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Mass Effect

Mittwoch, 21. November 2007
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16:16 Uhr - Von vielen Xbox 360 Besitzern sehnlichst erwartet, trifft Biowares SciFi-Epos Mass Effect auf eine enorme Erwartungshaltung. Ob sich das Spiel den Rollenspielthron im (Raum-)Flug erobern kann, lest ihr in unserem Testbericht.

Vor langer Zeit in einer Galaxis, weit, weit entfernt…

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…passierte mit Sicherheit irgendetwas Aufregendes. Doch mit Mass Effect lässt Bioware die Star Wars Vergangenheit ruhen und baut sich sein eigenes Zukunftsuniversum, das gar nicht so weit entfernt liegt: Im Jahr 2183 findet die Menschheit die Ruinen einer alten Technologie, mit der man Raumsprünge durchführen kann. Mit Hilfe des sogenannten „Mass Effect“ führen Raumportale zu entfernten Sonnensystemen, eine Transportweise, die wie eine Mischung aus Weltraum-Kanone und Stargate anmutet. Die futuristische Welt von Mass Effect klaut sich dabei eine Menge aus Star Wars, Star Trek, Alien, ja selbst Independence Day und anderen Sci-Fi Welten zusammen, schafft es dabei aber, ein eigenes und stimmiges Szenario zu entwickeln. Das Grundgerüst ist vielversprechend: Nachdem sich die Menschen die Mass Effect Technik zu Nutze gemacht haben, expandieren sie mit hohem Tempo ihr Einflussgebiet und besiedeln fleißig fremde Welten mit Kolonien. Dabei treffen sie natürlich schnell auf andere außerirdische Lebensformen, was zu den ersten Reibereien führt. Zum Glück haben sich allerdings die meisten Völker des Universums in einem galaktischen Rat zusammengerauft, zu dem natürlich auch die Menschen schnell Anschluss suchen.

Die Menschen verfügen aber nur über einen recht überschaubaren Fanclub innerhalb der verschiedenen Rassen und müssen sich erstmal als würdige Mitglieder beweisen. Durch die rasche und ehrgeizige Expansion ihrer Kolonien haben sich die Terraner bei vielen Außerirdischen schnell unbeliebt gemacht, und es ist nicht zuletzt die Aufgabe des Spielers in der Figur von Commander Shepard das Image der Erdenbewohner wieder aufzupolieren. Commander Shepard spielt die Hauptrolle in Mass Effect und ist natürlich auch das Alter Ego des Spielers. Er kann nach den eigenen Vorlieben gestaltet werden, auch das Geschlecht kann frei gewählt werden. Nur der Nachname bleibt immer gleich, was natürlich den zahlreichen Dialogen des Spiels geschuldet ist. Wer keine Lust auf das Basteln eines eigenen Charakters hat, benutzt einfach den vorgefertigten Commander Shepard, der durch seine Ähnlichkeit mit der Figur des „Jack Shephard“ (Zufall?) aus Lost ohnehin eine ganz passable Wahl ist.

Ein Sprung ins kalte Cryo-Becken

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Im Gegensatz zu den Star Wars Spielen von Bioware wählt Mass Effect einen schnellen und direkten Einstieg. Ein Tutorial spart sich das Spiel und schickt den Commander an Bord der SSV Normandy, dem Flaggschiff der Menschen-Allianz, auf eine Aufklärungsmission bei der er sofort in die ersten Bodengefechte verwickelt wird. Manch ein Spieler würde sich hier sicher einen etwas langsameren Einstieg wünschen, da gerade das Kampfsystem zahlreiche Optionen anbietet, auf die im Spiel nicht genau eingegangen wird. Grundsätzlich steuert sich Shepard am Boden wie in einem 3rd Person-Shooter, Feinde werden ins Visier genommen und mit einer von fünf verschiedenen Waffengruppen (Zur Auswahl stehen: Pistolen, Sturmgewehre, Schrotgewehre, Präzisionsgewehre und Granaten) beschossen. Begleitet wird er in der Regel von 2 Mitstreitern, die mit ihm zusammen dann ein Squad bilden. Entfernt erinnert das Spielprinzip dann an den Xbox Klassiker „Brute Force“. Wer gerade nicht selber schießt, sondern eher beschossen wird, kann hinter Kisten und Wänden Deckung nehmen. Man merkt, das Kampfsystem ist deutlich actionreicher geworden, als es noch zu Zeiten der rundenbasierten KOTOR-Spiele gewesen ist.

