Intro des ersten Modern Warfares, der wird vielleicht jetzt schon etwas enttäuscht sein. Das storymäßig fünf Jahre nach den Geschehnissen des Vorgängers anknüpfende Sequel schmeißt uns direkt in eine sehr beliebig wirkende Massenschlacht in Afghanistan, deren Verbindung zu Teil eins ich trotz wirr zusammenfragmentierter Audiozitate aus selbigem überhaupt nicht richtig mitbekommen habe. Wobei ich mich ehrlich gesagt auch gar nicht mehr richtig an die "Story" des Vorgängers erinnere, denn aus dessen Kampagne haben sich mir in erster Linie beeindruckende Schlachtfelderlebnisse - allen voran die schockierend intensive Atombombenszene - sowie ein auf Schwierigkeitsstufe Veteran extrem frustrierendes Finale in den Kopf gebrannt. Mit Modern Warfare 2 wird es sich auf absehbare Zeit wahrscheinlich genau so verhalten, denn die erneut sehr "Clancy"-eske Story rund um russische Superbösewichte und [Minispoiler] hochrangige Militärverräter mit "Dr. Manhattan"-Plan in der Tasche [/Minispoiler] steht im ständigen Konflikt, den modernen Krieg als weltumspannendes Großereignis immensen Ausmaßes zu präsentieren, die Ereignisse dann aber doch auf ein paar wenige im Mittelpunkt stehende Einzelpersonen konzentrieren zu wollen. Durch ständige Rollenwechsel unterschiedlicher Soldaten verschiedener Sondereinheiten, von denen einige sogar unter unserer Kontrolle in zwangsläufigen Scriptsequenzen zu Todesopfern werden, wird während der meisten Zeit das Gefühl vermittelt, der Spieler könne niemals bloß als Ein-Mann-Held großen Einfluss auf den Verlauf des Terrorkrieges nehmen und nur mit der Summe all seiner Taten den Unterschied zugunsten der "Guten" ausmachen. Auf der anderen Seite präsentiert sich die fast komplett in stylischen Satelitenbild-Supercomputer-Holosequenzen erzählte Backgroundstory dazu auf eine Weise als halten eine Hand voll Männer 'nen heiteren Kaffeklatsch mit flotten Sprüchen und bedeutungsschwangeren Philosophiezitaten ab. Dazu mündet die Geschichte in einen [Minispoiler] "Mission Impossible II"-ähnlichen Finalkampf mit blanken Fäusten und Messern, der den unter anderem mit Nuklearwaffen geführten Krieg im letzten Moment dann doch wieder auf drei einsame Männer im Sand beschränkt. [/Minispoiler] Bei allem Gehabe um taktische Kriegsführung mit hochmodernen Mitteln und die gigantischen Auswüchse der Geschehnisse in Modern Warfare 2 fragt man sich in diesem Moment eigentlich nur noch, warum nicht gleich James Bond oder Triple xXx auf den Konflikt angesetzt wurden. Pacing und Balance des Storytellings im ersten Modern Warfare waren auf jeden Fall viel bedachter und wirksamer abgestimmt als es nun im von Events jeder Sorte vollgepackten Nachfolger der Fall ist und so schaffen es die einzelnen Genussmomente (die es definitiv auch im Sequel zuhauf gibt) weniger, sich beim Spielen, aber auch nachwirkend richtig in einem zu entfalten. Vollkommen deplatziert wirkt gar die im Vorfeld schon kontrovers diskutierte Flughafenszene, [Minispoiler] in der man als Undercoveragent tatenlos dabei zusehen muss (bzw. in der ungeschnittenen Version sogar aktiv daran teilnehmen kann), wie gleich Hunderte unschuldige Zivilisten von einer Terrortruppe über den Haufen geballert, dabei selbst noch blutend am Boden kriechende Passanten mit Messern abgeschlachtet werden. [/Minispoiler] Jeder Gamer muss (und kann via Überspringfunktion) für sich selbst entscheiden, ob er solch eine Sequenz in einem Spiel direkt miterleben möchte. Mir persönlich kommt der Abschnitt wie ein plump ins Spiel geklatschter Aufmerksamkeits-Erreger vor, der weder spielerisch noch inhaltlich wie ein homogener, für den Verlauf von Modern Warfare 2 wichtiger Teil des ganzen wirkt. Er stört das Spielerlebnis zwar nicht nachhaltig, wirkt aber trotzdem einfach so überflüssig wie ein Arschgeweihgeweih. Und das obwohl er laut Infinity Ward gerade die Art von Emotionen und Storytiefe erzeugen soll, die ich insgesamt im ganzen neuen Call of Duty enorm vermisse. Andererseits steht das Level aber auch für den Hauptgrund, warum die Grundatmosphäre des Spiels weitaus weniger fesselnd ist als beim ersten Teil: An den entscheidenden Stellen ist Modern Warfare 2 so oberflächlich auf reine Effekthascherei aus, dass ich mir gewünscht hätte, das Game wäre gleich noch kompromissloser in diese Popcornkinorichtung gegangen und hätte nicht so zuweilen zwanghaft versucht, etwas darzustellen, das es mit seinem ganzen Konzept eventuell überhaupt gar nicht sein kann.


