LittleBigPlanet
Dienstag, 11. November 2008
16:48 Uhr - Es wurde sehnlichst erwartet und als kreativer Leckerbissen mit Hitgarantie gehandelt. Nun konnte man sich endlich selbst davon überzeugen, ob „Little Big Planet“ auch hält, was es verspricht.
Der Umfang allein verspricht schon spaßige Stunden. Der Story-Modus umfasst mehr als 50 Level. Ihr durchstreift dort die verschiedensten Gebiete und helft dort den skurrilen Bewohnern. Alle Gebiete sind für sich einzigartig und abwechslungsreich. So beginnt man in einer farbenfrohen Gartenwelt und hüpft ein paar Welten weiter über Totenschädel oder Murmeltiere. Das Absolvieren des Story-Modus ist nicht nur spielerisch sinnvoll, sondern enorm wichtig um allerlei Zeug anzuhäufen. Denn zu sammeln gibt es einiges: Outfits, Sticker, Objekte, Sounds, Dekorationen… Alles um den kleine Sackboy und die Welt individueller zu gestalten oder neue Geheimnisse zu entdecken. Darum geht es eigentlich bei „Little Big Planet“. Sammeln und verschönern. Wer kreativ sein will muss fleißig sammeln.
Besonders wichtig ist diese Sammelwut für den Level-Editor. In diesem kann man seine eigenen phantasievollen Level-Kreationen erschaffen. Dabei sind einem fast keine Grenzen gesetzt. Levelvorlagen umgestalten, völlig neue Level bauen, Objekte erstellen, Dekorieren, Musik/Sounds festlegen, Charaktere sprechen lassen, Tag oder Nacht, Schalter legen…und vieles mehr. Der Umfang wächst mit den gesammelten Objekten. Allerdings muss man bevor man den Editor nutzen kann, mindestens eine Stunde für das Tutorial einplanen. Das ist zwar mit witzigen Videos und Sprüchen sehr unterhaltsam und bei den vielen Funktionen natürlich sinnvoll, aber bremst ein wenig die kreative Vorfreude. Danach sind der Phantasie und Kreativität keine Grenzen gesetzt. Hat man seine Kreation fertiggestellt, kann man sie seine Freunden zeigen und testen lassen.
Alles lässt sich bei „Little Big Planet“ sehr intuitiv steuern. Sowohl die Menü-Führung als auch die Steuerung des Sackboys: Springen, greifen, laufen. Was aber nicht heißt, dass die Level leicht zu bewältigen sind. Tatsächlich erfordern die Geschicklichkeitspassagen einiges an Konzentration und Reaktion. Meistens klappen die gewünschten Aktionen auch, allerdings bewegt sich der kleine Sackboy so geschmeidig, dass er manchmal leider etwas länger braucht, um exakt stehen zu bleiben. Das kann schon mal in einer stachelbesetzten Grube enden. Durch die fair gelegten Checkpoints, aber nicht wirklich dramatisch. Der Wechsel zwischen den Ebenen (Vorder-/Hintergrund) klappt ebenfalls nicht immer so reibungslos und führt zu kleineren Verwirrungen. Mit etwas Übung bekommt man auch das in den Griff. Lobenswert ist die Physik-Engine. Man spürt förmlich die Masse des entsprechenden Materials und Objekte fallen korrekt oder stürzen ein. Das trägt förmlich zum Spielgefühl bei.
Gelungen sind auch Musik- und Soundkulisse. Sie passen zum kreativen Design. Manche Musikstücke haben sogar Ohrwurmpotential. Zudem sei gesagt, dass „Little Big Planet“ in deutscher Sprache präsentiert wird. Und wer kann besser durch das Spiel führen, als die deutsche Synchronstimme von Robert De Niro? Als Erzähler begleitet er einen durch das Abenteuer, erklärt einem durch humorvolle Unterweisungen die Steuerung und möglichen Funktionen. Der Humor in „Little Big Planet“ kommt wahrhaftig nicht zu kurz. Immer wieder ist man zum Schmunzeln angeregt, sei es nun durch das skurrile Design, die Charaktere, die Sprüche des Erzählers oder die Aufgaben im Spiel. Mit einem Riesenskateboard den Abhang hinunter sausen oder einen Holzpferd via Sticker den Schwanz anheften. Man wird immer wieder in der Vielfältigkeit der Möglichkeiten überrascht.
Nun, lohnt es sich die kleinen Sackboys im Regal stehen zu haben? Auf jeden Fall: Ja! Ob man die knuffelige Optik nun mag oder nicht. „Little Big Planet“ ist ein umfangreiches und durchaus anspruchsvolles Game. Es präsentiert sich mit viel Phantasie, Humor und großen Umfang. Besonders mit mehreren Spielern ein Spaß. Und wer nicht alleine durch die abwechslungsreichen Gebiete laufen möchte oder sie bereits in und auswendig kennt, der bastelt sich halt selber ein einzigartiges Level nach den eigenen Vorstellungen. Dieses zeigt man dann stolz seinen Freunden, die es dann ausprobieren dürfen. Wenn das kein Eindruck macht?! Der Editor alleine ist schon eine Anschaffung wert. Für diejenigen, die nicht wissen wohin mit ihrer Kreativität und ihren Einfällen. In dem Editor könnte man sich stundenlang in seinen eigenen phantasievollen Ideen verlieren….
