Im Test: Halo 4

Montag, 12. November 2012 Florian Preisser 
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Der Masterchief ist zurück, wie ihr vermutlich bereits alle mitbekommen habt. Da wir bei Areagames Release-Daten und Pünktlichkeit allgemein nicht so genau nehmen, bekommt ihr jetzt, eine gefühlte Woche (ja, wirklich nur gefühlt!) nach dem Start von 343 Industries Bewährungsprobe, unseren Eindruck von Halo 4.

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"Aufwachen, Chief, ich brauche Sie!", fleht Cortana, die künstliche Intelligenz des Masterchiefs, den altbewährten Serienhelden an. Vier Jahre, sieben Monate und zehn Tage, solange durfte "John" im Kryoschlaf verweilen. Doch jetzt ist er zurück - richtig bewaffnet, richtig gelenkig und richtig grün, so wie wir ihn kennen.

Mit Halo 4 tritt 343 Industries in mächtige Fußstapfen - Bungies Franchise gilt seit jeher als Vorzeige-Shooter für die Konsole, auch wenn der Serienheld mit den letzten beiden Ablegern in den Kälteschlaf geschickt wurde. Dass den neuen Entwicklern diese Bürde mehr als bewusst ist, bewiesen sie bereits mit dem Remake des ersten Teils des SciFi-Shooters.

"Jede große Reise beginnt mit einem einzelnen Schritt. Dies hier ist für uns erst der Anfang. Vielen Dank, dass ihr uns dieses von euch geliebte Universum anvertraut und dass ihr mit uns dieses epische Abenteuer erleben wollt."

- schreiben 343 Industries am Ende von Halo 4, und soviel sei gesagt, das Vertrauen hat sich gelohnt.

Das fängt bereits bei der obligatorischen Oberflächenpolitur an. Was 343i hier auf den Bildschirm zaubert, lässt sich oft nicht anders beschreiben als mit dem Geräusch herunterklappender Kinnladen. Das fängt an bei der plastischen Darstellung der Umgebung, der Detailverliebtheit in den Charaktermodellen und geht hin zu den butterweichen Animationen eben dieser. Womit die Grafikabteilung dem Spektakel jedoch die Krone aufsetzt, ist die Belichtung. Wenn Sonnenstrahlen im dicken Dschungel durch die Blätterdecke fallen, kleine Höhlen nur von den umherfliegenden Plasmagranaten beleuchtet werden oder Absturzstellen ins Licht brennender Überreste eines Raumschiffes tauchen, stellt sich die Gänsehaut wie von selbst ein. Es ist alles andere als übertrieben zu sagen: Halo sah noch nie so gut aus.


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Wenn man jedoch von den Gänsehautmomenten spricht, sollte man einen Stimmungsmacher nicht außer Acht lassen: den Soundtrack. Ja, liebe Fans, Halo hatte schon immer einen wunderbaren orchestralen Beigeschmack, aber auch das neue Werk von Neil Davidge setzt Momente, die großen Filmproduktionen in nichts nachstehen. Puristen werden zwar die bekannte Titelmelodie vermissen, doch wenn man erst einmal zu den hämmernden Percussion des neuen OSTs aufs Schlachtfeld zieht, ist selbst die Nostalgie nicht stark genug um einen zurück zu halten.

Positiv hervorzuheben ist außerdem die ausgesprochen gut gelungene deutsche Synchronisation. Vor allem Tobias Kluckert, die deutsche Stimme von Gerard Butler, verleiht dem Masterchief die nötige Präsenz und Ernsthaftigkeit. Aber auch der Rest der Sprecher verschafft den Figuren eine emotionale Tiefe, welche man von Halo so bisher nicht ansatzweise kennt.

Die Oberfläche glänzt und blitzt also, doch wie sieht es unter der grünen Rüstung aus?

Dass Halo schon immer mehr als ein 08/15-Egoshooter war, ist bekannt. Doch auch die Story des neuen Serienablegers sollte sich nicht verstecken, selbst wenn das Ganze angedeutete Potenzial nie richtig ausgeschöpft wird. Während sich die Haupthandlung dieses Mal mit einem zunächst interessanten Antagonisten, dem Didaktiker, einleitet, versteckt sich der wahre Kern in der Nebenhandlung, der Beziehung zwischen dem Chief und Cortana.

