Hacker-Attacken: Sony wähnte PSN in Sicherheit, weil es kostenlos ist
CEO Howard Stringer hat nun eingeräumt, dass man bei Sony bis zuletzt nicht damit gerechnet habe, ein Hackerangriff könnte dem PlayStation Network gefährlich werden. Da der Service größtenteils kostenlos angeboten wird, hielt der Konzern böswillig motivierte Attacken von außerhalb prinzipiell eher für unwahrscheinlich. Dass sich die Angriffe einiger Anonymous-Anhänger dann als schwerwiegender Datenklau entpuppten, habe alle Verantwortlichen entsprechend kalt überrascht.
CEO Howard Stringer gegenüber Bloomberg:
- „Augenscheinlich hat unsere Netzwerk-Security den Angriff nicht stoppen können, was wir derzeit untersuchen. Mittlerweile haben wir aber schon große Fortschritte gemacht, um unsere Sicherheit zu verbessern.“
- „Wir haben ein Netzwerk, das den Leuten kostenlose Services anbietet. So etwas erschien uns nicht wie ein Ort, den man für eine Hacker-Attacke in Betracht ziehen würde."
- „Ich wüsste nicht, wie ich mich für meine Unwissenheit entschuldigen könnte. Ein Angriff dieser Ausmaße ist für uns alle eine vollkommen neue Erfahrung.“
Im Bloomberg-Artikel findet ihr außerdem noch einige interessante Fakten über den bereits 2008 gestarteten Versuch einiger Hacker, ins PlayStation Network einzudringen. Bis heute ist nicht bekannt, ob damals auch schon Daten gestohlen wurden.
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Kommentare (68)
Turkishflavor
Athavariel
lord.kaka
Überall wo Datensätze vorhanden sind muß man mit hacks rechnen. Damit verdienen viele "böse" Hacker ihr geld. Den verkauf von Datensätzen und KreditkartenNummern. Wie dumm sind die eigentlich? Naja, Sony...
Ragism
Das ist nur der nachträgliche Versuch, sich als Opfer darzustellen. Ja, der arme, arme Milliardenkonzern Sony. Hatten doch nie was Übles im Sinn. Klar.
KING_BAZONG
Natürlich ist SONY der Täter.
Jeder, der Opfer eines Hacker-Angriffs wird, ist Täter. Logisch.
Hugo01
Bazong ich weiß es ist Freitag aber ein klein wenig hättest du dein Kopf ruhig abseits des Haar tragens benutzen können. Wenn die bei Sony nicht soviel Scheiße gebaut hätten und die Fresse geschlossen gehalten hätten wäre das wohl auch noch ne weile gut gegangen.
Walez
Nur weil ein Netzwerk "kostenlos" ist, muss man sicherheits-relevante Daten nicht schützen? Wie dumm muss man eigentlich sein und das auch noch in der Öffentlichkeit kundtun *kopfschüttel*
zaziki78
Ich sag´s ja ungern aber Bazong hat da schon ein übel gutes Argument.
Opfer von Verbrechen sind Opfer, auch wenn sie dir nicht sympathisch sind (und/oder reich). Verbrechende Verbrecher hingegen sind trotzdem Verbrecher, auch wenn sie vor ihrer Verbrecher-Tour ordentlich und lieb waren.
Fagballs
> schon am 17. Juni
soso, Saskia entwickelt hellseherische Fähigkeiten.
magforce
*rotfl* was ein Schmarn!