Diablo III: Blizzard ist von negativen Reaktionen auf Online-Zwang überrascht
Vor wenigen Wochen gab Blizzard bekannt, dass Diablo 3 auch in der Singleplayer-Kampagne eine permanente Internet-Verbindung benötigen wird. Allerdings scheint das nicht wirklich allzu vielen Fans der Serie zu gefallen, weswegen man seinem Groll in den Foren Luft machte. Vice-President of Online Technologies, Robert Bridenbecker, meinte dazu nun, dass man von den negativen Reaktionen der Community total überrascht sei und erklärte sogleich warum man sich für den Online-Zwang entschied.
Bridenbecker gegenüber MTV:
- „Dadurch garantieren wir, dass es keine Hacks und Betrüger geben wird.“
Außerdem wies er daraufhin, dass man durch die Dauer-Internetverbindung die Möglichkeit hat, seinen Singleplayer-Charakter problemlos in den Multiplayer-Part zu transferieren. Dank des Systems kann man hierbei garantieren, dass keine Diablo III-Singleplayer-Charaktere, die durch Hacks übermächtig gemacht wurden, online gebracht werden.
Auch muss man sich nicht mit der Community auseinander setzen. Der eigene Charakter speichere sich lediglich auf dem Blizzard-Server und würde für den Einzelspieler des Weiteren nichts ändern, also auch keine sozialen Kontakte mit anderen Spielern erzwingen.
Dass man sich damit auch vor Software-Piraten schützt, sei bei der Entwicklung des Systems nicht im Fokus gestanden. Blizzard sieht es als problemlösende Weiterentwicklung an, das Singleplayer-Offline-Abenteuer nicht mehr vom Mehrspieler-Online-Part zu trennen. So wird es ermöglicht, zwei verschiedene Spielerlebnisse miteinander zu verbinden.
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Kommentare (18)
Dareios
LOS, jetzt können alle die sich das Spiel illegal runterladen wollten wieder rumkacken. Ich finds immer witzig wie offensichtlich das ist. Es kann einem ja, auch in Anbetracht der nützlichen Faktoren (Hacks etc), völlig egal sein, wenn man ständig on sein muss, wenn man das Spiel rehctmäßig erworben hat. Jeder ist mit sienem PC ja auch ständig on, und sei es nur in Windows ;)
MachDichNass
Das ist OK, den nur so können sie cheater und raubkopierer besser raushalten, ausserdem sollte man langsam im hier und jetzt angekommen sein und Internet ist nichts seltenes mehr.
Ich meine, gab es noch einen aufschrei als man das Iphone4 immernoch per PC/Itunes aktivieren muss - nein.
Die die "Aufschreien" sind eh meistens die bösen und unartigen jungs.
taren
Ich fände es an sich auch ok, Diabolo ist eh ein Multiplayer spiel, allerdings ist doch sowieso klar das es in einem Monat gekrackt sein wird, und somit der Onlinezwang nur für die Käufer verbleibt -_-' Ähnlich wie die Raubkopierwarnung vor Filmen nur von Leuten gesehen wird, die nicht Raubkopieren...
Lexus
Taren warum ist das "klar"?
Bei World of Warcraft dauerten die ersten Emulatoren Monate bis sie einigermaßen anständig liefen. WoW Emulatoren mit der exakt gleichen Oberwelt sucht man selbst heute noch vergebens, weil man alle Monster per Hand setzen muss.
Das wird Raubkopien von D3 für mehrere Monate unmöglich machen und selbst auf Jahre wird es höchstens zweitklassige Emulatoren geben.
Corelli
Schert nicht alle Gamer über einen Kamm! Ich kaufe meine Spiele immer (meist in England), bin aber reiner Single-Player. Ich habe mir im Keller einen Hobbyraum eingerichtet, den ich multimediamäßig zurecht gemacht habe. Dort steht auch mein reiner Game-PC, der kein Antivirus, keine Firewall oder sonst irgendwas Zusätzliches braucht; und das will ich auch so belassen. WLAN reicht ebenfalls nicht bis unten. Surfen, Banking, Treiber-Download und andere Sachen passieren am Arbeits-PC in der Wohnung.
Mag ja sein, daß alles in Richtung Multiplayer und 'soziales' Gaming geht und ich ein Relikt bin - aber es ist MEINE Sache. Ich habe beruflich genug mit Menschen zu tun und freue mich darauf, abends oder nachts, wenn es die Zeit erlaubt, entspannt allein durch Skyrim (naja, demnächst) oder andere Welten zu ziehen.
