Donnerstag, 30. August 2007
Fast zeitgleich wurde Metroid Prime, der neue Metroid Titel auf einer Nintendo Heim-Konsole in den USA veröffentlicht. Jetzt, im Jahre 2003, neun Jahre nach dem erscheinen von Super Metroid in Europa, war es am 21.03.2003 soweit. Metroid Prime erschien in Europa. Endlich wart ihr in der Lage, den neuen Titel der Köpfgeldjägerin Samus Aran zu spielen. Doch als der Titel angekündigt wurde, gerieten viele Nintendo-Jünger ins Stutzen, als bekannt geworden ist, dass die Retro Studios, ein bis dato sehr unbekanntes und unerfahrenes Team den neuen Metroid Teil entwickeln werden. So muss sich Nintendo dabei was gedacht haben, den Schritt von der zweidimensionalen in die dreidimensionale Welt eines neuen Metroid Teils solch einem unerfahrenen Team in die Hände zu legen. Ob die Umsetzung von der zweiten in die dritte Dimension gelungen ist und ob die anfängliche Kritik an den Retro Studios berechtigt war, erfahrt ihr hier im Test.Legt ihr die Metroid Prime Disc in euren GameCube, so wird erfreulicherweise nach dem Einstellen eines 60-Hertz-Modus gefragt. Im Menü angekommen erwarten euch drei Spielstände zur Auswahl, sowie der Metroid Fusion Bonus und die Optionen. Verbindet ihr den GBA Teil mit dem GameCube Teil per GameCube Link Kabel, erhaltet ihr in dem Metroid Fusion Bonus verschiedene Extras. Spielt ihr nämlich Metroid Prime durch, könnt ihr nach einer Verbindung mit dem GBA den Fusion-Suit in Metroid Prime tragen. Kommt ihr bei Metroid Fusion zum Ende, so könnt ihr auf eurem Fernseher den ersten Metroid Teil auf dem Nintendo Entertainment System (NES) spielen. In den Optionen könnt ihr unter anderem Bildschirm- sowie Soundoptionen auswählen.
Ein neues Abenteuer beginnt
Startet ihr einen neuen Spielstand, so werdet ihr in einem Intro in die Geschichte von Metroid Prime eingeleitet. Dieses läuft in Spielgrafik ab und sieht wirklich klasse aus. Nachdem Samus den Weltraumpiraten auf Zebes eine empfindliche Niederlage bereitet hat, empfängt Sie ein merkwürdiges Signal aus dem Orbit von Tallon IV. Samus Aran fliegt sofort zu der dort ansässigen Raumstation. Ihr landet mit ihr auf einer zerstörten Raumstation und werdet in die Steuerung in einer Art Tutorial eingeführt. Denn die Steuerung muss gelernt sein und ist anfangs gewöhnungsbedürftig. Mit dem Control-Stick könnt ihr mit Samus in der First-Person Perspektive nach vorne und hinten gehen, sowie euch nach links und rechts drehen. Die A-Taste dient zum schießen, mit dem B-Knopf könnt ihr springen. Per Druck auf die Y-Taste könnt ihr Missiles abfeuern und mit dem X-Knopf rollt ihr euch zu einem Morph Ball zusammen. Mit der L-Taste könnt ihr, genauso wie z. B. in The Legend of Zelda: Ocarina of Time Gegner oder Schalter mit der sogenannten Lock on Funktion anvisieren, um schließlich auf sie feuern zu können. Wollt ihr euch jedoch umschauen, so könnt ihr dies, nachdem ihr die R-Taste auslöst. Eine Karte der ganzen Welt lässt sich mit dem Z-Knopf aufrufen. Schon hier ist zu erwähnen, dass diese Karte sehr einfach konzipiert ist und wirklich detailliert aufgebaut ist. Denn so findet ihr euch direkt auf dem riesigen Planeten zurecht. Auf dem digitalen Steuerkreuz könnt ihr in einen von insgesamt vier Visoren wechseln. Der