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Sniper: Ghost Warrior

Montag, 05. Juli 2010
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23:49 Uhr - Scharfschützen werden von Videospielern gerne mal als Spielverderber, vor allem aber als Camper und Feiglinge tituliert. Doch entspricht dieses durch zahlreiche Multiplayermatches geprägte Bild der vielen Vorurteile wirklich der Wahrheit? Wenn ich beim Spielen von Sniper: Ghost Warrior eines gelernt habe, dann dass man ganz schön viel Arsch in der Hose haben muss, um sich alleine durch ein Dschungelcamp voller bewaffneter Feinde zu schleichen, bloß um an eine geeignete Position für gezielte Attentate zu kommen. Schade nur, dass eine schwache Feind-K.I. und viele kleine Bugs dafür sorgen, dass man diese tollen Spannungsmomente im Spiel viel zu selten ungestört erleben darf.

Kein Gegenwind fürs "Far Cry"-Feeling

SniperScreen_4.jpg

"Heute gibt's Geflügel!" - Ich wette, ich bin der beliebteste Ausbilder, den das Trainings-Camp im Tutorial von Sniper: Ghost Warrior jemals gesehen hat. Anstatt die markierten Dummy-Pappkameraden zu Demonstrationszwecken umzunieten, wie vom Chef befohlen, habe ich nämlich erst mal dafür gesorgt, dass ich in der "Xbox 360"-Version ein paar Gamerscore fürs Abknallen von zehn Vögeln erhalte. Schon dabei fällt mir auf: Gewiss setzt dieses Spiel ein nicht minder gewisses Verständnis dafür voraus, dass ein Projektil im Flug seine Laufbahn nach unten hin verändert und man auch in etwa antizipieren können sollte, wo ein bewegliches Ziel beim Eintreffen des Geschosses ungefähr stehen wird. Aufwendige Windberechnungen oder dergleichen Simulations-Aspekte kann man sich allerdings selbst auf dem höchsten Schwierigkeitsgrad sparen. Auf den niedrigeren Anforderungsstufen sowieso, denn hier zeigt ein roter Hilfspunkt exakt an, wohin genau man beim Betätigen des Abzuges feuern würde. So oder so, in Sniper treffe ich Vögel mit demselben Waffenverhalten wie bei einem Red Dead Redemption und dieses Feeling wird von einer per Stick- bzw. Knopfdruck aktivierbaren Zeitlupenfunktion unterstützt, welche sich ziemlich schnell automatisch auflädt und die damit so gut wie immer zur Verfügung steht. Was die sonstige Steuerung angeht, orientiert sich Sniper in der Grundeinstellung angenehm eng an Call of Duty. Ob das nun die Sprintfunktion, den Nahkampfbutton oder alles andere betrifft. Optisch und spielerisch erinnert der Shooter dagegen über weite Strecken eher an Far Cry. In den besseren Momenten des Spiels hockt man getarnt in der dichten Dschungelvegetation und ortet geduldig jeden Feind einzeln, ehe man möglichst unbemerkt versucht, allle aus der Ferne mit sauberen Kopfschüssen auszuschalten. Das ist im Falle der "Xbox 360"-Fassung anfangs sogar relativ spannend, weil es hier nur ein nicht sehr großzügig verteiltes Checkpointsystem zum Speichern gibt und man sich deswegen keine großen Fehler (wie vergessene Feinde, Unachtsamkeit beim weiteren Voranschreiten oder schlicht ein schlechtes Versteck) leisten kann. Wird man von mehreren Gegnern gleichzeitig auf dem falschen Fuß erwischt, dauert es nämlich meist kaum ein paar Sekunden, ehe man zu fachgerechter Urwaldtiernahrung verarbeitet wird. Die viel zu verlockende Quicksavefunktion tötet auf dem PC im Vergleich dazu eine Menge Nervenkitzel, aber auch Konsolenspieler mit etwas Grips in der Birne werden nach der ersten Mission einige Schwächen im Spiel entdeckt haben, mit denen Sniper: Ghost Warrior auf einmal zum Tontaubenschießen auf menschliche Zielscheiben verkommt und die eigene Pumpe beim Feindkontakt nicht mehr ganz so bedenklich heftig schlagen lässt.