In den Kämpfen zählt natürlich nicht nur der schnelle Abzug: Auch wenn alle Waffen über unendliche Munition verfügen, so spielt doch die Wärme-Entwicklung eine große Rolle. Hält man den Abzug zu lange gedrückt, überhitzt das Gewehr, und der Spieler kann für knapp 10 Sekunden nur auf seinen glühenden Schießprügel gucken, was im Eifer des Gefecht schnell tödlich enden kann. Natürlich besitzt jedes Teammitglied auch Spezialfähigkeiten, die mittels Selektionsrad angewählt werden. Solche Fähigkeiten sind z.B. Schildboost, die wie der Name fast vermuten lässt, die Kraft der Schilde für kurze Zeit erhöhen, andere Fähigkeiten erhöhen den Schaden oder die Zielsicherheit oder heilen gefallene Mitglieder. Zusätzlich zu diesen Spezialfähigkeiten steht auch die sogenannte Biotech zur Verfügung, die in ihrer Ausführung wieder einmal dezent an die Star Wars Vorgänger erinnert. Denn stehen euch zum Beispiel Kräfte zur Verfügung, mit denen ihre Gegner und Gegenstände durch die Luft schleudern könnt, der Force-Pull lässt schön grüßen. Grundsätzlich ist die KI der Mitspieler recht verhalten, was zwar nicht weiter schlimm ist, da sich die Gegner meist auch wie ein Haufen aufgeschreckter Hühner verhalten. Oft rennen in Kämpfen mit mehren Teilnehmern fast alle wie wild durcheinander. Der Ausgang solcher Gefechte wirkt deshalb auch von Zeit zu Zeit zufallsabhängig.Mixt man die recht schnellen und teils chaotischen Kämpfe noch mit dem sehr sparsamen Autosave, sind frustrierende Ereignisse vorprogrammiert. Das Spiel speichert in der Regel nur bei Betreten eines neuen Planeten und bietet nur ganz selten Checkpoints innerhalb von Missionen. Das kann dann dazu führen, das man sich friedlich eine Stunde mit diversen Bewohnern unterhält, dann plötzlich in einer Feuergefecht mit korrupten Sicherheitskräften landet, stirbt und mangels automatischen Speicherpunkt wieder nach der Landung auf dem Planeten weiterspielt, weil man vergessen hat, selbst per Hand zu speichern, was jederzeit möglich ist. So viel Spaß macht es dann nicht mehr, alle Unterhaltungen noch einmal zu führen.

Per Anhalter durch die Galaxis

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Entdeckernaturen können ihren Spaß mit Mass Effect haben. Natürlich kann man wie bei Bioware üblich auch nur strikt der Hauptgeschichte folgen und besucht dann gut ein dutzend abwechslungsreicher Schauplätze. Allerdings werden einem durch NPCs oder Computer-Terminals immer Sidequest angeboten, bei denen man z.B. verschollene Wissenschaftler finden soll. Diese sollen dann auch als Anreiz dienen, die Galaxie-Karte auch abseits der Hauptmissionen zu erforschen. Eins vorweg: Wer sich Mass Effect als riesiges Universum mit hunderten zu bereisenden Planeten vorstellt liegt falsch. In jedem Sonnensystem gibt es meist nur einen Planten, den man bereisen kann, und um ganzen kommt man nicht auf mehr als 25 Sonnensysteme.

Die Planeten werden vor allem mit dem Mako erforscht, einem sechsrädrigen Fahrzeug in dem alle Squadmitglieder Platz finden. Zum Glück ist das Mako mit Maschinengewehr und Geschütz bewaffnet, dass die meisten Feinde aus sicherer Entfernung erledigt werden können. Nur die Sandwurmartigen Kreaturen, die jeden zweiten Planeten bewohnen sind ausgesprochen schwer und frustig, weil sie auch gerne mal direkt unter dem Mako auftauchen, was zum sofortigen Ableben führt. Auch die Steuerung des Fahrzeugs ist gewöhnungsbedürftig: Zwar steuert sich das Mako nach der bewährten Halo-Methode (sprich es fährt in die Richtung, in die man sieht), da man aber auch das MG und das Geschütz mit der Sichtrichtung steuert, kann man nie bei seitlicher Fahrt auf etwas schießen, was ja gerade Sinn eines Geschützturms ist. Bedenkt man, dass man auch nicht die Neigung des Geschützes einstellen kann, sind Treffer mit den Bordkanonen oft eine ziemliche Fummelei. Die Planeten selbst sind meist bergige Eis, Lava- oder Wüstenlandschaften die stets drei bis vier interessante Punkte bieten, die man mit Hilfe der Karte abfährt. Das sind dann meist Mineralienvorkommen oder abgestürzte Schiffe.

