Donnerstag, 22. November 2007
Die Prinzessin wurde entfüüüührt!
Wie schon aus den Vorgängern bekannt, bemüht sich
Super Mario Galaxy erst gar nicht, eine haarsträubende Geschichte zu erzählen. Es war einmal ein sonnig-fröhlicher Tag im Pilzkönigreich: Mario empfängt eine Nachricht von Prinzessin Peach, in der sie ihn zum Sternenstaubfest einlädt. Lediglich alle hundert Jahre wird diese Party veranstaltet, um den Kometen zu ehren, der sich einst in einen großen Power-Stern verwandelte. Keine Charakterwandlungen, kein Überlaufen scheinheiliger Gestalten zur bösen Seite, keine Liebesbeziehungen. Stattdessen lautet die kindgerecht erzählte, aber doch so ernüchternde Wahrheit erneut: „Die Prinzessin wurde entführt!“. Das kennt der italienisch-japanische Klempner nur zu gut. Und damit er auch in Zukunft Rohre verlegen darf, begibt er sich auf eine weite Reise, um seine königliche Traumfrau aus den Klauen des schrecklich bösen Bowsers zu befreien. Doch damit ist es nicht getan, denn der Echsenkönig schmiedet nebenbei den finsteren Plan, eine völlig neue Galaxie unter Eigenregie zu erschaffen. Nachdem Mario im ersten Anlauf scheitert und von Bowser, Kamek & Co. wortwörtlich auf den harten Boden der Tatsachen zurückgeschleudert wird, wacht er völlig orientierungslos auf einem kleinen Planeten wieder auf. Hier knüpft der Klempner Kontakt zu Rosalina, der Herrscherin über eine riesige Sternwarte. Diese litt ebenso unter Bowsers Überraschungsangriff, so dass es letztendlich an euch liegt, das Weltallvehikel mit der Kraft von Power-Sternen wieder in Gang zu setzen, um schließlich in Richtung Peach aufzuechen.
Storytelling in einer neuen Dimension
Eines macht
Super Mario Galaxy in Sachen Erzählung aber definitiv neu: Statt einfach nur über Standbilder oder winzige Ingame-Cutscenes über die sagenhaft unspektakuläre Story unterrichtet zu werden, erwarten euch von Zeit zu Zeit sogar richtige Zwischensequenzen. Nahaufnahmen von Freund und Feind kommen in noch nie da gewesener Qualität daher, nur die Synchronisation erfolgt serientypisch lückenhaft. Einige Phrasen und Emotionen wurden wie immer vertont, der Rest muss traditionell vom Bildschirm abgelesen werden. Aber als Nintendo-Fan ist man das ja weitestgehend gewohnt und irgendwie würde ein dauerhaft quiekender
Charles Martinet alias Mario ja auch nerven. Sowieso spielt die gesamte Geschichte seit jeher eine untergeordnete Rolle. Solange das Prinzesschen nicht mehr in ihrem Palast haust, ist alles in Ordnung.
Die ersten Schritte als Multifunktionsklempner
Schon von der ersten Minute an erstreckt sich die perfekt gesetzte Lernkurve über den Spielablauf. Während sich der Einführungsteil mit dem einfachen Laufen begnügt, wird in der ersten wirklichen Aufgabe zusätzlich nur zaghaftes Sprungtalent verlangt. Und so gewöhnt ihr euch peu a peu an die Kontrolle via WiiMote und Nunchuk. Den dickbäuchigen Bartträger dirigiert ihr per Analogstick, gesprungen wird mit „A“. Ein Druck auf den Z-Button lässt Mario ducken oder gepaart mit der Sprungtaste Weitsprünge, Stampfattacken und Rückwärtssalti ausführen. So weit hört sich das alles nach routiniertem Gameplay eines Nintendo-Jump'n Runs an. Wirklich Wii-abhängig ist der Einsatz von Gesten, die mit der Fernbedienung ausgeführt werden. Egal ob ihr eine Wirbelattacke, einen Drehsprung oder den Abschuss durch einen Sternenring (dazu später mehr) plant, das alles wird durch simples Schütteln der WiiMote bewerkstelligt. Hört sich im ersten Moment nach hartem Sport an, geht jedoch locker von der Hand, da auch ein zaghaftes Bewegen der Bedieneinheit für die jeweilige Aktion ausreicht. Darüber hinaus werden so genannte Sternenteile nicht nur durch manuelles Einsammeln mit der Spielfigur, sondern auch über das Anvisieren per Fernbedienungs-Cursor in eure Tasche befördert. Mit letzterer Variante fliegen euch die bunten Splitter, egal wie weit entfernt sie sein mögen, automatisch entgegen. Meist ist diese Methode auch absolut von Nöten, wenn ihr das Maximum ergattern wollt. Daher der Aufruf, speziell an die männlichen Leser: Trainiert schon mal eure Multitasking-Fähigkeiten...