xXx Warfare

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Moralische Bedenken und jedwede Ansprüche an eine (emotional) fesselnde Handlung jetzt aber mal ganz fix beiseite, das Wichtigste schafft die im Großen und Ganzen schlussendlich nachvollziehbare Story von Anfang an zu vermitteln: Der Arsch brennt an allen Ecken und Rundungen, zu allem Überfluss wollen ein paar total fiese Lausbuben jetzt auch noch das ein oder andere feurige Zäpfchen mittenrein knallen. Da wo es am deftigsten brennt wird am meisten gefightet und da wo am meisten gefightet wird, bin ich in einem Call of Duty doch immer am liebsten! Egal an welchen der enorm vielen, total abwechslungsreich gestalteten Orte auf der Erde mich Modern Warfare 2 absetzt, sei es nun eine Eis- oder Sandwüste, Rio de Janeiro oder Washington D.C., überall werde ich von optisch pornösen Großkulissen und fesselndem Shootergameplay in den Bann des Spiels gezogen. Dabei spielt es dann auch gar keine Rolle mehr, warum ich jetzt wer an ausgerechnet diesem Ort bin, denn wenn ich zum gänsehauterzeugenden Soundtrack von Hans Zimmer auf das bei Donner, Blitz und Regen [Minispoiler] lichterloh brennende Weiße Haus oder die in ein Wohnhaus gestürzte Air Force One [/Minispoiler] zulaufe, ist das Erleben dieser fantastisch in Szene gesetzten Katastrophensituation schwindelerregenden Ausmaßes alleine schon atemberaubendes Erlebnis genug. Egal wie behämmert die Sache handlungstechnisch aufgezogen sein mag, Infinity Ward ziehen nahezu grenzenlos alle Register, um die virtuelle Welt ihres Spiels (in erster Linie aber die USA) im kompletten Chaos versinken zu lassen. Keine Kompromisse bei ausufernden Scriptsequenzen, kein Respekt vor historischen Wahrzeichen, kein Mangel an tobenden Riesenarmeen samt Fahr-/Flugzeugen auf dem Bildschirm... und das auf allen Systemen bei konstant starker Framerate. Dabei wechseln sich Großgefechte ohne Feuerpause im klassischen Run'n'Gun-Stil der Serie mit strikter abgesteckten Schleichpassagen à la der legendären Snipermission aus Call of Duty 4, einzelnen kurz gehaltenen Fahrabschnitte (vom Schneemobil bis zum Motorboot), kleinen Verteidigungseinlagen und auch einigen interaktiven Scriptsequenzen ab, die einen im Zeitlupenmodus ganze Feindesgruppen wegpusten oder brüchige Eisberge erklimmen lassen. Das aber jeweils mit direkt kontrollierbaren Aktionen, nur ganz am Schluss des Spiels einmal mit klassischen Quicktime-Events. All das zusammen betrachtet gibt weniger das Bild eines "Kriegsspiels", sondern viel mehr das eines "Triple xXx meets Rambo by Michael Bay produced by Jerry Bruckheimer & Steven Spielberg"-Projektes ab. Es ist eigentlich kaum zu glauben, dass Modern Warfare 2 all seine extrem detailliert gestalteten Kulissen mit ihren stimmungsvollen Lichteffekten, vielen physikalisch beeinflussbaren Objekten, verschwenderisch eingesetzten Partikeleffekten und pausenlosen Scriptereignissen im Grunde bloß mit einer aufgebohrten Version der Vorgänger-Engine auf den Bildschirm zaubert. Von einem einzigen Stadtareal abgesehen, dessen triste Farben und langweiliger Aufbau als einziges aus der Reihe der durch die Bank meisterhaft designten Levels tanzt, darf sich Modern Warfare 2 besonders dank seiner größeren Gestaltungsvariation selbst mit einem Crysis messen und zumindest im Egoshooterbereich als technisch rundum meisterhaftester Shooter bezeichnen. Das geht natürlich mit famosen Waffensounds einher, für deren Patentrezept Bungie mit Sicherheit ohne zu zögern eine ganze Packung Salz aufessen würde. Und zwar pro jedem einzelnen Mitarbeiter. Gleiches kann man wohl in Hinblick auf die Charakteranimationen des neuen Call of Dutys sagen, die sowohl bei simplem Gehen als auch beim Ableben der Feindtruppen seidengeschmeidig wie kaum irgendwo sonst abgespult werden. Was spektakulär authentisch in sich zusammensackende Feinde und auch im normalen Spielverlauf hochrealistisch modellierte, voll-animierte Gesichter angeht, schlägt Infinity Wards Bombastshooter sogar das grafisch insgesamt trotzdem noch einen Tick überlegene Uncharted 2, welches im Direktvergleich selbstverständlich aber auch nicht unwesentlich von seiner PS3-Exklusivität profitiert. Wer bei Modern Warfare 2 ganz genau hinschaut, wird (auf dem PC vielleicht etwas weniger als auf den Konsolen) zweifellos weitaus mehr unscharfe Kompromisstexturen und herunterskalierte Objekte in der weiten Ferne erkennen können. Aber wen juckt's, wenn der Picasso trotz nicht ganz perfekter Figurenproportionen und komischer Farbwahl doch trotzdem ein Gesamtgemälde zum Schwärmen darstellt?