Beide, der Soldat als auch seine KI, stellen innerhalb der Kampagne einen tiefer greifenden Konflikt innerhalb des Universums dar, welchen 343 Industries leider nie vollends aufgreift, sondern beiläufig zum Geschehen um den Blutsväterplaneten "Requiem" ablaufen lässt. Dabei deutet sich schon zu Beginn mehr Tiefe im Spiel an: "Glauben Sie, dass der Master Chief deshalb Erfolg hatte, weil er tief in seinem Inneren zerrüttet war?" - wird in der einleitenden, atemberaubenden Rendersequenz gefragt. Doch nicht nur der Protagonist wird in Frage gestellt, auch die KI Cortana hat scheinbar ihren Zenit überschritten. Während reguläre KIs nach 6 Jahren aufgrund von Altersbedingungen ausgetauscht werden, fungiert Cortana  bereits seit 7 Jahren als Beraterin des Chiefs. Diese Überschreitung des Mindesthaltbarkeitsdatums lässt uns während dem Spiel hilflos dabei zusehen, wie die einzige Person an der Seite des Spartans zunehmend vom Wahnsinn befallen wird.


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Mit unseren psychisch angeknacksten Protagonisten finden wir uns zu Beginn auf einer noch viel angeknacksteren Forward Unto Dawn wieder. Während das Schiff in Trümern durch das All treibt, findet sich in dessen Inneren bereits die erste kleine Wendung der Geschichte: Haben wir in Halo 3 noch fröhliche Friedenslieder mit der Allianz gesungen, spuckt uns jetzt eine viergeteilte Fratze, samt gezücktem Schwert, mitten aufs polierte Visier.  "In vier Jahren kann eine Menge passieren" wird uns erklärt. AHA! Hier wird bereits eins klar: Für Neulinge ist hier wenig Platz. Wer die Geschichte hinter Halo wirklich verstehen will, braucht dementsprechende Eigeninitiative. Im gesamten Spiel finden sich verschiedene Terminals, welche euch Hintergründe, Konflikte und Erklärungen näherbringen. Wieso man nach solchen elementaren Informationen erst zu suchen hat, bleibt wohl ein Rätsel, dessen Antwort nur in einem Terminal bei 343i zu finden ist. Doch auch wenn der Einstieg etwas schwer gemacht wird, findet sich in Halo 4 eine durchaus gelungene Story. Sowohl dramaturgisch, als auch Inszenatorisch beweist 343i hier Händchen für eine gelungene Erzählung, rund um den Didaktiker, Requiem und Prometheaner. Das mag Oberflächlich klingen, doch eine der Stärken von Halo 4 ist nun einmal die Geschichte auf die man sich möglichst unvoreingenommen Einlassen sollte.

