The Legend of Zelda – Skyward Sword
Jahre des Wartens und der hohe Status vieler fantastischer Vorgänger machen das Erscheinen eines jeden neuen “Zelda”-Abenteuers zu einem Großereignis. Eigene Empfindungen und Erwartungen, welche man mit der Serie verbindet birgen jedoch große Gefahren für Entäuschungen und wie kaum ein anderer Teil zuvor schickt sich “Skyward Sword” an die Geister zu scheiden. Wie wir Link's Weltenrettung erlebt haben, davon berichtet unser Test.
Ein erhabener Moment! Seitdem “Twilight Princess” traurigerweise tatsächlich irgendwann zu ende war hat wohl jeder “Zelda”-Fan diesen Augenblick herbeigesehnt. Man legt die Spieldisc ein, lauscht der Erzählung vom vergangenen und bald wiederkehrenden Kampf des Guten gegen das Böse und lässt sich für die nächsten Tage und Wochen in ein neues zauberhaftes Märchen entführen. Wie in vielen der Vorgänger beginnt aber alles erstmal recht idyllisch. In einer über den Wolken fliegenden Inselwelt, wo alle Bewohner ihren persönlichen Reitvogel besitzen (was James Cameron unmittelbar für eine Verfilmung empfiehlt) macht Link seine Ausbildung zum Ritter und verpennt am ersten Tag der Handlung fast die Flugprüfung des Vogelreiterfestes.
Dank der Wegnachricht seiner Freundin Zelda schafft er es aber rechtzeitig auf die Beine. Anscheinend haben seine kleingeistigen, eifersüchtigen Mitschüler jedoch Link's kaminroten Vogel entführt. Natürlich findet Ihr den Flattermann, reist den Sieg beim Flugrennen an Euch und seid der strahlende Held für alle Anwohner, allen voran Zelda, die Euch danach zu einem romantischen Ausflug nur zu zweit einlädt. Diese Ereignisse nutzt “Skyward Sword” um Euch in die Steuerung und die Spielwelt einzuführen. Ihr unterhaltet Euch mit den vielen liebenswerten Figuren im Wolkenhort, die allesamt enorm viel Charme und Persönlichkeit ausstrahlen und lernt den Umgang mit Schwert und Reitvogel.
Doch die traute Zweisamkeit mit Zelda wird jäh gestört, als ein Wirbelsturm die beiden von ihren Tieren reißt. Link kann gerettet werden, doch der niedliche Blondschopf ist verschwunden. Als unser Held des Nachts von einer geisterhaften Gestalt an einen geheimen mystischen Ort geführt wird, erfährt er dort das Zelda nicht verloren ist und sie beide die Auserwählten einer uralten göttlichen Prophezeihung sind. Das zarte, aber äußerst rationale Wesen stellt sich als Phai vor und ist vortan Eure treue Begleiterin. Link erhält außerdem ein magisches Schwert und öffnet einen Zugang zum Erdland unter den Wolken, das die Menschen bislang für eine Legende hielten. Ohne zu zögern begibt er sich auf die Suche nach seiner Freundin und seinem Schicksal. Das Abenteuer kann beginnen.
Nintendo sind noch immer keine meisterhaften Geschichtenerzähler geworden. Was sie aber verstehen ist Atmosphäre zu erzeugen und immer wieder Gänsehautmomente zu erschaffen. Seien es Link's Visionen von drohendem Unheil, Phai's Tanz nach der Vollendung eines Tempels oder das harmonische Harfenspiel: Auch “Skyward Sword” durchströmt wieder pure Magie. Dabei werden Euch nach und nach kleine Informationshappen vorgeworfen, welche weitere Ergründung verlangen und so die Handlung spannend halten. Besonders wirksam in dieser Hinsicht ist die emotionale Bande zwischen Link und Zelda. Zwar waren die Beiden schon in einigen vergangenen Teilen von Beginn an befreundet. Doch eine solch deutliche, wenngleich immer noch zurückhaltende Darstellung von Romantik und jugendlicher Liebe ist neu im “Zelda”-Kosmos und erzeugt eine wesentlich stärkere Bindung an den Grund Eurer Reise.
Weitere News
Datenblatt - Spieletest - Trailer - Bilder - News ...
Bitte logge Dich ein, um Kommentare zu verfassen.
Coming Soon
Videos
The Legend of Zelda: Skyward Sword
Comic-Convention Trailer von The Legend of Zelda: Skyward Sword zeigt Gameplay.The Legend of Zelda: Skyward Sword
Der Trailer zeigt erste Szenen aus Link´s neuem Abenteuer Skyward Sword, dass f...Galerien
The Cave
Die ersten Bilder von Ron Gilberts neuem Spiel, The Cave.Yakuza 5
Hier seht ihr 25 erste Screenshots zu Yakuza 5!Crimson Dragon
Drachenhafte Bilder mit echsigen Wesen.Lost Planet 3
Bilder zu Lost Planet 3.Die Neuesten User-Tests
Kid Icarus: Uprising 3DS
Als der 3DS auf der E3 2010 das erste Mal präsentiert wurde, stand ein fast vergessener Nintendo-Held plötzlich wieder im Mittelpunkt. Der E...
