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Tom Clancy's Rainbow Six Vegas 2

Dienstag, 15. April 2008
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13:10 Uhr - Es hat bereits Atomtests aus nächster Nähe, die unsichtbare Schreckensherrschaft des Howard Hughes und die schelmischen Überfälle von Danny Ocean überlebt, wieso also sollte Las Vegas nicht auch einen zweiten Einsatz der Rainbow Six aushalten? Das Sin City Sequel der Tom Clancy Reihe hat sich ungeachtet der zwecks Beschneidung verschobenen deutschen Version und allen Lieferschwierigkeiten der Händler zum Trotz, als deutschsprachige Uncut Version bei uns eingefunden. Wir sagen euch warum das Warten sich irgendwie nur halb gelohnt und Old Vegas gehörig an Glanz & Glamour verloren hat.

Wer sich an das Ende des ersten Rainbow Six Vegas Teils zurückerinnern kann, wird sich im selben Moment auch leicht an Halo 3, Matrix Reloaded und Star Wars Episode IV erinnert fühlen. Ohne die Story für alle Nachzügler vorwegnehmen zu wollen, reicht es das Wort Cliffhanger zu erwähnen. Wieso man sich allerdings, so viel sei verraten, nach dem letzten Einsatz auf dem großen Nevada Damm wieder in Las Vegas einfindet, haben wir... leider bis zum Ende des Sequels immer noch nicht ganz schlussfolgern können.

Ein stetes Kommen und Gehen

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Die Handlung des Spiels knüpft nicht direkt an den ersten Teil an, sondern lässt den Spieler erst mal einige Ereignisse beleuchten, welche fünf Jahre vor Rainbow Six Vegas stattgefunden haben. Man beginnt in irgendeiner Alpenlandschaft und führt entweder seinen ersten Einsatz, oder einen Trainingseinsatz durch. Oder ist man doch ein alter Haudegen, der nach langer Zeit wieder zurückgekehrt ist? Nun... wir wissen es wirklich nicht mehr so richtig. Wir wissen kaum noch irgendetwas von der Handlung des Spiels und wir haben ehrlich gesagt auch kaum was davon mitbekommen. Fast jedes Kapitel beginnt damit, dass einen der freundliche Hubschrauber zu einer neuen Location fliegt, wo man sich dann abseilt. Währenddessen kriegt man zwar per Bildtelefon Hintergründe vom Missionsleiter zugetragen, Helirotoren, sonstige Nebengeräusche und die Ablenkung durch die weite Aussicht, sind dem Aufmerksamkeitsvermögen an dieser Stelle allerdings überhaupt nicht zuträglich. So geht es viel zu oft im Spiel. Die Settings sind genau so abwechslungsreich wie zusammenhangslos gewählt. Während man sich also mal wieder fragt warum man sich z.B. überhaupt gerade in einer Villa befindet und nicht in einer Ölraffinerie wie zuvor, kommen wichtige Funksprüche und Storysegmente viel zu oft während der Action auf den Schirm und gehen entsprechend auch viel zu leicht unter.

