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Call of Duty

Freitag, 24. August 2007
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09:48 Uhr - In dem Krieg, der die Welt veränderte, kämpfte niemand allein. Erleb die Intensität der langwierigen Schlachten des 2. Weltkriegs aus Sicht der nicht gefeierten Helden dieses Krieges, den alliierten Soldaten, die gemeinsam den Verlauf der Geschichte des 20. Jahrhunderts mitgestaltet haben. Call of Duty™ hat mehr 70 "Game of the Year"- und 50 "Editors' Choice"-Awards erhalten: dank seiner filmreifen Spiel-Intensität, der heldenhaften Feldzüge, des authentischen Weltkrieg-Gameplays und der spannenden Multiplayer-Möglichkeiten. Erleb den Krieg aus verschiedenen Perspektiven - im Kampf gegen die Deutschen als amerikanischer, britischer oder russischer Soldat. Gemeinsam mit deiner Truppe kämpfst du auf den Kriegsschauplätzen des vom Krieg zerrissenen Bollwerks Europa. Vergiss nicht: Kriegserfolge erzielst du nur, wenn du deine Fähigkeiten mit denen deiner Kameraden verbindest, um den Feind endgültig zu elimieren.

- 12 authentische Kampf-Missionen- Kriegserlebnisse aus drei Perspektiven spielbar – amerikanisch, itisch und russisch- Spielmöglichkeit als amerikanischer Fallschirmjäger am Tag der D-Day-Invasion in Nordfrankreich- Spielmöglichkeit als itische Kommandotruppe, die strategische Militärpositionen (z. B. Pegasus Bridge) der Allierten einnimmt und sichert oder hinter den feinlichen Linien Sabotage betreibt- Spielmöglichkeit als roher russischer Rekrut in der entsetzlichen Schlacht um Stalingrad. Wenn du überlebst wird du Panzerkommandeur und treibst die Nazis zurück nach Berlin- Beeindruckendes Arsenal authentischer Waffen aus dem 2. Weltkrieg, von M1A1 Karabinern und Thompson Maschinenpistolen bis hin zu MP44s und Kar98Ks Sturmgewehren

Hintergrund: der 2. Weltkrieg

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Call of Duty, zu deutsch "Mobilmachung", ist ein Spiel, das trotz eines moralisch etwas fragwürdigen Backgrounds auf PC und Konsolen Spieler in aller Welt stundenlang an sich fesselte. Publisher Activision stellt mit der N-Gage-Version eine Portierung bereit, die der Desktopversion natürlich nicht annähernd das Wasser reichen kann, für eine Umsetzung auf ein mobiles Endgerät aber doch einen erstaunlichen Realismusgrad bietet. Während die Java-Version des Games nur Thema und Titel des Games übernahm und reichlich farblos das Kampfgeschehen aus der Vogelperspektive simulierte, ist Call of Duty für den N-Gage ein echter taktischer 3D-Shooter vor dem Hintergrund des Zweiten Weltkriegs. Der Spieler erlebt die Zeit von der Besetzung der Normandie bis zum Sturm auf Berlin ausschließlich auf Seiten der Alliierten (US-Amerikaner, Briten und Sowjets) und wird hautnah an die Ereignisse und Schauplätze des europäischen Kontinentalkrieges herangeführt.

Grafik und Sound

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Als Infanterist kämpft man sich gemeinsam mit seinen Kameraden durch zwölf Missionen mittelmäßiger Länge, deren Ziele aus der Sicherstellung von kriegswichtigen Dokumenten, der Zerstörung von Flaks oder Panzern und der Besetzung strategisch wichtiger Geländepunkte bestehen. Bei Tag und Nacht schlägt man sich durch die verwüstete und karge Kriegslandschaft, die vornehmlich aus Bunkersystemen, Dörfern, Brücken und Gebäuden besteht. Die 3D-Grafik wirkt dank ansprechender und detailreicher Texturierung im Rahmen der eingeschränkten N-Gage-Ressourcen recht realistisch, die Modelle bestehen aber aus vergleichsweise wenigen Polygonen, wirken kantig und die Texturauflösung sehr grob. Wirklich ärgerlich ist die höchstens mittelmäßige Framerate im Gefecht, die dem Spieler stellenweise viel Geduld abverlangt und man sich oftmals wünscht, einfach den Prozessor auswechseln zu können. Die Effekte - wie leicht animierte, aber pixelige Staubwölkchen nach dem Einschlag von Geschossen oder Explosionen nach der Sprengung von Artilleriestellungen - wiederholen sich häufig, tragen aber zum Realismusgrad ausreichend bei.

Für Atmosphäre sorgt neben der zumeist von grauem Herbstnebel verhangenen bewusst tristen Grafik eine zwar spärliche, dafür aber gut ins Spielgeschehen eingeachte Soundkulisse von Maschinengewehrfeuer, Explosionen, Geschrei von Verletzten und zu Beginn der Mission eingestreuten deutlich verständlichen Befehlen des Gruppenführers. Wer will, kann ambiente Hintergrundmusik hinzuschalten, die mystisch und etwas monoton durch die Levels rieselt.

