Stoked - Big Air Edition
Obwohl wir eigentlich alle schon von Sommer, Sonne und leckerem Schokoladeneis träumen, bringt Namco Bandai mit "Stoked - Big Air Edition" den Schnee in unsere Wohnzimmer. Doch handelt es sich hierbei nicht um einen echten Nachfolger, sondern eher um ein Update des Vorgängers. Ob sich eine nochmalige Anschaffung trotzdem lohnt, lest ihr in unserem Test.
In "Stoked" gab es vor zwei Jahren einiges zu bemängeln. Zwar konnte der Snowboard-Halb-Simulator mit 7/10 eine recht gute Wertung absahnen, dennoch konnte es nicht komplett überzeugen. Der große Vorteil war vermutlich auch die magere und häufig miserable Konkurrenz, sodass "Stoked" im Snowboard-Genre den einzigen akzeptablen Fang darstellen konnte. Trotz der schwierigen, teils unpräzisen Steuerung, der veralteten Grafik und der sich ständig wiederholenden Sprachsamples hatte man Spaß. Man wünschte sich jedoch von Entwickler Bongfish sehnlichst einen Nachfolger der all diese Dinge ausmerzen kann. Zwei Jahre sind seitdem verstrichen und hierzulande ist nun "Stoked - Big Air Edition" erschienen, das tatsächlich die selben Fehler macht wie sein Vorgänger. Doch eins nach dem anderen:
Der Anfang vom weißen Spaß
Der Großteil der heutigen Sportspiele beginnt mit einem Charaktereditor, so auch selbstverständlich "Stoked - Big Air Edition". Also geht es erst einmal darum Hautfarbe, Kleidung (bestückt mit allen wichtigen Marken) und die Fußhaltung auf dem Snowboard einzustellen. Doch ist hier der Baukasten lange nicht so umfangreich, langwierig und kompliziert wie beispielsweise in "NBA2K 11". Den einen wird es freuen sich nicht allzu lange mit Äußerlichkeiten beschäftigen zu müssen, während andere sich mehr Auswahlmöglichkeiten gewünscht hätten. Hat man den wirklich sehr mageren Editor beendet und die nicht gerade ansehnliche Erscheinung gestaltet, geht's los. Ständig zur Seite steht uns ab sofort Wolle Nyvelt. Der ist seines Zeichens österreichischer Snowboard-Profi. Er gibt Tipps und Kommentare und dient in den Zeitrennen als euer Gegner. Die ersten Erfahrungen sammelt man im Tutorial, dass versucht die Steuerung näher zu bringen. Leider scheitert man hier schon bei den scheinbar einfachsten Trickkombinationen. Doch das liegt beruhigenderweise nicht nur am eigenen Nicht-Können, sondern auch an den spärlichen Erläuterungen die das Spiel liefert. Hat man die ersten Hürden abgeschlossen, beginnt der reguläre Karrieremodus erst richtig. Ab sofort können die Berge frei befahren und Aufgaben gelöst werden. Beispielsweise bestreitet man Rennen, muss bestimmte Tricks ausführen oder sich für ein Trick-Foto ablichten lassen.
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Kommentare (9)
paramoregino
Schade, dass es nicht der erhoffte große Wurf geworden ist.
Ich finde Snowboardspiele immer sehr spaßig und die Sportart im Allgemeinen liebe ich eh.
Ich kann nur sagen, dass ich mit Amped 3 zu seiner Zeit sehr viel Spaß hatte, auch wenn es so verrückt war bzw. gerade deswegen.^^
xXDonReneXx
Amped 3 war zwar "lustig", aber ich fand den halbwegs realistischen Ansatz in Teil 2 wesentlich besser. Stoked war mir dann irgendwie zu langsam und lief nur so nebenbei dahin, da man irgendwie nie etwas von seinem Spielfortschritt mitbekommen hat...
Solange die nichts anderes rausbringen ist das Genre für mich so ziemlich gestorben...
Kaimarkuske
MuddaTui
Johnson
Maz
Shoap
Ich kann gar nicht recht sagen warum, aber damit bin ich bis heute nicht richtig warm geworden.
Max @ home
IceOnly2