Alte Moderne

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Der vorhergegangene Abschnitt dieses Tests handelte vor allem davon, in welcher Hinsicht Modern Warfare 2 eine enormere Steigerung im Vergleich zu den bisherigen Teilen der gesamten "Call of Duty"-Serie darstellt. Dieselbe Fortentwicklung technischer Natur konnten wir aber auch schon dem ersten Modern Warfare nach Teil zwei und drei attestieren, ein gewisser grafischer Fortschritt ist bei einer solch erfolgreichen, stark auf seiner optischen Opulenz aufbauenden Reihe ohnehin irgendwie ganz natürlich zu erwarten. Hinsichtlich des Gameplays zeigt sich Infinity Wards neuste Ausgabe jedoch weit weniger konsequenz verbessert, auch wenn Call of Duty dieses mal so viel spielerische Abwechslung zu bieten hat wie nie zuvor. Es sind im Prinzip die für die Serie typischsten Spielabschnitte, in denen man mit mehr Glück als Verstand ständig respawnenden Feinden auf offeneren Schlachtfeldern entgegenstürmt, welche nicht mehr so recht ins Gesamtgefüge zwischen fein durchgescripteten Linearpassagen, packend inszenierten Verfolgungsjagden und stimmungsvollen Ruhemomenten in den prächtigen Szenerien passen wollen. Wirken letztere absolut perfekt ausgearbeitet, extrem stimmungsvoll konzipiert, vor allem aber wie eine tolle Einheit aus Grafik und Spielmechanik als Union für ein cinematisches Egoshootererlebnis, fühlt man sich in den vergleichsweise antik anmutenden Respawnflutabschnitten besonders auf Schwierigkeitsgrad Veteran immer wieder in die Haut eines Soldaten am Krückstock versetzt. Am schlimmsten ist dabei die Tatsache, dass man viele dieser Levels trotz mehrerer Durchlaufmöglichkeiten realistisch gesehen nur auf bestimmten Pfaden absolvieren kann, die dazu immer auch einer große Portion Glück bedürfen. Im ersten Modern Warfare hat das noch besser funktioniert, weil das Spiel mehr auf diese Art von Gameplay fokussiert war. Jetzt muss man sich immer erst wieder an das Run'n'Gun-Feeling gewöhnen, während man sich dabei stetig nach den zahlenmäßig zum Glück überlegenen, stärker inszenierten "Designschlauchlevels" zurücksehnt. Die sind nämlich viel spannender gestaltet, erzeugen mit ihrem "bedacht agieren statt auf Probe durchrennen"-Stil ein deutlich intensiveres Mittendringefühl, sind auch auf "Veteran" in keiner Weise frustig, belohnen taktisches Vorgehen auf sinnvollerer Basis und lassen Gegner überall da tot, wo man sie eben auch schon mal erschossen. Obwohl sie etwas statischer ablaufen mögen, wirken sie also viel weniger wie ein arcadiges Actionspiel und letztendlich haben sie auch die viel intensiveren Feuergefechte zu bieten. Großkämpfe gibt's dabei sogar auch, nur spielen die sich dann in taktisch interessant aufgebauten Barrackensiedlungen oder auf Bohrinseln im Meer ab, statt auf langatmig gestreckten Schlachtfeldebenen. Infinity Ward haben also gut daran getan, lange Straßenabschnitte und ähnliche Klonsoldatenschlachtfelder auf ein angenehmes Maß zu reduzieren, wobei sie trotz allem auf eine ordentliche Kampagnenspielzeit von 8-10 Stunden (gemessen auf "Veteran") kommen. Außerdem rede ich hier, das sollte man nicht vergessen, die ganze Zeit von grafisch sehr edel auf die Mattscheibe gezauberten Levels, die schon aufgrund ihrer optischen sowie soundtechnischen Darbietung alleine, ohne Ausnahme Spaß machen. Ganz egal, ob nun gerade diese oder jene Gameplaymechanik zum Einsatz kommt. Konstant traumhaft stellt sich daneben weiterhin das ganze Ballerfeeling dar, das am Abzug der unzähligen modernen Schießprügel aufkommt. Schon nach kurzer Zeit feuert man auch am Gamepad gefühlvoll aus der Hüfte und wechselt für Präzisionsschüsse fließend zu verschiedensten Zielvisieren (inklusive Thermalsicht) oder bringt strategisch diverse Granatentypen zum Einsatz. Zwar darf man im Spiel nur jeweils zwei Handfeuerwaffen mit sich herumtragen, die Ballermänner fassen allerdings meist so viel Startmunition, dass ein Durchwechseln der Ausrüstung eher selten zwangsläufig verlangt wird. Die Balance der vielen Kriegswerkzeuge von Modern Warfare 2, die mehr auf schnelles Gunplay statt akribischer Authentizität ausgelegt sind, stimmt absolut und je nach Situation kriegt man stets das passende Schusshilfsmittel in die Flossen. Call of Duty fühlt sich auch in der neusten Ausgabe als Shooter einfach rundum toll an und das hebt Modern Warfare 2 abseits der mitreißenden Präsentation wohl am meisten zwischen all den anderen Topshootern der aktuellen Generation hervor.