Ferner finden sich noch weitere, nur auf der Wii machbare Steuerungsoptionen im Spiel wieder. Diese treten aber eher selten auf und können getrost als „Spezialevents mit hohem Abwechslungsreichtum“ abgetan werden. So haltet ihr die WiiMote mal senkrecht, um Mr. Mario in bester Monkey Ball-Manier auf einer Kugel durch einen kniffligen Parcour zu lotsen. Oder aber ihr reitet auf dem Rücken eines Rochens auf den Wellen eines engkurvigen Wasserkurses, um die vorgegebene Bestzeit zu knacken und euch somit einen Power-Stern zu sichern. Denn ohne die gelben Objekte der Begierde ist euer Trip durch die Galaxie schneller vorbei, als Mario „Mammamia“ buchstabieren kann.
Stern + Stern = Neue Galaxie
Neben Sternenteilen und Münzen fungieren natürlich die Power-Sterne als bedeutendste Währung im Pilz-Universum. Insgesamt stehen euch nach und nach sechs Kuppeln zur Verfügung, die wiederum in fünf Galaxien, im Prinzip also die einzelnen Level, unterteilt werden. Gepaart mit den geheimen Galaxien stehen euch summa summarum ungefähr 40 unterschiedliche Galaxien zur Verfügung, die ab einer bestimmten Sternenanzahl freigeschaltet werden. Standesgemäß gestalten sich die ersten Stages vom Schwierigkeitsgrad her zwar ziemlich leicht, sprudeln jedoch von Anfang an voller Ideen. Anfangs dürften einige Spieler ziemlich irritiert durch die Gegend taumeln, denn ihr bewegt euch nicht über eine große Bodenfläche, sondern vielmehr über vergleichsweise winzige Kugeln, die mitten im Weltall herumfliegen. Items, Gegner und Röhren finden sich in den unmöglichsten Winkeln und Ecken der Miniplaneten wieder und werden dabei durch die Gravitationskraft fixiert. Somit ist es auch möglich, durch einfaches Springen nahe liegende Plattformen zu erreichen, indem ihr durch deren Anziehungskraft quer durchs All geschleudert werdet. Ist der nächste Zielort weiter entfernt, trefft ihr meist auf die bereits erwähnen Sternenringe, die euch nett inszeniert zwischen den einzelnen Planeten hin und her schießen. Von Zeit zu Zeit müssen sog. Lumas (ulkige bunte Wesen) mit einer ausreichenden Menge an Sternenteilen gefüttert werden, damit sie sich in das geliebte Transportmittel verwandeln. Im weiteren Spielverlauf warten natürlich weitaus ausgefeiltere Aufgaben mit höheren Ansprüchen und größeren Planeten auf euch. Diese sind, ganz wie im Klassiker
Super Mario 64, thematisch höchst unterschiedlich angesiedelt. Neben den obligatorischen Wüsten-, Feuer- und Eislandschaften erwarten euch auch Nachbildungen eines Kinderzimmers oder ein an
Super Mario Sunshine erinnernder Strand.