An der Präsentation alleine wollen wir unsere Missgunst gegenüber der Handlung allerdings nicht festmachen, denn auch nachdem wir uns übers allwissende Internet genauestens über deren Ablauf schlau gemacht haben, sind wir wenig begeistert. Der “Böböbö, ich habe euch verraten weil du immer so gemein zu mir warst und der andere Teamkollege war immer dein Lieblingskind! Ich hasse euch, mit Watte oben drauf!“ Bösewicht liefert bei seinen wenigen Auftritten Performances nach einem Dialogscript ab, welches aus „Gute Zeiten, Schlechte Zeiten“ stammen könnte. Wobei der finale Kampf mit ihm ohnehin ein Witz ist. Kleiner Spoiler noch mal: Kämpfe gegen Hubschrauber waren vielleicht mal Ende der 90er cool, aber warum gibt es die inzwischen in fast jedem Actionspiel? Der Fight in Rainbow Six Vegas 2 jedenfalls, ist sogar noch eine der unoriginelleren Varianten dieser abgegriffenen Bosskampfidee.Fakt ist aber nach all diesen negativen Bemerkungen auch, dass der belanglose Storyteil dem Rainbow Six Franchise jetzt nicht unbedingt mehr schadet als immer schon. Rückblickend hat der erste Vegas Teil es beispielsweise auch nicht unbedingt besser gemacht und groß gekratzt hat es niemanden. Wir sind Spezialeinheiten die Raum um Raum und Gebäude um Gebäude von Terroristen säubern, hier und da mal einen Packen Geiseln retten und alle paar Aufträge mal eine Bombe entschärfen, welche ausgerechnet in dem Moment anfängt zum letzten Countdown zu ticken, wenn wir gerade direkt davor stehen. Ob der gejagte Chefterrorist dabei nun Al Hares, Kaphahn, Ändie, Buch oder Laschewski-Voigt heißt und was genau sein großer Masterplan sein soll, ist doch vollkommen Schnuppe. Hauptsache wir haben einen Grund dem Spezialeinheitenberuf nachzugehen, so wie wir ihn durch Tom Clancy kennen gelernt haben und nach wie vor sehr gerne ausüben.

Open and clear and open and clear and open and…

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Dass wir dies immer noch so gerne machen, liegt am weiterhin superflüssig fluppenden Spielprinzip von Tom Clancy’s Rainbow Six Vegas. An jeder Ecke, jeder Kiste und unter jeder Tür hindurch, checkt man wahlweise per Nacht- oder Wärmesicht die Lage, überlegt sich welchen Gegner man als erstes wegpustet und wo man am besten eine Granate hinschmeißt, ja und dann macht man es einfach. Im besten Fall hat sich die Situation innerhalb weniger Sekunden erledigt, macht man einen Fehler oder wird man von zusätzlichen Gegnern überrascht, ist man meist gezwungen wieder Deckung aufzusuchen und die Lage neu zu analysieren. Was sich jetzt erst mal nach komplexem Taktieren anhört – und das wissen Vegas Veteranen – ist im Prinzip ganz unkompliziert. Es geht selten um pingelig geplante Laufwege, sondern eher um Entscheidungen wie das richtige Timing für einen Schuss oder den Einsatz einer Blendgranate. Und um Vorsicht vor eventuellen Heckenschützen, aus der so gut wie immer vorhandenen zweiten Etage des Levels. Ob Hausdächer, Balkone oder die Ebene unter einem, immer muss man auch mit Terroristen rechnen die von anderen Höhenleveln aus attackieren. Nach kurzer Zeit hat man ein Gespür für die typischen Spielsituationen der Kampagne entwickelt und zieht das Stürmen&Säubern Prinzip relativ intuitiv durch.

Möglich ist dies vor allem aufgrund der hervorragenden Steuerung. Trotz mehrfach belegten Tasten und alleine schon durch das Befehligen der Teamkollegen (zu denen später mehr) umfangreichen Aktionsmöglichkeiten ist die Belegung standardmäßig so logisch angelegt, dass man stets ohne großes Nachdenken zudrücken kann. Die Waffen wechselt man im Falle der Xbox 360 z.B. mit einem kurzen Druck auf Y schnell zwischen primärem und sekundären Schießprügel. Fürs umfangreichere Auswahlmenü samt Zusatzpistole und Granatenwechseln, hält man den gleichen Button gedrückt. Handlungen die zusammen gehören liegen also auf einem Knopf, wobei antippen die Schnellaktivierung und gedrückt halten die Detailauswahl darstellen. Durchs Halten einer Schultertaste an so gut wie jeder Fläche angelehnt Deckung aufsuchen zu können, funktioniert üigens immer noch so gut, wie in keinem anderen Actionspiel. Blindes wie gezieltes hinter Wänden oder sonstigen Barrikaden Hervorschießen ist nach wie vor einer der Schlüssel des Ubisoftschen Kampfes gegen den Terrorismus. Wobei man seine natürlichen Schutzschilde jetzt einen Tick sorgfältiger aussuchen muss, denn bestimmte Materialien wie Holz und dünne Wände, sind nun kugeldurchlässig. Außer ein paar verschiebbaren Kisten lassen sie sich physisch allerdings nie beeinflussen d.h. zerstören und allgemein ist das Feature weit weniger auswirkungsreich als von den Entwicklern im Vorfeld versprochen. Viel wichtiger: Neu hinzugekommen ist bei den Fähigkeiten der Hauptfigur ein kurzer Sprint und der tut dem ganzen Spiel auch wirklich gut. So hat man oft die Möglichkeit sich trotz Gegneranwesenheit in eine günstigere Deckung zu begeben und überückt Passagen in denen nichts los ist einfach viel schneller. Wenn es also nur auf ein möglichst straffes Spielgefühl ankommt, schlägt Vegas 2 seinen Vorgänger um mehrere Sportplatzrunden.