Touched by Infinity

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Call of Duty 2 & 3 lieferten aus technischen Gründen lange Zeit nur stotterhaft spielbare bis nette Multiplayererlebnisse, die vollkommen begründet ein Schattendasein hinter Onlinegrößen wie Battlefield, Counter-Strike, Halo & Co. fristen mussten. Mehr als überraschend stellte das erste Modern Warfare dann einen derart exzellenten Mehrspielermodus auf die Beine, dass die meisten Konkurrenten bis heute (meist vergeblich) versuchen, an die von Infinity Ward gesetzten Standards heranzukommen. Und auch in den Köpfen der meisten Gamer hat - bis dahin ein Novum der 'Call of Duty'-Reihe - der Onlinepart einen viel größeren Eindruck hinterlassen als die ebenfalls fantastische, wenn auch extrem kurze Kampagne. Kann man es Infinity Ward nun also übel nehmen, dass sie im Grunde wieder die alte Mahlzeit mit etwas mehr Salatbeilage abliefern? Der kompetitive Multiplayerpart von Modern Warfare 2 fühlt sich grundlegend wie der des "Spin-Off"-Vorgängers an und baut behutsam, aber gekonnt, auf dessen Stärken auf. Killstreaks (Fragserien ohne zwischenzeitliches Ableben, für die man Belohnungen kriegt) reichen so beispielsweise nun bis 25, die Bestmarke lässt dabei eine alles vernichtende Atombombe zünden, welche die ganze Map mit sich reißt und die Runde beendet. Klingt radikal, muss jedoch erst mal erreicht werden und das ist angesichts der vielen "Call of Duty"-Freaks da draußen online wirklich ein wahres Skill/Glücks-Akrobatik-Kunststück. Viel eher kommt man an eigenhändig aufstellbare Selbstschussanlagen, taktisch einsetzbare Luftschläge (welche direkt aus der Bombenperspektive gesteuert werden können) sowie diverse K.I.-gesteuerte Angriffsfahrzeuge vom Flugzeugluftschlag bis zum Helikopter (von denen nun sogar mehrere auf einmal am Himmel kreisen dürfen). Wer nicht abwarten kann oder einfach nur kein Glück bzw. Zielwasser für längere Abschuss-Serien hat, kriegt schon ziemlich früh die Funktelefonnummer für ein paar Unterstützungskisten in die Hand gedrückt. Darin enthalten sind zufällig gewählte Killstreak-Goodies, die allerdings auch von den anderen Spielern aufgesammelt werden können. Als weitere Schnellhelfer bei Anlaufschwierigkeiten im Mehrspielermodus dienen die brandneuen Deathsteak-Items, die man entsprechend umgekehrt für längere Fragdurststrecken bei eigenem Massensterben freigeschaltet bekommt. Die vier unterschiedlichen Varianten müssen per bewährtem Erfahrungspunktesystem nach und nach freigeschaltet werden. Damit man fürs an sich schlechte Spiel nicht zu sehr belohnt wird, darf man zudem in jedem Match nur eines davon zum Einsatz bringen. Als Beispiel für einen Killstreak sei das standardmäßig freigeschaltete Copycat-Feature genannt, welches euch nach mehrmaligem Ableben ohne eigenen Fragerfolg die Perksammlung eures letzten "Mörders" zur Verfügung stellt. Wie weiter oben bereits ganz kurz erwähnt, motiviert auch Modern Warfare 2 wieder mit Erfahrungspunkten und Rangsystem zum langfristigen Onlinezocken, wobei als Belohnung fürs Punktesammeln beispielsweise nicht nur die Erlaubnis winkt, ein eigenes Killstreak-Schema anzulegen, sondern auch unterschiedlichste Waffen sowie Perks freigespielt werden können. Letztere Spezialfähigkeiten, deren Auswahl man ebenfalls persönlich an seine Spielweise anpassen darf, erlauben es wieder ohne Pause übers Schlachtfeld zu sprinten, schneller nachzuladen oder sich vor Heli-Angriffen und Radarerfassung zu tarnen. Bestimmte Perks werden jetzt nach erfolgreichem Gebrauch sogar noch mal temporär aufgelevelt. So erleidet man z.B. keinen Sturzschaden mehr, nachdem man eine Weile die "Commando"-Fähigkeit für besseren Nahkampf zelebriert hat. Mit Ausnahme der PC-Spieler (siehe Extrakasten weiter unten) werden zweifellos alle "Modern Warfare"-Dauerspieler einen Lobgesang auf den Onlinemodus des Nachfolgers anstimmen können, der neben 16 abwechslungsreichen, erstklassig designten Maps in Hochglanzoptik, wunderbar flüssigem Spielgefühl und zahlreichen individualisierbaren Elementen (von Waffensets bis zu persönlichem Emblem) ausnahmslos alles zu bieten hat, was ein Vorzeigemultiplayerpart für langanhaltenden Spielspaß online oder auch im Splitscreen (für bis zu vier Spieler gleichzeitig) zu bieten haben muss. Und obwohl das neue Call of Duty momentan für alle Fans spannender Multiplayershooter im authentisch angehauchten Militärsetting die Referenz darstellen sollte, so fehlt doch die totale Überzeugung, Infinity Ward hätten das Potenzial ihrer starken Ausgangsbasis voll ausgeschöpft. In Hinblick auf die Spielmodi ist zwar von Capture the Flag bis Deathmatch alles vertreten, was Rang und Namen hat und freispielbare Sonderfunktionen wie ein in manchen Modi optional aufsetzbarer 3rd-Person-Modus sind nette Gags für zwischendurch, in Spielen wie Uncharted 2 oder Halo 3 von Anfang an gebotene Knaller wie Foto- oder gar Kinomodi für eigene Replays vermisst man bei so einem Blockbuster wie dem hier vorliegenden trotzdem ein wenig. Von richtigen Clanfeatures ganz zu schweigen. Qualitativ und vom (garantiert künftig per DLC erweiterbaren) Umfang her ist der Mehrspielerpart von Modern Warfare 2 also der erwartete Hit geworden, er tut dafür aber auch nur das mindest nötige auf höchstem Niveau und stellt so unterm Strich nicht mehr und nicht weniger als eine würdige Frischzellenkur seiner ohnehin schon grandiosen Vorgängerversion dar, die bekanntlich bereits ein Spielspaßmonument für die (zeitnahe) Ewigkeit darstellte. 


