Krieg gegen Israel und Amerika als Budget-Version
10:35 Uhr - So jetzt kommt wieder eine News aus der Ecke: Brisant. Denn das folgende Thema sollte wirklich mit Fingerspitzengefühl behandelt werden. Es dreht sich nämlich um den Konflikt zwischen den USA und dem Iran bzw. zwischen dem "westlichen Imperialismus und Zionismus und dem fundamentalistischen Islamismus", der mittlerweile auch auf virtueller Ebene ausgetragen wird. Die US-Firma Kuma Games machte im Oktober 2005 mit einer Shooter-Episode namens Angriff auf Iran auf sich aufmerksam. Jetzt gibt es die erste Reaktion seitens des Staates unter der Regierung von Ahmadinedschad. Nach dreijähriger Entwicklungszeit ist der anti-amerikanische Shooter Special Operation 85: Hostage Rescue fertig geworden und wurde im iranischen Institut für die intellektuelle Entwicklung von Kindern und jungen Erwachsenen vorgestellt...
Kommentare (17) « 1 2 »
Commandant Che
Werner Stelzenpop
17.07.2007 12:58 - Natürlich ist das dumm und gefährlich! Aber letztendlich ist es im Kern nix anderes als das was wir in Form von Splinter Cell, Rainbow Six, Ghost Recon und Konsorten präsentiert bekommen, nur das Feindbild ist ein anderes. Bei den oben genannten Spielen macht der Spieler ja auch nix anderes als den Ruhm und die Ehre der USA zu verteidigen, bzw. in Form von Amerika die Welt zu retten. So gern ich auch Splinter Cell und Co. spiele - ich habe schon oft dabei gedacht wie propandistich und tendenziös das ist. Kommt eben immer auf den Standpunkt an. Getötet und infiltriert wird in allen Spielen dieser Art - egal wer der Hersteller ist. Ich spiele ohnehin lieber unpolitische Shooter wie Halo oder Half Life und so gut die Ubi-Soft Titel auch sind - ich würde mir da des öfteren einen weniger politischen Einschlag wünschen.Spanky
17.07.2007 13:31 - @Werner - sehe ich genauso wie duEinherjer
Commandant Che
17.07.2007 22:27 - Werner du hast es wirklich und sehr gut geschildert, da bin ich ungeteilt auch deiner Meinung. Ich bin sowieso jemand, für den Patriotismus mit das dämlichste ist, was es gibt! Von daher stört es mich sogar richtig, immer wieder auf Seiten der US-Amerikaner "kämpfen" zu müssen. Aber es gibt hier einen gravierenden Unterschied. Während die Spiele, die wir, aus Überzeugung der politischen Aussage (dies werden wohl die wenigsten sein) oder eben aus reinem Spass am Spiel, spielen, ganz andere Hintergründe haben. Vordergründig trifft deine Aussage den Punkt vorzüglich, aber hier darf man sicher sein, dass niemand Terrorismus als solches für ein Mittel zum Zweck akzeptieren oder gar wollen würde. Wenn eine Gesellschaft Selbstmordanschläge als eine legitime Handlung akzeptiert, bereitet mir so eine Gesellschaft ziemliche schlimme Bedenken.Werner Stelzenpop
18.07.2007 10:04 - @Commandant Che: Es kommt wie ich schon sagte, auf den Standpunkt an. Frag mal in zwei verfeindeten Lagern, wie man sich selbst und wie man die Gegenseite empfindet. Beide Seiten werden sich als die jeweils "Gute" und die anderen als die "Bösen" empfinden. Also bleibe ich dabei - im KERN ist es dasselbe. Es geht darum für etwas zu kämpfen, woran man glaubt und was sich von der Ideologie des anderen unterscheidet. Deshalb kommt es oft auch nicht zu einer Einigung. Wie man diese Gewalt dann in Worte kleidet und rechtfertigt um EIGENE Interessen durchzusetzen ist für mich erstmal egal - es bleibt Gewalt. Und wer sagt Dir, dass alle Iraner so denken, wie ihr Regime? Du sprichst von einer (ganzen) "Gesellschaft" und läufst Gefahr, auch nur das wiederzugeben, was Dir Medien vorgeben - hast also ein gewisses Bild schon im Kopf. Ich will mit dieser Aussage Länder wie den Iran nicht schönreden und verteidigen, aber Du sagst, wir spielen Spiele nicht aus politischer Überzeugnung.Werner Stelzenpop
18.07.2007 10:09 - >>Ups, da gehts weiter... ;-) : ... Die weltpolitischen Ereignisse sind so kompliziert und verschachtelt - vieles Bedingt sich gegenseitig. Man kann es letztendlich nicht so einfach herunterbrechen, wie in einem Spiel, wer gut und wer böse ist. Deshalb stossen mir politische Inhalte in Spielen des öfteren auf. Und weil sie helfen Unbewußt ein Weltbild oder FEINDBILD zu schaffen. Ich will mit dem ganzen Gelaber jetzt nix entschuldigen, keine Lanze für den Iran brechen, sondern nur mal sagen, dass man generell solche Spiele mal hinterfragen sollte. *Laber-Predigt-Modus aus!* :-)Werner Stelzenpop
18.07.2007 10:14 - Mist!!! Irgendwas ging schief!! Dieser Absatz muss zwischen meine beiden... ................................................................................................................... Ok, mag sein - aber wer sagt Dir, dass sie nicht nach und nach mithelfen eine zu bekommen. Duz hast ja auch mittlerweile eine Meinung über die Gesellschaft im Iran. ;-) Anders herum: Wer sagt Dir dass ALLE Iraner dieses Spiel aus politischer Überzeugung spielen? Vielleicht ist es so, dass viele Iraner das Spiel als Grütze empfinden und gar keinen Bock drauf haben? ;-) Und dass die Spiele die aus dem "Westen" kommen ganz andere Hintergründe haben, würde ich so auch nicht unterschreiben. Filme wie "Top Gun" wurden und werden von der Regierung bzw. dem Militär gefördert. Ich kann mir vorstellen, das auch Spiele wie "Full-Spectrum-Warrior"durchaus auf wohlwollen stoßen. Und das hat meiner Meinung nach denselben Hintergrund, wie die "Propagandaspiele" vom Iran oder anderen Ländern. Die politisDaniel Pook
18.07.2007 10:15 - Wieso muss ich bei der Diskussion hier an Uwe Bolls Aussagen über Postal denken...Bitte logge Dich ein, um Kommentare zu verfassen.
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