Electronic Arts: Werden uns nicht in Respawns Arbeit einmischen
09:29 Uhr - "Habt ihr gesehen, was mit Activision Blizzard passiert ist? Habt ihr das gesehen? Alle hassen armes Activision Blizzard jetzt. Ihr wollt nicht gehasst werden, oder? Aaaaaalso, dann..." - Sollten die Vertragsverhandlungen zwischen Jason West/Vince Zampella und Electronic Arts tatsächlich erst nach der Herren Entlassung bei Infinity Ward durchgeführt worden sein, haben die jetzigen "Respawn Entertainment"-Bosse wahrscheinlich von Anfang an so oder so ähnlich argumentiert, um EA-Statements wie die folgenden sicherzustellen.
EA Partners' General Manager David DeMartini gegenüber GamesIndustry:
- "Wir geben aus der hinteren Reihe Ratschläge, wenn wir danach gefragt werden. Wir sitzen aber nicht unbedingt in der ersten Reihe, versuchen das Ruder an uns zu reißen und [Respawn] das Leben schwer zu machen."
- "Das ist einer der Schlüsselpunkte, den wir inzwischen anders handhaben. Wir halten uns jetzt mehr im Hintergrund, um es diesen Entwicklern zu erlauben, so weit wie möglich unabhängig zu bleiben."
- "Unsere Zusammenarbeit mit Respawn ist eine sehr enge. So sehr wir aber auch unsere Meinung über ihre Teambildung aussprechen und unsere Ideen mit einbringen, behalten sie die komplette Kontrolle darüber, was sie mit ihren Franchises anstellen."
- "Der Kern all dieser Dinge ist, das alles mit einem großartigen Spiel und einem tollen Erlebnis anfängt, welches die Leute begeistert. Darin sind diese Jungs Spezialisten und das erwarten wir uns von dieser Partnerschaft."
West und Zampella untermaurten diese Worte gestern nach Bekanntgabe ihrer neuen Firmengründung:
- "Wir bei Respawn glauben, je mehr ein Team sich in ein Franchise einbringt und je mehr es über das Franchise bestimmen kann, umso mehr Hingabe wird es den Spielen gegenüber aufbringen."
- "Wenn man das Team die Marke kontrollieren lässt, welche sie wirklich lieben, scheint dies auch deutlich im Spiel durch und die Fans können das sehen. Wir denken also, dass dies entscheidend für den Erfolg ist."
- "Wir wissen noch nicht, an welchem Projekt wir als erstes arbeiten möchten. Das Ziel ist es vorerst, ein Kernteam aufzubauen und herauszufinden, was wir machen wollen. Von da aus schauen wir dann weiter."
- "Für uns geht es jetzt darum, den besten Prozess, die besten Teams und die beste Technologie zu finden, um dann damit die richtige Sache anzugehen."
- "Wir wollen die Community so früh wie möglich einbeziehen, sobald wir das Team zusammen haben. Und wir haben ein paar Ideen, die wir umsetzen wollen, um zu sehen, was die Gamingcommunity uns am liebsten tun lassen würde. Wir wissen, dass die Community neue und frische Erlebnisse möchte. Sie will keine Neuaufgüsse."
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Kommentare (8)
toul81
DonkeyWong
Ragism
Hoffentlich führt die Geschichte letztlich dazu, daß sich die Verhältnisse etwas verbessern.
bikvik
Mercuric
bikvik
Jack Scallion
ch3ng
13.04.2010 10:09 - West und Zampella 2 richtige gauner die wussten von anfang an das sie den job bei EA bekommen
@ Sie sind halt einer der besten Köpfe in der Spieleindustrie und das sie wieder ein Job bekommen war doch klar. Willst du jetzt jeden als Gauner bezeichnen der sich einen neuen Job besucht ? Es ist nur legitim das sie sich einen neuen alten Arbeitgeber gesucht haben.
Und den Satz hätte man auch so formulieren können als sie von EA zu Activision sind.