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Gewünscht hätte man sich dabei allerdings mal endlich etwas mehr Freiheit. Bis auf wenige Ausnahmen marschiert man durch jedes Level nach Schema F und vollführt in bzw. vor jedem Raum die immer gleichen Aktionen. Unter der Tür durchgucken, Feinde markieren, Anweisung zum Stürmen geben und selber aus dem Hinterhalt durch den einen Alternativweg hereinkommen. Da die Levels jetzt noch enger und die einzelnen Räume meist kleiner aufgebaut sind als im Vorgänger, gibt es noch weniger Überraschungen von Terroristenseite und die Kampfsituationen kommen einem noch weitaus identischer vor als im ersten Teil. Man ahnt mittlerweile immer schon vor Einsatz der Snake Cam wo die einzelnen Feinde stehen und gibt die Rainbow Six „One order fits all“ Anweisungen ohne noch wirklich nachdenken zu müssen. Kommt man aufgrund scriptbedingt erscheinender Feinde doch mal in Bedrängnis, reicht es meistens sich genau eine gute Deckung zu suchen und von da aus jeden Tango zu erledigen. Die weiter oben im positiven Sinne erwähnte “Intuition“ muss also nicht immer nur etwas gutes heißen, in diesem Falle nimmt sie gehörig Spannung raus. Man spielt sich durch Vegas 2 irgendwie wie durch ein zu gut geöltes Uhrwerk, dessen Zahnräder sich nicht groß voneinander unterscheiden. Das macht zwar auf eine entspannende Art immer noch Spaß, hat mit wirklicher Taktik allerdings nicht mehr viel zu tun. Dass hier mehr drin gewesen wäre, zeigen vereinzelt die wenigen anspruchsvolleren Stellen des Spiels. Zu erwähnen sei in diesem Zusammenhang eine Kletterhalle, auf deren oberer der drei Ebenen sich ein ganzer Haufen Terroristen verschanzt hat. Unberechenbar seilen sie sich immer wieder an verschiedenen Punkten ab, während die oben gebliebenen Feuerdeckung geben. Ziel ist es unsererseits mit den Teamkollegen die höchste Etage zu erreichen. Hier muss situationsbedingt auch mal blitzschnell entschieden werden und man wird ausnahmsweise aus dem normalerweise dargebotenen Abspulen von Mechanismen befreit. Bomben entschärfen und Geiseln retten zählt dagegen nicht mehr zu den Erfrischungsmomenten der Serie. Ersteres läuft vollautomatisch ab, meist noch unter Gegnerbeschuss. Bei zweiterem wird man höchstens mal wenige Meter von einer Person verfolgt, die genau so todesmutig wie nahezu unsterblich ist und einem manchmal gar so dicht auf die Pelle rückt, dass man sich in seiner Deckung nicht mehr bewegen kann.