Bull's Eye dank Bullet-Time

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Ich hatte ja schon erwähnt, dass man in Sniper nach Augenmaß ganz gut genau so sicher treffen kann, wie man es aus den meisten anderen Militärshootern gewohnt ist. Ebenfalls erwähnte ich, dass es eine wohlwollend zur Verfügung gestellte "Bullet-Time"-Funktion gibt. Jetzt verrate ich euch, wie man mit diesen beiden Spieleigenschaften ganz herrlich einfach alle Scharfschützenlevels von Ghost Warrior bewältigt: Man begibt sich im Schutze von Palmen und Büschen an den erstbesten Ort, an dem man möglichst nicht von hinten angegriffen werden kann. Bis hier hin also alles wie auf'm Klo im Schwulenpuff. Nun versucht man, so viele Gegner wie möglich auszuspähen und eröffnet das Feuer. Der erste Kopfschuss wird einem dabei übrigens immer als stylisch inszenierter Matrix-Projektilflug bis in den Schädel hinein präsentiert. Aber das nur am Rande der kleinen Taktikschulung. Der erste Tote alarmiert durch sein bloßes Herumliegen sämtliche Gegner in der nahen Umgebung und das führt zu zwei möglichen Szenarien, welche für den Spieler immer von Vorteil sind: Entweder die Feindsoldaten stürmen nach und nach blind auf eure Position zu und ihr könnt sie dank der Zeitlupenfunktion selbst unter Kreuzfeuer hilflos über den Haufen schießen. Oder die beschränkte K.I. kann euch nicht gleich ausfindig machen und beschließt deswegen, völlig verwirrt, in einem Umkreis von zehn Metern ziellos herumzuschleichen. Dank roter Kartenmarkierungen (die Mini-Übersicht hätte gerne auf Knopfdruck vergrößerbar sein dürfen...) ortet man die Gehirnlosen, falls sie sich zwischen karibischen Hüttengerüsten oder ins Gebüsch verirrt haben, um auch sie von der Map zu fegen. Klar, je nach Feindaufkommen kriegt man oft trotzdem noch ordentlich was ab, dadurch wird Sniper aber kaum schwerer und schon gar nicht simulationslastiger. Man startet jede Mission mit einer großen Tasche voller sofort heilender Sanitäts-Hilfsmittel und jedes Mal, wenn man den Startvorrat in einem Level gerade verbraucht hat, gibt's in der nächsten Hütte schon wieder fünf Komplettheilungspaketchen im Arzneischrank. Die Liebe der Gegner zur Gesundheit im Haushalt weiß man besonders während jener zwischendurch in die reinen Sniper-Einsätze gestreuten Abschnitte zu schätzen, welche einen in handelsübliche Soldatengefechte à la Standardkriegsspiel schicken. Was eigentlich für begrüßenswerte Abwechslung sorgen soll, fühlt sich ehrlich gesagt eher wie ein halbgarer Aufguss all der viel besseren Konkurrenztitel des Genres an, zwischen denen sich Ghost Warrior die meiste Zeit über wenigstens noch mit seinem Scharfschützenfokus hervortun kann. Wenn City Interactive schon so dreist sind, das Bohrinsel-Level aus Modern Warfare 2 mitsamt Türoffnung per Bombeneinsatz und anschließender Zeitlupen-Raumsäuberung zu kopieren, hätten sie eigentlich damit rechnen müssen, dass man sowohl als Tester als auch als normaler Spieler unweigerlich den Direktvergleich mit Infinity Wards Bombast-Shooter suchen würde. Und dann hätten sie es auch mindestens so gut wie in der Vorlage klauen müssen.

