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Chrono Trigger

Montag, 09. Februar 2009
Chrono Trigger DS Packshot.jpg

11:57 Uhr - Das wurde aber auch Zeit! Nach sage und schreibe 14 Jahren erscheint die „16 Bit“-Perle Chrono Trigger in einer exzellenten DS-Portierung endlich auch in Deutschland. Eine Ewigkeit! Die Frage, die sich nun ganz einfach stellt: Besteht Chrono Trigger den Test der Zeit und kann es auch heute noch erfahrene Rollenspieler ans Handheld locken?

Ein Punkt gleich vorweg: Der Autor dieses Artikels und damit Tester des Spiels (das bin ich!) hat Chrono Trigger zuvor noch nie gespielt! Ich schreibe euch das, um klarzustellen, dass euch hier keine nostalgisch verklärte Review von jemandem erwartet, der das Zeitreise-RPG seinerzeit begeistert verschlungen hat und euch nun eine undifferenzierte Lobeshymne aufgrund seiner wohligen Erinnerungen an ein über zehn Jahre zurückliegendes Spielerlebnis präsentiert. Wobei ich natürlich niemandem unterstellen will, das getan zu haben. Doch über einen langen Zeitraum steigert sich manchmal die Euphorie und Spiele werden zu unanfechtbaren Meisterwerken erklärt (die sie damals vermutlich wirklich waren), obwohl sie heute teilweise einfach spielerisch veraltet und unzugänglich sind. Meine persönliche Enttäuschung in dieser Hinsicht war zum Beispiel The Legend of Zelda – A Link to the Past, welches ich erstmals in der „Game Boy Advance“-Umsetzung gespielt habe. Mangelnde Hinweise, was als nächstes zu tun ist, kleinere Designmacken und der maßlos hohe Schwierigkeitsgrad haben mich einiges an Nerven gekostet und gezeigt, dass 1991 doch etwas andere Ansprüche herrschten. Dabei liebe ich die Zelda-Reihe und Zelda III ist auch heute bei weitem kein schlechtes Spiel. Nur damit mich einige Fans nicht gleich umbringen: Ihr seid hiermit aufgerufen, im Kommentarbereich eure Erfahrungen in dieser Hinsicht zum Besten zu geben. Welches Spiel habt ihr nach Jahren zum ersten Mal in Angriff genommen und wart entsetzt angesichts des überschwänglichen Geweses, das darum gemacht wurde? Welcher Klassiker konnte euch trotz seines Alters noch begeistern? Jedenfalls habe ich Chrono Trigger DS unter aktuellen Gesichtspunkten getestet, denn schließlich wollt ihr kein Stück Steinkohle in euren DS-Schacht schieben.

Eine beispielhafte Umsetzung. Applaus bitte!

