Creative Director Patrice Désilets verlässt "Assassin's Creed"-Team
11:04 Uhr - Produzentin Jade Raymond trat bei der Öffentlichkeitsarbeit für Assassin's Creed II fast komplett in den Hintergrund, um Creative Director Patrice Désilets, dem eigentlichen Hirn hinter der Millionensellerserie, das Rampenlicht zu überlassen. Raymond selbst verlagerte ihre Arbeit jüngst ohnehin von Montreal nach Toronto, wo sie ihr eigenes Ubisoft-Studio leitet. Und ausgerechnet jetzt, noch bevor das Spin-Off "Brotherhood" in die Läden gekommen ist, lassen Insider durchsickern, dass Assassin's Creed auch sein zweites Stargesicht verloren haben soll.
Ubisoft hat inzwischen gegenüber den Kollegen der GameInformer bestätigt, dass Désilets, der als Creative Director unter anderem auch Prince of Persia: The Sands of Time zu großem Erfolg verholfen hat, aktuell tatsächlich zumindest eine Auszeit von seinem Job nimmt. Zwar ist offiziell noch nicht von einer Trennung die Rede, die Worte von Ubisoft klingen allerdings nicht danach, als habe Désilets noch sehr viel Lust darauf, bis Ende des kommenden Jahres Assassin's Creed III fertigzustellen: "Da seine Rolle beim Projekt im Wesentlichen erfüllt ist, hat sich Patrice Désilets dazu entschieden, eine kreative Pause von der Industrie einzulegen und er arbeitet nicht länger an Assassin's Creed: Brotherhood."
Ubisoft gab während seiner letzten Finanzkonferenzen deutlich die Marschroute vor, seine bekannten Franchises bestenfalls jährlich weiterführen zu wollen. Der "Assassin's Creed II"-Ableger Brotherhood folgt dieser Vorgabe kaum ein Jahr nach Release von Ezios erstem Abenteuer. Selbstverständlich werden angesichts dessen Spekulationen laut, Désilets habe das Melken "seines" Franchises partout nicht gefallen. Ein ähnlicher Streitpunkt führte bekanntlich zum hässlichen Bruch zwischen Infinity Wards Ex-Bossen West/Zampella und Activision Blizzard. Ubisoft selbst hatte jüngst auch abseits der dementierten Gerüchte rund um Michel Ancel mit einem prominenten Abgang fertig zu werden, denn mit Clint Hocking verließ einer der kreativen Schöpfer hinter der "Splinter Cell"-Serie und Far Cry 2 den französischen Publisher.
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Kommentare (10)
toul81
GT-Fan
Aber ob es Qualitativ noch mit den Assassins Creed 1 oder 2 mithalten kann ist abzuwarten.
sturmflamme
Selbst bei den Fußballspielen ist es mir zu doof. Die sollen es einmal gescheit machen und das dann über 2 Jahre unterstützen.
zaziki78
Wo der erste dem zweiten höchstens im Setting überlegen war (was Geschmackssache ist)?
Ich kann mir nicht ausrechnen, wie da etwas schief gehen soll.
Sicher wird es kein Aha geben, nur deswegen wird es aber sicher nicht schlechter.
GT-Fan
Sobald einige Leute fehlen die vorher viel zum Spiel beigetragen habe fällt alles zusammen.
paulfect
Seh ich auch leider so. siehe z.B. RARE.
Karrazz
Minuterush
Drahcir1710
Clubfighter17