Frisch aus dem Terrorcamp für Dummies

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Weitaus mehr bewegen als aus Vegas 1 gewohnt, tun sich auf jeden Fall die Feinde nun. Allerdings stark zu ihrem Nachteil. Schafft man es nicht einen Terroristen aus seiner an sich guten Deckung zu schießen, reicht es oft einfach kurz auszuharren bis er übers offene Feld in den Tod trabt. Dabei kommt es auch mal vor, dass er sich neben euch bewegt und einfach stehen bleibt, ohne sich des Abzugs seiner Waffe zu betätigen. Komplett hilflos sind die Gegner in der Regel auch wenn sie an Seilen hängen (Aber wer von uns wäre das nicht?) und an Leitern klettern, was sie dafür auch nicht selten in den für sie unpassendsten Momenten machen. Die Liste der Situationen in denen sich die K.I. ziemlich dämlich anstellt, ließe sich noch weiter fortsetzen. Gerade Scharfschützen nehmen einen direkt neben oder auch mal in ihren Körper einschlagenden Schuss nur äußerst selten zum Anlass, sich einen anderen Ort zum atmen zu suchen. Dafür ballern sie, den Spieler einmal richtig aufs Korn genommen, ziemlich effizient und tödlich. Einfach auf sie loszustürmen führt jedenfalls so gut wie immer zu einem ausgeblasenem Licht mehr in den Analen der Rainbow Six Mitarbeiter.

In so fern muss man sich auch wieder die Frage stellen: Was ist überhaupt der Zweck der Terroristen in Rainbow Six Vegas? Sicher sollen sie keine Intelligenzbestien sein, sicher sollen sie eher auf eine bestimmte Art vorhersehbar sein, damit der Spieler die Situation zum Planen und Taktieren ungefähr vorherahnen kann. Aber es kann doch irgendwie auch nicht Sinn und Zweck eines Taktikshooters sein, dass Grundlage des Erfolges ein bewusstes Spekulieren auf die zahlreichen Fehltritte und Unachtsamkeiten der Gegner K.I. ist. Die anspruchsvollste und einzige Aufgabe in Ubisofts Sequel ist es leider nur noch, die Terroristen zu lokalisieren. Sie auszuschalten ist in den meisten Fällen auch auf höchstem Schwierigkeitsgrad ein Kinderspiel. Das war im Vorgänger mit seinen in der Summe weitläufigeren Arealen und deutlich defensiverem Feindverhalten, alles noch wesentlich besser bzw. schwerer Kam man da noch immer wieder durch langwierige Shootouts zwischen sich langsam vortastenden Rainbows und überall im Raum versteckten Terroristen ins Schwitzen, steht jetzt eher fixe Instant Action im Vordergrund. Arcadiger, schneller, leichter, aber auch spannungsloser. Dass Frustmomente entsprechend fast das ganze Spiel über ausbleiben, ist auch den so gut wie nach jeder Feindkonfrontation gesetzten Autosavepoints zu verdanken. Die sind ausnahmsweise mal eine sehr begrüßenswerte Änderung, da deren zuweilen seltenes Auftreten einer der Hauptkritikpunkte am ersten Vegas war.Nun, vielleicht hat man es schon etwas rauslesen können: Durch die Rückschritte in Sachen K.I. und Missionsdesign sowie die häufiger gewordenen Speicherpunkte, spielt sich das neue Rainbow Six auf allen Schwierigkeitsstufen deutlich schneller durch, als der vorhergegangene Teil. Nicht zuletzt dank der Sprintfunktion werden so alle die sich auf Realistisch durch den ersten Tom Clancy Vegas Auftritt gebissen haben, das Sequel fast im Schlaf absolvieren. Vom Umfang her kommt einem die weitesgehend ohne Höhepunkte verlaufende Kampagne dadurch natürlich auch kürzer vor, trotzdem werden um den Daumen gemessen noch je nach Spielweise rund sechs bis acht Stunden Spielspaß geboten. Danach wartet für reine Solisten noch der vom Schwierigkeitsgrad her weit knackigere Terroristenjagdmodus auf seinen Meister, der nicht zuletzt zum Erfahrungspunkte sammeln nützlich ist und vor gerade den Adrenalinmomenten nur so strotzt, welche dem Storymode einfach fehlen.

