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The Legend of Zelda - The Wind Waker

Donnerstag, 30. August 2007
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11:32 Uhr - Die Legende von Zelda zählt zur beliebtesten und somit wichtigsten Nintendo Spieleserie. Bisher wurden über 36 Millionen Exemplare von Nintendo Spielen verkauft, auf denen der Name Zelda zu lesen war. Zufall wird dies wohl nicht sein. Umso größer ist die Freude auf den neuen Zelda Titel, denn nach Meilensteinen der Videospielgeschichte mit Ocarina of Time und Majoras Mask erwartet uns der neunte Teil dieser Legende und somit der erste auf dem Nintendo GameCube. Doch fangen wir zwei Jahre vor dem Release am 02.05.2003 an. Wir schreiben das Jahr 2001 : Spaceworld . Einige Videos von Nintendo's neuem Flagschiff, dem Nintendo GameCube werden auf der Nintendo-eigenen Messe gezeigt. Darunter eine famose Grafik-Demo in dem ein Kampf zwischen Link und seinem Erzfeind Ganondorf zu sehen war.

Einige Monate später auf der Electronic Entertainment Expo (kurz: E³) waren alle auf eine spielbare Version des neuen Zelda-Teiles gespannt und konnten es kaum noch erwarten. Doch auf der Nintendo-Pressekonferenz erschien Link nicht mehr in realistischer 3D-Grafik, sondern im Comic-Look.Dieser Look wird anfangs als "normaler" Cel-Shading Look betitelt, ist aber etwas anders und wird deswegen beim neuen Zelda Teil Toon-Rendering genannt. Denn im Vergleich zu Cel-Shading Look unterscheidet sich Toon-Rendering in einigen Dingen. Ein großer Unterschied ist, dass Cel-Shading dicke Linien um die 3D-Figur hat, doch diese sind nicht bei The Wind Waker zu finden. Eher hat der neue Zelda-Teil "normale" 3D-Figuren. Bestes Beispiel für diese dicken 3D Linien ist das erste Spiel, das im Cel-Shading Look erschienen ist, Jet Set Radio. Außerdem sind beim Toon-Rendering mehr Details möglich und man kann alles lebendiger gestalten. Dieser Comic-Look wurde nicht von allen akzeptiert, denn nun war die Zelda-Community ziemlich gespalten. Einige wollten ein Zelda in "richtigem" 3D, die anderen konnten sich mit dem neuen Look anfreunden. Grafisch ist der Titel wohl immer noch umstritten, aber ob das Gameplay den Maßstäben eines Zelda gerecht werden kann, wird in diesem Test genauer durchleuchtet.