Mehr als nur Bonusmeilen

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Besonders "Veteranen" erinnern sich unter Blut- und Schweißausbrüchen an das kleine Bonuslevel "Mile High Club" des ersten Modern Warfares. Dabei sollte eine Geisel innerhalb einer Minute aus einem Flugzeug voller Terroristen befreit werden, was selbst CoD-Profis ihr ganzes Können und eine Extraportion Glück abverlangte. Special Ops beschreibt sich nun am einfachsten als Aneinanderreihung ganz vieler solcher Arcade-Stages, die man nach und nach alleine oder mit einem Koop-Kollegen (wahlweise im Splitscreen oder online) freischaltet. Je höher die gewählte Schwierigkeitsstufe, umso mehr Sterne verdient man sich für den Abschluss einer Map und umso schneller kommt man an neue Herausforderungen. Ziel ist es dabei nicht immer nur, von einem Ende des Levels zum anderen zu kommen und - Überraschung - dabei selbstverständlich zu überleben. Mal gilt es einen Hindernisparkour mit Bestzeit zu bestehen, dann muss man eine erhöhte Stellung verteidigen, Gegnerwellen abwehren, Zielschießen, sein Geschick im Fahrzeug unter Beweis stellen... Die Grundbedingungen werden dabei vom Szenario bestimmt, ihr könnt eure Bewaffnung also nicht vorab selbst anpassen und Perks stehen euch auch nicht zur Verfügung. Überhaupt fehlen einige Grundfeatures des Standard-Multiplayerparts, so gibt es in Spec-Ops beispielsweise auch keine Erfahrungspunkte. Anreiz soll hier die pure Herausforderung sein. Außerdem kann man seine Stats und Bestzeiten online mit dem Rest der Welt vergleichen. Dass Infinity Ward mit Special Ops mehr als nur einen kleinen Bonus abliefern, demonstrieren sie bereits mit der prominenten Platzierung im Startmenü von Modern Warfare 2. Dort findet sich der Spaß als eine von drei Sektionen wieder, die neben der normalen Kampagne und dem kompetitiven Multiplayermodus in gleicher Größe wie letztgenannte als wählbare Option zur Verfügung steht. Zu Recht, denn im Grunde führt Special Ops beide Komponenten stimmig zusammen und kreiert daraus eine ganz eigene Spielvariante, die als hervorragender Challengemode mit sinnvoller Koopfunktion maßgeblich dazu beiträgt, dass man als Shooterfan auch über die Kampagne und den Versuspart hinaus noch eine Menge Zeit mit Infinity Wards Meisterwerk verbringen kann... und auch wirklich will!


Pro und Contra

  • + Handlungsverlauf vermittelt globale Ausmaße
  • + Viele abwechslungsreiche Locations
  • + Variantenreicher Spielverlauf
  • + Weiter formvollendeter Multiplayer
  • + Man kann Hühner erschießen
  • + Special Ops motiviert auch Koopspieler
  • + 4er-Splitscreen trotz Edeloptik
  • + Wie gesagt... EDELOPTIK
  • + Ob Gesichter oder Tode: Feinste Animationen
  • + Packende Bombastscriptsequenzen
  • + Endlich auch detaillierte Innenräume
  • - ... Spagat Anspruch/Unterhaltung gelingt nicht
  • - ... nur lose miteinander verbunden
  • - ... schwächelt bei Klonsoldatpassagen
  • - ... der featuremäßig nicht aus den Vollen schöpft
  • - ... Möwen aber nicht
  • - Fortentwicklungen rein oberflächlicher Natur
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Stillgestanden!