Alles lässt sich bei „Little Big Planet“ sehr intuitiv steuern. Sowohl die Menü-Führung als auch die Steuerung des Sackboys: Springen, greifen, laufen. Was aber nicht heißt, dass die Level leicht zu bewältigen sind. Tatsächlich erfordern die Geschicklichkeitspassagen einiges an Konzentration und Reaktion. Meistens klappen die gewünschten Aktionen auch, allerdings bewegt sich der kleine Sackboy so geschmeidig, dass er manchmal leider etwas länger braucht, um exakt stehen zu bleiben. Das kann schon mal in einer stachelbesetzten Grube enden. Durch die fair gelegten Checkpoints, aber nicht wirklich dramatisch. Der Wechsel zwischen den Ebenen (Vorder-/Hintergrund) klappt ebenfalls nicht immer so reibungslos und führt zu kleineren Verwirrungen. Mit etwas Übung bekommt man auch das in den Griff. Lobenswert ist die Physik-Engine. Man spürt förmlich die Masse des entsprechenden Materials und Objekte fallen korrekt oder stürzen ein. Das trägt förmlich zum Spielgefühl bei.
Nun, lohnt es sich die kleinen Sackboys im Regal stehen zu haben? Auf jeden Fall: Ja! Ob man die knuffelige Optik nun mag oder nicht. „Little Big Planet“ ist ein umfangreiches und durchaus anspruchsvolles Game. Es präsentiert sich mit viel Phantasie, Humor und großen Umfang. Besonders mit mehreren Spielern ein Spaß. Und wer nicht alleine durch die abwechslungsreichen Gebiete laufen möchte oder sie bereits in und auswendig kennt, der bastelt sich halt selber ein einzigartiges Level nach den eigenen Vorstellungen. Dieses zeigt man dann stolz seinen Freunden, die es dann ausprobieren dürfen. Wenn das kein Eindruck macht?! Der Editor alleine ist schon eine Anschaffung wert. Für diejenigen, die nicht wissen wohin mit ihrer Kreativität und ihren Einfällen. In dem Editor könnte man sich stundenlang in seinen eigenen phantasievollen Ideen verlieren….
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Mango am 24.05.2012: Das mit den FPS ist so ne Sache, und hängt auch vom Spiel selbst ab.Rennspiele wie Forza wirken bei 60fps um einiges besser, ein langsamer Shooter wie Halo kommt auch mit 30 klar. Quake 3 mit durchge... lesen

























Kommentare (31)
blub.me
Vetulus
Werner Stelzenpop
Ich finde die Länge genau richtig. Vermissen tu' ich nur den Test für die 360 Version. Wird wohl noch nachgereicht. ;-)
Freut mich für die PS3 Fraktion, dass LBP ein tolles Spiel geworden ist.
Werner Stelzenpop
~ vergil ~
Scrub
Werner Stelzenpop
ob das die Meisten machen weiß ich nicht. Aber ich schon. :-)
@Scrub: da der Story-Aspekt fehlt und somit die Inszenierung u. ä. nicht ins Gewicht fällt, warum soll man einen Test künstlich in die Länge strecken?
Die Kunst ist es doch mit wenig viel zu sagen. Wer mehr lesen will kauft sich einen Roman. ;-)
Nee, im Ernst, ich lese sowieso zu einem Spiel was mich interessiert sowieso verschiedene Tests und bilde dann eine Art "Quersumme".
~ vergil ~
Vetulus
Ich hätte gar keinen Test gebraucht, um das Spiel zu bestellen und meine Frau sieht das wohl genauso :-) Dieser Aspekt hätte im Test noch ein wenig umfangreicher dargestellt werden können: Wenn Eure Mädels vorher eine eher skeptische Einstellung zu Eurem Hobby gehabt haben, dann spielt mit Ihnen mal LBP....
Porlox
Das lieblose zusammentragen von Fakten, wie es hier der Fall ist, lässt eher darauf schließen, dass man das Game überhaupt nicht gespielt hat und da die "Fachwelt" LBP bereits durchschnittlich mit 95% bewertet hat kann man mit einer Wertung von 9/10 wohl nix falsch machen.
Dieser Beitrag zählt wohl zu den schlechtesten was AreaXbox - ups das heißt ja AreaGames - je verfasst hat.
Und ganz ehrlich: Ich habe mich schon gewundert warum der Bericht sich so verzögert und hatte das was jetzt abgeliefert wurde irgendwo vermutet.