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Im Titelbildschirm angekommen, erwartet euch schon die erste und nicht einzige Anspielung im gesamten Spielerlebnis. In diesem Fall ist es die Sonne, die euch genauso wie in Super Mario Sunshine anfangs blendet. Nun gelangt ihr ins Hauptmenü. Dort stehen euch drei Spielstände zur Auswahl. Außerdem könnt ihr die Sprache neben dem anfangs eingestellten Deutsch in Englisch, Französisch, Spanisch, oder Italienisch umstellen. Startet ihr ein neues Spiel, werdet ihr mit einem episch angehauchten Intro in die Story von The Wind Waker eingeführt. Vor langer Zeit existierte ein Königreich, in dem die goldene Macht verborgen war. Doch eines Tages erschien ein böser Mann, der diese Macht für sich beanspruchte und somit in der Lage war, das Königreich in Finsternis zu stürzen. Die Situation sah schon fast hoffnungslos aus. Fast aus dem nichts erschien nun ein Junge in grünem Gewand und einem Schwert, mit welchem er das Böse bannen konnte. So geschah es auch. Man spricht vom Helden der Zeit und diese Geschichte wird von Generation zu Generation weitergegeben, bis sie schließlich zur Legende wurde. Doch dann ach ein unheilvoller Wind über das Land und die Menschen hofften, dass der Held der Zeit sie noch mal retten könnte. Doch dieser Held kam nicht. Aus diesem Königreich ist niemand mehr am leben und die Erinnerung an das Reich verblasste, die Legende lebt im Atem des Windes jedoch weiter. Nun beginnt das richtige Spiel 100 Jahre später nach dem Herr der Zeit auf einer kleinen Abgelegenen Insel namens Präludien. Dort ist seit jeher der Brauch, den Jungen an der Schwelle zum Erwachsenalter ein grünes Gewand zu überreichen. Ihr übernimmt nun die Kontrolle über einen Jungen, welcher zwar eigentlich nicht Link sein kann, doch immer mehr zu ihm wird. Er hat heute Geburtstag und erreicht das Erwachsenenalter von 12 Jahren. Eigentlich ist dies ein Grund für eine große Feier auf der Insel und sollte auch nichts am Leben des Jungspunds ändern. Völlig verschlafen beginnt dieser Tag für ihn, denn er wird von seiner Schwester aufgeweckt. Diese schenkt ihm als Geburtstaggeschenk ein Fernrohr. Es herrscht eigentlich ein Tag wie jeder andere. Doch plötzlich beobachtet er mit diesem Fernrohr, wie ein Mädchen namens Tetra in den Krallen eines Vogels ist und verschleppt wird. Piraten versuchen, diesen Vogel abzuschießen. Durch einen Treffer dieser Piraten landet das Mädchen in einem Wald ihrer Nähe. Ihr macht euch direkt auf die Suche nach diesem Mädchen. Doch kurz nach der Rettungsaktion der Piraten-Chefin Tetra erlebt der Junge seinen nächsten Schicksalsschlag. Seine Schwester namens Aril wird nun von diesem Vogel verschleppt und es gibt vorerst keine Möglichkeit für Link, seine Schwester zu retten. In grünem Gewand und mit Schwert und Schild ausgerüstet macht sich Link mit den Piraten auf den Weg, seine Schwester zu befreien. Schon bald wird klar, das kein geringerer als Ganondorf hinter dem ganzen Schlamassel steckt, der aus der Verbannung zurückgekehrt ist und mal wieder die Welt in Unheil stürzen will. Weitere Details zur Story erwähnen wir nicht, um eure Freude zu verderben, denn ihr werdet in dem Spiel noch auf die eine oder andere Überraschung treffen.

Eine Bootsfahrt, die ist lustig, eine Bootsfahrt, die ist schön...

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Eine der Hauptveränderungen zu vorhergehenden Zelda-Titeln ist, dass ihr euch mit einem Segelboot namens "Roter Leuenkönig", welcher einen Drachenkopf hat und mit euch sprechen kann, über den Ozean fahren könnt. Dieser Ozean ist mit vielen großen und kleinen Inseln gespickt, die erst alle einmal erkundet werden müssen. Denn neben einigen Dungeons erwarten euch noch kleinere Inseln, sowie die Handelsstadt Port Monee. Das erstaunliche dabei ist, dass jede Insel irgendeinen Sinn in Spiel hat, auf welcher etwas zu entdecken gibt. Dazu gibt es auch die unterschiedlichsten Personen, auf welche ihr im gesamten Spiel treffen werdet. Auch diese erzählen euch immer neue Dinge, die ihr bisher noch nicht gehört habt. Zwar sind nicht alle Informationen von großer Bedeutung, jedoch vermitteln sie dem Spieler das Gefühl, sich mitten in einer lebendigen Spielwelt zu befinden.

