Rebellion über Aliens vs. Predator: Die Zeit ist reif!
09:39 Uhr - "Das Spiel beinhaltet eine FPS-Perspektive und Darstellungen von Nahaufnahmen, in denen menschliche Charaktere unterschiedlichen Varianten von Gewalt ausgesetzt werden. Inklusive explizit sichtbarer Enthauptungen und Abtrennungen der Gliedmaßen sowie punktuellen Verletzungen wie Durchstoßen der Brust, des Mundes, der Kehle oder Augen." - So beschreibt die australische Altersprüfstelle Aliens vs. Predator. Hört hier, welche Worte Project Lead Tim Jones im neusten Interview für sein Baby gewählt hat.
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Kommentare (12)
Katzenmann
BullsEye1977
salasar
CerxiS
ludgrau
aber wenn man sich die letzten werke von rebellion anschaut...
"Rogue Warrior" od. "Shellshock 2: Blood Trails" sind abschreckende beispiele
für den scheiss den man den leuten verkaufen will...
na ja, mal schaun
steeltounged
Rogue Warrior und Shellshock 2: Blood Trails wurden von einem anderen Rebellion-Studio entwickelt, ehemalig Core Design (Ur-Tombraider-Macher), jenes welches letztens geschlossen wurde. Schlecht seitens Rebellion, dass sie die Titel unter ihrer Fahne verkauft haben. Aber trotzdem: Bislang spricht herzlich wenig dagegen, dass das Spiel schlecht wird, im Gegenteil, es könnte sogar sehr gut werden nach dutzenden Trailern, Gameplay-Videos und Previews (bei manchen Seiten gehört es zu den meist erwarteten Spielen in nächster Zeit, man mags kaum glauben).
Das immer wieder auf den Gewaltgrad und auf den Finishern im speziellen rumgeritten wird, spricht weder für das Niveau der Redakteure noch der kommentierenden Leser.
1. Der Gewaltgrad ist in einem AVP-Titel schlicht authentisch, ob er dann "so" hoch ausfallen muss, darüber lässt sich klar streiten und ob die Finisher dem Gameplay nicht eher schaden,....
2. Die Finisher sind keine Standardattacke und werden also nicht ständig ausgeführt, zumal es sich zweimal überlegen sollte, da man selbst sehr angreifbar wird (ok, einige Spieler werden dafür eventuell zu beschränkt sein, aber leuten die in Videospielen minutenlang begeistert auf Kadaver feuern ist eh nicht mehr zu helfen). Sie bieten dazu eine effektive Möglichkeit, neben den anderen Nahkampfelementen, seinem Gegner die Lichter auszuknipsen und auf diese (zugegeben, recht unappetitliche) Weise das Gameplay zu erweitern, ja, man stelle sich vor!
Höchstwahrscheinlich in einer Woche kann sich ja jeder selbst ein Bild davon machen (Demo) und seinen abgesonderten Stuss überdenken.
Es ist wirklich arm, was man hier manchmal liest, seis PC Bashing (ja, Konsolen sind die Heilsbringer...NEIN SIND SIE NICHT!, man bemerke Gameplaysimplifizierung in diversen Formen, generelle Entwicklung es allen recht zu machen, DLC, keine dedizierten Server etc. ...würde mich dann doch etwas wundern, wenn durch die hohe Verbreitung von Konsolen, nichts davon gefördert werden würde. Klasse Modifikationen und freien Bonuskontent (der manchen Entwickler die Schamesröte ins Gesicht treiben sollte) und die Möglichkeit selbst Spiele zu verbessern. Man denke an die vielen Modifikationen für Halflife (2), Battlefield 2, Morrowind/Oblivion, Autos und Strecken für diverse Rennspiele, die inoffizielle Verbesserungen von verbuggten Spielen (Vampires: Bloodlines, Gothik 3) und die Aufwertung des Gameplays mit ein paar feinen Änderungen, die manche Multiplayertitel erst richtig interessant machen.
Im krassen Gegensatz Blödsinn ala "Spielkultur", bei dem man mal getrost den Geschmack von Spielern und Redakteuren in Frage stellen kann, wenn soetwas wie Mass Effect, Final Fantasy oder Metal Gear Solid oder zahlreiche andere Titel, für Story, Charaktere und Dialoge über den grünen Klee gelobt werden und in Videospielen im allgemeinen, wohl kaum ein Gedanke an geistigen Nährwert oder andere Gefühle als Spass und Angst verschwendet wird und es sogut wie nie vorkommt, dass man den Feind wirklich hasst oder besser ambivalente Gefühle entgegenbringt, die Charaktere wirklich ins Herz schliess oder im Detail an Stimmung und gearbeitet wird, jenseits des üblichen Bombasts, sodass man nicht gähnt, wenn man wieder der einzige ist, der die Menschheit retten kann und sich dann fragt, ob sich das in den dargestellten virtuellen Welten lohnt.
