Im Test: Sonic & All-Stars Racing Transformed
In manchen Genres fragt man sich ja schon, warum es andere Entwickler überhaupt noch versuchen bzw. einfach nicht hinkriegen, die Platzhirsche zu verdrängen. Bei „Call of Duty“ zum Beispiel oder „Mario Kart“. SEGA schickt sich erneut an den König aller Spaß-Rennspiele vom Thron zu stoßen. Dabei macht „Sonic & All-Stars Racing Transformed“ vieles ähnlich, einiges anders, aber vor allem fast alles richtig. Ladies and Gentlemen, wir präsentieren den besten Fun-Racer dieser Generation.
Also erst einmal kürzen wir den unsäglichen Titel, bevor ich im Laufe dieses Artikels noch wahnsinnig werde. So wird aus „Sonic & All-Blablablabla“, ein schlichtes „Sonic Racing“, was vielleicht minderbemittelt klingt, mir in diesem Moment aber egal ist. Selbst schuld. Ich ersetze nur einen behinderten Namen durch einen anderen, der sich aber wenigstens leicht spricht.
„Was geht also, bei 'Sonic Racing'?“, wie wir hippen Jugendlichen sagen würden. Nun, „Mario Kart“ hat das Genre eigentlich nicht erfunden, aber sicherlich am stärksten geprägt. Egal ob „Diddy Kong Racing“, „Mod Nation Racers“, „Little Big Planet Karting“ oder die zahlreichen Lizenz-Klone, alle sind sie nach der vorgelegten Blaupause designt: Ihr fahrt mit niedlichen Figuren, in zumeist Go-Kart-ähnlichen Gefährten über kunterbunte Rundkurse, sammelt zufällig verteilte Extrawaffen aus entsprechenden Behältern ein und macht Euren Mitspielern das Leben schwer. Hey, das ist keine Kritik, sondern nur Zeugnis einer unverwüstlichen Spielspaß-Formel. Und diese greift auch beim neuen „Sonic Racing“.
SEGA's jüngster Beitrag zum Genre hebt sich im wahrsten Sinne des Wortes von der Konkurrenz ab und lässt Euch immer wieder jenseits des Asphalts durch die Luft fliegen oder über's Wasser düsen. Das ist seit „Micro Machines“ auch nichts neues mehr, dafür aber noch ziemlich unverbraucht. Der Wechsel vom Kart zum Flieger zum Boot wird allerdings nicht manuell ausgelöst, sondern ist vom Streckenverlauf abhängig. Viele Kurse verändern sich zudem im Laufe des Rennens, ähnlich „Motorstorm Apocalypse“ oder „Wave Race 64“, welches dieses Feature meines Erachtens zuerst hatte. Aber da spricht der Fanboy aus mir. Hähä. Manchmal könnt Ihr eine Verwandlung beschleunigen, wenn Ihr etwa eine bestimmte Schanze nutzt und Euch dann vorzeitig in die Lüfte begebt oder hinauszögern, indem Ihr eine alternative Abzweigung nutzt und so länger im Wasser bleibt.