Nachdem Links erster Versuch, seine Schwester zu befreien misslungen ist, liegt ihr bewusstlos im Wasser. Plötzlich werdet ihr vom "Roten Leuenkönig" geweckt und lernt ihn kennen. Er schenkt Link nämlich den Wind Waker, den Taktstock des Windes. Ähnlich wie in Ocarina of Time die Okarina, fungiert hier der Taktstock des Windes als das Hauptelement in The Legend of Zelda: The Wind Waker. In Ocarina of Time konntet ihr durch die C-Tasten die verschiedenen Melodien spielen, in The Wind Waker ist dies durch den C-Stick möglich. Diese Lieder, die ihr mit dem Taktstock des Windes spielt, dienen in erster Linie dem Ändern der Windrichtung. So kann sich Link frei über den kompletten Ozean bewegen. Doch ihr lernt im Laufe des Spiels noch weitere Lieder, die von großem Nutzen sein können. Im späteren Verlauf könnt ihr durch das Teleportieren große Distanzen zurücklegen, oder auch zwischen Tag und Nacht wechseln. Vom allgemeinen Gameplay hat sich im Gegensatz zu den Vorgängern nicht viel verändert. Wie in jedem Zelda Titel müsst ihr euch durch zahlreiche Dungeons kämpfen. Fünf solcher Labyrinthe sind in diesem Zelda Teil zu erforschen und unterscheiden sich vom sehr gelungenen Leveldesign. Anfangs werdet ihr auf die Festung namens "Verwunschene Bastion" gelangen. Dort müsst ihr euch in Stealth-Manier durch den Abschnitt schleichen, ohne vom Licht bemerkt zu werden. Später folgen unter anderem noch ein Lava- und ein Wald-Dungeon. Das Leveldesign gestaltet sich also sehr abwechslungsreich und wird euch jedes Mal neu überraschen. In solchen Dungeons werden euch eine Menge von Rätseln erwarten. Die meisten Rätsel erfordern die Ausrüstung Links. So bekommt ihr ungefähr zur Hälfte jedes Dungeon ein neues Ausrüstungsteil, mit welchem euch weitere, noch zuvor unerreichte Wege offen stehen und euch in diesem Dungeon weiter voran ingen. Euch erwarten Utensilien wie der Greifhaken, Bumerang oder die Bomben. Mit dem Greifhaken könnt ihr euch zum Beispiel an Halterungen festmachen und über Abgründe schwingen. Eines der wenigen neuen Items ist das Deku-Blatt. Mit diesem Blatt könnt ihr mit Link durch die Lüfte gleiten und neue Gebiete erreichen. Auch der Bumerang wurde zu den Vorgängern erweitert. Nun ist es möglich, fünf gleiche Ziele anzuvisieren. Dies ist nicht nur in Kämpfen sehr auchbar, sondern auch für das Lösen einiger Rätsel notwendig. Sehr gelungen und innovativ ist das Partner-Feature im späteren Verlauf des Spiels. So steht Link in späteren Dungeons nicht immer alleine da. Als Unterstützung begleitet Euch ein zweiter Charakter. Aus diesem Feature resultieren auch einige besondere Rätsel. Ein simples Beispiel für ein Partner Rätsel: Ihr seht zwei Schalter. Auf einen Schalter steht ihr den Partner, ihr selber platziert euch auf dem anderen Schalter. Nun öffnet sich der Weg zu einer neuen Tür. Insgesamt sind alle Rätsel im Spiel logisch durchdacht. Leider sind die Rätsel der Dungeons im großen und ganzen zu leicht.Neben den Dungeons stehen euch eine Menge Side-Quests zur Auswahl, die auch erst einmal gelöst werden sollen. Denn die Menge an Side-Quests ist riesig und noch nie so umfangreich in einem Zelda-Teil gewesen. Side-Quests sind Aufgaben, die zum Lösen des Spiels nichts unbedingt erforderlich sind, jedoch das Spiel irgendwie erleichtert. So gibt es im Spiel Side-Quests, in dem ihr Fotos mit der Kamera machen und jemandem vorzeigen solltet, Goldfedern einer Person überingen, oder ein Liebespaar wieder zusammeningen müsst . Die Vielfalt und Abwechslung dieser Quests ist riesig. So könnt ihr durch das Lösen größere Rubin-Beutel erhalten, oder mehr Bomben, sowie Pfeile mit euch tragen. Eine größere Lebensanzeige ist auch ein Resultat vom Lösen vieler Side-Quests. Rubine sind die Währung auf dem Ozean. Durch Rubine könnt ihr euch verschiedene Sachen in Läden kaufen. Nützlich ist zum Beispiel eine Beutetasche und Futter, welches man geauchen kann, um neue Informationen für seine Karte und über den Ozean zu erhalten. Neben der Futtertasche gibt es auch eine Itemtasche, indem die wichtige Objekte, wie zum Beispiel Ritterwappen und Goldfedern verstaut sind. Als dritte Tasche gibt es die Posttasche. In dieser liegen hauptsächlich Briefe, die ihr von euch treffenden Personen erhaltet. In The Wind Waker werdet ihr nämlich viel Post erhalten und so einige Dinge mitgeschickt bekommen. Ein Briefkasten ist auf jeder Insel zu finden.