Face/Off

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Die erste Aktion welche man in Rainbow Six Vegas 2 noch vor dem Betreten des Hauptmenüs durchführt, ist das umfangreiche Erstellen eines Charakters. Man kennt das aus dem Multipart des ersten Teils: Aufgeteilt in die unterschiedlichen Körperzonen werden Rüstungsteile, mit den Eigenschaftswerten Bewegungsfreiheit und Schutz, nach Belieben kombiniert und die gewünschte Standardbewaffnungskonfiguration ausgewählt. Selbst Tarnfarbe und Brille dürfen modifiziert werden, erstere lässt sich nach Freischaltung des entsprechenden Tools gar selbst kreieren. Ebenso aus dem Vorgänger bekannt ist die allgemein in der Xbox 360 Welt viel zu selten genutzte Funktion, sein eigenes Gesicht auf das der Hauptfigur zu implementieren.

Der Clou des virtuell-chirurgischen Eingriffs und der ganzen Individualisierung ist, dass man mit dieser zu Beginn nach den eigenen Vorstellungen erstellten Hauptfigur, jeden Modus des Spiels bestreitet. Sei es nun on- oder offline, ganz egal. Während man im Mehrspielerpart allerdings eh kaum Zeit hat den anderen tiefer in die Augen zu schauen (es sei denn sie liegen tot auf dem Boden...), sorgt dieses Feature in der Kampagne für einen je nach Liebe zu sich selbst unterschiedlich großen Atmosphärekick. Um Logiklöcher zu vermeiden, spielt man statt dem vormaligen Hauptdarsteller Keller jetzt eine schlicht Bishop genannte neue Figur. Es hat einfach was, wenn man sein virtuelles Alter Ego in voller Schutzmontur an der Wand gelehnt hocken sieht, während es acht Shells in die Shotgun presst und sie dann lässig wie ein echter Profi durchlädt. Gott segne die Außenansicht die sich stets einschaltet, wenn man die aus dem ersten Vegas bekannte Deckungsfunktion einsetzt. Es ist nur etwas schade bei jedem Funkspruch deutlich erkennen zu können, dass der wahlweise auch weibliche Protagonist offenbar einzig über die Kunst des Bauchredens kommunizieren kann.

Pro Kopf Bezahlung + Bonus für Style

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Erfahrungspunkte und sonstige Belohnungen spielen bei Rainbow Six Vegas 2 in allen Teilen des Spiels eine beständige Rolle. Zockt man viel und erfolgreich, verbessert man seine Spielfigur z.B. durch freigeschaltete Waffen sowie Ausrüstung dauerhaft und darf diese entsprechend dann in jeder anderen Session weiterbenutzen. Und das wirklich alle Spielmodi übergreifend. Im Mehrspielerpart bekommt man dabei zwar mehr EP pro Abschuss gutgeschrieben, dafür bekommt man im Einzelspielermodus natürlich Headshots und andere Sonderaktionen häufiger auf dem Silbertablett serviert.

Sehr wichtig, denn neben den allgemeinen Belohnungspunkten für abgeknallte Gegner gibt es außerdem noch die A.C.E.S. (Advanced Combat Enhancement Specialization). Das System notiert sich wenn der Spieler speziellere Aktionen durchführt und belohnt ihn bei häufigem Gelingen dann mit Werkzeug, das seinem bevorzugten Spielstil entgegenkommt. Ist man beispielsweise ein Fan von Kills über weite Strecken, kriegt man schon bald eine bessere Sniperwaffe in die Flossen. Nimmt man Gegner lieber aus zwei Zentimetern Entfernung aufs Korn, wird es eher erst mal die Shotgun sein. Hierbei gibt es die drei Kategorien Meisterschütze, Nahkampf und Sturm in denen man je 20 Level aufsteigen kann. Bei jedem zweiten Aufstieg gibt es statt einer neuen Waffe einen fetten EP Boost. Die Gesamterfahrungspunkte lassen den die Rangleiter bis zum Elitekämpfer aufsteigen. Hier gibt es führ jede Stufe sogar mehrere Ausrüstungsteile und die bereits erwähnten Tarnfarbenmuster, bis hin zum Tarnfarbeneditor.Auch Vegas 1 besaß bereits ein simpleres, auf den Mehrspielerteil beschränktes Rangsystem, trotzdem ist es nicht möglich sein altes Profil auf den Nachfolger zu übertragen. Wer der Tom Clancy’s Rainbow Six Sub-Reihe jedoch schon seit dem ersten Teil treu ist, wird von Start weg bereits zum Veteranen ernannt und bekommt damit schon etwas früher einige coole Gegenstände freigeschaltet, was außerdem mit einem XP Boost verbunden ist.