Standard-Visor im Spiel ist der normale Combat Visor, indem ihr aus Samus Helm die Welt von Tallon IV seht und eure Protagonistin steuert. Dazu gibt es einen Scan Visor, mit dem ihr Schalter betätigt, wichtige Daten über Gegner und ihre Schwachstellen, sowie Informationen zu den Weltraumpiraten, wissenswertes über die Chozo und über vieles mehr erfahren könnt. So erhaltet ihr mehr Hintergrundwissen und könnt den Verlauf der Story besser verstehen und nachvollziehen. Diese Log-Buch Einträge, werden in einer sehr umfangreichen Datenbank gespeichert und sind im Pausemenü jederzeit aufbar. Liest man diese Texte durch, so fällt einem die gelugene Lokalisierung auf. Die englischen Texte wurden sehr gut und verständlich ins deutsche übersetzt. Neben dem Combat- und Scan Visor gibt es auch den Thermal Visor, mit dem ihr Gegner aufgrund ihrer Körperwärme aufspüren könnt. Dieser Visor zeigt euch auch oft den Schwachpunkt an einem Gegners an, der sonst nur schwer zu besiegen wäre. Außerdem könnt ihr mit dem Visor Hinweise orten, die euch aus einer vermeintlich auswegslosen Situation retten und euch im Spielverlauf weiterführen. Denn durch genauere Durchsuchung der Umgebung lässt sich vielleicht ein Ausweg offenbaren. Zu guter letzt ist könnt ihr in den X-Ray Visor wechseln. Mit diesem ist Samus in der Lage, durch Wände zu blicken und so versteckte Passagen oder andernfalls unsichtbare Objekte aufzuspüren. Dazu enttarnt dieser Visor auch Gegner, die über optische Tarnvorrichtungen verfügen, um sich dem Blick ihrer Feinde zu entziehen. Ebenso wie der Thermal Visor, kann auch der X-Ray Visor mitunter den Schwachpunkt eines Gegners enthüllen. Bewegt ihr den C-Stick in eine der vier Himmelsrichtungen, schaltet ihr zu einer eurer vier Beam-Waffen, da nicht jeder Gegner mit der Standardwaffe, dem Power Beam zu besiegen ist. Denn neben diesem gibt es auch den Wave-, Ice-, und Plasma Beam. Außerdem kann man jeden Beam mit den Missiles kombinieren, um noch stärkere Waffen zu erhalten. Diese Kombinationen könnten euch bei einigen Gegner das Leben leichter machen. Die Steuerung ist, wie schon weiter oben erwähnt, anfangs gewöhnungsbedürftig, nur merkt später richtig, wenn man die Steuerung intus hat, wie genial diese gelöst worden und vor allem wie innovativ diese ist. Den jeder Knopf auf dem GameCube Controller wurde voll ausgeschöpft und sehr gut in Szene gesetzt. Besser geht es eigentlich nicht mehr.
In diesem Punkt kann man schon einen Unterschied zu einem „normalen“ Ego-Shooter feststellen. Denn Metroid Prime ist kein normaler Ego-Shooter. Die Retro Studios wollten von gewöhnlichen Ego-Shootern Abstand nehmen. Sie wollten sich eine innovative Steuerung ausdenken, damit das Spiel so gut wie ein Ego-Shooter auf dem PC mit Maus und Tastatur rüberkommt. Dies schaffen nämlich die meisten Ego-Shooter nicht auf einer Konsole. Doch dies ist den Retro Studios äußerst gelungen. Dazu stellt nicht das schießen, wie in den meisten Ego-Shootern den Hauptteil des Spiels dar, sondern es wurde, typisch für die Metroid-Serie ein besonder Wert auf den Erkundungsaspekt gesetzt. Dazu kommen genügend Rätsel im Spiel vor, die erst mal alle gelöst werden müssen. Deswegen ist Metroid Prime eher ein First-Person-Adventure.