Doch egal wie wenig man über die Geschichte von Halo zuvor weiß, bezogen auf das Gameplay sollte sich jeder Halo-Veteran sofort heimisch fühlen. Man hat wie gewohnt stets das Gefühl die Kontrolle über jede noch so kleine Bewegung zu haben, das Zielen läuft einfach nur traumhaft weich ab und die Fahrzeugsteuerung zieht entweder Liebe oder Hass auf sich. Hier gehen die Entwickler also keine Experimente ein, sondern adaptieren die bekannte Halo-Formel um sinnvolle Erweiterungen. So zum Beispiel mit der neuen Rasse der Prometheaner. Diese gibt es grundlegend in 3 Ausführungen: zum einen die eher schwächeren Hundeähnlichen Wesen, welche sich an Wänden und Decken festkrallen können und euch gerne in Massen anfallen. Zum anderen die Flinken "Springer". Dieses Modell verfügt nicht nur über die Fähigkeit sich spontan hinter euch zu teleportieren, sondern trägt praktischerweise im Inneren das dritte Modell der Prometheaner: "Das fliegende Scheissteil", wie es Legendär-Spieler gerne nennen werden.  Besagtes "Scheissteil" besitzt nämlich nicht nur die Fähigkeit ständig vom Schlachtfeld zu verschwinden, sobald man darauf schießt, sondern versorgt die ersten beiden Prometheaner-Ausführungen auch noch mit Schilden und repariert erledigte Gegner wieder. Auch wenn das nun etwas unausgewogen klingen mag, fügt sich die neue Rasse, nicht zuletzt aufgrund ihres grandiosen Designs perfekt in das Halo-Universum. Gerade durch die Fähigkeiten der Prometheaner in Mischung mit der bekannten Allianz und der gelungenen KI, erhalten die sowieso schon dynamischen Gefechte noch mehr Bewegung. So ist man gezwungen sich ständig neue Positionen auf den, teilweise sehr großen , Schlachtfeldern zu suchen um auch alle Waffen nutzen zu können. Dies ist speziell in den höheren Schwierigkeitsgraden wichtig, da durchgehender Munitionsmangel herrscht. Wer sich also gerne an eine Waffe klammert ist hier falsch aufgehoben. Fliegender Wechsel ist nicht nur innerhalb der Genre-typisch getragenen zwei Waffen nötig. Jeder Waffentyp sollte zumindest grundlegend beherrscht werden. Die Sounds der Waffen sind brilliant, gerade die Ausführungen der Prometheaner erzeugen eine unglaubliche Wucht. Gerade das Zusammensetzen der Waffen aus Einzelteilen zeugt noch einmal davon, wie homogen sich die neue Rasse in das Universum einfügt.


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Wie in Halo bekannt, muss auch immer wieder die Kontrolle über verschiedene Vehikel übernommen werden. Zu dem altbekannten Fuhrpark, aus Warthogs, Ghosts, Panzern etc. gesellt sich nun auch der "Mantis" hinzu, ein äußerst beweglicher Mech, welcher sich perfekt in den Rest der Fahrzeuge einreiht. Um euch das altbekannte Piepsen eurer Rüstung bei zu niedrigem Schild zu ersparen, stehen dem Masterchief außerdem noch zahlreiche Erweiterungen zur Verfügung, mit denen ihr euren Kampf individueller gestalten könnt. So verschaffen euch ein Jetpack oder Booster mehr Beweglichkeit im Kampf, ein Hartlichtschild ermöglicht eurer Energie sich wieder selbst aufzuladen und ein Geschützturm lenkt Feinde für euch ab. Gerade durch diese Upgrades werden die Kämpfe noch anspruchsvoller inszeniert.

Seine größte Stärke spielt Halo 4 aber im Mehrspielermodus aus. Die 343 Studios haben einige Neuerungen integriert, ohne dabei das klassische Halo-Gefühl zu verändern. Ähnlich wie bei Call of Duty gibt es nun ein Klassensystem, in dem wir unseren Soldaten mit unterschiedlichen Primär- und Sekundärwaffen, Rüstungsfähigkeiten und Spezialpaketen ausstatten. So können wir uns kurzfristig einen Schild geben oder einen Boost, mit dem wir aus brenzligen Situationen doch noch entkommen können. Gleich zu Beginn haben wir allerdings nur eine begrenzte Auswahl an Perks. Durch das Bestreiten von Online-Matches erhalten wir Erfahrungspunkte, mit denen wir in neue Ränge aufsteigen und neue Perks, Waffen und Rüstungsteile freischalten. Das motiviert, vor allem weil spezielle Aktionen, etwa Feuerunterstützung bei Kills, besser belohnt werden. Dank dem Klassensystem spielt sich der Mehrspieler-Modus varianten- und abwechslungsreicher, da sich jeder seinen eigenen Soldaten zusammenstellen darf. Die mächtigen Wummen liegen aber auch weiterhin auf der Map herum, doch wir dürfen sie nun auch ab einer bestimmten Punktzahl direkt vor unsere Füße bestellen. Das nimmt jedoch kaum Einfluss auf das dynamische und flüssige Halo-Gameplay, das auch den vierten Teil bereichert. Das Balancing der Waffen stimmt, die Spawn-Punkte sind fair gesetzt und wir wollen immer wieder ein Spiel bestreiten. Neu hinzugekommen ist auch der standardmäßige Sprintknopf, der die Gefechte sogar noch etwas schneller macht. Der Netzcode ist ebenfalls echt klasse, wir hatten beim Testen keine Verbindungsabbrüche oder Lags. Von Haus aus bietet Halo 4 gleich dreizehn unterschiedliche Karten, die erst einmal genug Abwechslung für den Anfang bieten. Jedoch gibt es nur wenige kleine bis mittelgroße Karten, der Großteil kommt mit mehr Fläche und Fahrzeugunterstützung aus. Wem das Map-Paket nicht reicht, der kann sich einfach neue selber basteln oder bei der Community bedienen. Der Editor fällt nochmal etwas umfangreicher und besser aus, als er es schon bei Halo Reach war. Spaßig ist auch der neue Dominion-Spielmodus, der eine gewisse Ähnlichkeit zum Conquest-Modus von Battlefield 3 hat. Wir müssen also Punkte erobern und halten. Hier rückt das Teamplay in den Vordergrund, Einzelgänger werden hier schnell frustriert aufgeben wollen. 