Wie im Genre üblich läuft am Ende alles auf emotionsgeladene Mehrspieler-Schlachten hinaus. Doch dazu komme ich später noch. „Sonic Racing“ weiß nämlich auch Solo-Raser bestens zu unterhalten. Hinter dem Modus „Karriere“ verbirgt sich eine gehaltvolle Palette an Beschäftigungen. Einzel- und Zeitrennen sollten selbsterklärend sein. Praktisch für den kleinen Renn-Snack oder die epische Selbstbezwingung. Der Grand Prix schickt Euch in in eine Reihe von Cups zu je vier Strecken, an deren Ende das Siegertreppchen lockt. Man kennt das so aus dem Nintendo-Pendant
Kernstück ist allerdings die Welttour. Hier tretet Ihr nacheinander in verschiedenen Events an. Das sind großteils die üblichen Rennen, aber zum Beispiel auch spezielle Boost-, Drift- oder Versus-Herausforderungen. Diese fungieren nicht bloß als Füller, die im Kleid simpler Minispiele Vielfalt suggerieren sollen, sondern machen einerseits richtig Spaß und schulen ganz nebenbei bestimmte fahrerische Fähigkeiten. Im Drift-Rennen müsst Ihr Checkpoints passieren, während ein Timer runter läuft. Durch präzises Sliden über die vorgesehenen Streckenabschnitte haltet Ihr die Uhr auf. Kommt ihr zu oft von der Markierung ab, werdet Ihr das Ereignis nicht schaffen. Das Driften ist deshalb so wichtig, weil Ihr damit zum einen ohne Geschwindigkeitseinbußen durch die Kurven kommt und zum anderen dabei einen kleinen, mehrstufigen Turbo-Schub aufladet, der über Sieg und Niederlage entscheiden kann. Denn „Sonic Racing“ ist nicht gerade ein Spaziergang. Ähnlich verhält es sich mit den Ring-Rennen, bei denen Ihr – das kommt krass – Ringe durchfliegend müsst, um den Timer zu unterbrechen. Die verzwickte Streckenführung verlangt dabei Euer ganzes Pilotengeschick. Eine ideale Möglichkeit, Euch mit der Kontrolle des Fliegers vertraut zu machen. Dann wäre da noch das Kampf-Rennen. Wie bei den Arena-Schlachten in „Mario Kart“ - die es hier übrigens auch gibt – kommt es ganz auf den versierten Einsatz der Extrawaffen unter Berücksichtigung der Streckenführung an. Nach drei Treffern scheiden Eure Kontrahenten aus und selbiges gilt für Euch. Ihr eignet Euch so nicht nur die Funktionsweisen der Waffensystem an, sondern bekommt auch ein ganz anderes Auge für das Verhalten der Gegner und die Gegebenheiten des Kurses. Wenn gerade mal kein Argumentationsverstärker zur Hand ist, hilft zum Beispiel auch ein Schubser vom Streckenrand. Die hier gewonnenen Kenntnisse werdet Ihr wohl vor allem im Multiplayer zu schätzen wissen.
Der Clou der Welttour: Die Ereignisse müsst Ihr mit Sternen freikaufen, bevor Ihr sie angehen könnt. Diese erhaltet Ihr durch Siege in vorangegangenen Aufgaben. Wie viele der kleinen Himmelskörper Ihr gewinnt, richtet sich dabei nach dem Schwierigkeitsgrad, den Ihr vor jedem Event wählen dürft. Auf diese Weise schaltet Ihr auch neue Charaktere frei. Wer also alle versteckten Inhalte erhaschen will, sollte fleißig üben, um auch die höheren Stufen zu bestehen.
Ihr schreitet bei Eurer „Weltreise“ auf Pfaden voran, die auch mal Abzweigungen enthalten und zu alternativen Herausforderungen oder Extras, wie besagten Zusatzfahrern oder einem Casino führen. Bei letzterem könnt Ihr Eure auf den Strecken eingesammelten Münzen am Einarmigen Banditen verprassen und so spezielle, einmalige Bonus-Eigenschaften für das nächste Event erspielen, etwa die Abschwächung bestimmter negativer Effekte durch gegnerische Angriffe oder einen Turbo-Start. Dieses Element fügt sich allerdings nicht so elegant ins Gesamtbild ein. Erstens kommt damit ein zusätzlicher, unerwünschter Glücksfaktor ins Spiel, der sich erfreulicherweise nicht gravierend auswirkt. Zweitens sieht der Automat aus, wie in den letzten fünf Minuten mit einem billigen Grafikprogramm vor den Hintergrund geklebt. Sehr unschön.