Umso deutlicher wird einem dadurch aber nun beim Spielen vor Augen geführt, wie steril, unspektakulär und ideenlos das Geballer fernab von Scharfschützengewehren in Sniper vonstatten geht. Oft bin ich dabei innerlich in einen Trott des monotonen Weiterspielens verfallen. Ich kam flüssig durch, hatte beim Spielen keine Schmerzen, aber wenn die Disc urplötzlich beim Zocken im Laufwerk vebrannt wäre, hätte ich das einfach nur emotionslos zur Kenntnis genommen und hätte irgendetwas anderes gemacht, ohne noch einen weiteren Gedanken an das Game zu verschwenden. Das gilt aber jetzt in erster Linie für die Abschnitte von Ghost Warrior, die einem wie ein Call of Duty aus China vorkommen. Jene Parts, die sich auf das konzentrieren, was der Name des Spiels verspricht, haben mich immer dann mit einem Gefühl der Genugtuung zum Weiterspielen motiviert, wenn ich gerade mal wieder als einzelner Mann bzw. wandelnder Busch mit nur einem Gewehr (man darf die Waffen wechseln, was aber nie wirklich nötig ist) ein komplettes Söldnerdorf geschussköpft habe. Zack, zack,... Kopf für Kopf. Wie ein Jäger, der auf die Nachhaltigkeit der Natur scheißt und seine Beute nachher auch nicht zum Essen mit nach Hause bringt. Immerhin tut man damit auch gleich etwas für den Weltfrieden - aus amerikanischer Sicht. Das langweilige Gebrabbel in den statischen Satelliten-Cutscenes zwischen den Missionsabschnitten (Ingame-Zwischensequenzen gibt's auch, die sind aber echt kurz und inhaltslos) habe ich aus Desinteresse nicht richtig mitverfolgt, eine spannende Story hat Sniper ohnehin nicht zu bieten. Das ist in solch einem Setting jedoch durchaus authentisch und stört mich bei einem Militärspiel sowieso überhaupt nicht.


Feind oder Fehler?

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Auf den ersten Blick überraschen City Interactive in optischer Hinsicht mit Hilfe der durchaus schicken Chrome Engine, indem sie gleich in der Trainingsmission von Sniper: Ghost Warrior mit üppiger Dschungelvegetation und hoher Weitsicht protzen. Der Eindruck, dass die fiktive "Isla Trueno" mit dichtem Grün und hellen Farben zum Sommer passendes Urlaubsflair vermittelt, bleibt auch bis zum Schluss bestehen. Mehr und mehr entdeckt man bis dahin aber auch einige Schattenseiten der technischen Darbietung. Und das im wahrsten Sinne des Wortes, denn ein richtiges Dauerflackern der umfangreich im Bild verteilten Licht- und Schatteneffekte in der Pflanzenlandschaft macht es zu einer kleinen Herausforderung für Augen und Hirn, sich nicht ständig getäuscht zu fühlen und überall Feindbewegungen zu vermuten. Sucht man nach einem bestimmten Gegner, welcher auf der Karte markiert wurde, kann das durch diese vielen kleinen Minifehldarstellungen und die allgemein Unruhe im Grafikgesamtbild zu einer wahren Fitzelarbeit werden. Gerade wenn man dabei auch noch durch den eingeschränkten Sichtbereich des Zielfernrohrs blickt. Zu den gameplaystörenden Technikfehlern gesellt sich auch die Tatsache, dass man in den ohnehin schon (teils mit unsichtbaren Barrieren) linear angelegten Levels häufig an Ecken und Kanten hängenbleibt, die einen im wirklichen Leben im Vorbeigehen kaum blockieren würden. Als nervigstes Beispiel sei dazu erwähnt, dass man in geduckter Stellung nicht mal die kleinste Treppenstufe oder Türschwelle überwinden darf und auch im Stand manchmal an den unsinnigsten Stellen dazu gezwungen wird, einen kleinen Sprung zu vollführen. Das kann den Tod bedeuten, wenn man sich gerade in einer Stealth-Situation befindet und sorgt auch so manchmal für unnötige Schockmomente, da sich das Landegeräusch beim Springen bzw. Fallen erstaunlich ähnlich wie ein dumpfes Schussgeräusch anhört. Merkwürdig durch die Gegend stotternde NPC-Kameraden, die offenbar für ein paar Minuten Probleme mit ihren Lauf-Animationen hatten... und andere kleine Bugs dieser Sorte sind mir in Sniper ab und zu auch mal unter gekommen.