Spieledesign à la carte
Eines verbindet die völlig unterschiedlichen Level miteinander: Das geniale Design. Lief man im 64 Bit-Vorgänger jeden Stage mehrmals auf dieselbe Weise ab, eröffnet
Super Mario Galaxy immer neue Wege. Das geht sogar soweit, dass ihr bis auf die Startposition bei jeder Aufgabe quasi einen andneuen Level vorgesetzt bekommt. Die Ringe katapultieren euch zu bisher unerkundeten Gebieten, in denen zunehmend phantastischere Ideen auf ihre Entdeckung warten. Egal, ob ihre als Biene Mario über die pelzige Masse der Königen krabbelt, um juckende Sternensplitter aufzusammeln oder euch mit einem Geist im Wettrennen messt. Selbst 2D-Passagen inklusive der klassischen Feuerblume wurden auf die DVD gepresst und garantieren eine ordentliche Portion Retro-Feeling. Nicht weniger kultig präsentieren sich 1up-Pilze, ?-Blöcke und Münzen, die nicht nur eure Lebensanzahl aufstocken, sondern auch Energie wiederherstellen. Dem Latzhosenträger stehen dieses Mal lediglich drei Energiebalken zur Verfügung, bevor er das zeitliche segnet. Abzug gibt es unter anderem durch Feindberührung oder Kontakt mit dem Feuer. Werdet ihr durch ein schwarzes Loch aufgesogen oder fallt von einer größeren Plattform, dürft ihr sofort wieder von neuem beginnen. Alles in allem ist
Super Mario Galaxy aber kein schwerer Brocken und für den ein oder anderen Genre-Veteran eventuell ein Stückchen zu leicht. Zumindest, was die ersten 60 Sterne und die Bossfights angeht, danach wird es selbst für die Profis teilweise ziemlich knackig. Erfreulicherweise vermeidet das Spiel wirklichen Frust, da die Schuld immer bei einem selber gesucht werden muss. Das liegt nicht nur an der hervorragenden Steuerung, sondern auch an den äußerst fairen und weit vereiteten Rücksetzpunkten. Auch die Kamera trägt ihren Teil dazu bei. Zwar ist diese nicht immer manuell nachjustierbar, fängt aber nahezu jede Situation perfekt ein und bedarf daher keiner externen Kontrolle. So oft wie es im Spiel drunter und drüber geht, wäre diese Methode wahrscheinlich eh keine kluge Wahl gewesen.
Vielfältige Fieslinge erfordern Attackenvielfalt
Natürlich gruppieren sich erneut ganze Scharen um Obermotz Bowser, die zum Teil unterschiedlicher nicht sein könnten. Zu aller erst finden sich natürlich allerlei Gumbas und Koopas in den unterschiedlichen Galaxien wieder. Gegner einfacherer Art erledigt ihr, in dem ihr wie gewohnt auf die Köpfe springt. Alternativ betäubt ihr die Widersacher einer Wirbelattacke oder dem Abschuss mit Sternenteilen (Zielen mit Cursor, Schießen mit B-Button) und lauft anschließend einfach gegen sie. Mario vollführt dann automatisch einen gekonnten Roundhouse-Kick, um den ihn fast sogar Chuck Norris beneiden muss. Selbstredend tauchen auch gewitztere Fieslinge im Verlauf des Spiels auf. Einen tollwütigen Maulwurf bekommt ihr z.B. nur aus der Erde, indem ihr zum richtigen Zeitpunkt eine Stampfattacke ausführt. Endgegner, die euch manchmal am Ende eines Levels auflauern, bedürfen allesamt einer anderen Taktik, um in die ewigen Jagdgründe geschickt zu werden. Auch auf Koopa-König Bowser werdet ihr mehrmals stoßen, allerdings stellt dieser selbst im finalen Kampf keine unüberwindbare Macht dar, erlernt aber von Treffen zu Treffen immer neue Attacken, auf die es sich erst einmal einzustellen gilt. Generell sind die Schwachpunkte einzelner Obermotze nicht immer von Beginn an klar definiert, aber selbst das Herumexperimentieren mit den verschiedensten Attacken zur richtigen Zeit macht richtig Laune.