Rainbow Three?

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Während des Großteils der Hauptmissionen wird man natürlich wie zuletzt von Jung Park und Michael Walter begleitet, die in der Zwischenzeit leider nichts dazu gelernt haben. Düstere Träume aus der Vergangenheit zeigen uns Bilder von den beiden aus Teil eins, wie sie die falsche Treppe nach oben nehmen und einfach an ein paar verdutzt aus der Wäsche guckenden Terroristen vorbeilaufen, die gerade in Ruhe einen Kaffee trinken wollten. Unvergessen sind auch Momente in denen man seine Kollegen an einen strategisch wichtigen Ort schicken wollte, sie auf einmal in die andere Richtung verschwanden und nach einer ganzen Weile erst urplötzlich durch irgendwelche Hintertüren wieder auftauchten. Dass man den Raum in der Zeit bereits alleine gesäubert hatte, kratzte Kamikaze Park und In-die-Schussbahn Walter dabei nie. Zwar bewegen die beiden sich in Vegas 2 jetzt ein wenig Vorsichtiger von Deckung zu Deckung, die Meister im Abschätzen wie weit ihr Körper vor dem Gegner gerade mal wieder entblößt ist, sind sie allerdings immer noch nicht. Öfters ignorieren sie auch mal Tangos die direkt neben ihnen entlang laufen oder bleiben an simplen Objekten wie Pappkisten hängen, die man eigentlich locker vor sich herschieben kann. Vielen Dank in diesem Sinne an Ubisoft, dass man seine Verbündeten beliebig oft per Brutalospritze (wird unter Umständen auch mal einfach volle Möhre in den Kopf gerammt) heilen kann und sie im Falle eines Falles wohlwollend lange noch rettbar am Boden liegen bleiben.

Das was Park und Jung auch in Vegas 1 schon prima drauf hatten, können sie allerdings nun immer noch. Zum einen stürmen sie kleinere Räume auf Anweisung des Spielers hin hocheffizient, zum anderen sind sie echte Stützen wenn man sie sehr defensiv einsetzt. Also immer möglichst weit hinten im Raum stehen lässt, damit sie die Terroristen mit Dauerbeschuss in Schach halten während man selber flankiert oder in Ruhe das Scharfschützengewehr zum letzten Gruß ansetzt. Wer entsprechend minutiös Befehle erteilt und seine Rainbows im Hintergrund zu halten weiß, wird die beiden schon als gute Unterstützung empfinden und viele ihrer Fehler gar nicht so richtig mitbekommen. Ok, außer man kommt vielleicht auf die tolle Idee ihnen den Wurf einer Granate an einen bestimmten Punkt im Raum zu befehligen. Dabei kommt es nämlich in 30% der Fälle vor, dass sie das Teil vollkommen woanders hinwerfen, bevorzugt vor eure eigenen Füße. Vielleicht ist es also nur einer weisen Vorausahnung der Entwickler zu verdanken, dass Jung und Park den Granatenwurfbefehl meisten aus unerklärlichen Gründen einfach verweigern.

Rainbow Four?