Um aber noch mal zur Grafik zurückzukommen: Sniper gehört zweifelsohne zu den bestaussehendesten Spielen seiner Wertungskategorie und damit auch zu den optisch gelungensten Arbeiten von City Interactive (was nun auch kein besseres Kompliment ist, als würde man einem Kleinkind dazu gratulieren, dass es Bundstifte zum ersten Mal in seinem Leben auch zum Malen benutzt hat... und nicht zum Nasebohren). Trotzdem kann man auch abseits von einigen Clipping- und Schattenfehlern an der grafischen Darstellung ausmachen, dass man es bei weitem noch nicht mit einem AAA-Game zu tun hat. Man muss z.B. nicht unbedingt akribisch suchen, um einen ganzen Haufen verwaschener Texturen aus der vorletzten Konsolengeneration vors Gesicht zu bekommen. Schlampig auch: Betrachtet man ein Objekt und blickt im selben Moment auf Wasser im Hintergrund, wird eine Spiegelung des betrefflichen Objektes erzeugt, als würde es direkt am Wasser stehen. Dank dieses Fauxpas habe ich unter anderem von sehr weit oben das Wasserspiegelbild einer Ölplattforms-Reling im Meer bestaunen dürfen. Und es reichte bis zum Horizont... - Doch nicht nur im Detail finden sich Qualitätsmakel, auch die verschwommen-matten Gebirge in der Ferne sind den Kulissen eines Bad Companys selbstverständlich genau so weit unterlegen, wie das Budget von City Interactive bei Sniper garantiert niedriger war als das von DICE bei ihren Battlefields. Das merkt man auch beim eher durchschnittlichen Sound des Games, dessen deutsche Sprachausgabe übrigens absolut auf Augenhöhe mit den soliden Standardsprechern der optional hörbaren Originalstimmen eingestuft werden kann. Wer nach all den Monaten mit den - in diesem Test zugegebener Weise viel zu häufig erwähnten - Vertretern Call of Duty und Bad Company in einem Multiplayermodus endlich mal wieder an Options- und Modi-Armut verhungern möchte, für den ist Sniper: Ghost Warrior ein absoluter Pflichtkauf! Bis zu 12 Spieler liefern sich zähe Scharfschützen-Urwaldtarnungsgefechte auf sechs Mehrspielermaps, die zwar allesamt idyllisch aussehen, aber auch schnell langweilig werden. Und das in nur drei einfallslosen Deathmatch-Spielvarianten, die kaum etwas signifikantes einstellen lassen und auch sonst so gut wie alle Features vermissen lassen, die in Shooter mittlerweile eigentlich Standard geworden sind. Doch selbst wenn es ein motivierendes Rangsystem und vernünftige Playlists geben würde, könnte das nicht darüber hinaus täuschen, dass Sniper für spannende Online-Shootouts spielerisch einfach nicht dynamisch und rund genug designt worden ist.