Eine riesige Welt muss erforscht werden
Auf dieser zerstörten Raumstation findet Samus weitere Außenposten der Weltraumpiraten, die auf Tallon IV an merkwürdigen biologischen Experimenten werkeln. Am Ende dieses Tutorials müsst ihr unter Zeitdruck aus der Station fliehen, da diese bald in sich explodieren wird. Auf dem Rückweg der Raumstation trifft Samus Aran auf einen alten bekannten, Ridley. Doch zu einem Kampf mit ihm kommt es zu diesem Zeitpunkt noch nicht. Ergo macht ihr euch mit der Kopfgeldjägerin Samus Aran auf dem Weg in die Oberwelt von Tallon IV und erkundet diese, um mehr auf die biologischen Experimente der Weltraumpiraten zu erfahren. Diese Explosion hat Samus auch nicht ohne Schaden überlebt und ist auf Tallon IV gelandet. Denn durch die Explosion in der Raumstation verlor Sie ihre gesamte Ausrüstung außer ihrem Power Beam. So müsst ihr euch in eurem Power Suit auf die Suche aller Items machen. Dieses Suchen stellt einen Hauptteil des Spiels dar. Denn wenn ihr ein neues Items erhalten habt, sind neue, zuvor unerreichte Wege, erreichbar. Zwar wird euch euer nächstes Ziel auf der Karte immer angezeigt, doch ihr könnt euch auf dem Planeten ganz frei bewegen. Denn der Titel ist in keinster Weise linear. Einzig werden euch durch Türen Grenzen gesetzt. So könnt ihr manche Türen nur mit bestimmten Beams öffnen um so neue Wege auf der riesigen Welt von Tallon IV erreichen. Außerdem könnt ihr manche Areale, wie zum Beispiel die Höhlen von Magmoor nur mit einem Anzug erreichen, der gegen diese Hitze resistent ist.
Die künstliche Intelligenz der Gegner weiß im Spiel zu überzeugen. Gegner verstecken sich hinter Kisten, oder laufen vor euch weg, wenn sie getroffen wurden. Bei manchen Feinden müsst ihr sogar zwischen Visoren und Beams wechseln. Sterbt ihr jedoch, fangt ihr bei dem Speicherpunkt an, wo ihr das letzte Mal abgespeichert habt. Typisch für die Metroid-Serie könnt ihr nicht jederzeit speichern, sondern es sich euch Grenzen gesetzt. Diese Speicherpunkte sind auf Tallon IV sehr gut gesetzt worden und eigentlich nie zu weit weg auseinander. Meistens sind diese Speicherpunkte vor Endgegnern wiederzufinden, damit ihr diese, falls ihr sie nicht besiegt habt, noch einmal versuchen könnt. Denn die Endgegner in Metroid Prime haben es in sich. Alle Endgegner sind illiant dargestellt und überzeugen durch abwechslungsreiche Animationen. Jeder Bossgegner lässt sich nur durch bestimmte Taktiken besiegen. Diese Taktiken bekommt ihr meist nur heraus, indem ihr den Boss gescannt. Denn hier erfahrt ihr wo deren Schwachpunkte liegen. Bei einigen Bossfights ist es sogar notwendig, zwischen Visoren und Beams zu wechseln, um als Sieger vom Kampf zu gehen. Insgesamt ist jeder Endgegner in Metroid Prime in einer anderen Weise zu besiegen und nicht ganz leicht. Hier muss man die Entwickler für ihr Ideenreichtum und die Umsetzung dieser Kämpfe wirklich loben.
Perfekte Umsetzung des Morph-Ball
Nicht zu vergessen ist die superbe Umsetzung des Morph-Balls in die dritte Dimension. Denn dieser wurde perfekt in Szene gesetzt. Betätigt ihr die X-Taste, um euch in einen Morph-Ball verwandeln, wechselt die Kamera von der First-Person- in die Third-Person-Perspektive und ihr seid in der Lage den Morph-Ball sehr leicht unter Kontrolle zu haben. Sonst steuert ihr Samus nur aus der First-Person-Perspektive. Oft kann man nur durch das Einsetzen des Morph-Balls und seiner verschiedenen Erweiterungen neue Orte entdecken und erkunden. So könnt ihr euch nur mit Hilfe des Morph-Balls durch Tunnel rollen, kleine Räume erreichen und euch mit Bomben den Weg zu neuen, zuvor unerreichten Passagen freimachen.