Logischerweise ist Galaxy primär für den alleinigen Spaß ausgelegt, trotzdem enthält die kunterbunte Packung auch einen Mehrspieler-Modus. Wer jetzt denkt, zu zweit durch die ewigen Weiten der Galaxie tapsen zu dürfen, der irrt. Denn Teilnehmer Nr. 2 übernimmt ausschließlich die Kontrolle über einen weiteren Cursor. Mit diesem dürfen Sternenteile eingesammelt, Gegner mit selbigen abgeschossen oder per Tastendruck kurz gestoppt werden. Bei Bosskämpfen ist der Klempner-Dirigent dann allerdings wieder auf sich allein gestellt. Nichtsdestotrotz fesselt dieser Modus vor allem Gelegenheitsspieler an den Bildschirm, die auf diese Art und Weise mal in den kuriosen Sektor „Videospiele“ hineinschnuppern dürfen. Wesentlich unwichtiger ist die einzige Online-Funktion des Spiels, seine Liste von errungenen Sternen und Bestzeiten mit anderen Wii'lern auszutauschen und zu vergleichen.
Hört sich gut an. Sieht gut aus.
Selbst bei der audio-visuellen Gestaltung gibt sich der rot-blaue Klempner keine Blöße. Grafisch kann
Super Mario Galaxy zwar keineswegs mit aktuellen Next Gen-Krachern mithalten, bietet aber neben
Metroid Prime 3: Corruption das schönste Erlebnis auf Nintendos Wii. Daran ist vor allem der unbändige Detailreichtum sämtlicher Galaxien schuld: Am Strand kommt dank netten Wassereffekten, Palmen und knuddeligen Pinguinen (ja, Pinguinen) echtes Sommerfeeling auf. Und wenn ihr mal einen riesigen Roboter erklimmen müsst, um diesen lahm zu legen, begeistern metallische Oberflächen, leuchtende Wegweiser und Scheinwerferaugen. Darüber hinaus dürft ihr ansprechende Lichteffekte und äußerst detaillierte Endgegner bewundern. Alles in allem stimmt das Gesamtbild der optischen Präsentation einfach und überfliegt so manchen HD-Titel trotz einiger unscharfer Texturen mit beflügelnder Leichtigkeit.
Erheblich intensiviert wird das Gesamtergebnis allerdings erst durch den Sound. Zum einen verwöhnen extra eingespielte Orchesterstücke das Spielerohr mit einer Mischung aus typischen Mario-Stücken und wirklich wuchtigen Klängen, die zu keiner Zeit in irgendeiner Weise deplatziert wirken. Hier hat sich Miyamotos Verlangen nach einer gehörigen Portion Investition klar und deutlich ausgezahlt. Zum anderen werden aber auch ganz klassische Midi-Melodien vom Stapel gelassen, die direkt aus den beliebten Vorgängern stammen. Während des Tests erwischten wir uns mehrmals, wie wir einfach am Levelanfang regungslos stehen blieben und in alten Erinnerungen schwelgten. Oh, du gute alte Zeit!