Pro und Contra

  • + Projektile fliegen nicht nur stur geradeaus
  • + Auf dem PC technisch etwas runder...
  • + Sniperlevels fordern Stealth-Taktik...
  • + Wobei Bullet-Time allerdings trotzdem geil aussieht!
  • + Feinde-Orten oft spannender als die Fights
  • + Entdecktheits-Thermometer & Minimap helfen
  • + 2 unterschiedliche Charaktere im Wechsel
  • + Helles Inselsetting mit dichter Vegetation
  • + Story kein überdimensioniertes Hollywood-Gulasch
  • + Es gibt einen Multiplayermodus...
  • - Schlagen aber trotzdem weit weg vom Realismus ein
  • - ... auf 360 ohne Quicksaves notgedrungen spannender
  • - ... Bullet-Time & K.I. machen es einem aber leicht
  • - Was man von einigen Matschtexturen nicht sagen kann
  • - Clipping & Schattenfehler sorgen für Paranoia
  • - Karte im Spiel nicht vergrößerbar
  • - CoD-eske Abschnitte wirken wie müder Abklatsch
  • - Und vielen Detailfehlern anstelle von Tieren
  • - Stattdessen fast gar keine Story
  • - ... mit nur drei lahmen Modi kaum erwähnenswert

Immerhin ein Streifschuss!

Das ist keine 6 von 10, bei der Enttäuschung angesagt wäre. Was hatte man schon von einem aufwändigeren Shooter der Entwickler City Interactive erwartet? Selbst nach den vielversprechenden Trailern war aus schlechter Erfahrung heraus immer noch ein latenter Gurken-Alarm in meinem Kopf vorhanden... und das - dem Spielegott sei Dank - vollkommen zu Unrecht! Sniper: Ghost Warrior ist ein insgesamt doch recht gelungener Militärshooter geworden, der sich für ein Independent-Actiongame auch optisch nett verkauft und der das sogar vom Releasetag an zum Budgetpreis von nur knapp 35€ tut. Wer Ballerspiele im realen Szenario mag, der hat Bad Company 2 und Modern Warfare inzwischen längst durchgespielt und für den bietet sich hier noch einmal Nachschubgelegenheit, die vielleicht keine Triple-A-Qualität zu bieten hat und bei weitem nicht so spektakulär wie die geteilte Genrespitze daherkommt, dafür aber mitten im Sommerloch mit solider Baller-Unterhaltung im urlaublichen Setting lockt. Das hier ist also eine 6 von 10, die für einen Lückenfüller steht, der in allen Bereich seine mehr oder weniger groben Fehlerchen aufzuweisen hat, der sich vom absoluten Durchschnitt aber trotzdem in einerlei Hinsicht entscheidend hervorhebt: Der im Großteil des Spiels verfolgte `Versteckter Scharfschütze im Feindesgebiet`-Ansatz macht Sniper: Ghost Warrior für mich einfach signifikant reizvoller als z.B. das absolute 0815-Geknalle eines Deat to Rights: Retribution. Wer von dem Spiel allerdings eine realistische Ballistiksimulation mit packender Atmosphäre und nervenzerfetzender Spannung bei grafischer Brillianz erwartet, der... sollte sich vor dem Kauf doch noch mal den Namen City Interactive ins Gedächtnis zurückrufen.

zur Sniper: Ghost Warrior Bildergalerie »

Screenshots aus dem Scharfschützenspiel mehr...


Kein Headshot von der USK: Sniper in Deutschland ungeschnitten

"100% Uncut" heißt es auch auf der deutschen Verpackung von Sniper: Ghost Warrior und eigenen Beobachtungen nach zu urteilen, ist das sogar die Wahrheit. Blut spritzt relaitv heftig... und das auch in Zeitlupe sowie beim Bullet-Time-Kameraflug. Allerdings ist der Shooter von City Interactive bei der sonstigen Gewaltdarstellung auch nicht übermäßig fies. Tote Soldaten lassen sich in beiden Versionen nicht weiter verstümmeln oder physikalisch beeinflussen, Körperteile fliegen sowieso nicht umher. Was gab's da also ohnehin schon groß zu kürzen? Eben. Da die deutsche Version standardmäßig multilingual und zum Startpreis von 35€ ausgeliefert wird, lockt der UK-Import bei diesem Actionspiel weniger denn je in letzter Zeit.