Ein audiovisueller Hochgenuss
Metroid Prime zählt zur Oberklasse in Punkto Grafik auf dem GameCube. Jeder Raum ist riesig und fantastisch texturiert. Die Darstellungen und Animationen der Gegner sind sehr abwechslungsreich und wissen somit zu überzeugen. Es gibt weit mehr als 70 verschiedene Gegner, die euch das Leben zur Hölle machen wollen. Jeder dieser über 70 Gegnerarten ist anders designt worden und logischerweise auch anders zur Strecke zu ingen. Das Leveldesign spielt in dem Titel eine ganz wichtige Rolle. Denn dieses ist wirklich sehr ausgeklügelt. Jeder Abschnitt im Spiel sieht anders aus. Dabei ist dieser Titel nicht einfach in verschiedene Levels unterteilt, vielmehr durchlauft ihr eine gigantische, zusammenhängende Welt. Über Aufzüge, die von den Chozo, einer unglaublich fortgeschrittene, aber mittlerweile ausgestorbenen Rasse, erbaut wurden, erreicht ihr die verschiedenen Regionen von Tallon IV. Dieser Planet verfügt nämlich über eine äußerst lebendige Vegetation. So gibt es außer Lava-Abschnitten auch tropische Waldgebiete und kalte Schneegegenden, wie die Eiswüste von Phendrana. Außerdem haben die Chozo während ihrer Lebzeiten zahlreiche Tempel und Gebäude errichtet, welche die Weltraumpiraten durch moderne Laboratorien ersetzt haben. Durch das fantastische Leveldesign lassen sind oft neue Wege herausfinden und nur durch Kombinationen der Utensilien, die Samus zur Verfügung hat, kommt ihr im Spiel weiter. Die Story von Metroid Prime wird sehr spannend an den Spieler geacht und erzählt im Spielverlauf immer mehr Hintergründe und weitere Details über die Weltraumpiraten und deren Forschungen. In Verbindung mit dem Leveldesign inklusive Bäumen, Säulen oder Computerbildschirmen kommt während der Spielphase eine perfekte Science-Fiction-Stimmung auf. Denn jeder Abschnitt sieht einfach superb und abwechslungsreich aus. Während des Spielverlaufs erforscht ihr unter anderem die verstaubten Ruinen von Chozo, die traumhaft aussehende Eiswüste von Phendrana, oder die heißen Höhlen von Magmoor. Außerdem ist jede Zwischensequenz ein Augenschmaus für sich und läuft in Spielgrafik ab. Doch Metroid Prime überzeugt auch mit sehr viel Liebe zum Detail. Regnet es, so perlt dieser von Samus’ Visier ab, Gegner wirbeln Staub auf, am Himmel ziehen Vögel ihre Kreise und im Wasser schwimmen Fische. Außerdem kommt Rauch aus Samus’ Beam, wenn dieser überhitzt, das Visier wird von Samus beschlagen, wenn sie durch Rauch oder einen Wasserfall geht. Falls sich ihr elektrische Gegner nähern, kann es passieren, dass euer Visor kurzzeitig versagt. Das wohl spektakulärste Detail im Spiel kommt im Blitzgewitter zustande. Hier spiegelt sich schon mal Samus’ Gesicht im Head’s Up Display (kurz: HUD). Somit seid ihr kurzzeitig in der Lage Samus’ schöne blauen Augen, sowie Ihre Nase bewundern. All diese kleinen Details geben jeweils ihren Teil dazu, dass man das Gefühl bekommt, durch Samus’ Visier zu schauen und die Dinge zu erleben. Die Ladezeiten in Metroid Prime sind erfreulicherweise sehr gering. Geladen wird nur einmal kurz am Spielstart, denn dank cleverem Datenstreaming im Hintergrund existieren zwischen den Abschnitten keine Ladezeiten. Die Optik läuft fast die ganze Zeit in 50 Frames bzw. 60 Frames ohne jegliche PAL-Balken ab und kommt nur selten ins Ruckeln. Hauptsächlich stockt diese nur, wenn viele Gegner auf einen zukommen. Kritisieren kann man eigentlich nur, dass man die Wasser- und Lavaeffekte auf dem GameCube schon besser zu Gesicht bekommen hat. Außerdem unterstützt diese Grafik-Engine kein Bump-Mapping, doch nichtsdestotrotz zählt Metroid Prime zu den optisch besten Titeln derzeit auf dem GameCube.