Immer zu zweit sie sind: Hauptgeschichte und Nebenmissionen

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Leider sind die meisten Nebenmissionen recht lieblos ausgearbeitet: Während man in der Hauptstory immer neue Schauplätze entdeckt und mit zahlreichen interessanten Spielfiguren Dialoge führt, geht es bei den Nebenmissionen doch sehr generisch zu: So befreit man in einer Mission ein Schiffswrack im Weltraum von einer Horde Terroristen um in einer weiteren Mission exakt das gleiche Schiffswrack an anderer Position erneut aufzusuchen., nur das man diesmal den rätselhaften Tod der Besatzung aufklärt. Allerdings sind die Nebenmissionen dringend nötig: Zum einen aucht man sie natürlich um die eigene Crew aufzuleveln, zum anderen dehnt man damit auch die Spielzeit. Die Hauptgeschichte alleine beschäftigt den Spieler rund 15 Stunden, mit gründlicher Bearbeitung aller Nebenaufgaben kann man an die 40 Stunden investieren. Ein „episches“ Abenteuer ist Mass Effect damit leider nicht geworden.

Egal wie ähnlich sich jedoch einige Schauplätze sind, an den zahlreichen Dialogen kann man sich nie satt sehen. Dank des neuen Dialogsystems gestalten sich die Unterhaltungen ausgesprochen natürlich. Denn im Gegensatz zu KOTOR wählt man nicht nach einer Pause genau den Satz aus, den die Spielfigur dann auch sagt, sondern entscheidet sich nur für einen groben Überbegriff. Es macht immer Spaß, dabei zuzuhören, wie Commander Shepard aus einem Stichwort passende und treffende Sätze zaubert. Da man seine Auswahl auch schon treffen kann, bevor das gegenüber ausgesprochen hat, ergeben sich auch unterechungsfreie Dialoge. Dieses System gilt zu Recht als Highlight von Mass Effect und hilft Bioware, seine Stärke, das Erzählen einer spannenden Geschichte, weiter auszubauen.

Im Weltraum sieht dich keiner ruckeln

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Grafisch können vor allem die Spielfiguren begeistern, allen voran deren Gesichter. In den ausführlichen Dialogen, die knapp die Hälfte der Spielzeit ausmachen (wenn man nicht aus Ungeduld die meisten Erläuterungen überspringt) kommt deren aufwendige Texturierung und ihre ausgefeilte Mimik am besten zur Geltung. Von Beginn an sind auch zwei Bildfilter aktiv: Zum einen der berüchtigte Motion-Blur Effekt, der meistens nur den Effekt hat, dass man glaubt das sein TFT-Display nachzieht. Zum anderen wird ein grobkörniger Schleier über das Bild gelegt, der wohl die cineastische Qualität der Sequenzen erhöhen soll. Beide Effekte kann man in den Optionen ausschalten, was gerade beim Motion Blur auch ein Segen ist. Denn auch bei Mass Effect ist nicht alles gold-gepresstes Latinum, was glänzt: Das kontinuierliche Nachstreamen von Texturen kommt des öfteren ins Stocken, was sich dann darin äußert, das Wandtexturen sichtbar nachgeladen werden. Wer sich an den Rennstart bei PGR3 oder die berühmte Ehrungszeremonie am Beginn von Halo 2 erinnert, kennt diesen Effekt. Es muss allerdings auch gesagt werden, dass dieser Effekt in bisher keinem Spiel so stark ins Auge fiel wie bei Mass Effect. Auch die Ladezeiten sind oft störend. Auf Planeten versucht das Spiel oft, die Ladezeiten in Lift- und Aufzugfahrten zu verbergen, was dazu führt, das fast jede Welt der Galaxis anscheinend zu dem Schluss gekommen ist, das sich größere Komplexe am besten mit einem Aufzug verbinden lassen.