Infinity Ward müssen diesen typischen Befehl aus dem Alltag eines jeden Soldaten wohl etwas zu ernst genommen haben, denn bei aller Qualität ihres neusten Call of Dutys ist nur wenig Mut zu wirklich konsequent umgesetzten Neuerungen zu erkennen. Ein paar kleine Anpassungen im Multiplayerpart, der viel zu ungeschickte und deswegen nach hinten losgehende Versuch, mit einer sehr unpassenden Terrorszene zu schockieren,... es sind nur wenige Ansätze der Fortentwicklung zu erkennen und letztgenannter ist wie gesagt zu kurzsichtig bzw. unbedacht umgesetzt worden. Dazu sorgen alte und neu geschaffene Schwächen der Serie dafür, dass aus Modern Warfare 2 doch nicht der erwartete Shootermeilenstein wurde. Packende Scriptmomente am Fließband ziehen mich immer wieder tief ins Geschehen einzelner Szenen, während ich das große Ganze mangels emotionaler Verknüpfungspunkte oder zumindest komplett authentischer Erzählweise (Entweder richtig real angehaucht, oder komplett Hollywood, bitte!) mehr Anteilnahmslos bis verwirrt mitverfolge. Und jetzt, da Call of Duty mich so oft wie nie zuvor durch viele referenzverdächtig durchdesignte Passagen mit klarem Spielablauf samt enorm dichter Atmosphäre in spannenden, trotzdem aber fairen Schlauchlevels ballern lässt, fallen die weniger gewordenen Klonarmeeriesengebiete zum `Durchlaufen auf gut Glück` plötzlich viel stärker störend auf als zu Zeiten, als sie noch das maßgebliche Konzept darstellten und dazu noch etwas besser ausbalanciert waren. Auch hier frage ich mich also: Warum diesen Aspekt nicht gleich komplett umkrempeln und gänzlich auf die neue Ausrichtung setzen, die doch offensichtlich viel mehr Spaß macht? Das wirklich homogen wirkende Gesamterlebnis wäre letztendlich jedoch nur die Vollendung eines Egoshooterpakets gewesen, dass Quali- und Quantitativ zweifellos zur obersten Genrespitze gehört. Nirgendwo sonst wirkt der Impact meiner Schüsse so realistisch, fühlen sich die Ballereien im realen Setting so intensiv an und bekomme ich eine ähnliche Bandbreite an unterschiedlichen Wow-Momenten in total variantenreichen Settings geboten. Ein nicht nur für FPS-Games wahnsinniger Detailreichtum der Kulissen (Studiert ruhig mal die vielen verschiedenen Buchrücken in der Handlung oder lest euch die liebevoll angefertigten Menüreklamen im Fast-Food-Restaurant durch!) sorgt mit verschwenderischem Einsatz von Partikel- und Physikeffekten sowie den grandiosen Figurenanimationen (wie vorgerendert aussehende Gesichter inklusive) dafür, dass Modern Warfare 2 trotz manch einer schwächeren Textur (bemerkt man im Spielverlauf eh nicht wirklich) auch auf den Konsolen der am spektakulärsten aussehendste Egoshooter der aktuellen Generation ist. Dazu liefern Infinity Ward eine netzwerktechnisch tadelose Multiplayerumgebung ab, die dem Mehrwert und dem Spielflow des Vorgängers trotz aller Wut über gestrichene PC-Funktionen spaßmäßig in nichts nachsteht. Auch dieser Bereich wirft aber mehr das tolle Gefühl eines `Modern Warfare at its best` auf und weniger den komplett begeisternden Eindruck, Infinity Ward hätten richtig aus den Vollen ihrer hervorragenden Möglichkeiten geschöpft. So stellt Modern Warfare 2 wohl das Egoshootererlebnis des Jahres dar, welches seinen Vorgänger zumindest in visueller Hinsicht mit Abstand übertrumpft und auch sonst die meisten oberflächlichen Stärken der Serie auf die bisher überhaupt vorstellbare Spitze treibt, für mich aber trotzdem nicht ganz an den Impact des ersten Spin-Offs zu seiner Zeit herankommt.

