Microsoft: Aggressive Preisgestaltung birgt Gefahr
15:52 Uhr - "Die Händler müssen selbst entscheiden, wie sie die Preise auf dem Markt gestalten.", wird Neil Thompson von Microsoft aktuell bezüglich der regelrechten Dumping-Angebotskämpfe speziell der großen Handelsketten zitiert. "Ich vermute, wenn die Leute so aggressive Preise festlegen, ist die Herausforderung, dies auf lange Sicht sowohl für die Industrie als auch für sie selbst zukunftsfähig zu tun."
GamesIndustry liefern Thompsons Meinung über aggressive Spielepreise:
- "Als Industrie wollen wir sichergehen, dass die Kunden den Wert des Produktes, das sie kaufen, nachvollziehen können. Denn diese Produkte kosten in der Produktion mehrstellige Millionenbeträge."
- "So lange die Leute dies zu schätzen wissen und ein Bewusstsein dafür haben, müssen die Händler wie gesagt ihre eigenen Entscheidungen über den Preis fällen. Wir wollen aber sicherstellen, dass in dieser Industrie Dinge mit Wert geschaffen werden und sie noch eine lange, fruchtbare Zukunft vor sich hat."
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Kommentare (17)
moink moink
Dinge schaffen die Wert besitzen und geschätzt werden. Denen ist doch eh egal wer was schätzt. Heutzutage rennt doch eh jeder in den Laden und kauft das neue Battlefield, das neue Halo das neue cod etc. da bleibt oft genug die Qualität auf der Strecke. Es wird soviel Mist produziert.
Denen gehts darum, dass ihre Produkte, bzw die Produkte für die sie Lizenzen bekommen einfach wieder schnell im Preis und Wert sinken. Das war damals bei der xbox und der ps2 schon so und es hat lange genug gedauert, dass es das jetzt auch mal in dieser Generation gibt. Die Preise sind eh so dermaßen überzogen, dass es richtig ist dass nicht jeder alles für den Vollpreis kauft.
Um so schneller die Spiele im Wert sinken, um so besser. Lieber gute Spiele zu venünftigen Preis, dann kaufens auch viele als schlechte Spiele zu schlechtem Preis. Dann kaufens aber auch noch genug, wie die Vergangenheit gezeigt hat und auch die Gegenwart teils noch zeigt.
Spiele an sich sind trotzdem immernoch viel zu teuer
methi
Trigger01
Du scheinst es immer noch nicht verstanden zu haben...
Der Wert hängt von der persönlichen Wertigkeit ab, die ein Produkt auf ein Individuum ausübt.
D.h. DIR ist es vielleicht nichts oder weniger Wert als z.B. mir, beides IST okay.
Also kein Grund hier wieder zu flamen.
Es gibt in dieser Geschichte einfach kein "richtig" oder "falsch", wäre schön wenn wir uns darauf endlich einmal einigen könnten.
Gruß,
Trigger
moink moink
1. immer noch nicht passt nicht, wir zwei haben noch nie über das thema geredet ;)
2. ich flame nicht ich habe stellung zum thema genommen und die obige aussage kommentiert. dafür sind
comments da :)
3. es hängt nicht vom individuum ab. das spiel vl... gut... aber spiele an sich nicht. ist doch ein witz, dass ich
für ne hose z.b. 10 euro bezahl, für eine dvd 5 euro, für eine zeitschrift 5 euro, für einen ds 150 euro und
für ein spiel 60 - 70 euro... die preise sind einfach total übertrieben und auch der wirtschaftslage etc nicht
angemessen. wer jetzt noch geld hat sich spiele etc für 70 euro zu kaufen und sich nach boarderlands
modern warfare 2 und vl noch eins zwei spiele bis januar holt, hat anscheinend immernoch zu viel geld.
frag ich mich warum bei dem gejammer über geld und wirtschaft trotzdem alle kaufen ohne ende. sollte man
vielleicht mal auf die preise achten und bewusster shoppen gehen xD
j1mbo
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Strolch
Wusstest du, dass von einem Vollpreis-Computerspiel nur 16% als Gewinn über bleiben? Bei Konsolen dürfte es trotz des höheren Preises aufgrund der Lizenzzahlungen an den Plattformanbieter nicht viel mehr sein.
Dazu wird die Entwicklung immer teurer, Spiele werden heute nicht mehr in ner Freistunde an der Uni geschrieben wie Spacewar vor 50 Jahren...
Zudem ist es gut, dass die Leute auch in wirtschaftlich schlechten Zeiten weiterhin einkaufen, würden sie nur sparen würde das die Probleme nur noch verschlimmern.
Außerdem kannst du Entwicklern und Publishern doch nicht vorwerfen dass sie etablierte Marken nutzen und ausbauen, das verringert das Risiko und ermöglicht uns erst Spiele zu spielen hinter denen so viel Aufwand steckt wie beim neuen Modern Warfare.
Meiner bescheidenen Meinung nach enthielten deine beiden Beiträge oben sehr viel mehr Müll als Thompsons Aussagen...
dalas
Aber du (moink moink) willst doch nicht wirklich Hosen mit Videospielen vergleichen oder? Das ist ebenso unpassend, wie mein sarkastischer Verlgleich mit den Milchbauern. Warum muss ein Auto 15.000 euro kosten, wenn die Wasserflasche neben mit 69 cent gekostet hat? Weil das nun mal die Kosten sind.
Aber das Problem ist was ganz anderes: Die Märkte unterbieten sich mit einem Versprechen, dass langfristig nicht haltbar ist: Qualitative Videospiele zu Dumpingpreisen. Eben weil das die Produktionskosten nicht deckt, wird hier entweder ein Kostenanstieg geschehen, da die Verluste gedeckt werden oder es geht zu lasten der Qualität, da die Entwickler im Preiskampf mithalten müssen und Billigproduktionen auf den Markt schmeißen.
Ich weiß schon warum eine Hose 10 Euro kostet und ein Film 5 Euro. Schau dir die Qualität an. Der letzte Schrott.
CallMeCayhan
naund
Den Wert des Produkts oder den Wert der Marketing-Abteilung? FIFA ist da ein gutes Beispiel - 90% des Budget gehen für Werbung und Lizenzkosten drauf - und sich dann beschweren wenn die Spieler den Wert nicht nachvollziehen können.
Oder um es kurz zu machen: Warum soll ich als Kunde millionenschwere Werbekampagnen (mit-) finanzieren?
CallMeCayhan