Next-Gen Entwicklungskosten werden nicht dramatisch ansteigen
Eine der größten Befürchtungen, die Spieler mit einhergehen der neuen Generation hatten, waren die steigenden Kosten in der Spieleentwicklung. Jetzt ist die PlayStation 4 ja offiziell angekündigt, will Hermen Hulst, Managing-Director von Guerrilla, gleich einmal mit dem Gerücht aufräumen. So dramatisch wirds nämlich nicht, wie immer behauptet wird.
Natürlich wird die Entwicklung ein wenig teurer, aber sicherlich nicht so erschreckend unbezahlbar, wie man es die ganze Zeit überall zu hören bekommt. Zumindest wenn es nach dem guten Herrn Hulst geht.
An Killzone 1 und 2 haben etwa 125 Leute gearbeitet, für Killzone: Shadow Fall sind es derzeit wohl 150 Leute. Aber nicht nur beim Personal soll "gespart" werden, auch effizientere Tools sollen zum eingrenzen von Kosten beitragen.
„Es ist nicht so erschreckend, wie es manche Leute vermuten lassen", so Hulst.
Außerdem zeigt sich Hulst sehr begeistert von Gaikai und der Möglichkeit jederzeit ein Spiel ausprobieren zu können, ohne extra eine Demo anfertigen zu müssen. So ist der Entwickler gezwungen, den Spieler sofort von dem Spiel zu überzeugen, indem er ihm ein neuwertiges Spielerlebnis bietet.
Es sei zwar ein „offensichtliches" Feature, "aber auch ein geniales".
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Kommentare (9)
Mango
Mittlerweile gibt es sehr gute Engines, auf die man zurückgreifen kann, wenn man keine eigene entwickeln will. Diese bieten ja fast alle eine Art wysiwyg-Editor und erleichtern/verkürzen die Zeit gemein.
Außerdem hat ja auch fast jeder große Hersteller seine eigene Pionier-Engine entwickelt, die für mehrere Spiele genutzt wird. Man kann meiner Meinung nach also mehr schaffen, in der selben Zeitspanne wie bis jetzt.
Fagballs
gut zu wissen, dass es nur das Argument von geldgeilen Publishern ist, uns noch mehr Kohle aus der Tasche zu ziehen. Auch wenn Guerrilla evtl nicht repräsentativ für alle Entwickler ist.
Timster80
So wars ja auch schon beim Wechsel zur aktuellen Konsolengeneration. Da wird vorher groß getönt, dass das ja jetzt so ein riesiger Aufwand ist und nachher bleiben die Preise trotzdem fast stabil. Einzig die DLCs haben die Kosten in die Höhe getrieben, ansonsten haben sich die Preise seit Cartridge-Zeiten tatsächlich kaum verändert.
Aylon5
Abgesehen davon wird gibt es immer mehr Konsumenten und dadurch auch wieder höhere Einnahmen.
Der Markt ist eben gross geworden. Ähnlich wie damals der Film die Massen erreicht hat.
Also sollten Spiele wenn dann eher günstiger im Handel werden - wie ne Kinokarte oder ne Blueray eben ;)
mick78
die engines, editoren und programme sind doch heutzutage um sovieles stärker und leichter zu bedienen und auch die leute haben so viel mehr erfahrung und arbeiten professioneller von daher ist das niveau auch höher und man kann mit identischen kosten ein beeindruckendäres produkt erstellen, zu hohe kosten entstehen doch meist nur wenn zu große teams zu lange an produkten arbeiten denen dann der nötige millionen einheiten absatz fehlt siehe RE6, Kingdoms of Amalur, Darksiders 2 etc.
Fagballs
@ Aylon5
Klar, wenn 100 Mio Menschen ein Spiel kaufen, könnte es billiger werden. Solche Zahlen bleiben aber im Moment noch dem Mainstream-Medium Film vorbehalten. Selbst Musikalben verkaufen sich nicht so gut.
Valium
Meine Prognose 79.- Flocken pro Next Gen Game !
Fagballs
Mal nicht den Teufel an die Wand!
oOImaggoIOo
Da die Konsolen sich ja immer mehr von der Hardware-Architektur sich selbst (also PS4 und Xbox720) und dem Pc nähern müsste sich doch alleine bei der Konsolenportierung und umgekehrt einiges einsparen lassen, oder nicht? Ist natürlich eine sehr vereinfachte Vorstellung, aber ich nehme mal an das es mehr Leute und Ressourcen benötigt einen Pc-Titel auf die PS3 mit Cell Technik zu portieren als bei den Next-Gen-Konsolen.