Rockstar Games: GTA kratzt nur an der Oberfläche von Open-World-Games
Zum zehnjährigen Jubiläum von GTA III sprach einer der Gründer von Rockstar Games über das Genre der Open-World-Games und deren Zukunft. Im Hause Rockstar ist man überzeugt davon, dass Spiele wie die GTA Reihe lediglich an der Oberfläche des Genres gekratzt haben und noch jede Menge Luft nach oben ist.
Dan Houser, Mitgründer von Rockstar Games, spricht über die Möglichkeiten und das Potenzial von Open World Spielen:
- "Wer weiß? Ich denke, dass es da noch etwas sehr interessantes in der Open-World-Spielerfahrung gibt. Offensichtlich haben wir mittlerweile zehn Spiele für dieses Genre gemacht und für mich entsteht da noch lange keine Langeweile. Es fühlt sich immer noch so an, als hätten wir gerade einmal die Oberfläche des Potenzials angekratzt. Aber wer weiß schon, was wir in Zukunft noch machen werden? In den kommenden Jahren werden wir hoffentlich eine ganze Reihe von interessanten Spielen auf den Markt gebracht haben. Das ist immer unser Ziel."
[ign]
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Kommentare (19)
salasar
wie soll das aussehen? NOCH mehr die ewig gleichen Side missions? NOCH längere wege von A nach B? NOCH mehr päckchen und tauben zum sammeln?
Ich find Open World ziemlich überbewertet. Meist geht das sowieso auf Kosten der Story. wenn mann so richtig Rache gedanken hegt aber erstmal noch Brucie belustigen muss um bei ihm nicht zu verkacken dann geht gans schön viel atmosphäre flöten. Open World ist doch in den meisten fällen nur für eins gut. Für DLC.
Dr4g0nfir3
Richtig interessant wirds, wenn die Stadt voll ist, mit echten Bürgern.
Jedes Menschlein, dass man in Liberty City 4.0 antrifft, hat seine eigene kleine Wohnung, sein eigenes Auto, seinen festen Job, seinen geliebten Lebenspartner und vor allem eine eigene künstliche Intelligenz, die auf Ereignisse sehr unterschiedlich reagiert, als die hundert anderen künstlichen Intelligenzen, die ich gerade mit meinem gestohlenen Supersportwagen während einer Verfolgungsjagd über den Haufen fahre :D
frauhansen
So wird da nix draus.... aber ich kann mir schon so einiges vorstellen... also mal spontan meine Wünsche:
- komplexe Auto Werkstatt um den Karren so zu bauen wi ich das will, wie seinerzeit in "Street Legal"
- realistischeres ernährungs und schlaf verhalten
- kopplung echter Shops ins Game. Kaufen für Game währung und die Gegenstände hab ich dann im Game
- reale Städte mit allen begehbaren Eingängen
- Echtzeit Licht und Wetter
- ....
so meine spontanen Einfälle
Kaimarkuske
ich fände ne richtig große Welt geil aber auch nur wenn wirklich jeder Müllfetzen der vorbeifligt super aussieht
sonst bleibe ich lieber bei eienr kleineren und dafür serh schönen welt
DonkeyWong
red dead hat doch schön gezeigt wie man sich von gta noch steigern kann, und grade bei den r* games geht open world nie auf kosten der story, alles hammer was sie raushauen und definitiv referenz!
MAC DALTON
Ich denke irgendwann sind sie so weit das eine Engine von GTA eine Stadt/gebiet so realistisch abbildet, das man sie nicht mehr verbessern muss.
Dann können sich die Spielerdesigner rein um die Gestaltung der Geschichte kümmern. Ich der Stadt können dann mehre Spiele stattfinden. In der Wirklichkeit werden Städte wie LA oder New York etc immer wieder für Filme genutzt .
Wenn das erreicht wird, ist die Grafik für uns nicht mehr wichtig sondern nur noch das Spiel , die Handlung und das Artdesign.
MAC DALTON
pb2007
Sorry ich mag ja die GTA Spiele aber was das "Open World Feeling" angeht ist Saints Row schon deutlich weiter. Man hat erheblich mehr Freiheiten, bei GTA kann man doch nichts grossartiges machen ausser rumfahren und Passanten verprügeln. Sicher gibt bei Open World noch viel Luft nach oben aber gerade bei GTA ist der Weg noch sehr laaaaang....
samurai
Ich fand die Geschichten der GTA Teile schon immer mehr als schwach, vorallem GTA4. Nico Bellic kommt in die USA weil er weg von seiner Vergangenheit will, bei der ersten Aufforderung nimmt er aber ohne zögern die Waffe und ballert alle um die ihm im weg stehen, zusätzlich zur GTA Regel, dass fast jeder Charaktere den man trifft irgendwann was gegen den Protagonisten hat und man ihn tötet. Super Story!
Deshalb ist für mich Red Dead Redemption das um Welten bessere Open World Spiel. Nicht nur die großartige Atmosphäre, einsam durch die riesige aber doch lebhafte Prärie zu reiten, auch die Geschichte rund um John Marston passt einfach. Das John weiterhin für Probleme sein Schießeisen zuckt passt da einfach viel mehr, weil er zu jedem Zeitpunkt beteuert, dass er davon eigentlich weg will und nur in Frieden gelassen werden, aber er ist als alter Haudegen auch nichts anderes gewohnt und in einem Western geht es nunmal so zu - Er ist quasi Opfer höherer Mächte und das macht die Geschichte glaubwürdig und das Ende so heftig.
Ganz ehrlich, keine Sau hätte es doch gejuckt wenn Nico Bellic das selbe Schicksal gehabt hätte, der Kerl ist (wie leider in so vielen Videospielen) eine leere Hülle, ein Niemand der einfach nur macht was ihm gesagt wird, ohne eigenes Ziel ohne Selbstreflexion.
Diese Glaubwürdigkeit fehlt in GTA komplett. Vice City war noch genial, weils total selbstironisch war, aber dieses Pseudo-Ich-bin-ein-cooler-Gangster GTA ist einfach nur schlecht. Selbst Lost & Damned fand ich da besser als das Hauptspiel.
Bitte Rockstar, schaut Euch an was ihr bei RDR abgeliefert habt und probiert dieses Spielgefühl mal in ein GTA zu quetschen. Der Moment wie als in RDR beim Betreten von Mexico "Far Away" einsetzt war für mich eines der epischsten Momente der Videospielgeschichte.
LookMyBullet
Naja..das man bei GTA 4 nur so wenig zutun hatte hat Rockstar sich ja selbst zuzuschreiben.
Das sah in den vorgängertiteln ja schon deutlich besser aus.Aber ja: Saints Row 3 wird roooooocksorn ohne Ende!
MAC DALTON
@Samurai
Danke eine der besten Meinungsäußerungen die ich hier seit langem gelesen habe.
MAC DALTON
PS: Red Dead ist für mich ein Meilenstein der Videospiel Geschichte. Besonders das grandiose Ende.