(Fast) alles beim Alten

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Die Steuerung von The Legend of Zelda: The Wind Waker ist im Prinzip nicht anders, als die perfekt gelöste Steuerung der beiden N64-Vorgänger. Mit dem Control-Stick steuert ihr Link und könnt so gehen, laufen, schwimmen oder springen. Denn auch in diesem Zelda-Teil ist auch keine Sprung-Taste vorhanden und somit springt Link automatisch über Abgründe. Mit der R-Taste duckt und kriecht euer Held. Habt ihr das Schwert gezückt, oder ein anderes Item in der Hand, könnt ihr euch nach einem Druck auf die R-Taste mit eurem Schild schützen. Die B-Taste dient zum Zücken eures Schwertes. Hat Link dieses Schwert erst einmal in der Hand, so kann er dadurch verschiedene Schwerttechniken ausführen. Neben der Wirbelattacke, gibt es auch einen Sprungangriff und eine Menge anderer Attacken. Durch das Auslösen der L-Taste könnt ihr Gegner per Lock-On Funktion anzuvisieren und um sie herum laufen. Neben Links Aktionen gibt es auch zwei Aktionssymbole, nämlich die A- und R-Taste. Diese werden oben rechts in der Bildschirmecke angezeigt. Mit dem A-Knopf könnt ihr Entweder Gegenstände aufheben, sowie werfen. Mit der R-Taste lassen sich die Gegenstände auch wieder abstellen. Außerdem könnt ihr größere Objekte schieben und ziehen. Neu ist, dass sich Link an Wänden anpressen kann und sich so an Wänden entlangtastet und um die Ecke schauen kann. Mit dem Digitalen Steuerkreuz könnt ihr die Seekarte, sowie Karten der Dungeons anwählen und genauer unter die Lupe nehmen. Neben diesen Aktionen kann sich Link auch an Kanten und Klippen entlang hangeln und am Seil schwingen. Die Kamera lässt sich mit dem C-Stick rotieren und die L-Taste dient zum zentrieren. Wollt ihr aus der Ego-Perspektive die wunderschöne Landschaft begutachten, drückt ihr die L-Taste und den C-Stick nach oben. Nun könnt ihr euch mit dem Control-Stick umsehen. Auf der X-, Y-, sowie Z-Taste könnt ihr im Pausenmenü Gegenstände aus eurem Inventar belegen, die ihr dann einfach per Knopfdruck im Spiel benutzen könnt. Die Kämpfe in The Legend of Zelda: The Wind Waker sind viel rasanter, als beispielsweise Star Fox Adventures und ihr könnt taktisch viel besser vorgehen. Oft ist es sogar der Fall, dass ihr von mehreren Feinden gleichzeitig angegriffen werdet. Die Übersetzung des neuesten Zelda-Teils kann sich sehen lassen. Alles wurde von Nintendo of Europe klasse ins Deutsche lokalisiert und gewitzte Wort-Spiele wie wir sie nur von Nintendo kennen, sind auch im Spiel enthalten. So wäre zum Beispiel der Name einer Insel "Port Monee" oder der Name eines Mädches "Medolie" (vertauscht mal das d mit dem l). Euren Spielverlauf könnt ihr jederzeit speichern. Die Speicherzeiten sind dabei sehr kurz.

