Microsofts Geschäftsjahr 2010: Xbox 360 hilft beim Aufschwung
20:07 Uhr - Microsoft hat seine Finanzergebnisse für das komplette Geschäftsjahr 2010 veröffentlicht, das am 30. Juni 2010 endete und Einnahmen von $62,5 Milliarden vorzuweisen hat. Das stellt im Vergleich zum Fiskaljahr 2009 einen Anstieg von $4 Milliarden dar. Der Nettogewinn stieg um $4,2 Milliarden auf $18,7 Milliarden.
Die "Entertainment & Devices"-Abteilung verzeichnete innerhalb der letzten drei Monate des Geschäftsjahres deutlich verbesserte Einnahmen von $1,6 Milliarden, entgegen den $1,3 Milliarden von 2009. Übers ganze Jahr gesehen steigerte der Bereich seine Einnahmen allerdings nur um $20 Millionen auf insgesamt $8,058 Milliarden. Das letzte Quartal bedeutete für die Division ein Verlustgeschäft, über die kompletten zwölf Monate gesehen stieg der Profit allerdings von $108 Millionen auf $679 Millionen, was einer Verbesserung um 529% entspricht. Außerdem sollen die Finanzen von Xbox 360 und PC-Gaming alleine betrachtet auch im schwachen letzten Quartal im Vergleich zu 2009 um $228 Millionen gestiegene Einnahmen vorzuweisen haben. Ein Anstieg um 30%.
Zwischen April und Juni lieferte Microsoft 1,5 Millionen "Xbox 360"-Einheiten aus, 2009 waren es nur 1,2 Millionen. Im ganzen Geschäftsjahr 2010 waren es jedoch nur 10,3 Millionen Konsolen, während man im kompletten Fiskaljahr 2009 noch 11,2 Millionen 360s auf die Reise schickte.
Dass die "Entertainment & Devices"-Sparte im abgelaufenen Geschäftsjahr trotzdem so starken Profit einfahren konnte, wird vor allem den wiederholt gesunkenen Herstellungskosten der Xbox 360 sowie ertragreichen "Xbox LIVE"-Gebühren von Drittherstellern (z.B. Abgaben bei Einnahmen auf dem Marktplatz) zugeschrieben. Erstmals sollen die Einnahmen durch den Xbox LIVE Marktplatz übrigens jene durch die reinen Abokosten des Onlineservices übertroffen haben, was wir allerdings auch im Vorfeld der aktuellen Finanzberichte bereits enthüllen konnten. (via GamesIndustry, ergänzt durch Joystiq & Engadget)
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Kommentare (18)
Rammtier
PipBoy95
Rammtier
samurai
http://gonintendo.com/wp-content/photos/EEDAR_E3_Table2.JPG
Heute kam sogar in den Pro7/Kabel1 Nachrichten was über Natal, auch wenns viele hier nicht wollen, kann man nicht abstreiten dass es genug Casual Käufer dafür geben wird. Schaut Euch nur mal Verkaufszahlen von "Just Dance" oder "Wii Fit" an, man muss es nur richtig verkaufen.
Rammtier
samurai
Solange es Leute gibt denen man vorgaukeln kann mit Hampeleien können sie ganz toll Kalorien verbrennen, kaufen es sowieso die meisten bekloppten die sich für zu dick halten :D
x2k3MaxPayne
Da versteh ich die Welt nicht mehr, doch ich versteh sie eben schon heutzutage geht es nur noch um den Profit für die Geldhungrigen Börsen dieser Welt!
Daran ist nicht mal Microsoft schuld das ist das ganze System. Es gab Zeiten da war es noch was wert wieviele Mitarbeiter eine Firma hatte. Solche sachen zählen aber nicht auf dem Aktienmarkt. Wir schneiden uns hier immer mehr ins eigene Fleisch!
richard50
Ich denke, das zumindest in den Usa Kinect sehr gut gehen wird! Dort werden schon genug 360 Fans zugreifen.... Den Japaner wirds egal sein. Die haben eh immer ihren eigenen Geschmack.
x2k3MaxPayne
Tja, thats live! Willkommen in der realität! Sony hat auch schon genug Leute abgebaut.
Sony baut 8.000 Stellen ab und schließt Werke
Der japanische Elektronikhersteller Sony hat am heutigen Dienstag einen weltweiten Sparkurs angekündigt. Bis März 2010 will das Unternehmen 8.000 Stellen abbauen, Produktionsstellen aufgeben und Investitionen kürzen. Die Schritte begründete das Unternehmen mit den Folgen der Finanzkrise und dem hohen Kurs des Yen.
Mit den Maßnahmen will Sony bis 2010 rund 100 Milliarden Yen (ca. 840 Millionen Euro) einsparen. Dazu sollen Investitionen um 30 Prozent gekürzt und unprofitable Sparten reduziert oder ganz aufgegeben werden. Zudem will der Elektronikkonzern zehn Prozent seiner 57 Produktionsstätten schließen.
Im Prinzip ist die Wirtschaftskrise das BESTE war großen Firmen passieren konnte. Man kann JEDERZEIT Leute kündigen und wenn wer fragt, dann sagt man halt, das ist wegen der Wirtschaftskrise! Das machen verdammt viele Firmen so! Und ihr braucht ja nicht glauben, das wieder genau so viele eingestellt werden, wenn die Auftragslage wieder besser ist! Nee, man ist ja auch mehr Profit aus!
samurai
Schonmal dran gedacht dass wenn manche Projekte sich nicht mehr rentieren, man die Mitarbeiter nunmal einfach entlassen muss aus wirtschaftlichen Gründen, da sie sonst Verluste verursachen? Wenn bestimmte Strukturierungen nicht mehr passen braucht man einfach manche Mitarbeiter nicht.
zB waren viele der entlassenen Leute Mitarbeiter von der Tochterfirma "Massive", einer Firma die auf Vermarktung von Ingame Advertising in Spielen ausgelegt war. Wenn Ingame Werbung sich nicht durchgesetzt hat, was soll man dann halt noch mit den Mitarbeitern da, so hart es klingt?
Fakt ist nunmal das Microsoft im Finanzjahr 08/09 zum ersten mal seit etwa 15 Jahren Umsatzrückgang hatte von 60,2 auf 58,4 Millarden, also haben sie anfang 2009 Entlassungen in die Wege geleitet damit sie für 09/10 wieder Umsatzsteigerungen haben - Was ja geklappt hat.