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Ungeachtet mangelnder Neuerungen und allgemeiner Monotonie, für Freunde des Koopspiels ist Rainbow Six Vegas auch in der Fortsetzung wieder ein lohnender Kauf. Alle Solomissionen in Kampagne und Terroristenjagd dürfen mit einem Freund per Drop In&Out Verfahren über Xbox LIVE, lokal an einer Konsole oder im System Link absolviert werden. Alleine unter Menschen ist man dabei nur ganz selten, über die fast volle Distanz des Kampagnenspiels wird man von den beiden auch im Einzelspielermodus präsenten K.I. Rainbows begleitet, welche vom jeweiligen Host bzw. Player 1 des Matches befehligt werden. Ansonsten ist kooperativ keine großartige Veränderung im Vergleich zum „einsamen“ Stürmen&Säubern zu erkennen und das ist etwas schade. Meistens ist es auch auf “Realistisch“ reine Zeitverschwendung sich aufzuteilen, denn in der Regel gibt es immer eine übermächtige Gottroute über die man jeden Feind des Areals aus sicherer Entfernung wegbolzen kann und eine Nahkampfroute wo man eine Überlebenschance von 50/50 hat... mit jedem Schritt den man sich voran traut. Abseilpunkte die man überall findet bedeuten meistens ebenfalls eher Selbstmord, was sonst soll es einem auch einingen mit einer Pistole in der Hand an einem Seil in der Luft zu baumeln, während sich unter einem mehrere bis an die Zähne bewaffnete Terroristen tummeln. Gerade wenn man bedenkt, dass man jederzeit noch die K.I. als schießende Lockvögel voran schicken kann, kommt einem der menschliche Mitspieler in den Kampagnenaufträgen eher wie das achte Rad am Wagen vor. Es gibt keinen echten Spielraum für Taktik wo man den Koopvorteil mal tatsächlich lohnend ausspielen könnte, ein besonderer Herausforderungsgrad und entsprechende Intensität fehlen ebenso. Vielleicht war das Konzept der Entwickler jedes Kapitel gleich für Mehr- und Einzelspieler auf einmal und identisch zu entwickeln, doch die schlechtere Wahl. Das Ergebnis ist eher ein Kompromiss geworden, der für beide Varianten nicht sehr optimiert wirkt. Alles was man zu zweit schafft, muss man auch alleine schaffen können. Und dadurch ist es, offenbar aus Übervorsicht, alleine irgendwie auch zu leicht geworden.

Andererseits und darum sollte Vegas 2 für Koopfreunde wie gesagt trotzdem eine ernsthafte Kaufüberlegung sein, läuft das Game auch mit zwei Humanoiden spielerisch wie technisch ziemlich rund und man bekommt mit der ganzen Story samt des deutlich knackigeren Zusatzmodus Terroristenjagd, vom Umfang her einiges an Zusammenspielfutter geboten. Letzteren als Dreingabe zu bezeichnen ist allerdings fast schon eine Beleidigung, denn mit dem großen Kartenangebot sowie der regulierbaren Anzahl unberechenbar auftauchender Gegner, findet sich hier herausforderungstechnisch im Prinzip das wahre Herz des Koopmodus. Gerade weil man hier mit bis zu vier Spielern losziehen darf. Im kooperativen Storymode hat Ubisoft die Spielerzahl dagegen auf maximal zwei Teilnehmer herunterreguliert.Für alle die beim gemeinsamen Zocken am liebsten auch real neben ihrem Spielpartner sitzen: Per Memory Unit lassen sich die Spielerprofile Problemlos von einer Konsole zur anderen mitnehmen, damit man auch „auswärts“ auf keinen einzigen Erfahrungspunkt verzichten muss. Die EP wird üigens im Koop stets gerecht aufgeteilt. Selbst durch die K.I. Truppen getätigte Kills, werfen für jeden Player etwas ab. So kommt niemand in Versuchung, den Teamgedanken für zusätzliche Punkte bewusst zu vernachlässigen.

Rainbow Sixteen?

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Drei neue Mehrspielermodi für gegeneinander antretende Teams halten Einzug in Vegas 2. Team Leader ist eine VIP Spielart, bei der jede Mannschaft ihren Team Leader (darum der Name) zum Abholungspunkt auf der anderen Seite der Map geleiten müssen. Ist eine Fraktion eliminiert oder schafft es ein Leader zum vorgeschriebenen Zielpunkt, ist die Runde aus. Wird man vom VIP der Gegner getötet, ist man zum Zuschauen verdammt. Wird der VIP des eigenen Teams abgeknallt, gibt es ebenfalls keinen Respawn mehr. Sind beide Fälle nicht eingetreten und man segnet das Zeitliche, darf man sich dafür entscheiden ob man beim Startpunkt des Teams, oder nahe seines Leaders wiederbelebt werden möchte.

