EA schließt Skate und Need for Speed Entwickler
02:15 Uhr - "Wir glauben zwar nicht, dass der zweitgrößte Publisher der Welt Black Box schließen wird, dennoch haben die Entwickler nicht mehr allzu viele Chancen ..." - So schrieben wir am 17.12. noch mit Hoffnung für EAs Black Box Studio. Ein geniales Skate scheint vor einem miserablen Need for Speed jedoch nicht zu schützen und so fallen die Entwickler nun doch den internen Umstrukturierungen von Electronic Arts zum Opfer.
Die Mitarbeiter sowie Franchises von Black Box sollen in die EA Außenstelle im nahegelegenen Burnaby, British Columbia verlagert werden. Skate 2 soll im Januar dann der letzte Titel sein, welcher unter dem Black Box Label in den Handel kommt. Wie vom Electronic Arts Firmenvorstand angekündigt, sollen weitere Studioschließungen folgen. Mit der Entlassung von insgesamt 1000 Mitarbeitern plant die Firmenspitze sich im Zuge eines großen Sanierungsplans von ca. 10% ihrer weltweiten Belegschaft zu trennen. Geplant war vormals, dass man sich von nur 6% der Belegschaft trennen würde. Größtenteils soll die Reaktion auf ein zuletzt schwaches Verkaufsquartal, sowie schwächelnde Börsenkurse, bis zum 31. März 2009 abgewickelt sein. Als Resultat verspricht man sich davon jährliche Kosteneinsparungen von schätzungsweise $120 Millionen.
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Kommentare (10)
RaPe
TheMaXim
Mondknallschlumpf
.krüse
naja, das leben geht weiter
Tyren
Der Witz ist einfach das EA alle möglichen Firmen geschluckt hat und danach auch alles mögliche wieder dicht machen wird damit sie wieder auf den grünen Zweig kommen. Und da ist EA einfach teils selbst Schuld.
Z.B. Need for Speed Reihe wäre vielleicht mehr Zeit und eine neue Engine nicht Vorteilhafter für die Entwickler gewesen? Stattdessen sind immer noch die sleben Fehler vorhanden die schon 3 Spiele zuvor vorhanden waren...oder das es teils derbe ruckelt...wären da nicht paar Tests in der Quali-Sicherung angebrachter gewesen anstatt es auf den Markt zu schmeissen (was sicher nicht die Entscheidung der Entwickler gewesen ist)...bezahlen wird das keiner aus EAs Chefetage sondern die Entwickler in den Studios...
BoraDriver
blueeye
Die Vergangenheit hat uns gelehrt, dass ein Spiel nicht unbedingt technisch einwandfrei sein muss um sowohl bei Kritikern als auch im Verkauf erfolgreich zu sein. Ebenso gibt es Spiele die bei Kritikern beliebt, aber in der Masse dennoch untergehen, siehe BG&E uvm.
HollowFFM
Commandant Che
Wir haben mittlerweile so einen Softwaremarkt, bei dem es eigentlich völlig egal ist, wie die Spiele von der Qualität her sind.
Finden diese Spiele genug Käufer und sind somit rentabel, wird weitergemacht.
Es geht schon lange nicht mehr darum, bestimmte und gute bis sehr gute Spiele zu entwickeln.
Ist etwas erfolgversprechend, wird es umgesetzt.
Und ist es dabei technisch schlecht und verkauft sich aber trotzdem gut, ist der Gewinn umso höher.
Die Publisher setzen die Entwickler enorm unter Druck.
So dass diese Spiele zur Veröffentlichung freigeben, an denen sie lieber noch Monate "feilen" würden.
Spiele wie z.B. Haze sind sehr ambitionierte Softwareperlen, die nicht deswegen so schlecht abgeschnitten haben, weil die ENtwickler unfähig gewesen wären, sondern die Publisher auf Teufel komm raus die Spiele zu einem festen Termin veröffentlichen möchten.
Das ist eine sehr schlechte Entwicklung, in jeder Hinsicht.
Das einzige was wir Spieler dem entgegensetzen können ist, unser Kaufverhalten zu überdenken und uns nicht jedesmal von neuem verarschen lassen.
Aber wer von uns hat nicht mindestens ein Spiel, was er als absoluten Fehlkauf ansieht?
Die Frage ist hier eigentlich, in wieweit möchten wir dieses Publisher "gebären" noch unterstützen?
Mastersheep