"Killerspiele"-Jäger Pfeiffer setzt Kreuzzug fort
10:54 Uhr - Prof. Dr. Christian Pfeiffer ist mittlerweile wohl fast jedem deutschen Zocker ein Begriff. Durch unzählige denkwürdige Medienauftritte zum Thema "Killerspiele" und das über Jahre hinweg betriebene Propagieren wissenschaftlich fragwürdiger Erkenntnisse zu deren vermeintlichen negativen Wirkungen etablierte er sich nach und nach als DER deutsche Chefankläger gewalthaltiger Computer- und Videospiele. In wenigen Tagen will er nun die Ergebnisse seiner neuesten Studie "Alterseinstufung von Computerspielen durch die USK" vorstellen. Bevor die üblichen Verdächtigen angesichts der vermeintlich "alarmierenden" Ergebnisse nun mit Sicherheit wieder zur großen Panikmache ansetzen werden, belegen wir schon vorab, warum jene "Ergebnisse" mit einiger Vorsicht zu genießen sind.
- In den bisherigen 20 Jahren, in denen die Wirkung des Spielens gewalthaltiger Computer- und Videospiele erforscht wurde, konnte kein einziger langfristiger Negativ-Effekt dieser Spiele glaubhaft belegt werden.
- Was das Thema Computer- und Videospiele angeht, hat Deutschland die schärfsten Jugendschutzbestimmungen aller europäischen Länder.
Kommentare (24) « 1 2 3 »
Steffen261279
Mr Freeman
Tom Turbo
07.05.2007 12:57 - interessant wäre mal zu wissen, ob sich denn amokläufe etc. bei jugendlichen in den letzten jahren gehäuft haben und diese auch exzessiv sog. "killerspiele" gespielt haben. natürlich lässt sich auf sowas alleine noch lange keine these formulieren, da dies viel zu eindimensional wäre und man auch äussere faktoren mit einbeziehen muss, die oftmals nicht so leicht zu benennen sind wie etwa der gestiegene leistungsdruck in der gesellschaft, der zunehmende konformitätsanspruch unter jugendlichen, mobbing und was ich was alles - dinge, die halt in ner auf bild niveau geführten diskussion nicht schmissig genug rüberkommen. dennoch kann es durchaus sein, dass spiele wie counter strike oder soldier of fortune bei jungen menschen, die psychisch labil und sind unter massiven schulischen, sozialen und psychischen problemen leiden ein virtuelles exerzierfeld darstellen können oder als kompensation der eigenen verbitterung und wut dienen. jedoch ist das dann nicht die ursache des problems, sondernTom Turbo
07.05.2007 12:58 - eher ein sympton das das tief liegendere probleme schliessen lässt. dass man jedoch wegen einer verschwindend geringen anzahl an jugendlichen, bei denen killerspiele möglicherweise die grenzen zwischen fiktion und realität verschwimmen lassen, millionen von menschen ihr hobby verbietet, ist dabei sicher nicht angebracht. jedoch sollte man auch als gamer eine gewisse toleranz gegenüber der meinung der anderen seite haben, schliesslich lässt sich nicht bestreiten, das der einfluss von killerspielen auf oben geschilderte jugendliche ein problem sein kann. die frage stellt sich vielmehr, ob es angebracht ist deshalb solche spiele komplett zu verbieten oder ob sich nicht einen etwas intelligenteren umgang mit dem problem gibt. wobei man natürlich sagen muss, dass auch bei einem verbot jeder der an die spiele rankommen will sie auch bekommt.Peace
Tom Turbo
07.05.2007 13:35 - traurigerweise ist die mehrheit der gamer nicht weniger verbohrt und uneinsichtig wie der geschilderte killerspiele prophet. sich über anti-haltungen definieren und der gegenseit vorwzuwerfen keine ahnung zu haben ist halt auch einfacher als eine konstruktive diskussion zu führen, leider sind die leute der gegenseite aber am längeren hebel und von daher...Peace
paro
Peace
paro
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