Mehr kostenloser "Mass Effect 2"-DLC schon bald
11:20 Uhr - Momentan sind sicherlich nicht wenig von euch mit Commander Shepard in den Galaxien von Mass Effect unterwegs. Umso erfreulicher, dass Entwickler BioWare heute neuen, sogar kostenlosen DLC angekündigt hat: "Freier In-Game Content in ein paar Wochen für diejenigen, die das Cerberus Netzwerk aktiviert haben! Bald folgen weitere Details.", so heißt es im offiziellen Twitter.
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Kommentare (26)
toul81
Jace
Ich hab das Spiel am ersten Tag gekauft insofern betrifft es mich diesmal nicht aber nicht jeder Schüler kann sich dauernd Vollpreistitel kaufen. Die sind oft auf den Gebrauchtmarkt angewiesen.
Abgesehen davon hatte ich bis vor einem Jahr noch kein Internet zu Hause und auch hier triffts wieder die Schüler die bei ihren Eltern wohnen und noch kein I-Net auf dem eigenen Zimmer haben.
Letzten Endes schießt sich Bioware bzw. EA doch wieder nur selbst ins Knie. Durch solche Mechanismen kaufe ich mir nurnoch Spiele bei denen ich absolut sicher bin dass sie mir gefallen.
Mass Effect 1 habe ich mir damals gebraucht gekauft und für gut befunden. Deshalb habe ich mir nun ME2 direkt zum Release gekauft. Hätte ich mir damals ME 1 wegen solchem Online-Blödsinn wie dem Cerberus-Netzwerk nicht gekauft wäre ich aktuell sicher auch kein Vollpreiskäufer gewesen und hätte es mir wegen den Einschränkungen dann auch nicht gebraucht gekauft.
monom
Also ich für meinen Teil finde das Spiel super und ich bin auch froh dass es etwas Shooter-lastiger als der erste Teil ist. Dass es dann noch kostenlosen DLC gibt ist natürlich die Sahne obendrauf!
Weiter so BIOWARE.
Boron 78
Jägerfisch
GamePROll
Drahcir1710
Jace
"Denn das Spiel ist so umfangreich, da kann man es auch als Gebrauchtkäufer in vollen Zügen genießen. Wenn man dann unbedingt DLC haben will, muss man halt zahlen."
Ich sehe es genauso dass das Spiel vom Umfang her sicher auch ohne DLC seinen Preis wert ist. Auch dass man für DLC bezahlen muss wenn man ihn haben will erklärt sich von selbst. Aber dass ich für ein Portal bezahlen muss auf welchem ich dann den (in der Regel kostenpflichtigen) DLC nochmals extra bezahle ist in meinen Augen eine neue Dimension.
Das ist im Grunde so als ob ich ab morgen beim Media-Markt Eintritt zahlen muss.
Ich kann mir denken was Du jetzt sagen willst: "Die wollen schließlich nur den Gebrauchtspielemarkt bekämpfen."
Die Grundsatzfrage die ich hier aber eigentlich nur stellen möchte ist:
Sollte man das auf diese Art und Weise unterstützen bzw. gutheißen?
Klar, niemand hat Anspruch darauf ein Spiel billiger zu bekommen.
Dass es den Hersteller nervt ist auch logisch. Es wird schließlich viel Geld am "Produzenten" vorbei verdient.
Dennoch meine ich, dass ich ein Recht darauf habe Dinge die mein Eigentum sind weiterzuverkaufen.
Am liebsten würden die noch in jede Konsole einen DNA-Code einbauen damit ich diese nur als Vollpreis-Käufer nutzen kann und womöglich als Gebrauchtkäufer nochmal ordentlich Lizenzgebühren abdrücken muss.
Zwar kann ich auch im Fall von Mass Effect 2 mein Spiel weiterverkaufen, aber wenn man ehrlich ist eben nicht so ohne weiteres in dem Umfang nutzen wie der Erstkäufer. Zumindest nicht ohne weiteren finanziellen Aufwand.
Hier muss in meinen Augen jeder selbst entscheiden wie er die Sache nun sieht. Ich für meinen Teil bin der Meinung dass ein Gebrauchtmarkt, den es nunmal überall und in verschiedensten Branchen gibt, nicht auf diese Weise unterdrückt werden darf. Das verstößt aus meiner Sicht gegen die Prinzipien der freien Marktwirtschaft. Wäre das Thema "Videospiele" mehr im Focus der Öffentlichkeit, würde da sicher auch der Verbraucherschutz ein Wörtchen mitreden. Aber das scheitert ja leider schon daran dass es sich nicht um ein deutsches Produkt handelt.
...Amen ;)
cHaOs667
Ich finde es absolut legitim das ein Publisher (der auf Verkäufe angewiesen ist) so versucht am Wiederverkauf seines Produktes mit zu verdienen - geh doch einfach mal in den Staaten in einen Gamestop, der Gebrauchtmarkt hierzulande ist im Vergleich dazu geradezu unterentwickelt! Da wird dir von seiten der Verkäufer der erwerb eines Gebrauchtspieles fast schon aufgezwungen. Und das daran ein Publisher gerne mitverdienen möchte ist doch ganz klar!
Jace
Zum von Dir angesprochenen Thama -> "Ich hab Ferienjobs angenommen und nach der Schule noch gearbeitet und konnte mir sogar eine Phase 5 Blizzard PPC 603e/160 MHz inkl. 68060/50 für meinen Amiga 1200 kaufen!"
Ich finde einfach, dass sich auch jüngere Spieler Spiele..., wenn schon nicht Neuerscheinungen dann wenigstens gebrauchte, leisten können sollten. Und zwar ohne dass sie, wie von Dir beschrieben, nach der Schule noch stundenlang dafür arbeiten müssen.
Kinder und Jugendliche bekommen in der Regel genug Taschengeld um sich ab und an mal ein Spiel zu kaufen. Für solche Dinge ist Taschengeld in meinen Augen auch gedacht.
Es ist nichts gegen einen Ferienjob einzuwenden aber die Zeit nach der Schule ist zur Erholung da. Wie soll man sonst in der Schule Leistung bringen? Mag sein dass das mal anders gesehen wurde aber in modernen Zeiten in denen Kinder immer mehr schulischen Druck aushalten müssen bin ich absolut der Meinung das man diese Erholungsphasen schützen sollte.