Die deutsche Sprachausgabe kann nur als gelungen bezeichnet werden. Die einzelnen Rassen sind klar ausgearbeitet und haben ihre eigenen Sprachstile, auch wenn sich die üblichen Wiederholungen nicht vermeiden lassen (Klang nicht der Barbesitzer vom letzten Planeten genau wie dieser Kopfgeldjäger?) Auch die Hauptfigur Commander Shepard hat eine überzeugende deutsche Stimme erhalten, sowohl in der männlichen als auch in der weiblichen Version. Der Soundtrack von Jack Wall kann ebenfalls zufrieden stellen und bietet bei einigen Landeanflügen ausgesprochen atmosphärische Begleitung.

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Mass Effect ist ein gelunges Sci-Fi Rollenspiel geworden, aber nicht das erhoffte Über-Rolllenspiel. Zum einen wandelt es deutlich zu sichtbar auf den Pfaden von Knights of the Old Republic, was an sich kein Problem ist, denn ein Bioshock konnte auch gut als System Shock Remake leben. Wer bereits die beiden Star-Wars Vorgänger gespielt hat, wird sich daher sehr schnell in Mass Effect heimisch fühlen. Wer allerdings nicht mindestens in 2-3 Sci-Fi Serien zu Hause ist und ein ausgesprochenes Faible für dieses Genre hat, sollte einen Bogen um dieses Spiel machen. Das Mass Effect Universum erschließt sich erst durch zahlreiche Dialoge und Datenbank-Einträge und ist damit kein Spiel für ungeduldige Naturen. Trotz der zahlreichen Dialoge und der ausgereiften Geschichte enttäuscht die Spielzeit: Selbst wer sich ausgiebig mit dem Spiel beschäftigt und jede Nebenaufgabe annimmt hat nach 40 Stunden jeden Winkel der Galaxis gesehen.

Auch wenn die Spielwelt stimmig ist und die Dialogszenen ausgesprochen hübsch daherkommen, gibt es allerdings ein paar Spielspaßemsen, die Mass Effect deutlich die 90er Wertungsregion verschließen. Da sind zum einen die technischen Probleme. Ständig sichtbares Nachladen von Texturen ist ebenso ärgerlich wie die stockende Framerate bei größeren Gefechten. Auch der etwas sprunghafte Schwierigkeitsgrad führt gemixt mit der geizigen Savepoint-Funktion oft zu Frustmomenten. Dazu kommt das ausgesprochen wechselhafte Leveldesign. Orte wie die Weltraumstation Citadel können durch ihre Architektur begeistern, andere Weltraumbasen sehen dagegen häufig steril und detailarm aus. Je mehr Wert man also auf die Geschichte eines Spiels Wert legt, umso besser wird einem Mass Effect daher auch gefallen. Es bleibt spannend abzuwarten, ob Bioware bei diesem Spiel sein Versprechen einlöst und regelmäßig das Spieluniversum durch herunterladbaren Content erweitert. Immerhin wurde dies bereits für KOTOR versprochen und nie eingehalten.

Bewertung

Mass Effect xbox360

0/10

 

Kommentare (25)