chrono1.jpg

Tja, nur hätte ich mir das aufgeblasene Gequatsche der Einleitung auch sparen können, denn verdammt, Chrono Trigger ist tatsächlich so grandios wie immer und überall behauptet wird! Es war damals ein Meisterwerk und ist auch heute noch ein unverschämt unterhaltsamer Rollenspiel-Traum. Doch erst mal zu den Formalien: Mit Chrono Trigger DS bekommt ihr eine direkte Portierung des SNES-Hits. Das heißt, grafisch und soundtechnisch hat sich nichts geändert. Allerdings spendiert euch Square Enix auch hier die schmucken Anime-Sequenzen, die für die in der Final Fantasy Chronicles (Playstation, 2001, nur in Japan und den USA erschienen) enthaltene Version des Spiels geschaffen wurden. Diese bekommt ihr als Intro oder bei wichtigen Ereignissen zu sehen. Außerdem dürft ihr in einem frei anwählbaren Arena-Modus Monster trainieren und sie gegen den Computer oder einen zweiten Spieler antreten lassen – was nett ist, aber nicht mehr. Die DS-Fassung bietet auch ein Bestiarium, wie man es zum Beispiel aus den „Final Fantasy“-Neuauflagen oder den letzten Castlevania-Teilen kennt, in dem sämtliche bereits entdeckte Monster mit ihren spezifischen Eigenschaften aufgelistet werden. Eine nicht zu unterschätzende Hilfe, da hier auch die Schwächen der Gegner nachzulesen sind und ihr so eure Kampftaktik entsprechend abstimmen könnt. Im Extra-Menü dürft ihr in Ruhe freigespielte Zwischensequenzen, Melodien und Artworks genießen. Der Oberhammer ist aber die Bedienung: Chrono Trigger DS enthält für ein Rollenspiel erstaunlich viele Einstellmöglichkeiten: Von der Kampfgeschwindigkeit über die Anzeige von Hilfetexten oder die Wahl zwischen gehen und rennen bis hin zur Anordnung der Menüsymbole. Grundsätzlich könnt ihr dabei zwischen dem DS- und dem Classic-Modus wählen. Letzterer stellt das Kampfgeschehen wie in der ursprünglichen Version dar und lässt sich nur mit den Buttons steuern. Ich rate aber zum DS-Modus, welcher sämtliche Befehle auf dem unteren Bildschirm zeigt – was die Übersicht stark erhöht – und alternativ komplett mit dem Touchpen bedient werden kann. Beide Steuerungsarten sind intuitiv und funktionieren tadellos, so dass nur euer Geschmack über die Wahl entscheidet. Für ein RPG ebenfalls wichtig: Sämtliche Menüs sind sehr übersichtlich gestaltet. Ihr habt zum Beispiel beim Kauf von neuen Ausrüstungsgegenständen jederzeit den Überblick, welche Funktion ein Item hat und welche Vor- oder Nachteile gegenüber der momentanen Ausstattung es besitzt. Alles in allem liefern die Entwickler hier ein echtes Vorbild, wie die Bedienung eines Rollenspiels auf dem Dual Screen auszusehen hat.


Zurück in die Zukunft trifft Secret of Mana

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Square Enix haben sich sogar die Mühe gemacht, sämtliche Texte noch mal neu ins Englische zu übersetzen. Und da sind wir auch schon beim größten Kritikpunkt von Chrono Trigger DS. Denn leider hat sich bei Square Enix niemand die Mühe gemacht, die Texte auch weiter ins Deutsche umzuschreiben. Dafür bekommt ihr eine ausführliche, liebevoll gemachte deutschsprachige Anleitung – immerhin. Allerdings könnte man den Umstand auch als Motivation sehen, um seine Fremdsprachenkenntnisse zu verbessern. Schließlich habt ihr theoretisch immer die Zeit, nebenbei ins Wörterbuch zu schauen. Ja ich weiß, es ist ein schwacher Trost. Mit meinem Durchschnittsenglisch hatte ich aber auch keine Probleme, der Geschichte zu folgen. Und damit sind wir auch schon wieder bei einer der größten Stärken des Spiels: Chrono Trigger erzählt eine unglaublich spannende, wendungsreiche und charmante Zeitreisestory, die vom Anfang bis zum Ende fasziniert und dazwischen keine Minute Langeweile zulässt. Da dies natürlich zu den wichtigsten Dingen in einem Rollenspiel gehört, will ich an dieser Stelle auch möglichst wenig darüber verraten. Zu Beginn stromert unser Held Son-Gok... ähh, Krohno... ähh, ich meine Crono über den Jahrmarkt der Millenium-Feier des Königreiches Guardia und trifft dort die energiegeladene Frohnatur Marle. Bei einer Fehlfunktion während der Präsentation eines Teleporters, der neusten Erfindung von Cronos' bester Freundin Lucca, wird Marle in die Vergangenheit geschleudert und unser Rotschopf stürmt ohne zu zögern zur Rettung hinterher. Dort angekommen verwechselt man Marle mit der verschwundenen Königin, während der bösartige Fiendlord das Reich bedroht. Eine Kette von Raum und Zeit umspannenden Ereignissen wird losgetreten, in welcher der Fiesling noch eines der kleineren Probleme darstellt. Später reist ihr nach belieben durch verschiedene Epochen, wobei natürlich Veränderungen in der Vergangenheit die Zukunft beeinflussen. Die geschickt erzählte Geschichte bietet euch, mit einem neu hinzugekommenen Abspann, insgesamt 14 verschiedene Endsequenzen! Eine für jedes Jahr, das wir auf das Spiel warten mussten. So ist es brav! Allerdings stört mich dann doch, dass der Held die ganze Zeit über stumm bleibt. Das macht ihn meiner Meinung nach ein bisschen austauschbar, aber nicht unsympathisch. Er ist eben derselbe grundgute, tapfere, hilfsbereite und auch etwas einfältige Abenteurer wie etwa Link aus The Legend of Zelda. Überhaupt sind die Charaktere recht klischeebehaftet: Die geniale Erfinderin, deren Maschinen regelmäßig versagen, hat man schon genauso oft gesehen, wie das gleichermaßen halt- wie gedankenlose, aber stets gut gelaunte Mädchen oder den pflichtbewussten, loyalen und schwertgewandten Ritter. Doch selten wurden solche Figuren so herzallerliebst in Szene gesetzt wie hier. Man muss die Truppe einfach mögen.