Schicker Stunkmacher: Die PC-Version

Noch ehe die Gamerszene angeregt über die kontrovers diskutierte Terrormission aus Modern Warfare 2 streiten konnte, erhitzten bereits ein paar andere Fakten über das Game die Gemüter speziell der PC-User. Wie nach und nach von Seiten Infinity Wards bekannt gegeben wurde, müssen Computerspieler im neuen Call of Duty nämlich auf manch ein gewohntes Feature verzichten, das Konsolenuser dagegen vielleicht nur ganz selten mal geliefert kriegen. Entsprechend beklagten sich böse Zungen nach Streichung von Dedicated Servern, Clanfunktionen und Mods sowie Beschränkung auf maximal 18 Spieler (bzw. 9 vs. 9) pro Match darüber, dass Infinity Ward nicht zuletzt mit dem lukrativen DLC-Geschäft im Hinterkopf eine "verkonsolisierung" der PC-Community anstrebe. Das eifrig von seinen PC-Käufern mit selbstgemachten Maps und Spielmodi belieferte Modern Warfare 1 kam bis zuletzt noch ohne Bezahl-Content von offizieller Seite aus, da Sponsoren wie NVIDIA als Werbepartner einsprangen und so den Konsolenspielern gegenüber gerechtfertigt werden konnte, warum sie für die Inhalte zahlen mussten. Dabei sehen die meisten Gamer den Hauptgrund für diese "spendable" Maßnahme der Vergangenheit darin, dass Premium-DLC angesichts der unerschöpflichen Quali- und Quantität an Inhalten aus der Hobbyszene gar keine Chance auf Erfolg gehabt hätte. Diesen Direktvergleich müssten Activision Blizzard und Infinity Ward nun, da man die volle Kontrolle über frischen Nachschub für Modern Warfare 2 in den eigenen Händen hält, nicht mehr eingehen. Auch mitverantwortlichen für den großen Boykott sowie eine stark angeklickte Petition gegen die PC-Version von Modern Warfare 2 ist die zum Onlinezocken verlangte Zwangsregistrierung bei Steam oder InfinityWard.net sowie die Beschränkung auf Steams eigene Anti-Cheat-Tools anstelle des beliebten Punkbusters. Unbeeindruckt aller Aktionen dieser Art konnte Call of Duty: Modern Warfare 2, selbst unter heftigen Gegenwindbedingungen durch die Onlinecommunity, neue Vorbestellerrekorde aufstellen. Grafisch ist die PC-Fassung des Games zweifellos mit kleinem Abstand am hübschesten, was sich auf High-End-Systemen vor allem anhand vieler höher aufgelöster Texturen bemerkbar macht. Die Mindestsystemkonfiguration dürfte dagegen zwar zum flüssigen Spielen mit heruntergeschraubten Grafikoptionen dienen, an die ebenfalls echt schicken Konsolenversionen käme man damit jedoch nicht heran:

  • Betriebssystem: Microsoft Windows XP, Windows Vista und Windows 7 (Windows 95/98/ME/2000 werden NICHT unterstützt)
  • Prozessor: Intel Pentium 4 3.2 GHz oder AMD Athlon 64 3200+ oder besser
  • Arbeitsspeicher: 1 GB RAM
  • Grafikkarte: 256 MB NVIDIA GeForce 6600GT bzw. besser oder ATI Radeon 1600XT oder besser
  • DirectX: Microsoft DirectX(R) 9.0c
  • Festplatte: 12GB freier Speicherplatz
  • Sound: 100% DirectX 9.0c kompatible Soundkarte
  • Internet: Breitband für Mehrspielermodus benötigt. Internetverbindung für Aktivierung

Mit Nachtsichtbrille: Die Prestige-Edition

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Als Community Manager und Creative Communicator Robert Bowling die streng limitierte "Prestige Collector's Edition" von Call of Duty: Modern Warfare 2 vorstellte, war aus so manchem Usermund bereits der Begriff "Beste Sammlerbox der Spielegeschichte" zu vernehmen. Und das könnte sogar stimmen! Für rund 145€ liefert die große Box das Steelbook der Hardened-Edition samt kleinem Artworkbook, DLC-Code für das kommende HD-Remake von Call of Duty 1 sowie als besonderen Knüller ein voll funktionsfähiges Nachtsichtgerät, welches auf einer ebenfalls im Umfang enthaltenen Plastikkopfstatue platziert werden kann. Oder aber auf eurem Kopf, für dessen Größe sich die Gummiriemen der Vorrichtung flexibel einstellen lassen. Das ansonsten fast komplett aus Plastik gefertigte Gerät funktioniert gerade für seine Preisklasse verblüffend gut, schafft es so selbst bei vollkommener Dunkelheit eine klare Sichtweite von etwa 15 Metern anzuzeigen. Das elektronische System der Spezialbrille, die aufgrund ihres großen Objektivs eine stark gewöhnungsbedürftige Perspektivwahrnehmung weiter vom Auge weg verursacht, muss von fünf "1,5 V"-AA-Batterien betrieben werden und wartet neben zwei Rädchen zur Anpassung von Schärfe und sonstiger Sichtfeldabstimmung auch mit einem auf reinem Restlich basierenden Tarnmodus ohne Eigenbeleuchtung sowie einer alternativen Grünblende für das ansonsten in Negativ/Positiv bis Sepiatönen gehaltene Anzeigebild auf. Zwar ist diese Spielerei gewiss nicht mit professionellen Nachtsichtgeräten höherer Preisregionen zu vergleichen und der trotzdem bei allem Inhalt nicht gerade geringe Bundlepreis macht den Kauf der Prestige-Edition keinesfalls zu einer "Pflichtanschaffung", wer zuschlägt wird dafür aber auch nicht vom Hauptgimmick des Pakets enttäuscht sein. Für den Hobbygebrauch als Gag oder Orientierungshilfe auf dem Weg zwischen Klo, Kühlschrank und Sofa ist die Sichtaufbesserung vollkommen super zu gebrauchen! Spannererfolge konnten wir damit dagegen noch nicht erzielen, unser Körpergeruch warnt bei solchen Aktionen leider vor...