Wenn Ihr gerade mal nicht nach den Sternen greift, winken trotzdem Belohnungen. So wollen ja erstmal alle Strecken entdeckt werden, was auch im Grand Prix geht, damit Ihr sie später auch einzeln anwählen könnt. Zudem wird in jedem Modus Euer Talent am Steuer, das Bestehen des Ereignisses sowie Eure Waffenfertigkeit bewertet und mit Erfahrungspunkten vergütet. Steigt Ihr im Level auf, bekommt Ihr Fahrzeug-Kits, mit denen Ihr vor einem Event die Konditionen zwischen Geschwindigkeit, Beschleunigung, Handling usw. austarieren könnt. Diese bei allen Figuren freizuspielen dürfte seine Zeit dauert. Außerdem erhaltet Ihr für zahllose Aktionen Sticker, vergleichbar mit Achievements, von denen Ihr je drei auf Eure Lizenz patschen dürft, um damit online anzugeben. Dadurch hat man bei „Sonic Racing“ praktisch dauerhaft das Gefühl des Erfolges und Fortschritts, selbst wenn man gerade zum fünften Mal gescheitert ist.
Übrigens lassen sich, bis auf die Zeitrennen, alle Modi auch im Splitscreen angehen. So muss sich nicht einer allein damit beschäftigen alle Inhalte zu verdienen und dabei viel zu gut zu werden, damit die ganzen Anfänger wenigstens auf dem Papier die gleichen Voraussetzungen haben, um dann letztlich doch ständig zu verlieren. Selbst online könnt Ihr so antreten. Ein feiner Zug.
Bei allen Inhalten darf auch die Verpackung lobend hervorgehoben werden. Dabei überzeugt „Sonic Racing“ nicht restlos auf technischer Seite. Es gibt ein paar grobe Texturen und Level-Bausteine und in seltenen Fällen gerät die Framerate empfindlich ins Stocken, wenn sich knallbunte Effekte und zahllose bewegte Objekte auf dem Bildschirm „Grüß Gott!“ sagen. Dafür gefällt das durchgestylte Artdesign. Auf den ersten Blick mag das Spiel wie das übliche Cartoon-Kinderprogramm aussehen und das ist auch richtig und in Ordnung. Doch wie die Charaktere und Szenarien unterschiedlichster SEGA-Franchises, von „Sonic“, über „Shinobi“, „Golden Axe“ bis zu „Skies of Arcadia“ in ein stimmiges Ganzes übertragen wurden, ohne sich gegenseitig abzustoßen, verdient Respekt. Da kann sich der inkonsistente „Playstation All-Stars“-Salat noch eine Scheibe abschneiden. Mehr noch, die Streckenkulissen sind spektakuläre kleine Kunstwerke. Ob sonnendurchfluteter „Sonic“-Kurs, mit Looping und Riesenoktopus, einer Schlacht zwischen Luftschiffen in der „Skies“-Stage, einem stilechten „Super Monkey Ball“-Parkour, gigantische fernöstliche Skulpturen im „Shinobi“-Szenario oder die prähistorisch-orientalisch anmutende Architektur samt Drachen im Reich von „Panzer Dragoon“, alle Karten halten überwältigende Anblicke und feine Reminiszenzen parat. So ist „Sonic Racing“ für SEGA-Fans das, was „Smash Bros.“ für die Nintendo-Gemeinde darstellt. Man kann den Entwicklern dieses Maß an Fan-Service gar nicht hoch genug anrechnen, das von einem Vermächtnis zeugt, dessen Glanz noch heute nicht erblasst ist.