Sechs Fäuste für Guardia

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Von einem Titel aus den 90ern kann man natürlich heute keine großartigen Innovationen erwarten. Vor allem nicht in einem Genre, in dem sich in dieser Hinsicht ohnehin recht wenig tut. So folgt auch Chrono Trigger der klassischen RPG-Formel aus Kämpfen, Aufleveln, Ausrüsten und Gespräche-Führen. Aber hey, repariere nichts, was nicht kaputt ist! Und genau deshalb macht sich auch heute noch bei jeder geöffneten Schatztruhe, jeder gefundenen Waffe, jeder neu erlernten Technik, jedem Levelaufstieg und jedem gewonnenen Kampf Freude und Motivation zum Weiterspielen breit. Stichwort Kämpfe: Die finden bei Chrono Trigger nur manchmal zufällig statt. An bestimmten Stellen springen Gegner aus der Deckung, um euch anzugreifen. Kehrt ihr an diesen Ort zurück, erscheinen sie auch wieder an genau dem selben Punkt. Ansonsten wandern die Unholde stets sichtbar in den Gebieten herum und können – das ist das wichtigste – einfach umgangen werden. Wer also keine Lust auf Kloppe hat, muss meist auch nicht kämpfen. Ein wahrer Segen für schwer zufallskampfgeplagte Spieler wie mich. Die Scharmützel finden direkt in der Landschaft statt und nicht auf einem extra Kampfbildschirm, was dem Spielfluss sehr zugute kommt. Gekämpft wird per „Active Time Battle“-System, welches man aus einigen „Final Fantasy“-Teilen kennt. Während des Kampfes füllt sich für jeden Charakter ein Balken. Ist dieser voll, kann er Aktionen wie Angriffe, Techniken und Item-Nutzung ausführen. Danach ist der Balken wieder leer und die Figur muss warten. Dabei könnt ihr selbst entscheiden, ob während der Befehlsauswahl das Geschehen weiterlaufen oder pausieren soll. Die Party besteht immer aus maximal drei aktiven Mitgliedern, die nach Belieben ausgetauscht werden können. Der Clou: Im Laufe des Spiels lernen die Recken verschiedene Combo-Moves. Ist der ATB-Balken bei zwei oder gar allen drei Helden voll, die eine solche gemeinsame Aktion beherrschen, könnt ihr einem oder mehreren Gegnern gleichzeitig mit einer verheerenden Attacke einheizen, sie ablenken, um sie zu bestehlen oder etwa sämtliche Party-Mitglieder heilen. Wie gewohnt werden dabei Magie-Punkte verbraucht.


