Studie: Spieleskill von Gehirnstrukturen abhängig
10:33 Uhr - 39 kerngesunde Erwachsene, zehn davon Männer und 29 Frauen, die innerhalb der vorhergegangenen zwei Jahre nur weniger als drei Stunden pro Woche Videogames gespielt haben, nahmen an einer jüngst veröffentlichten Studie teil, welche den Anteil von grundlegenden Gehirnstrukturen gegenüber bloßem Training beim Zocken herausstellen sollte. Und tatsächlich, EURE Hardware ist für den Spielerfolg offenbar fast genau so wichtig wie die eurer bevorzugten Gamingmaschine!
Zu Anfang des Tests wurden die Gehirne der Teilnehmer per MRI analysiert, wobei im Speziellen ein bestimmter Bereich der Hirnstruktur betrachtet wurde, deren Größe man im Verhältnis zum Volumen des jeweiligen Gehirns in den Unterlagen verzeichnete. Danach übten sich die Studienteilnehmer am eigens für das Projekt entwickelten Game "Space Fortress", das speziell darauf hin designt wurde, die Wahrnehmungsfähigkeit auf unterschiedlichen Feldern zu fordern. Eine Hälfte der Probanden spielte dabei allerdings simpel und frei auf den höchsten Highscore hin, während die andere Hälfte gezielt auf die Verbesserung der Gamingfähigkeiten ausgelegte Ingame-Trainingseinheiten absolvierte.
Ungeachtet dessen, in welcher Gruppe sich die Teilnehmer mit relativ großem Nucleus accumbens befanden, erlernten sie das Spiel schneller und mit besseren Ergebnissen in den frühen Levels als ihre Testkollegen mit einem weniger ausgeprägtem Vorderhirnteil dieser Art. Aber auch ein verhältnismäßig größerer Nucleus caudatus oder Putamen bringt Vorteile! Probanden mit stärkerer Aurprägung dieser Hirnteile kamen nämlich am besten mit der steten Variation bei den Trainingübungen zurecht, welche ihnen mitunter auch mehrere verschiedene Aufgaben gleichzeitig vorsetzten. Die Erkärung des verantwortlichen Experten, Kirk Erickson:
- Der Nucleus accumbens ist mit dem "Belohnungszentrum" des Gehirns verbunden, was dem Spieler dabei hilft, sich gleich durch anfängliche Erfolge extra zu motivieren.
- Putamen und Caudus nehmen Einfluss auf den Lernprozess und die Aneignung von neuen Fähigkeiten.
"Diese Studie erzählt uns eine Menge darüber, wie das Gehirn beim Lernen komplexer Aufgaben funktioniert.", so Erickson weiter. Und im Grunde passt diese Meldung doch hervorragend ins Bild der zuletzt veröffentlichten News über eine Schule, die fast komplett anhand von Videospielen unterrichtet. Hm, der Kreis schließt sich mal wieder auf fast schon unheimlich perfekt passende Weise...
[Zur Studie via ars Technica]
Bitte logge Dich ein, um Kommentare zu verfassen.
Coming Soon
Videos
Kirby Mass Attack
Trailer zeigt Gameplay von Kirby Mass Attack und demonstriert euch den Plural de...Quantum Conundrum
Trailer zum neuen Spiel der Portal-Erfinderin namens Quantum Conundrum.Xenoblade Chronicles
Trailer zum Wii-Rollenspiel Xenoblade Chronicles führt in die Welt ein.Formel 1 2011
Die Highlights aus der Saison nachgestellt in Codemasters Formel 1 2011Galerien
The Cave
Die ersten Bilder von Ron Gilberts neuem Spiel, The Cave.Yakuza 5
Hier seht ihr 25 erste Screenshots zu Yakuza 5!Crimson Dragon
Drachenhafte Bilder mit echsigen Wesen.Lost Planet 3
Bilder zu Lost Planet 3.Die Neuesten User-Tests
Kid Icarus: Uprising 3DS
Zur E3 2006 kündigte Nintendo mit einem kleinen Trailer einen neuen ''Smash Bros.'' Teil an. Die ganze Community war sehr erfreut und doch wunder...
Kid Icarus: Uprising 3DS
Pit ist wieder da. Beachtliche 21 Jahre liegt der letzte Auftritt des geflügelten Heldes zurück. Nun erwartet uns ein Reboot von \\\"Kid Ica...



















Kommentare (7)
Konterbande
Daniel Pook
Picknicker
Campi1995
also wenn mans ganz grob auslegt dann kommts natürlich immer auf das spiel an...
aber wenn man strategisch total dumm in der birne is dann findet man vl Anno1404 schwerer als modern warfare...
und wenn man eben nich so auf action und schnelle reaktionen steht natürlich umgekehert...
so viel neues erzält die studie nicht, aber sie beweist es eben...
also kann man durchs zocken doch auch vl. ein bisschen gehirn training machen xD
Konterbande
Ihr seid die mit dem (abgebrochenen) Studiengängen. Und da ein guter Journalist immer gewissenhaft recherchiert, bevor er etwas veröffentlicht, dachte ich frag halt mal... ;P
rorschach
lord.kaka
;-)