Ach ja, und der Soundtrack ist ebenfalls gelungen. Wenngleich die Musik im ganzen Wust an Soundeffekten leicht untergeht, welche genau genommen jedoch selbst etwas schwachbrüstig klingen. „Wust“ ist denn auch ein gutes Stichwort. Denn einer der wenigen Kritikpunkte am neuen „Sonic“-Raser ist die Tatsache, dass im ganzen Gewirr an Farben, Extrawaffen-Action und Streckenrandereignissen hin und wieder die Übersicht flöten geht und Ihr nach der unfreiwilligen Bandenumarmung erstmal die angedachte Fahrtrichtung suchen müsst. Diese Schwäche erübrigt sich mit der Zeit aber praktisch vollständig. Schließlich gehört die Kenntnis der Streckenführung bei Rennspielen eh zum erlernbaren Grundrepertoire.
Bei allen Qualitäten, „Sonic Racing“ wäre nicht so großartig, würde es nicht auch in den Königsdisziplinen auftrumpfen. Und die lauten (würde ich jetzt einfach mal behaupten): Fahrverhalten und Streckendesign. Denn was hilft alles Drumherum, wenn es keinen Spaß macht, die Fahrzeuge über die Rundkurse zu jagen? Und wie lange soll das unterhalten, wenn deren Verlauf strunzlangweilig ist? Tatsächlich sind die Rennbahnen nicht nur optisch äußerst hübsch, sondern auch sehr abwechslungsreich und anspruchsvoll aufgebaut. Dabei gleicht keine Strecke der anderen. Eine setzt auf Vollgas auf schmalen Bahnen, eine andere spielt sich hauptsächlich auf dem Wasser ab und die nächste lässt Euch im Flieger durch eine enge Höhle voller Stalaktiten manövrieren. Alle halten jedoch alternative Routen oder Abkürzungen bereit und schaffen durchweg die Balance aus Geschwindigkeit und fahrerischer Herausforderung. Dabei fühlen sich die coolen Gefährte wunderbar griffig an und reagieren jederzeit optimal auf Eure Eingaben. Gerade das Driften ist nahezu perfekt geworden und essentiell für den Sieg. Zusätzlich könnt Ihr mit dem zweiten Analogstick Flips und Fassrollen ausführen. Das geht intuitiv und erlaubt Euch nicht nur Kollisionen zu vermeiden, sondern spendiert Euch ebenfalls einen Extraschub, der stärker ausfällt, je nachdem wie viele Ihr schafft und wie knapp Eure Ausweichbewegung bzw. Landung ausfällt. Zusammen mit dem vielschichtigen Streckendesign gibt Euch „Sonic Racing“ ein überschaubares, gleichsam funktionelles Maß an Möglichkeiten Eure Ergebnisse zu perfektionieren. Hier zählt fahrerisches Können mehr als Extrawaffen-Glück.
Diese fallen zum Rest auch ein wenig ab. Es ist begrüßenswert, dass die Entwickler von Sumo Digital keine riskanten Experimente wagen und auch keine übermächtige, unblockbare Superwaffe Marke Blauer Panzer eingebaut haben. Und Feuerwerk, Eisbälle, Kugelfisch, Drohne und dergleichen erfüllen auch ihren Zweck. Doch irgendwie bleiben sie im Vergleich zu den Austragungsorten und Fahrern profillos. Vielleicht liegt's daran, dass keine originellen, eigenständigen Vertreter darunter zu finden sind, sondern lediglich Äquivalente zum „Mario Kart“-Arsenal. Vielleicht geht ihr optisches und akustisches Feedback auch einfach in den ganzes Details unter. Nach 20 Jahren mit dem Nintendo-Raser haben sich Aussehen und Wirkung von Bananenschale, rotem Panzer und Superstern einfach ins kollektive Gedächtnis gebrannt. Zudem war das grafische Design bei „Mario Kart“ immer sehr klar und übersichtlich und die Extrawaffen so ein auch visuell prägnanter Teil des Renngeschehens. Na ja, das ist jedoch mal wieder Kritik auf hohem Niveau. Denn in Sachen Einsatzmöglichkeiten und Ausgeglichenheit ist „Sonic Racing“ auch hier nichts vorzuwerfen.