Crono im Wunderland

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Bei der audiovisuellen Präsentation eines Spiels zeigt sich natürlich besonders schnell die zerstörerische Macht der Zeit und des technischen Fortschritts. Besonders wenn ein „Super Nintendo“-Spiel direkt auf eine prinzipiell wesentlich stärkere Hardware portiert wird. Doch auch hier bleibt Chrono Trigger standhaft und zeigt mal wieder, dass der Zahn der Zeit gut gemachter 2D-Grafik einfach nicht so schnell etwas anhaben kann. Die gesamte Optik des Spiels ist so liebevoll und stimmig gezeichnet, dass ihr schon nach zwei Minuten vergesst, nach 3D-Effekten oder einer höheren Auflösung zu schreien. Gerade die Farbgebung ist mit ihren warmen und vielseitigen, natürlichen Tönen ein echter Traum und verleiht dem Spiel ein wenig den Eindruck eines meisterhaft gemalten Zeichentrickfilms. Wobei sich die Anime-Sequenzen hier perfekt einfügen. Obendrein feuert das Spiel so ziemlich alles ab, was an „Mode 7“-, Dreh-, Zoom- und Transparenzeffekten auf dem SNES möglich war. Sicher ist auf dem Doppelbildschirmer mehr drin. Sicher könnten die Animationen geschmeidiger sein, doch die putzigen Bewegungen der Charaktere sorgen immer wieder für Lacher. In Sachen Detailfülle und Stilsicherheit übertrifft Chrono Trigger ohnehin die meisten anderen DS-Titel. Alles wirkt organisch und wie aus einem Guss. Die märchenhafte Atmosphäre zieht euch, nicht zuletzt dank des vertrauten Looks durch Charakterdesigner Akira Toriyama (Dragon Ball, Dr. Slump), sofort in ihren Bann. Und das ganz besonders auch aufgrund der wunderschönen Soundkulisse. Auch hier hat zum Beispiel Castlevania – Order of Ecclesia in jüngster Zeit mit klarer Sprachausgabe und tadellosem Klang gezeigt, was möglich ist. Demgegenüber fällt Chrono Trigger qualitativ natürlich etwas ab. Einige (sehr) wenige Effekte sind etwas schwach geraten und Sprach-Samples gibt es gar nicht. Alles egal, denn glücklicherweise war schon das SNES seinerzeit eine Soundinstanz und so ertönen die bezaubernden Melodien absolut sauber aus den Lautsprechern. Dabei lässt sich gar nicht genug betonen, wie genial die Kompositionen sind. Einen derart variantenreichen und passenden Soundtrack hab’ ich schon ewig nicht mehr in einem Spiel gehört. Innerhalb der ersten paar Stunden hatte ich schon mehrfach Gänsehaut. Ehre gebührt den Komponisten Yasunori Mitsuda und (wieder mal) Nobou Uematsu. Phänomenal!


Mir persönlich gefällt Chrono Trigger DS sogar noch etwas besser als das großartige Final Fantasy VI Advance. Zwar hat das die interessanteren Charaktere und ein schier endloses Repertoire an Techniken und Zaubern, doch Chrono Trigger DS fühlt sich dank der vielen Optionsmöglichkeiten, geschmeidiger Bedienung und dem Verzicht auf Zufallskämpfe einfach frischer an. Außerdem gibt’s hier mehr zu lachen. Die farbenfrohe und beeindruckend detaillierte Grafik gefällt mir ebenfalls besser als der sehr geometrische, grau- und braunlastige Look des hauseigenen Konkurrenten. Auch die Musik ist noch ein Quentchen ... Nee, das ist jetzt Quatsch. Die Musik ist in beiden Spielen einfach göttlich! Und Zeitreisegeschichten sind ja ohnehin schon cool, aber hier habe ich wirklich eine der besten erlebt. Chrono Trigger ist von vorne bis hinten und von quer nach durch eine runde Sache und ein echtes Herzblut-RPG, das einfach so gut wie alles richtig macht und auf dem DS zur Genre-Elite gehört, wenn nicht sogar die momentane Rollenspiel-Referenz darstellt. Dass es keine deutschen Bildschirmtexte gibt, ist schade. Ich kann euch aber nur raten, euch dadurch nicht vom Kauf abhalten zu lassen. Denn fernab aller Vergleiche, Vergangenheitsbetrachtungen und Vor-/Nachteil-Abwägungen macht Chrono Trigger DS vor allem eines: Unheimlich viel Spaß! Und das ist es doch, was wir von einem Videospiel wollen.