Soundtechnisch kann der Titel auch auf ganzer Linie überzeugen. Die Songs sind unglaublich variantenreich, atmosphärisch und passen sich perfekt der Bildschirm-Action und dem Ambiente an. Die Melodien gehen direkt in den Kopf und lassen sich von dort nur sehr schwer verdrängen. Die Soundeffekte sind ebenfalls gelungen und kommen dank Dolby Pro Logic II Unterstützung krachend aus dem Boxen heraus. Der Soundtrack stammt von Altmeister Kenji Yamamoto, der schon die Musik zu den bisherigen Metroid-Spielen geschrieben hat. All dies lässt Metroid Prime zu einem audiovisuellen Hochgenuss werden.Doch Metroid Prime hat auch wenige Kritikpunkte. So sind die Laufwege gelegentlich sehr weit. Denn die Welt von Tallon IV ist riesig. Außerdem kommen nach dem Verlassen eines Raumes die Gegner wieder, wenn man diesen Raum wieder betritt. Dies ist nicht ganz zeitgemäß. Doch diesen Kritikpunkt kann man einschränken, denn ohne feindlichen Objekte wäre die ganze Interaktion, die in der Welt passiert, eigentlich gar nicht mehr da. Man würde dann von Raum zu Raum voranschreiten, ohne irgendwelchen Feinden über den Weg zu laufen. Außerdem erscheinen, je weiter man im Spiel fortgeschritten ist, stärkere Gegner an allen Orten, die einem das Überleben auf Tallon IV erschweren wollen. Doch dies sind nur ganz kleine Kritikpunkte, die den Spielspaß eigentlich nicht trüben. Denn die Spielzeit von Metroid Prime ist famos. So aucht ihr 25 Stunden, um die Endsequenz über euren Bildschirm laufen zu lassen und insgesamt bestimmt 40 Stunden und mehr, um 100% der Items zu finden. Dies ist für diesen Genre-Vertreter schon ein riesiger Umfang. Dazu wird euch während des Spielzeit sehr viel Abwechslung und eine packende, sehr dichte Atmosphäre geboten. Der Schwierigkeitsgrad in Samus’ neuem Abenteuer ist auch sehr gut ausbalanciert. Denn der Titel ist nicht zu leicht und wird auch im weiteren Verlauf des Spiels nicht unfair schwer. Alles in allem haben die Retro Studios fantastische Arbeit geleistet, denn aus Metroid Prime ist ein faszinierendes, geniales Spiel geworden, welches in keiner GameCube-Spielesammlung fehlen sollte.Wow, was die Retro Studios hier mit Metroid Prime geleistet haben, lässt sich nicht in Worte fassen. Denn hier stimmt wirklich alles. Schon allein die klasse Optik zeigt, dass das kanadische Studio die GameCube Hardware im Griff hat. Der fantastischer Sound und das sehr ausgeklügelte Leveldesign verpassen dem Spiel die perfekte Metroid-Atmosphäre in 3D-Gewand. Auch die anfänglich gewöhnsbedürftige Steuerung geht nach einiger Spielzeit schnell ins Blut und zeigt, dass sie wirklich innovativ und sehr gut an den GameCube-Controller angepasst ist. Sehr löblich ist auch die Umsetzung des Morph-Balls, der wirklich perfekt in die 3D-Optik eingebaut worden ist und nichts von seinen Reizen verliert. Denn in einige Rätseln ist dieser sehr gut integriert worden. Somit ist garantiert, dass sehr viel Abwechslung im langen Spielverlauf geboten ist. Denn das Spiel war für mich keiner Millisekunde der Spielzeit nur ansatzweise langweilig. Ich war von der sehr dichten Atmosphäre gepackt.Metroid Prime hat mich mehr als wirklich wochenlang beschäftigt und persönlich auf ganzer Linie überzeugt. Ich empfand die im Test aufgelisteten Kritikpunkte nicht als sehr störend. Denn der riesige Spielspaß überwiegt allemal und haben mich zu einem der besten Videospiel-Erlebnisse in meiner bisherigen Videospiel-Laufbahn geführt. Meiner Meinung nach zählt Metroid Prime sogar zu einem der besten Spiele der letzten Jahre. Jeder, der den Titel noch nicht sein eigen nennt, sollte dies schleunigst nachholen, denn der Titel ist schon für günstige 29,99 Euro in der Player's Choice Reihe zu ergattern. Mein Ratschlag: Zuschlagen!
Zur E3 2006 kündigte Nintendo mit einem kleinen Trailer einen neuen ''Smash Bros.'' Teil an. Die ganze Community war sehr erfreut und doch wunder...