Und das ist natürlich von unschätzbarer Bedeutung im Mehrspieler-Modus. Ohne Argumentationsverstärker wäre „Sonic Racing“ zwar, wie gesagt, auch ein tolles Rennspiel. Doch erst die Waffen bringen den für die emotionsgeladene Stimmung so wichtigen Gehässigkeitsfaktor mit sich. Online tretet Ihr dabei in Einzelrennen oder Arena-Kämpfen an, die, glaube ich, nicht mehr erklärt werden müssen. Leider dürft Ihr Euch keine Lobby oder derartiges aussuchen, sondern werdet einfach in ein Spiel geworfen. Alternativ macht Ihr eine eigene Partie auf. So richtig gut besucht ist die Netzwerk-Sause allerdings nicht. Dafür laufen die Events sehr flüssig ab. Das einzig Wahre ist doch aber ohnehin die Splitscreen-Schlacht. Bis zu vier Spieler geben sich hier vor der Glotze saures. Prinzipiell flutscht „Sonic Racing“ auch in dieser Variante, zumindest nicht weniger als im Hauptspiel. Denn wie weiter oben schon beschrieben, gerät das Spektakel ab und an ins Stottern.
Rein theoretisch darf die Wii U diesmal sogar ihren ersten Sieg über die Mitbewerber verbuchen. Dank Tablet-Controller können dort nämlich lokal bis zu fünf Piloten gleichzeitig ran. Einer glubscht dabei auf den Screen des Gamepads. Dahinter steckt jedoch ein großes ABER. (Hm, nochmal großgeschrieben. Ist das schon redundant?) Ich schätze das die meisten von Euch für die anderen Mitspieler auf die vermutlich im Haushalt vorrätige Wiimote-Nunchuk-Verbindung zurückgreifen werden. Leider müsst Ihr dort die wichtigen Luftrollen über das Digikreuz ausführen, welches bekanntermaßen etwas schwierig zu erreichen ist und somit regelmäßiges Umgreifen bedingt, was das Spielen etwas unbequem gestaltet. In dem armseligen Faltzettel von einer Anleitung steht zwar, dass Ihr die Rollen auch durch schnelle Bewegungen mit der Fernbedienung vollführen könnt, was akzeptabel gewesen wäre. Nach etwa drei Trillarden Versuchen lautet mein schlichtes Fazit jedoch: Es geht nicht. Wenn Ihr also auf der Nintendo-Konsole im Splitscreen gegeneinander antreten wollt, empfehle ich entweder vier Pro oder Classic Controller nachzukaufen – was „Sonic Racing“ wohl zum teuersten Rennspiel aller Zeiten macht – oder alle Beteiligten einigen sich darauf, keine Rollen einzusetzen. Ist wohl aber auch nicht der Weisheit letzter Schluss.
Fazit
Ich bin nicht der größte Fan von „Mario Kart Wii“. Die Motorräder, die Stunts und der Extrawaffen-Overkill haben mir das Spielerlebnis irgendwie verwässert. Genau genommen wurde die Reihe seit „Mario Kart 64“ immer wieder verschlimmbessert, zumindest auf den Heimsystemen. Die Handheld-Ableger hingegen halten die Qualität seit jeher aufrecht. Doch ein Fun-Racer will mit Freunden gemeinsam im Wohnzimmer gezockt werden. Und „Sonic Racing“ sei Dank muss ich jetzt nicht mehr warten bis Nintendo endlich aus dem Tee kommt und dann womöglich neue aufgesetzte Ideen einbringt. Der SEGA-Konkurrent fährt geschickt die „Smash Bros.“-Schiene des gepflegten Fan-Services, auf der ich auch die Zukunft von „Mario Kart“ sehe. Treue Anhänger des Unternehmens, um den Überschall-Igel dürfen Tränen der Nostalgie und Begeisterung über das hochkarätige Wiedersehen mit alten Bekannten vergießen. Nichteingeweihte freuen sich ganz unbefangen über einen stimmigen Spaß-Raser, der sich zudem wenig Schelte aussetzen muss. Gelegentliche Performance-Einbrüche und Übersichtsprobleme sind schnell vergessen. Fantastisches Streckendesign und die vielzitierte pure Freude am Fahren überstrahlen kleine Schwächen. Dazu kommen großer Umfang, ein vielfältiger wie motivierender Solo-Part und potentiell endlose Multiplayer-Hysterie. „Sonic & All-Stars Racing Transformed“ (Ihr erinnert Euch. So heißt es wirklich.) lässt sämtliche Konkurrenten hintenan stehen. Mein später Überraschungshit 2012.