Das "250 GB"-"Xbox 360 Elite"-Bundle

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Major Nelson nutzte den passenden Rahmen eines "Call of Duty: Modern Warfare 2"-Events, um eine Konsolenvariante anzukündigen, die inzwischen auch unter anderem mit Forza Motorsport 3 im Handel gelandet ist: Zusammen mit dem Spiel gibt es wahlweise im Bundle auch eine Xbox 360 mit "250 GB"-Festplatte und 2 Wireless-Controllern. Natürlich besitzt dieses Exemplar, das zum Preis von knapp 400€ zu haben ist, ein speziell an Modern Warfare 2 angepasstes Design. Farblich sind 360 und Controller ansonsten im schicken Schwarz gehalten.


Deutsche Version: Der Cut/Uncut-Skandal

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"Die deutsche Version von Modern Warfare 2 enthält jeden einzelnen Level der US-Version in ungekürzter Fassung, in allen drei Spielmodi,..." - Nach diesem offiziellen Statement von Activision Blizzard sahen es deutsche Gamer eigentlich als versprochen an, dass der kommende "Call of Duty"-Teil inhaltsgleich mit der internationalen Fassung auf den Markt kommen würde. Das mag auch größtenteils korrekt so sein, ganz genau genommen ist es das aber keinesfalls. Wie wir inzwischen selber bestätigen können, hat der Publisher Modern Warfare 2 für den deutschen Markt tatsächlich doch modifiziert! - Die komplette Story gibt's in unserer News hier nachzulesen, während dieser Link euch zu einer neuerlichen Reaktion von Activision Blizzard führt! Zur Sprachausgabe der BRD-Fassung sei noch ergänzend hinzugefügt, dass sie gewiss zu den besseren Synchro-Arbeiten im Actionspielebereich gehört. Trotzdem hat man besonders in den Zwischensequenzen nur selten das Gefühl, so richtig authentisch klingende bzw. ganz passend ausgewählte Stimmen zu hören zu bekommen.


Bewertung

Call of Duty - Modern Warfare 2 pc

9/10

Bewertung

Call of Duty - Modern Warfare 2 ps3

9/10

Bewertung

Call of Duty - Modern Warfare 2 xbox360

9/10
 

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Kommentare (86) «  1 2 3 .. 5 .. 9 »

Zort85  
 Kommentar-Tippse 500 Fragefreund Jimmy Olsen Hofspion Fable 2 Spieler Liebling der Massen 500 Kommentarklicker 500 Wishlist 20
11.11.2009 14:08 - Super Test, besonders im Fazit hat mich dein Schreibfluss mitgerissen und einzelne Spielpassagen in meinem Kopfkino abspielen lassen.
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maaanolooo  
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11.11.2009 14:09 - ich liebe das spiel jetz schon...und von meiner freundin verabschied ich mich schon ma
Zum Voten bitte einloggen! 15 von 19 Lesern stimmen diesem Kommentar zu.
Jace  
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11.11.2009 14:10 - "Schade" das ich das Spiel bereits für 9,99 € gekauft habe. Das Nachtsichtgerät wäre super gewesen für meine Freundin. Die muss nämlich morgens 2 Stunden früher raus und nervt mich immer mit dem Licht im Schlafzimmer :))
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kleiner Lemming  
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11.11.2009 14:16 - Blog? Er kritzelte auf seinen Blog?
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spacerider12  
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11.11.2009 14:21 - jace wo kriegst du das denn so billig her ?
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Bramahummel  
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11.11.2009 14:21 - Super Test! Respekt! Für mich geht die Wertung in Ordnung. Wenngleich auch ne 10 in Ordnung gewesen wäre!
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Human Torch  
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11.11.2009 14:23 - Wobei es für nicht interessierte oder nur Gelegenheits Shooter Gamer nicht mehr als ne 8 Wert ist.
Die Kampagne war und ist im ersten sowie 2. Teil viel zu kurz, selbst für einen Shooter. Und nür für einen Multiplayer Titel zahl ich persönlich keine 60 Euro.

So, und jetzt stimmt mir alle nicht zu... ihr CoD Fanboys
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Bramahummel  
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11.11.2009 14:24 - Hey Jace, Du bist doch erst 15 soweit ich weis! Da darfst Du das Spiel fei noch nicht spielen, gelle?!?!!! Nur anschauen, nicht anfassen ;)
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Daniel Pook  
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11.11.2009 14:25 - @kleiner Lemming
Jetzt nicht mehr. :P
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lightning  
 Fragefreund Kommentar-Tippse 50 User-Test Kritiker 50 Liebling der Massen 50 Kommentarklicker 50 Wishlist 20 MyGames Liste 20
11.11.2009 14:26 - Jo, dem Test kann ich nur zustimmen. Die 9/10 finde ich auch völlig in Ordnung. ;)
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