Zugegeben, auf dem
Presseevent in Berlin enttäuschte mich
Super Mario Galaxy über weite Strecken, demzufolge schraubte ich meine Erwartungen arg zurück. Was dann aber nach den ersten 10-15 Minuten in den eigenen vier Wänden geschah, ist fast unbeschreiblich. Mit einem Schlag fühlt man sich ins Kindesalter zurückversetzt, als Videospiele noch wirklich begeistern konnten und man jede freie Minute mit dem Zocken verachte. Das Schöne dabei ist, dass das Spiel dieses Gefühl über die gesamte Spielzeit aufrechterhalten kann. Wirkliche Hänger oder gar Frustphasen sind praktisch nicht vorhanden, die Welt zieht einen trotz der simplen und kindgerecht gestrickten Story sofort in ihren unverschämt charmanten Bann. Somit kann es dann auch passieren, dass man mitten in der Nacht auf die Uhr schaut und den noch immer quengelnden Hund sowie den verpennten Anruf bei der Oma (sie hatte doch Geburtstag!) registriert. Egal! Mario macht eh viel mehr Spaß! Und hält mich, im Gegensatz zu vielen anderen aktuellen Produktionen, glücklicherweise sehr lange bei der Stange. Etwa 13-15 Stunden vergehen, bis ich die ersten 60 Power-Sterne eingesammelt und Bowser bezwungen habe. Laufen dann die Namen von Miyamoto & Co. über den Bildschirm, beflügelt einen das unwohle Gefühl des Fertigseins. Doch weit gefehlt, gerade einmal die Hälfte ist bewältigt und auf mich warten noch viele geniale Ideen und mindestens dieselbe Spielzeit, wenn nicht noch mehr. Denn entgegen der ersten 60 Sterne mutiert
Super Mario Galaxy zu einem herausfordernden Jump'n Run-Brocken, bei dem selbst Routiniers so einige Leben veraten. Trotzdem beschleicht mich zu keinem Zeitpunkt das Gefühl, dass ich unfair behandelt werde. Letztendlich würde ich sogar behaupten, dass sich die Investition in Nintendos Wii nur aufgrund dieses Spiels auszahlt, denn wir haben es hier definitiv mit dem besten Titel seit Jahren, wenn nicht sogar überhaupt zu tun. Das gilt natürlich nur, solange man auch nur geringfügig etwas mit dem Genre anfangen kann. Störende Punkte auszumachen fällt schwer: Story und Sprachausgabe sind Mangelware und in der ersten Hälfte ist das Spiel für den ein oder anderen Zocker etwas zu leicht. Das war's dann aber im Großen und Ganzen auch schon, denn Marios Ausflug in die Galaxie treibt das Genre nahezu an die Perfektion.
Alles in allem ist den Japanern ein ganz großer Wurf gelungen, an den man sich auch in kommenden Konsolengenerationen noch gerne erinnern wird. Nintendo greift mit Super Mario Galaxy nach den Sternen und sichert der Wii damit einen festen Platz im Videospielehimmel.Die Welt ist nicht genug. Das, oder zumindest ähnliches hat sich Shigeru Miyamoto bei seinem neuesten Geniestreich Super Mario Galaxy gedacht. Durch unzählige Galaxien reisend kommt schon nach den ersten Spielsekunden das alte Mario-Feeling hoch. Sei es wie beispielsweise in dem Kuchenlevel, wo man einen Geschicklichkeitspacour meistern muss während die nostalgischen Klänge eines Super Mario Bros. 3 das Spielgeschehen perfekt untermalen, oder anhand vertrauter Elemente (Rückwärtssalto etc.), die einem direkt das einzigartige Gefühl vermitteln. Die Verwandlungen Marios zur knuffigen Biene oder einem witzig dreinblickenden Buu Huu-Geist verbinden Alt und Neu sensationell miteinander. Abgerundet wird die superbe Präsentation von Super Mario Galaxy durch einen kunterbunten Grafik-Stil, der mit unzähligen liebevollen Details gespickt ist.Spielerisch begibt sich der pummelige Klempner auch in neue Dimensionen. Das Leveldesign ist derart überraschend und zugleich ausgeklügelt. Begibt man sich auf die Suche eines Sterns ist stark anzunehmen, dass man erst einmal drei bis vier weitere kleinere Planeten überqueren muss, um dem Objekt der Begierde näher zu kommen. Die Ausgaben bestechen dabei durch Abwechslungsreichtum, der seines gleichen sucht. Immer ist etwas Neues zu tun und spätestens nachdem eine Aufgabe bewerkstelligt worden ist, ist das Ziel der nächste Stern.Jeder, der Mario auch nur ein bisschen abgewinnen kann, sollte dem Spiel eine Chance geben: Schwer wird es sein, in absehbarer Zeit ein spielerisch so anspruchsvolles, mitreißendes und spaßiges Jump and Run zu spielen. Das für das Ganze nur eine minimalistische Story benötigt wird, ist wie immer erstaunlich. Worauf es ankommt ist der Spielspaß und das Gameplay – und hier hat sich Mario in eine Galaxie geschossen, die für die meisten Spiele Lichtjahre entfernt ist. Weniger ist doch manchmal mehr.
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