Dragon Ball Z : Budokai
14:14 Uhr - Dragon Ball basiert auf einer chinesischen Legende mit modernem Hintergrund. Die Serie konzentriert sich auf eine Gruppe von Erdbewohnern, die Martial Arts Künste beherrschen. Sie sind aber auch in der Lage, Energie zu manipulieren. Die Manga von Akira Toriyama sowie Animes, die von Toei Entertainment in Zusammenarbeit mit Bird-Studios geschaffen wurden, erreichten in Japan schnell Kultstatus. Seit einigen Jahren werden die Sendungen im deutschen Fernsehen gezeigt. Auch hier steigt die Popularität der Serie. Eine der neueren Staffeln, nämlich Dragon Ball Z lief erst vor kurzem in deutscher Erstausstrahlung auf RTL II. Insgesamt 15 Jahre (seit 1989) gibt es nun die Dragon Ball Reihe. Das Videospiel Dragon Ball Z: Budokai basiert nun auf der Staffel der gleichnamigen Manga und Animes.
Für Serienkenner altbekanntes
Die gesamte Story wird in Zwischensequenzen präsentiert, die euch meist in einen kommenden Fight einleiten. Denn der Titel ist wie gesagt ein Beat'em Up, und so müsst ihr eurem Feind gegenübertreten, und ihn schlagen. Dabei steuert ihr wahlweise mit dem Digitalen Steuerkreuz oder dem Control-Stick euren Charakter. Mit dem A-Knopf schlagt ihr mit eurer Figur, B dient zum Schutz und Y zum Treten. Anders als in den meisten Beat'em Ups gelingt die KI-Explosion, oder das Verwenden von Skills mit X. Während des Kampfes ist unter eurer Energie-Anzeige, die Ki-Anzeige. Diese Leiste nimmt zu, wenn ihr einen Gegner tretet, schlagt oder angreift. Jedem Charakter stehen sechs bis sieben Attacken zur Verfügung, die mit jedem Charakter meist gleich auszuführen sind. Diese wenigen Attacken könnt ihr nur machen, wenn ihr genügend Ki habt. So aucht Goku zum Beispiel für ein Kamehame-Ha 1 Ki-Energie, die mindestens da sein muss. Ihr legt den Move hin, indem ihr A, A, A, A, und dann X drückt. Auch kann Goku beispielsweise auch, wenn man 4 Ki-Punkte hat, seine Skills verwenden und sich so zu einem Super Saiya-Jin verwandelt. Dadurch wird er natürlich stärker, jedoch fällt nun die Ki-Leiste rapide. Also heißt es schnell und oft zuzuschlagen. Zu guter letzt kann man mit L eine Combo von Schutz und Punch, und mit der R-Taste eine Kombination von Kick und Punch vollführen.Dies war es eigentlich auch schon von dem "Kampfsystem" (wenn man es so nennen kann), das wirklich sehr simpel gelegt worden ist, und wegen sehr wenigen und meist zu schwer ausführenden Combos extrem schnell zu einem richtigen Button-Smasher ausartet. Sehr löblich am Story-Modus ist die äußerst gelungene Dragon Ball Z Präsentation, die sich sehr an die Manga und Animes hält. Die Story geht bis Ende zum der Cell Saga, doch die Spielzeit des Story-Modus lässt leider zu wünschen üig. Die eigentlichen 194 Episoden des Animes werden in nur ca. 2 Stunden vor dem GameCube durchgespielt. Dies ist wirklich sehr kurz, wenn man diesen Modus beispielsweise mit dem gigantischen Waffenmeister-Modus von Soul Calibur II vergleicht.
Welt-Kampf?
Im Menüpunkt Duell-Modus, dem Multiplayer von Dragon Ball Z: Budokai könnt ihr entweder gegen einen Freund oder einen CPU spielen. Insgesamt 19 Charaktere, bekannt aus der Serie, stehen euch dabei zur Auswahl, die meist erst alle freigespielt werden müssen. So könnt ihr zum Beispiel mit Goku, Cell, oder auch Piccolo in die Arena steigen. Diese Figuren bekommt ihr entweder während des erfolgreichen Durchspielen des Story- oder Welt-Kampf-Modus. Auch wurden bekannte Settings, wie der Planet Namek als Stage für den Multiplayer implementiert. Durch Sonderregeln kommt ein bisschen Langzeitmotivation ins Spiel.
Technisch enttäuschend
Der Sound des Spiels ist da schon wesentlich besser ausfallen. Die Melodien im Spiel sind sehr abwechslungsreich und untermalen das Spielgeschehen passend. Die japanische Sprachausgabe mag sich für uns Europäer anfangs sehr komisch anhören, jedoch vermittelt diese eine gute Atmosphäre. Dafür sind wenigstens die Untertitel in Deutsch zu lesen. Leider wurde auf eine Dolby Pro Logic II Unterstützung gänzlich verzichtet, weswegen der Sound nur in Stereo wiedergegeben wird.Das Spiel Dragon Ball Z: Budokai ist für Fans der Saga sicher eine Offenbarung. Denn die sehr gute Dragon Ball Präsentation, sowie das Schlüpfen in verschiedene Personen oder bekannter Szenarien lässt Dragon Ball Fan-Herzen höher schlagen. Doch es weißt zu viele Kritikpunkte auf. Denn Dragon Ball Hasser, oder Beat'em Up Jünger werden keinen großen Spaß mit dem Spiel haben. Dafür ist das Gameplay viel zu eintönig, da eigentlich jeder Kampf nur aus Button-Smashing besteht. Grafisch präsentiert sich das Spiel auch sehr schwach sowie karg, und der Story-Modus ist wirklich viel zu kurz geraten. Komischerweise werden im Spiel nicht die Namen der Serie benutzt, sondern andere. So heißt zum Beispiel Son Goku im Spiel Goku. Empfehlen kann man das Spiel also nur Dragon Ball Fans.Mir hat Dragon Ball Z: Budokai während der Testphase eigentlich nur wenig Spaß bereitet. Schon nach den ersten Kämpfen wurde mir deutlich, dass die Entwickler eher auf eine gute Präsentation gesetzt haben, die vor allem Fans der Reihe anspricht, als auf ein klasse Gameplay zu achten. Denn das Gameplay besteht aufgrund der zu komplizierten und langen Kombinationen nur noch aus Button-Smashing, was dem Spiel wirklich keinen Reiz mehr gibt.Sicher werden Fans ihren Spaß am Titel haben, aber wiegesagt NUR Fans. Denn dafür kommt das Spiel für den objektiven Betrachter zu optisch schwach über den Bildschirm und die japanische Sprachausgabe kann vielen auch irgendwie auf die nerven gehen. Dafür wurden aber erfreulicherweise die original japanischen Stimmen integriert. Trotzdem gibt es meiner Meinung nach keinen Grund, wieso man sich das Spiel als Nicht-Anhänger dieser Saga kaufen sollte, da man auf dem GameCube vor allem mit Soul Calibur II wesentlich besser beraten ist.
Bewertung
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