Klar dafür gibts auch Bücher und gute Filme (wird ja oft mit argumentiert...), aber es ist wohl wesentlich schöner einen interessanten und intelligenten Menschen kennenzulernen, als in der nächsten Assidisko sich an jemand ranzumachen, mit dem man wirklich alles tun würde, nur bloß nicht zu kommunizieren.
Ok, jetzt schweich ich wirklich ab...
steeltounged
insert_schweife
smallant
Man sollte wirklich das ein oder andere mal überdenken wie man seine Meinung los wird...
Wenn man über sogenannte Basher herzieht, indem man sich selbst auf ein relativ niedriges Niveau herunter lässt, kratzt das doch sehr an der Glaubwürdigkeit.
Ich selbst habe vor längerer Zeit geschrieben, das ich aufgrund von Rebellions letzten Werken, mit sehr gemischten Gefühlen an AVP herangehe. Ok schön das du erklärt hast das es im Grunde andere Entwicklungsstudios sind (hätte man wie gesagt auch anders rüberbringen können) trotzdem bleibt für mich ein bitterer Nachgeschmack. Wie viele Leute werden nicht denken oh Rebellion, die letzten 50€ die ich für die ausgegeben habe hätte ich lieber verbrennen sollen, weil das mehr Spaß gemacht hätte.
Und weiterhin sind ein paar sich wiederholende Finisher sehr wohl schnell langweilig (hier gehts nicht darum wie brutal sie sind, sondern wie sie es schaffen das Spiel solange wie möglich interessant zu halten).
Also bitte beim nächsten mal nachdenken bevor du alle Spieler, die zurecht ihre Erwartungen zurückschrauben, angehst...
steeltounged
Niveau? Schmarrn. Ich hab meine Meinung nur klar formuliert und in Anbetracht von dem was ich manchmal von anderen lesen muss, ist meine "Niveaulosigkeit" kaum wahrnehmbar. Wenn man selber wenig Niveau, -im Sinne von Anspruch und geistiger Potenz- beweist, indem man den größten Mist eine Krone aufsetzt und ständig Stuss äussert, der auf Vermutungen und Gefühlsregungen basiert oder unkonstruktiven Überlegungen und dann vielleicht sogar Dinge als quasi als Fakt äussert, obwohl es schlicht und ergreifend falsch ist, sollte man sich nicht wundern, wenn irgendjemand mal Tacheles redet.
Niveau beispielsweise mit Höflichkeit zu verwechseln ist fatal. An deiner stelle solltest "du" wirklich mal darüber nachdenken anderen Ratschläge zu geben, wenn dein geistiges Niveau anscheinend nicht dafür ausreicht einen Sachverhalt korrekt zu erfassen und zu bewerten.
Letztlich sprach ich allgemeinen und wenn sich jemand davon angesprochen fühlt, ist das in erster Linie sein Problem, vor allem da man das meist nicht umsonst tut.
Falschaussagen finde ich in dieser Anzahl intolerabel. Man muss nicht jeden Mist hinnehmen. Freiheit impiliziert unter anderem seine Meinung zu äussern, auch wenn sie niemand hören mag.
Und bei den Entwicklungen im Spielemarkt (Das gilt teilweise natürlich auch für den Film) kommt mir langsam das kalte ******. Das Verhalten von Konsumenten und Kritikern (ok, ich finde das Wort Spiele-Journalist, bildet in vielen Fällen eh ein Paradoxon) in Anbetracht dessen, empfinde ich einfach als furchtbar, wenn man dann auch noch Anspruch darauf legt, dass das ganze als Kulturgut gesehen wird, was dann tatsächlich eher auf vergangene Titel, Independet-Produktionen, sowie ein paar ganz wenige aktuelle Titel auch nur den Hauch von Plausibilität besitzt.
"Redakteure" meinen, großspurig über ihr triviales Hobby zu palavern, ohne dies mit Substanz untermauern zu können.
Schwerlich anzunehmen, dass meine Post einen konstruktiven Sinn haben, aber dieses mal brach mir der Ärger einfach aus.
Thug Life