Die Oberfläche blitzt, das Innere funktioniert und das Herz des Ganzen pumpt unverändert grandios weiter. Was bleibt uns also? Genau, das Fazit.

Wer sich nach dem Abgang von Bungie um "sein" Halo Sorgen gemacht hat, darf nun erleichtert aufatmen: 343 Industries ist beim Einstieg in die Welt des Masterchiefs bewusst keine allzugroßen Risiken eingegangen. Auch wenn Neulingen der Einstieg in das Universum dank vieler Storyverknüpfungen zu den Vorgängern etwas erschwert wird, bietet Halo 4 Unterhaltung auf sehr hohem Niveau. Vor allem optisch wird die alte Xbox360 am Ende ihrer Laufzeit noch einmal richtig ausgereizt und bietet mit beindruckender Architektur und Detailvielfalt noch einmal ein kleines Fest für die Augen. Spielerisch und inhaltlich zeigen die Entwickler eine konsequente sowie gelungene Fortführung des Franchise. 


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Bewertung

Halo 4xbox360

9/10
 

Kommentare (25)

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12.11.2012 15:48 -

Habs beim Kumpel paar Std. gezockt. Naja, ist nicht schlecht aber auchnicht die Granate die ich mir gewünscht hätte. Alles schonmal da gewesen. Überhyptes Game halt.. ( meine Meinung ) Als Lückenfüller sichlerlich ganz annehmbar.

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12.11.2012 15:50 -

9/10 wär auch meine Wertung gewesen. Man hört das Wort überhyped so oft, aber denkt man sich mal die Vorgänger weg und wertet das Spiel für sich, sind die 9 Punkte voll und ganz gerechtfertigt. Vor allem die Grafik hat mich positiv überrascht, einfach stimmig!

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12.11.2012 15:51 -

Klar. Grafik ist das einzigst Fortschrittlichste an dem Spiel. Hat mir auch gut gefallen. Nur iwie hats mich , wie gesagt, nicht so gepackt wie Halo 1,2 und ja, sogar 3 ;) 

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12.11.2012 15:58 -

Ich denke mal, 343 stand auch vor der undankbaren Aufgabe, den Fans erstmal IHR Halo-Erlebnis zu liefern und möglichst wenig Änderungen am Core-Gameplay zu machen. Also haben sie sich erstmal die Grafik-Engine vorgenommen, da hier am meisten Aufholbedarf bestand. Jede Änderungen am Gameplay hätte aber auch nach hinten losgehen können ("Das ist nicht mehr mein Halo"), so dass ich verstehen kann, wenn man da keine großen Experimente wagt, wenn man als neugegründetes Studio so ein AAAAAAA-Projekt bekommt. 

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12.11.2012 16:00 -

Mit dem Begriff "fliegendes Scheissteil" hat der Herr Preisser schonmal nen Stein bei mir im Brett :D Alter gings mir an die Nerven an machen stellen! Anbei, guter Test ;)

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12.11.2012 16:02 -

wollt auch schon gerade schreiben. Für ihr erstes AAA Game und es ist immer schwer in solch große Fußstapfen zu treten.

