Nintendo 3DS: Das Louvre kauft 5000 Stück
Die Leitung des Louvre hat beschlossen die bisherigen Audio-Guide-Geräte durch 5000 Nintendo 3DS Handhelds zu ersetzen. Das berühmte Pariser Kunstmuseum erhofft sich durch diesen Schritt die Popularität ihrer Audio-Guides zu erhöhen, denn bisher haben nur knapp 4 Prozent der Besucher dieses Angebot wahrgenommen. Im März 2013 sollen die 3D-Handhelds von Nintendo ihre Arbeit im Louvre aufnehmen.
Wie Physorg berichtet werden Besucher mit dem 3DS ihre Position im Museum feststellen und sich hunderte Audio-Kommentare in sieben Sprachen zu den Kunstwerken anhören können.
Die Museumsleitung glaubt, dass diese Maßnahme Leute ansprechen wird, die Zuhause den Umgamg mit Konsolen gewohnt sind und mit der Bedienung eines Touchscreens glücklicher sind, als mit einem konventionellen Audio-Guide.
Die Software für die Louvre-Tour wurde ebenfalls von Nintendo entwickelt.
Agnes Alfandari, Head of Multimedia, sagte:
- "Wir sind das erste Museum der Welt, die so etwas tun werden"
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Kommentare (7)
CeeKay
Die Idee ist ja gut. Aber warum einen 3DS?
Wir waren letztens im Kunsmuseum Köln, da geht man mit seinem Smartphone an die Rezeption und bekommt den Audioguide Kostenlos aufs Handy geladen. Alternativ kann man sich die einzelnen MP3 Files auch vorher im Netz saugen und auf den MP3 Player ziehen.
Wenn ich mir jetzt die weiterentwicklung in 3DS Form vorstelle, könnte man kleine Videos auf dem Bildschirm zeigen und mit QR Codes die Exponate auslesen und das Audiofile abrufen... aber noch mal gefragt... warum muss es ein 3DS sein.
Ist doch nix als Marketing. Ein normaler DSi oder DSi XL für die Älteren Besucher hätte es auch getan.
Scheint wohl so, als möchte Nintendo noch schnell eine Möglichst große Charge an "alten" 3DS verkaufen, bevor die neue Revision mit lächerlichem Marketing Bla Bla von Reggi angekündigt wird. Hach *seufz* was freue ich mich jetzt schon auf die angeblichen Argumente die für den "Nintedo 3DS E" (E = Expansion) sprechen.
"So kann der Kunde das für sich beste Modell kaufen ohne unnötige Mehrkosten zu zahlen für etwas das er nicht braucht"...
Claudandus
5000! wow dann haben sich die Verkaufszahlen in Europa ja verdoppelt^^
buddler
Warum ein 3DS? Weil ein DSi auch nicht viel billiger ist und ein Smartphone sogar deutlich teurer als ein 3DS. Zudem wird Nintendo sicherlich die Geräte günstiger angeboten haben (Werbeeffekt).
PandaVegetto
Audio Guides sind langweilig und der 3DS ist ein komisches gerät zum hören.
Cuberde
Die sollen außerdem als interaktive 3D-Echtzeit-Karten dienen und Informationen zu den Werken am aktuellen Standort des Besuchers anzeigen.
Trotzdem komische Aktion. Nehme mal an, Tablet-PC oder Ähnliches wären wiederum zu teuer dafür gewesen.
Ayato
Ich frage mich nur wie viele wohl dann gestohlen werden ^^
Fagballs
Wenn die 3D-Funktion nicht unterstützt wird, kann man schon fragen, warum das nicht auch einfach eine Lösung für ein Smartphone geben könnte: Neben jedem Bild ein QR-Code, im ganzen Museum Free Wi-Fi, sodass man dann sich Infos anhören kann. Sobald es interaktiver werden soll, wird die Programmierung schwieriger, so dass es am Ende evtl einfacher ist, sich von Nintendo eine Software schreiben zu lassen als für iOS, Android, WinPhone und Blackberry jeweils eine App.
Aber 5000 Geräte, so viel gehen in Frankreich aktuell pro halbem Verkaufstag über die Ladentische, das Volumen ist für Nintendo sicherlich nebensächlich. Viel interessanter ist das Ansehen, das sie gewinnen.