Diablo ist nun nicht mein Ding, aber ich würde in dem Fall das Ding kaufen und dann einen entsprechenden Crack nutzen. Man ist nicht automatisch Raubkopierer, wenn man bestimmte Entwicklungen wie Onlinezwang nicht besonders mögen will. Ein entsprechenden Pauschalurteil wird allerdings trotzdem schnell gefällt, unreflektiert und ohne jeden Beweis.
Hallo Herr Kaiser
"Dass man sich damit auch vor Software-Piraten schützt, sei bei der Entwicklung des Systems nicht im Fokus gestanden"
höhöhö,ja genau...Ich find`s einfach nur dämlich.Da gibt es bald (nach Starcraft 2) mal wieder ein game,was ich überhaupt auf meinem Macbook spielen kann/will und dann permanent online sein.Klasse.Ich habe beruflich häufiger mit längeren Zugfahrten zu kämpfen,da ist sowas ideal.Eigentlich,so natürlich nicht...f**kt Euch,Blizz...
@Area:Das mich Eure homepage jeden Tag von allein ausloggt ist schon ok,das sie aber jedes dritte mal dabei das verdammte Passwort vergisst ist allerdings nervig...ist das"merken"Kontrollfeld nur Zierde?
Exelus
Wer heute kein Internet hat ist selber Schuld. Sorry aber dieses Geheule ist doch mal sowas von lachhaft. Blizzard spiele gehören auch einfach online gespielt. Und das man somit Hacks entgegenwirken kann finde ich grade bei spielen wo es ums sammeln und aufrüsten geht super!
Burnov
Hey wer sich drüber beschwert ohne i-net anschluss nicht spielen zu können der soll es sich nich kaufen.
Blizz macht die sofware und sie entscheiden wie sie genutzt wird.
Und der Kunde entscheidet ob er damit leben kann.
Wie beim autoführerschein ... Am anfang findet man es aus skandalös das man sich anschnallen muss und das auch noch nüchtern!!! ;)
Entweder man machts oder man probiert aus wie lange es dauert erwischt zu werden :-P
IceOnly2
Ich zitire mal ein anderen User aus nem Forum:
"Die wollen es nicht verstehen oder? Klar konnte man sich bei D2 über das Battlenet weltweit mit anderen Spielern verbinden, aber auch in einem lokalen LAN eine Runde mit Freunden spielen... ohne Internet. Oder auch mal ganz Offline auf einem Notebook/PC ohne Internet. Man war auf deutsch gesagt extrem flexibel und konnte das Spielerlebnis so gestalten wie man wollte.
Jetzt muss ich dauerhaft online sein, das heißt ich brauche um überhaupt spielen zu können eine gute DSL-Leitung. Scheisse nur wenn man das aus irgendwelchen Gründen nicht hat. Geräte ohne Internetanschluss bzw. ohne Möglichlkeit ins Internet zu kommen sind auch pase. Wenn der Blizzardserver nen Problem hat ist Schicht im Schacht für alle. Heißt hier kann auch nicht mal mehr ausweichen.
Wo bitte ist bei dieser Lösung der große Vorteil für uns Kunden Blizzard?
Ist es wirklich so schwer zu verstehen warum sich viele Leute darüber aufregen.. oder "unverschämterweise" nicht drüber freuen? Es mag für euch eine ganz hervorragende Lösung sein, das heißt aber nicht im Umkehrschluss das wir begeistert die Hände zusammenklatschen. Es gibt auch ein digitales Leben neben dem Internet und sozial network, das solltet ihr nicht vergessen."
zig
ich weiß nur: ich arbeite auf dem land und hab öfters nachtbereitschaft. da gibt es kein netz. d. h. das spielen ist für mich nicht möglich. einfach nicht kundenfreundlich. ausserdem kenn ich noch die ubi soft geschichten. denen ihr server brach recht oft zusammen. in dieser zeit geht dann halt einfach ein gekauftes spiel nicht. natürlich überlegt sich jeder selbst was er kauft. trotzdem sind mir firmen lieber die keinen kopierschutz haben bzw. auch wollen dass ihre software kopiert wird. ich mein wer hat denn computerspiele bzw. die spieleindustrie zu dem gemacht was sie sind? raubkopierer auf dem c64 natürlich... ;)