Spielgeschehen

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In erster Linie ist man bei Call of Duty damit beschäftigt, die nähere Umgebung von feindlichen Soldaten zu säubern. Obwohl vier verschiedene Schwierigkeitsgrade zur Verfügung stehen, wirkt die KI der Gegner plump und unausgereift - der Feind steht etwas unbeholfen in seinem Schützengraben und schießt auch in der schwierigsten Einstellung meistens erst dann, wenn es für ihn bereits zu spät ist. Oftmals stehen feindliche Soldaten wie angewurzelte Salzsäulen in der Landschaft und bewegen sich auch bei höchstem Schwierigkeitsgrad allenfalls einige Meter von ihrem Platz - Zielen können sie aber auch im Greenhorn-Modus bereits ziemlich gut.

Nicht nur zur Selbstverteidigung steht dem Spieler ein Waffenarsenal verschiedenster Kaliber zur Verfügung, darunter z.B. Maschinenpistolen, Gewehre und Granaten, welche neben einer kleinen Explosion und bei sachgerechter Anwendung einigen gefallenen Soldaten keine Rückstände hinterlassen. In höheren Levels kann man sein Arsenal auch durch erbeutete Panzerfäuste erweitern und es steht einem frei, nicht nur die vom Feind zurückgelassenen Medizinkästen zur Auffrischung der eigenen Gesundheit zu verwerten, sondern auch dessen Maschinengewehre und Flaks zu benutzen. Dieses "Werkzeug" erweist sich dann als äußerst hilfreich, wenn der Gegner dem Spieler mit Panzern und tödlichen Jagdflugzeugen zuleibe rücken will. Zur Standardausrüstung gehören 5 Handgranaten, eine Pistole und ein Karabiner, weitere Waffen wie die deutsche MP44 liegen haufenweise auf dem Spielfeld herum und können mit einem Druck auf die Zifferntaste 3 aufgenommen werden.Da man sich in einer relativ freien 3D-Umgebung bewegt, ist es manchmal unerlässlich, Standort und Ziele auf einer einblendbaren Karte nachzuschlagen. Ein kleiner Pfeil am unteren linken Rand des Displays zeigt, in welcher Himmelsrichtung das nächste Operationsziel zu finden ist. Gerät man unter Beschuss, zeigen rote Balken, aus welcher Richtung die Geschosse kommen, die an der Länge der immer roter werdenden Gesundheitsanzeige nagen.

Steuerung

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Auch bei der N-Gage-Version war Activision bemüht, möglichst alle Facetten des Infanteriekampfes realitätsnah abzubilden. So bewegt man sich rennend, kriechend oder gleitend durch die Landschaft und steuert das Alter Ego mit dem Steuerkreuz vorwärts und rückwärts bzw dreht den Körper in die entsprechende Richtung. Zielkreuz und Sichtfeld lassen sich mit 2 und 8 heben und senken und mit einem Druck auf 9 blickt man stilecht über Zielfernrohr oder Kimme und Korn - das erhöht in vielen Fällen die Präzision eines Schusses gewaltig.

Damit man im Eifer des Gefechts den Feind von seinen eigenen Einheiten unterscheiden kann, leuchtet das Fadenkreuz grün, wenn man Blut vergießen darf und gelb, wenn man seinen Chef oder Kameraden vor der Flinte hat. In diesem Fall kann man zwar abdrücken, aber im Gegensatz zum eigenen Körper wurden die Kollegen offenbar mit gottgleicher Unsterblichkeit gesegnet.Die Missionen sind trotz des schweren Kriegsgeräts alles andere als unschaffbar, wenn man erst einmal den realen Kampf mit der komplexen und angesichts der schwerfälligen Grafikdarstellung ziemlich unpräzisen Steuerung gewonnen hat. Wer die 12 Level auch im Veteranen-Modus in Rekordzeit hinter sich ingt, kann bis zu vier menschliche Gegner via Bluetooth oder N-Gage Arena herausfordern.

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Die technischen Möglichkeiten für Egoshooter sind auf dem N-Gage begrenzt, was man Call of Duty leider anmerkt: Die Figuren wirken relativ statisch, alle Feinde scheinen begeisterte Ornitohlogen zu sein oder haben einfach keine Lust, der herannahenden alliierten Bedrohung zu wiederstehen - man kann es angesichts des realen Kriegsausgangs vielleicht auch verstehen. Standbilder der Grafik wirken beeindruckend, während des Spiels verhagelt die sehr zähe Framerate den Spielspaß gewaltig.

Dennoch haben die Entwickler einigermaßen gute Arbeit geleistet, so dass ein verhältnismäßig guter 3D-Shooter mit packender Atmosphäre entstanden ist, der insbesondere durch seine Mehrspieler-Funktionalität langanhaltenden Spielspaß verspricht. Andere auf dieser Plattform erschienende Egoshooter und Racing-Games haben allerdings bereits bewiesen, dass der N-Gage technisch durchaus noch mehr zu bieten hat.

Bewertung

Call of Duty mobile

0/10

 

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