Bewertung

Sniper: Ghost Warrior pc

6/10

Bewertung

Sniper: Ghost Warrior xbox360

6/10

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Kommentare (21)

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05.07.2010 19:41 - Naja scheint ja nicht so der Burner zu sein^^!
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05.07.2010 19:44 - @ Rammtier: nicht nur die Zahlen lesen :)
Das Spiel an sich ist Geil, zocke es gerade bis die Augen bluten. Aber die Grafikfehler, schwache Story und das nicht existieren von Quicksave auf der 360 stößt doch etwas auf.
Es ist ein geiles Game 7/10 würden die meisten eher geben, wen sie wie ich gern auf den Multiplayerpart verzichten der Gott sei dank nicht bei ist:)
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05.07.2010 19:53 - Bei reinen Sniper-Spielen bin ich sehr skeptisch. hab noch keins gefunden was mir richtig Laune gemacht hat, auch wenn ich ein gutes Sniper Spiel sofort kaufen würde.
Vielleicht kommen die Grafikfehler etc. vom Augenbluten ?:D
Naja ein Multiplayer bei so einem Spiel^^!!!Wie sieht das dann aus?16 Camper?:D
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05.07.2010 19:56 - @ Rammtier: Teste es einmal an.Es ist das beste Sniper Game das ich bisher kenne. Für nen € aus der Videothek wirst mit nichts falsch machen :)
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05.07.2010 20:03 - Hab es auch mal angespielt. War dann allerdings extrem angepisst als die Mission gescheitert war obwohl ich dem Missionsziel einen saubereren Kopfschuss verpasst hatte. Seitdem verstaubts..
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05.07.2010 20:07 - Hier wird garnichts von der kurzen Spielzeit erwähnt.
Ein Kollege hat das Spiel in 3h und 30 min durchgespielt.

Und die Sommer-Pause ist doch garnicht so schlimm wir wurden doch mit so vielen Games im Frühjahr vollgepumpt das man sicher noch paar Nachholen muss.
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05.07.2010 20:07 - Scheint ja endlich mal ein gutes Sniperspiel zu sein. Na ich kenne auch bloß 4 Sniper-Spiele und die waren alle bloß im WWII und schlecht... :-(

@Claudandus:
Wolltes mir gerade aus der Videothek holen. Aber es war in allen 3 Videotheken schon ausgeliehen. Außerdem finde ich den Preis von 35€ im Laden auch sehr gut!
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05.07.2010 20:10 - Jup ist es auch wert. Aber muss halt wirklich jeder für sich selber wissen :)
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05.07.2010 20:16 - @GT-Fan
Die wird nicht erwähnt, weil sie bei mir nicht zutrifft. Ich habe gerade in den Anfangsstunden sehr vorsichtig und langsam gespielt (natürlich auf höchstem Schwierigkeitsgrad) und eben auf der 360 ohne Quicksaves. Deswegen habe ich im Test auch eher mein Spielerlebnis beschrieben, da ich die Spielzeit nicht allgemein einschätzen kann. Das Spiel dehnt sich eben ganz individuell, weil es jedem Spieler Raum zum Stealthen und eigenen Vorgehen gibt. Von daher auch der "Far Cry"-Vergleich, selbst wenn Far Cry natürlich in jeder Hinsicht viel geiler ist. Heutzutage immer noch. :)
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05.07.2010 20:16 - kay scheinbar scheint es ja wirklich nicht sooooo schlecht zu sein^^!Mal schauen vielleicht leihe ich es mir mal wirklich aus. Und wie Drahcir1710 schon gesagt hatte, sind die Sniper Spiele die ich gespielt habe alle WWII Spiele. Dies scheint ein Busch Spiel zu sein XD
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