Test: Ace Combat: Assault Horizon
Ace Combat: Assault Horizon ist der siebte Teil der arcadelastigen Luftkampf-Reihe. Die japanischen Entwickler Bandai Namco haben sich mehrere Neuerungen einfallen lassen, um die Spieler bei Laune zu halten. Ein neuer Dog-Fight Modus sorgt für noch mehr Action. Sogar mit Hubschraubern darf jetzt geflogen und geballert werden, was das Zeug hält. Ob die neuen Impulse für eine höhere Wertung sorgen, erfahrt ihr in unserem Test!
Flugzeugspiele stehen in der Regel nicht gerade für Abwechslung. Feind suchen, auf piepsendes Signal warten, Rakete abfeuern und Explosion bewundern. So lässt sich das Gameplay des Genres in einem Satz zusammenfassen. Das dachten sich scheinbar auch die Entwickler Bandai Namco, denn es gibt gleich zwei große Neuerungen im Spielablauf. Im neuen DFM Modus (Dog-Fight-Modus) hängt ihr euch trotz wahnwitziger Manöver an die Fersen eures Rivalen und erlebt dadurch spannende Duelle. Wem das noch nicht reicht, für den gibt es gelegentliche Hubschrauber Missionen an Bord eines Black Hawk. Genug vom Mission Briefing, auf ins Gefecht!
Nach einem kurzen Tutorial, in dem man die Steuerung der Flugzeuge erklärt bekommt, startet ein Filmreifes Intro und die Story wird erzählt. Diese wirkt wie eine Mischung aus Call of Duty und Tom Clancy. Im Jahre 2015 bedroht eine Organisation russischer Extremisten die Welt mit einer geheimnisvollen Superwaffe namens Trinity. Diese wird zu Beginn eindrucksvoll vorgestellt und erinnert an eine Atombombe, bloß größer und wuchtiger. Bevor der dritte Weltkrieg ausbricht werden die Piloten der Taskforce 108 losgeschickt um den Supergau zu vereiteln.
Die Steuerung ist einsteigerfreundlich gehalten. Dabei stehen zwei Methoden zur Auswahl. Eine simple Methode bewahrt euch vor Strömungsabrissen und Manöver wie Rollen sind gar nicht erst möglich. Daher ist es sinnvoll, direkt zur Steuerung für Fortgeschrittene zu wechseln, da erst dort sämtliche Aktionen ausführbar sind. Auf Wunsch lässt sich die Steuerung auch invertieren. Das neueste Ace Combat setzt noch mehr auf leicht zugängliche Arcade-Action als die zahlreichen Vorgänger. Produzent Katzutoki Kono nennt das Spiel in Interviews gerne Call of Duty of the Skies. Damit umschreibt er das Luftkampfspektakel passend. Permanent passiert etwas spektakuläres. In gescripteten Szenen knicken große Hochhäuser und Türme wie Streichhölzer um, während man in letzter Sekunde darunter hindurch fliegt. Geschieht in einer Mission etwas besonderes, startet ein kurzes Quick-Time-Event und ihr müsst rechtzeitig den korrekten Button drücken, um zum Beispiel den Schleudersitz zu aktivieren.
Kaum hat man die Steuerung verinnerlicht, schon finden wir uns an Bord eines Black-Hawk-Hubschraubers wieder. Erneut wird in einem Tutorial die Steuerung erklärt. Warum? Weil sich die Steuerung der Helikopter grundlegend von denen der Flugzeuge unterscheidet. Buttons, die zuvor dem Maschinengewehr und den Raketen zugewiesen waren, dienen nun der Regulierung der Flughöhe. Dies ist etwas unkomfortabel gelöst. Kaum habt ihr euch jeweils an eine Steuerung gewöhnt, zwingt ein Missionswechsel zum Umdenken. Das ist ungünstig gelöst und sorgt beim Spielen für Verwirrung. Ansonsten ist die Idee mit den Hubschrauber-Missionen grundsätzlich gut, da dies für Abwechslung sorgt. Aber leider ist eine gute Idee noch lange kein Garant für spielerischen Mehrwert. Dadurch, dass die Steuerung komplett anders ist und auch das Spieltempo sehr viel geringer ausfällt, wirken die Heli-Missionen wie ein Fremdkörper im Spiel. Ganz im Gegensatz zu den Rail-Shooter-Einlagen. Dort übernehmt ihr das großkalibrige Geschütz und braucht nichts weiter zu tun, als auf alles zu ballern, was euch vom Himmel holen möchte. Diese Einlagen spielen sich sehr dynamisch. Spätestens wenn ihr auf diese Art und Weise selbst große Frachter in Schach haltet und große Explosionen euer Auge verwöhnen, wird einem klar, dass mit einem Black-Hawk-Hubschrauber nicht zu spaßen ist.
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Kommentare (7)
Stalkingwolf
Blackhawk sind Transport Hubschrauber.In dem Bild sieht man einen Longbow Apache.
Tzuecho
Spiele es zur Zeit selbst und muss sagen ist ganz gut geworden obwohl ich von der Steuerung Ace Combat 6 besser fand.
Mir fehlt persönlich fehlt die seitliche Rolle in der Luft was das Flugzeug beim 6ten Teil wendiger macht.
Aber ansonsten Grafisch (in Game und Video) schon gut gelungen.
Tzuecho
was schreib ich für ein durcheinander :( es ist zu früh am morgen sorry
Warpspinne
Ich finde auch das die Steuerung stark vereinfacht wurde im Vergleich mit dem XBox 360 Vorgänger oder den alten Teilen auf der PS2. Schade. Naja, werds dennoch kaufen aber nicht zum vollen Preis!
BullsEye1977
ihr könnt die steuerung im menü umschalten!!
lässt sich haargenauso wie AC 6 steuern!
;-)
Tzuecho
das ja mal schick habe mich bis jetzt nur zwei tage damit beschäftigt ... Danke ;)
Krodot
Hört sich cool an und die Demo war auch cool: Wird sich besorgt