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21.11.2007 16:46 - Gab es für KotOR nicht eine Raumstation oder täusch ich mich da? Das es zu ME Zusatz Content (DLC) geben wird ist (imo) recht sicher. Je DLC kann EA jetzt nochmal Geld machen und grade in dieser Generation ist es wohl lohnender als noch in der letzten, kann ja nun wirklich jeder die Sachen Downloaden. Aber mit all zu viel würde ich nicht rechnen, wenn ME eine Trilogie werden soll und man alle drei Teile noch in dieser Gen raus bringen will. Weiß nämlich jetzt nicht ob es ME oder Too Human war, wo die Entwickler sagten das die Trilogie erst in der nächsten Gen beendet wird. Glaub aber Too Human. Den Test lese ich später in aller ruhe durch. Habe mich jetzt nur deinem Fazit gewidmet.
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21.11.2007 16:53 - Also es heißt, dass Mass Effect als Trilogie wahrscheinlich noch auf der 360 und evtl. eben später auch PS3, beendet wird. - Zu KOTOR gab es in Nordamerika DLC, hier aber leider nie.
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21.11.2007 16:58 - Ich finde der Test deckt sich gut mit meinen Eindrücken. Auf Planeten ist die Grafik bei weitem nicht so toll, wie in der Raumstation oder der Normandie und gerade weil die Figuren so toll moduliert und animiert sind, fällt der Unterschied zur kargen Kulisse noch mehr auf. Spielerisch erinnert es wirklich sehr stark an Kotor, die Atmosphäre finde ich jedoch viel besser. Die Third Person Echtzeitkämpfe sind wirklich etwas ruckelig und dadurch unpräzise, ist mir auch etwas unangenehm aufgefallen. Aber alles in allem bin ich mit dem Spiel sehr zufrieden und es macht mir viel Spaß.
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21.11.2007 17:29 - Nach wirklich tollen Spielen dieses Jahr, folgen nun für mich, große Enttäuschungen. Erst Assassins Creed und nun auch noch Mass Effect. AC hat mich als ganzes total enttäuscht und Ich habs hier nur inner Ecke liegen. Mass Effect ist von der Hauptstory ganz gut, die Nebenquests sind jedoch eine Katastrophe. Ich hatte ein umfangreiches RPG bzw. Action RPG erwartet, welches mindestens an Kotor anschließt... vergebens! Alle Sidequests laufen zu 90% gleich ab, die hätten sie auch Zufallsgeneriert machen können. Auf jedem Planeten, welcher Sidequests enthält, gibts das selbe zu entdecken. Das schlimmste, alle sind total trostlos. So bleibt mein Fazit für dieses Jahr: Viele tolle Games, jedoch 2 derbe Enttäuschungen, wo Ich es wirklich nicht erwartet hätte.
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21.11.2007 17:43 - Ich kauf mir das Game schon wegen der Story ob dann die Grafik plopt oder es nur ein KotoR Clon ist ist mir total egal. Games sollten einen emotional bewegen. Deshalb ist ja ICO das beste Game :P
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21.11.2007 17:57 - Leute nachdem Bioware stolz verkündete das Spiel an die Xbox-Userfraktion anzupassen und viele Shooterelemente einzufügen war doch klar das es ein großer Wurf mehr wird. Ein nettes Game für nebenbei, aber man sollte wirklich nur die Hauptquest absolvieren, da die Nebenquests öde sind, abseits der Dialogszenen nicht auf tolle Grafik hoffen und bezüglich aufpoppender Grafikdetails schmerzbefreit sein. Dann kann man seinen Spass mit dem Spiel haben. Ich hoffe ja das die PC-Version wenigstens von der Grafik her besser wird.
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21.11.2007 19:04 - "Zu KOTOR gab es in Nordamerika DLC, hier aber leider nie." Also die Raumstation kann ich normal über Xbox Live downloaden (Spiel ist deutsche Version). Hab sie auf meiner 360 momentan drauf. Zu kaufen gibt es dort u.a. ein verbesserten Lichtschwertkristall.
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21.11.2007 19:08 - "Wer allerdings nicht mindestens in 2-3 Sci-Fi Serien zu Hause ist und ein ausgesprochenes Faible für dieses Genre hat, sollte einen Bogen um dieses Spiel machen" Schade, hatte mich so sehr auf dieses Spiel gefreut. Wie mein Vorredner muss auch ich zugeben, dass mir Assasins Creed ebenfalls nicht besonders gut gefallen hat. Aber Mass Effekt werde ich mir wohl nicht kaufen. 15 Stunden Spielzeit, wovon auch noch die hälfte darin besteht, Unterhaltungen mit den NPC's zu führen, sind mir persönlich für ein vermeintlich "episches" Rollenspiel dann doch etwas zu kurz.
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21.11.2007 19:39 - @der da über mir: lern mal lesen ;) es sind laut diesem test bis zu 40 stunden.. in anderen quellen habe ich mehrfach 50 stunden gelesen, also den umfang kann man dem spiel echt nicht ankreiden... zwar ist es für ein bioware rollenspiel wirklich nicht das längste, aber auch nicht zu kurz! hm.. denke die wertung ist für die okay, die keine lust haben sich in das spiel "einzulesen" bzw. durch die ganzen dialoge und so zu klicken, um mehr über die welt zu erfahren... diejenigen, für die das selbstverständlich ist und sich voll auf das spiel einlassen werden das spiel glaub ich deutlich besser finden, sodass für diejenigen eine wertung jenseits der 90 wohl angemessen ist. ist halt wie schon im test steht nichts für ungeduldige spieler, wobei die bei dieser art von spiel sowieso fehl am platz sind, denke ich.
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21.11.2007 19:48 - @DonMa Wurde auch mal Zeit... dann wurde das später noch nachgereicht. Denn ich habe damals noch lange nach Release des DLC immer wieder nachgeschaut und da tat sich nix. Hatte die Hoffnung mittlerweile längst aufgegeben. :)
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