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Kommentare (13)
LookMyBullet
Besser (seeehr) spät als nie? :P
Und die Streckung des Test´s fällt auch auf, nen abschnitt 2x einführen muss ja nicht sein, oder?
Aber die 9/10 geht sowas von i.o..Absolut tolles Spiel! Und ich hab so ein Game zuletzt auf dem SNES gezokkt, bei Sonic Racing juckten aber auch mir extrem die Finger.
Alexander Voigt
Der doppelte Absatz wurde entfernt :-)
forzaaaaaa
Soviel zum Thema "Sonic Spiele kann man inzwischen vergessen".....
Ich finde jedoch den ersten Teil deutlich besser. Hier ist mir das schon etwas übertrieben mit dem mehrfachen Wechsel im Rennen und allgemein finde ich die Strecken, Musik und Character im Vorgänger deutlich besser ausgewählt.
zig
gibt es denn online irgend ein punkte/ ligasystem oder statistiken?
Claudandus
Sehr schicker Test. Hätte aber noch paar fragen.
1.Gibt es einen merklichen Gummibandeffekt?
2.Gibt es unterschiede zwischen den Versionen? Gerade die Vitaversion interessiert mich.
3.Sind die Erfolge der 360 leicht zu bekommen?
4.Lässt sich viel freischalten oder schaut alles wieder nach DLC aus?
Claudandus
5. gibt eine Cross-Plattform-Funktionen zwischen PS3 und Vita?
Zocker 3000
Meine 1. Reaktion als ich auf den Test geklickt und oben rechts die Wertung gesehen habe. :" OH! Es ist gut ?!" :D
Bramahummel
@Claudandus: Schwierigkeit der Erfolge ist hier mit 7/10 beschrieben. Klingt alles nicht allzu schwer, gibt aber leichtere ;)
http://www.xbox360achievements.org/forum/showthread.php?t=402249
Mastodon
Genau genommen wurde die Reihe seit „Mario Kart 64“ immer wieder verschlimmbessert
ganz meine meinung! mario kart 64 war der letzte richtig gute teil für die stationären konsolen. die handheld teile waren alle gut wurden aber teilweise verschlimmbessert, wie bei mario kart 7 das driften (trotzdem sehr geniales spiel)
Johannes Krohn
Ach verdammt! Da versucht man schon alles abzudecken und vergisst trotzdem noch einen wichtigen Teil. Zur KI wollte ich eigentlich noch was schreiben. Also, ich konnte das nicht genau ausmachen, ob es sich um eine Gummiband-KI handelt. Im Allgemeinen hing ich nie so weit zurück, als das ich hätte groß aufholen müssen. Andererseits ist es schon auf dem mittleren Schwierigkeitsgrad nicht so leicht sich an die Spitze zu setzen und dann kleben einem die Gegner mächtig am Hintern. Dafür fahren sie nicht im Pulk und sind auch nicht unfehlbar. Insgesamt hab' ich die computergesteuerten Fahrer stets als sehr hartnäckig und angenehm herausfordern empfunden. Aber ich mag' meine Rennspiele auch gerne schwer. Die drei Schwierigkeitsgrade sind aber recht ausgeglichen.