Kid Icarus: Uprising 3DS
Zur E3 2006 kündigte Nintendo mit einem kleinen Trailer einen neuen ''Smash Bros.'' Teil an. Die ganze Community war sehr erfreut und doch wunder...






















Kommentare (24)
retroman
Pairikas
Mein Erwartungen hat Skyward Sword übertroffen, von den Zeldas der letzten Jahre war ich eher enttäuscht aber das Ding find ich bisher (ca. 25h Spielzeit) einfach grossartig.
Ich gehör allerdings zu der Fraktion Jahrzehntealter Zelda-Fans die ganz gern mal eine Sprachausgabe hätte. Wobei es andererseits jetzt gar nicht so stört das sie nicht da ist, hätts aber trotzdem gern (link darf auch stumm bleiben, würd ihn aber auch gern reden hören). Diesbezüglich wärs dann schon Zeit für eine modernisierung auf der WiiU, einfach nur HD-Grafik ist im endeffekt zu wenig.
Goblinhead
Motiviert Eure Neulinge mal: ich werde nix über die Wertung sagen, aber 5 Seiten Test für ZELDA und 2 für Skyrim. Spielejournalismus ist anders...
enjoyIt
Bei Skyrim sprechen die Screenshots schon genug Worte ;)
Nils Lendeckel
@Goblinhead:
Bei den von dir genannten Tests sagt die Seitenzahl nichts über die Zeichenzahl aus. Je nachdem wie man es anordnet, Absätze verteilt, Bilder einfügt, kann der optische Eindruck täuschen.
Mugiwara
Skyrim und Zelda eine 10/10 verwehren und es auf eine Stufe mit Mass Effect 2 stellen. Areagames trollt in der Videospiele-Journalismus-Szene! (Mass Effect 2 ist und bleibt 'ne 8/10)
Aber egal. Rollenspieler kriegen mit Zelda und Skyrim mehr als genug Spielzeit für das nächste halbe Jahr.
Saibot
@Mugiwara: Mass Effect 2 ist keine 8. Mass Effect 2 ist gar nichts. Es ist für dich das eine und für den Tester etwas anderen.
Ich würde mich schämen hier solche hohlen, ignoranten Kommentare zu schreiben.
Wie wär's, wenn ihr anstatt andauernd zu nörgeln, weil ihr das Prinzip des Subjektivismus entweder nicht versteht oder nicht akzeptiert, eure Comments einfach irgendwo anders abgebt. Aber da wärt ihr wahrscheinlich auch nur so lange zufrieden wie euer Lieblingsspiel gute Wertungen bekommt.
Ich sage nur, ich habe Skyrim und kann es auf Ultraeinstellungen Spielen blupp bla bla...
Dann hatte ich Zelda in der Hand und schwubs sind mir alle anderen Games scheiß egal. Erst MUSS Zelda durchhgespielt werden. Die Grafik ist ein Traum, es kommt nicht immer auf HD an, guckt euch mal an wie liebevoll die ganze Welt Designt ist. Und vor allem wie schön der Effekt ist, das das ganze Spiel aussieht wie ein gemaltes Kunstwerk. (Unschärfe im Hintergrund)...
Mugiwara
@ Saibot
Meine Lieblingsspiele haben hier eine 7 und 8/10 bzw. sind hier nicht mal mit einem Test beglückt worden.
Und für den Tester ist das nicht was anderes. Beides sind Rollenspiele. Doch hat das eine mehr Schwächen aufzuweisen als das Andere. Für einen objektiven Tester (was in der Spielebranche eigentlich ja auch unmöglich ist) muss es doch wichtig sein, Genre-gleiche Spiele auf die gleiche Weise und gleichen Aspekte zu betrachten.
Ich vergleiche genre-gleiche Spiele in ihren Aspekten und dann das Gesamtpacket des jeweiligen Spiels.
Kommentare, die subjektiv sind, werden im Kommentarbereich abgegeben. Wenn dann Kommentare mit Kommentaren kritisiert werden, macht es das ganze auch nicht objektiv. Die Reaktion wird hier und in jedem anderen Kommentarbereich der Welt die gleiche sein. Warum dann eine andere Seite suchen?
big sepp
So! Gerade angespielt! Grafik und einige Elemente (keine Sprachausgabe, langsamer Anfang,..) wirken leider wirklich angestaubt und gehören in die letzte Generation...
Atmosphäre und Sound sind aber klasse wie immer!
Trotzdem sollte das nächste Zelda endlich eine richtiges Update bekommen und da meine ich nicht nur die Grafik!
9/10 oder 10/10 ist mir egal! Zelda wird gespielt auch wenn hier eine 3/10 steht!
Nur wenn man schon überkritisch ist (Zelda, Skyrim,...) dann bitte auch für alle Spiele (Dark Souls) damit die Sache vergleichbar bleibt!