Interessante GCN-GBA Verlinkung

Novum in The Wind Waker ist eine Verlinkung zwischen Nintendo GameCube und dem Game Boy Advance (SP) per Link Kabel. Habt ihr nämlich im Spiel Tingle befreit, schenkt er euch als Dankeschön den Tingleceiver. Verbindet ihr den GameCube mit dem GBA (SP) könnt ihr auf dem Game Boy Advance (SP) Tingle in einem Dungeon zu bewegen. Dieser kann Bomben auf Gegner werfen und sie somit ins Jenseits befördern.

Umstritten: Die Cel-Shading Optik

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Kommen wir zum wohl strittigsten Punkt von The Wind Waker, der Grafik. Der Comic-Look von The Wind Waker sieht objektiv gesehen sehr gut aus und im Vergleich zu anderen Spielen wirkt er trotzdem noch äußerst eigenständig. Zwar sind keine tollen Effekte, schöne, detaillierte Texturen, realistische Farbverläufe und keine sehr aufwändig gestalteten Hintergründe im Spiel zu bestaunen, doch das Spiel hat etwas besonderes und bietet seinen eigenen Reiz. Dieser Look ist sehr verspielt und birgt in sich ein eigenes Geheimnis. Die fantastische Mimik, die perfekt in Szene gesetzt wird lässt glauben, man spielt einen Zeichentrickfilm. Umwerfende Animationen der Endgegner sowie schöne, abwechslungsreich gestaltete Dungeons verstärken dies noch. Erwähnenswert ist zum Beispiel das Hitzeflimmern im Lava-Dungeon. Einige werden sich jetzt auch fragen, warum Shigeru Miyamoto den Toon-Rendering Look gewählt hat. Also erstes wollte er etwas neues, entstehen lassen. Diese Intention wurde mit diesem Look illant umgesetzt. Dazu wollte er ein Spiel kreieren, indem der Wind eine Hauptrolle spielt. Da man den Wind aber nicht in realistischer Grafik darstellen kann, war der Comic-Look eine sehr gute Lösung, da dieser eigentlich alles mögliche zulässt. Letztendlich kann man eigentlich nur von der persönlichen Meinung sprechen. Entweder man liebt die Grafik, oder man mag sie nicht. Objektiv gesehen ist dieser Toon-Rendering Look jedoch der beste, denn es je in einem Spiel zu bestaunen gab. Der Titel läuft im 60 Hz-Modus mit 30 flüssigen Bildern pro Sekunde(im 50-Hz-Modus mit 25 Frames) ab und besticht dazu über eine riesige Weitsicht. Sehr löblich sind auch noch die Ladenzeiten, die im Spiel eigentlich gar nicht vorhanden sind.

