Realtime Worlds' Project: MyWorld offenbar gerettet
Die Crackdown-Schöpfer von Realtime Worlds (rund um einen der GTA-Erfinder) standen nach dem Release von All Points Bulletin nicht etwa wegen dessen Erfolg im Rampenlicht, sondern eher wegen enttäuschender Testwertungen und finanzieller Probleme. Nachdem es einige Entlassungen gegeben und sich das Kernteam rund um den Support des Gangster-MMOs wieder stabilisiert hatte ist nun auch ein Käufer für dessen Schwesterprojekt gefunden worden.
Die Kollegen von Develop berichten, Project: MyWorld sei von einer U.S.-Firma aufgekauft worden, deren Namen bisher allerdings noch nicht enthüllt wurde. Der virtuelle Social-Spielplatz nach Vorlage unserer realen Welt ist angeblich so gut wie fertig, bis zuletzt arbeitete eine Mannschaft bestehend aus 23 Leuten an dessen Finalisierung.
Für All Points Bulletin (fünf Jahre Entwicklung / Kosten von $100 Millionen / aktuell 130 000 aktive User) hat sich dagegen noch kein Käufer finden lassen. Realtime Worlds befinden sich gerade in der Hand der Insolvenzverwalter des Unternehmens Begbies Traynor, die den Laden schon jetzt von oben bis unten kräftig auseinandergenommen haben.
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