Modern Warfare 2: Spätverbot wegen Terrorszene?
14:12 Uhr - Die höchste Alterseinstufung in Australien ist bekanntlich 15+ und genau diese konnte Call of Duty: Modern Warfare 2 bei der Prüfung des OFLC (Office of Film and Literature Classification) erreichen. Nicht genug für Justizminister Michael Atkinson, der die Einschätzung der Klassifizierungsstelle in Frage stellt und nun sogar ein nachträgliches Verbot des Actionspiels in Australien in Gang setzen möchte.
Atkinson laut GamesIndustry in einer Radioshow:
"Ich bin besorgt über jedes Spiel, welches die Spieler dazu ermutigt extreme Gewalt und Grausamkeit auf dem Bildschirm auszuführen. Aber dieses Spiel erlaubt es den Gamern, virtuelle Terroristen zu sein und es vergibt Punkte dafür, dass man Zivilisten massakriert. Von Spieledesignern zu erwarten, Verantwortung zu übernehmen, indem sie Terrorismus nicht glorifizieren, wird immer nur zu Enttäuschung führen."
Vor kurzem erst ließ Activision Blizzard Modern Warfare 2 in Russland zurückrufen, um eine geschnittene Version ganz ohne das vierte Level (besagtes Zivilistenmassaker in einem russischen Flughafen, welches man auf Seiten der Terroristen miterlebt) in die Händlerregale zu stellen. Australien hat derweil schon öfters mit harten Jugendschutzgesetzen und damit verbundener Zensur von Videospielen auf sich Aufmerksam gemacht. In Deutschland gab es jüngst ebenfalls heftige Diskussionen rund um Modern Warfare 2 und seine kontroverseste Szene. Hierbei war allerdings Hauptgrund des Anstoßes, dass der Publisher im Vorfeld irreführende Aussagen über die Uncut-Natur der lokalisierten Fassung verbreitet hatte.
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Kommentare (27) « 1 2 3 »
Ibrahim Lindström
FLoRi
24.11.2009 14:44 - Meine Herrn was man sich immer anstellen kann =/wenn es verboten ist wird es doch für viele noch intressanter
ich denke viel mehr die Eltern sollten entscheiden was ihre Kinder "vertragen" und was nicht
Tails
24.11.2009 14:45 - Bin mir immernoch nicht sicher ob das nun gut oder schlecht für MW2 ist, ich mein auch schlechte Publicity ist Publicity.Uns Spielern in DE tun sie auf jeden Fall keinen Gefallen, nachm nächsten Amoklauf wird die Presse genau die Szenen wieder hervorzehren um die plumpe übertriebene Gewaltdarstellung in Videospielen anzuprangern und in diesem Fall müsste selbst ich ihnen recht geben...
Schokotier
24.11.2009 15:01 - Hoffe auch das Activision noch Probleme wegen der sinnlosen Mission bekommt!Das haben sie definitiv nach der derben Verarsche am Kunden verdient!
KingBambus
24.11.2009 15:03 - wie sagt er so schön "Aber dieses Spiel erlaubt es den Gamern, virtuelle Terroristen zu sein" naja dann sollten sie auch den multiplayer weglassen oder die Terroristen durch nazis ersetzten, was für ein schwachsin,man das ist doch nur ein spiel.sollten sie es doch wie in deutschland machen, so das man im flughafen level nicht schiesen kann basta..salasar
24.11.2009 15:05 - Wundert mich ehrlich gesagt das noch keine Kritiker aus den Staaten "Amok" laufen. Die Amis reagieren sowieso sensibel auf das Thema Terror.truespin
24.11.2009 15:07 - seit wann bekomme ich punkte wenn ich auf zivilisten schieße??toul81
24.11.2009 15:07 - sag mal kapiert eigentlich mal jemand das das nur ein spiel ist mein güte in filmen juckt das doch auch niemandenCuberde
24.11.2009 15:08 - @salasar:Bei Gewalt sind die Amerikaner halt weniger empfindlich als bei... Nippeln.
(Außerdem leistet die Videospieleindustrie in Übersee schon ein wenig mehr Lobbyarbeit.)




















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