Der Sound steht der Grafik in nichts nach. Die Melodien sich traumhaft und passen zu der Atmosphäre, die durch den Toon-Rendering Look erweckt worden ist. Die Musik ist situationsabhängig und lassen ein echtes Zelda-Feeling aufkommen. Außerdem wurden die Midi-Klänge alter Zelda Teile aus dem Vorgänger eins zu eins übernommen. Somit werdet ihr auf sehr viele Soundfiles treffen, die ihr schon einmal gehört habt. Zwar sind diese Midi-Files nicht mehr in bester Qualität, jedoch sie geben einen weiteren Teil zur sehr gelungenen Atmosphäre bei. Bei so einem Titel darf auch eine Dolby Surround Pro Logic II Unterstützung nicht fehlen. Eine Sprachausgabe wird leider vermisst, doch bisher kam noch kein Zelda Titel mit Sprachausgabe in den Handel. Somit ist dies eigentlich nicht zu kritisieren. Doch einige Samples wie Schreie, Stöhnen oder ein Lachen von Link werdet ihr dennoch zu Ohren bekommen.Letztendlich lässt sich sagen, dass der neue Zelda Teil das Genre nicht neu revolutioniert, aber die Stärken der Serie konsequent weiter ausbaut. Einige neue Features ingen frischen Wind (ein Wortspiel ;)) ins Zelda Gameplay. Im allgemeinen sind die Rätsel, die Dungeons und die Endgegner für eingefleischte Zelda-Spieler zu einfach. Ocarina of Time ist da um einiges schwerer. Anfänger werden sehr gut ins Spiel eingeführt und können sich schnell über große Erfolge erfreuen. Ein weiterer Kritikpunkt sind die Bootsfahrten. Diese sind anfangs etwas nervig, da sie teilweise sehr lange sind. Erlernt ihr jedoch das Lied, womit ihr euch Teleportieren könnt, ist dieser Kritikpunkt auch schon wiederrufen. Die langen Bootsfahrten verstärken den Eindruck einer riesigen Welt und führen zu einer ganz eigenen, speziellen Atmosphäre, die man in dem Spiel erlebt. Der Umfang um das "normale" Spiel von The Wind Waker abzuschließen, beträgt 20-25 Stunden. Will man jedoch alle Side-Quests lösen, so verdoppelt sich die Spieldauer.Nintendo bietet treuen Fans und Käufern der Erstauslieferungsmenge einen besonderen Bonus. So ist in der limitierten Edition zu The Wind Waker eine zweite Disc enthalten. Auf dieser Bonus Disc ist das geniale Ocarina of Time, sowie die Modifizierung von Ocarina of Time, nämlich Master Quest enthalten. Bei diesem sind neue Rätsel dazugekommen, die Dungeons wurden modifiziert und die Gegenstände in den Dungeons sind anders platziert. Außerdem ist der Schwierigkeitsgrad um einiges höher als das des Originals. Eine Fülle von GameCube-Videos, die auf der Disc enthalten sind, runden die Bonus Disc ab. Alles in allem ist der neue Zelda-Teil für Action-Adventure Fans zweifelsohne ein Pflichtkauf, egal ob man sich mit dem Grafik-Stil anfreunden kann, oder nicht. Trotzdem erreicht The Wind Waker nicht ganz die Klasse eines Ocarina of Time. Dennoch lässt der Titel sicher nicht nur die Herzen der Zelda-Fans höher schlagen. The Legend of Zelda: The Wind Waker ist ein sehr guter Titel und zählt zu einem der besten Spiele, die derzeit in den GameCube-Kaufregalen zu erwerben sind.The Legend of Zelda: The Wind Waker knüpft nahtlos an geniale Vorgänger wie Ocarina of Time an und bereitet viel Spielspaß. Einzig und allein hat mich jedoch die Tatsache gestört, dass irgendwie der letzte Feinschliff gefehlt hat, um die Klasse eines Ocarina of Time's zu erreichen. Denn die (End-)Gegner sind zu einfach und die Rätsel sind für Zelda-Veteranen ein Kinderspiel. Nervig können anfangs auch langen Bootsfahrten vorkommen, die zum Glück im Verlauf des Spiels wegfallen.Leider hat Nintendo außer der ausgefallenen Cel-Shading-Optik, die mich persönlich nicht gestört hat, nichts am Hauptprinzip von Zelda geändert. Ab in den Dungeon, ein Item finden, mit diesem im Dungeon vorankommen und letztendlich den Boss besiegen. Dies mag zwar negativ rüber kommen, jedoch ist das alte Spielprinzip trotzdem noch (fast) genauso fesselnd wie damals. Es bereitet schon einiges an Spaß, Dungeons zu erforschen und im Spiel voranzuschreiten.Für mich zählt Zelda zu einem der besten GameCube-Titel, die derzeit auf dem Markt sind und nicht nur bei Freunden sehr guter Action-Adventure Kost sollte das Spiel im Haushalt landen. Eigentlich sollte jeder mindestens einmal The Wind Waker anspielen, ihr werdet sehen: Man wird davon nicht loskommen!

Bewertung

The Legend of Zelda - The Wind Waker gcn

0/10

 

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