Bewertung

Chrono Trigger DS ds

0/10

 

Kommentare (14)

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09.02.2009 13:43 - eines der "komfort" features ist es, das squaresoft es nichtmal geschafft hat, das spiel 14 jahre nach erscheinen endlich mal in die deutsche sprache zu übersetzen.

natürlich drängt man trotz dieser offensichtlichen bemühungen nur zu gerne auf den deutschen markt. nein danke, faulsoft!
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09.02.2009 14:07 - klingt sehr gut, dann bekommt meine dsi gleich futter, wenn die mal rauskommt
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09.02.2009 14:27 - Auf dem SNES gab es immer noch die besten RPGs (Secret of Evermore und Terranigma *lechz*).
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09.02.2009 15:01 - illusion of time war auch nice
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09.02.2009 15:18 - Legend of Zelda – A Link to the Past... war das auf dem gameboy schwerer? auf dem snes wars nämlich viiiiel zu leicht. trotzdem bis heute eines meiner absoluten lieblingsspiele...
schöner test im übrigen und mir stellt sich mal wieder die frage ob ich nun endlich nen ds kaufe...
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09.02.2009 15:50 - Also die Kritik an A Link to the Past kann ich auch nicht nachvollziehen. Es war wirklich alles andere als schwer. Auch ich habe zwar nicht die GBA-Version gespielt, aber die müsste ja eine 1:1 Umsetzung gewesen sein - bis auf den Multiplayer.
Ich weiß sowieso nicht, wieso man es nicht schon auf dem SNES gespielt hat, das musst du mir mal erklären. Für mich war es immer Pflicht, mir ein Zelda zum Launch zu holen.
Und dieses ist auch heute, wenn ich es mal wieder durchspiele, nach wie vor eines der besten Spiele aller Zeiten i.m.o.
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09.02.2009 18:00 - Ich hab noch nie Rollenspiele gespielt, weil ich eher der Action-Shooter Spieler mit Aufmerksamkeitsdefizit bin. Das rollenspielähnlichste was ich ausprobiert habe war WoW, was ich nach zwei Wochen wegen monotoner Plus-Rechnerei (Juhu +65! +42! Level Up! Repeat!) wieder aufgegeben habe. Aber ich mag Zeitreisegeschichten.

Sollte ich diesem Spiel eine Chance geben?
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09.02.2009 18:25 - wenn du rpg nicht magst, dann solltest du die finger davon lassen...
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09.02.2009 21:47 - Also Shadowrun auf dem SNES fand ich auch nach Jahren (gefühlte 100) noch ein Hammerspiel mit super Geschichte.
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09.02.2009 23:51 - @Der Papa

Man kann doch nun wahrlich nicht jedes legendäre Spiel gezockt haben, als es rausgekommen ist. Ich war damals zum Beispiel noch recht jung an Jahren und meine Eltern haben mir verboten einen SNES zu haben. Kein Super Nintendo, kein A Link to the Past. Dafür hatte ich 'nen Game Boy und konnte Link's Awakening spielen, welches ich für wesentlich besser halte. für mich ist es sowieso das beste Zelda von allen. Aber die Meinung hab' ich wohl relativ exklusiv. Zu der GBA-Problematik will ich sagen: Nein, es ist hier nicht schwerer. Es ist wirklich eine inhaltliche 1:1-Umsetzung des SNES-Spiels. Ich hab' allerdings auch Yoshis's Island auf dem GBA angefangen und war wenig begeistert. Hab's dann wieder verkauft. Später hab' ich es dann richtig auf dem Super NES gespielt und es hat mich total weggeblasen! Ziemlich komisch. So richtig erklären kann ich mir das auch nicht. Bei ALttP hat mich vor allem gestört das der Schlagradius des Schwertes so knapp bemessen war und man Gegner nur schwer getroffen hat. Außerdem wurde es manchmal ziemlich simpel auf hart getrimmt. Erster Raum: Laser. Nächster Raum: Laser und Stacheln. Nächster Raum: Laser, Stacheln und Gegner. Nächster Raum: Laser, Stacheln, Gegner und Gruben. Nächster Raum: Laser, Stacheln, Gegner, Gruben, Eisboden und ... tot. Zurück zum Dungeon-Eingang! Und wie gesagt, manchmal wusste ich einfach nicht wo's weitergeht, weil meiner Meinung nach die Hinweise gefehlt haben. Darüber hinaus ist es ja trotzdem ein gute Spiel. Sonst hätte ich es auch nicht durchgespielt. Es fällt aber im Vergleich zu den anderen 2D-Teilen (abgesehen von den NES-Episoden) ziemlich ab. Mit dem Schwierigkeitsgrad bei Zelda-Spielen ist das aber sowieso so'ne Sache. Viele Leute haben auch behauptet das Minish Cap total schwer sei und ich bin durch das Spiel ohne Probleme durchgerannt.
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