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12.11.2012 16:08 -

Im Grunde schließt Halo 4 Handlungsbögen ab, die noch von Halo 3 stammen (als praktisch geerbt wurden). Das macht man sehr gut.

Ich finde es ermutigend, das 343 praktisch mit Halo 5 inhaltlich wirklich neu anfangen kann. Dann werden wir wohl auch mehr Neues zu erleben bekommen.

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12.11.2012 16:16 -

Ich finde es gut, ich habe das bekommen was ich erwartet habe und das ganze sogar in schöner Optik.

Halo ist halt mal Halo da erwarte ich genau so viel/wenig wie bei einem neuem CoD.Wenn ich mit dem Franchise nichts anfangen konnte wird mich auch der 4. Teil nicht überzeugen.

Das sind nun mal Shooter und da geht es halt meist darum Gegner aus den Latschen zu ballern.

Für ein anderes Spielerlebniss muss eine neue Konsolengeneration her, um dann an solchen Sachen wie Gegner-KI zu schrauben.

Was mir nicht so ganz gefällt ist der Ansatz mit den freischaltbaren Verbesserungen. Wenn ich so ein Automatik Geschütz im MP sehe schwillt mir schon etwas der Kamm. Das waren noch Zeiten wo nur Skill und Levelkenntniss über Sieg oder Niederlage entschieden haben. (OK und die Verbindung zum WWW)

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12.11.2012 16:19 -

Ausschnitt aus dem Test der Gamepro:
Die Kartenauswahl ist mit 13 gut designten Karten ziemlich umfangreich, wir vermissen allerdings mehr kleinere bis mittelgroße Karten. Die gibt es zwar auch in Halo 4, den Großteil machen aber große Karten mit Fahrzeugunterstützung aus. Die eignen sich besonders für den neuen Dominion-Modus, der an Battlefields Conquest erinnert, weil wir hier bestimmte Punkte erobern und halten müssen. Ohne taktische Absprachen stehen wir schnell auf verlorenem Posten.


Ausschnitt aus dem Test von Areagames:
Von Haus aus bietet Halo 4 gleich dreizehn unterschiedliche Karten, die erst einmal genug Abwechslung für den Anfang bieten. Jedoch gibt es nur wenige kleine bis mittelgroße Karten, der Großteil kommt mit mehr Fläche und Fahrzeugunterstützung aus. Wem das Map-Paket nicht reicht, der kann sich einfach neue selber basteln oder bei der Community bedienen. Der Editor fällt nochmal etwas umfangreicher und besser aus, als er es schon bei Halo Reach war. Spaßig ist auch der neue Dominion-Spielmodus, der eine gewisse Ähnlichkeit zum Conquest-Modus von Battlefield 3 hat. Wir müssen also Punkte erobern und halten. Hier rückt das Teamplay in den Vordergrund, Einzelgänger werden hier schnell frustriert aufgeben wollen.


Gibts da irgendwo eine Vorlage von der alle abschreiben?

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12.11.2012 16:40 -

Schlecht ist es nicht 8/10 würde ich dem Spiel geben, wobei ich den MP noch nicht angespielt habe. Ich hab 3 online hoch und runtergespielt und aktuell kein wirkliches interesse. Vorallem fehlt mir mein alter Partner von damals.

Story, Grafik und Gameplay passen schon, aber es ist halt nichts neues. Und da ich vor kurzem erst Reach durchgespielt habe, merke ich dass die Änderungen quasi nur durch die Story und einem anderen Hauptdarsteller vorhanden ist.

Dazu bietet das Gameplay zuwenig Abwechselung. Ich spiele atm auch Borderlands 2 und es mach einfach wesentlich mehr Spaß, weil ich viel mehr Optionen habe. Mal schauen wenn ich BL2 durch hab, dann pack ich wieder Halo 4 aus. Atm stecke ich da irgendwo vor einem Tor, welches Cortana öffnen will und die reißen mir da regelmäßig den Allerwertesten auf. Die sich teleportierenden Dinger ( auf meine aktuelle Position und mit einem Hit das komplette Schild weg ) sucken übel.

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