In Demolition wird klassisches Sabotage gespielt. Das angreifende Team muss eine Bombe an Zielpunkt A oder B aningen, scharf machen und alles dafür tun, dass sie auch hochgeht. Die Verteidiger sind angehalten dies zu verhindern, bzw. im Falle einer tickenden Bombe innerhalb von einer Minute für Entschärfung zu sorgen.Total Conquest stellt eine Art Eroberungsmodus dar. Hier muss man alle drei Satellitenstationen auf der Karte für sein Team einnehmen und 30 Sekunden lang halten. Hier gibt es immer was zu tun, denn ähnlich wie in Frontlines: Fuel of War ändert sich die Aufgabenstellung dabei ständig zwischen Attackieren und Verteidigen hin und her. Dieser Modus profitiert besonders davon, dass sich die abwechslungsreich designten Karten auch im Mehrspielerpart über oft mehr als nur zwei Höhenebenen erstrecken, zahlreiche Deckungs- und Abseilmöglichkeiten, sowie in so gut wie jeden Abschnitt einige Alternativrouten anbieten.

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Insgesamt bietet Vegas 2 acht kompetitive Mehrspielermodi für bis zu 16 Teilnehmer in Teams oder als einsame Wölfe. Das Matchmakingsystem funktioniert dabei tadellos und bietet einige Einstellmöglichkeiten um Spiele mit spezifischen Bedingungen zu finden. Die Ladezeiten zum Start eines Matches hat Ubisoft merklich reduziert und auf der Xbox 360 laufen die Onlinerunden im Normalfall flüssig ab. Die PlayStation 3 Fassung hat dagegen mit häufigeren Lags zu kämpfen, was Ubisoft mit einem bald erscheinenden Patch verspricht auszubessern. Nach wie vor ist die Rainbow Six Vegas Serie auch mit dem zweiten Teil eine Institution für Shooterfans, die vorsichtiges und bedachtes vorgehen am liebsten haben. In der Regel tötet jede Waffe nach wenigen Treffern und mit ständig gedrückt gehaltener Sprinttaste hat man mit Präzision nicht mehr sehr viel am Hut. Vorausschauend agieren, ab und zu auch mal abwarten und Deckungen nutzen wo es nur geht, das zeichnet einen guten Spieler in Rainbow Six aus, ist allerdings auch nicht jedermanns Sache. Im Vergleich mit den schnelleren, unkomplizierteren Konkurrenten Call of Duty 4 und Halo 3 ist Ubisofts Anwärter auf den Multiplayerthron also im wahrsten Sinne des Wortes als die oder sagen wir mal „der“ Alternative zu bezeichnen. Obgleich Rangsystem, Matchmaking, Grafik und die meisten anderen Aspekte, so gut sie auch sein mögen, gerade im Vergleich zum stilistisch ähnlichen Modern Warfare den kürzeren ziehen.

Locker mithalten kann dagegen auf jeden Fall das Waffenrepertoire, welches deutlich vergrößert wurde. Mit elf neuen Schießeisen bietet Ubisoft praktisch das komplette Arsenal eines Standardshooters als Erweiterung der ohnehin schon großen Auswahl. Vom Look&Feel her richten sich die kugelspukenden Arbeitswerkzeuge, entsprechend der Profession ihrer Benutzer, deutlicher mehr nach Antiterroristen und damit weniger nach dem im ersten Rainbow Six Vegas vorherrschenden Söldnerstyle. Schön zu sehen ist es, dass Ubisoft bei den Neuzugängen größtenteils auf die Wünsche der Community gehört und in diesem Zuge auch sämtlichen Handfeuerwaffen im Spiel eine schnellere Feuerrate verpasst hat.

Rainbow Six! Rainbow Six… Ukraine?

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Graue Faikhallen, ein Schrottplatz, Industriegebäude… würde es nicht ab und zu doch noch mal ein Casino oder ‘ne amerikanische Großstadtskyline zu sehen geben, könnte man sich in Vegas 2 auch wie in Rainbow Six Ukraine oder Rainbow Six Pakistan vorkommen. Entschuldigung an dieser Stelle an alle Ukrainer und Pakistanis, falls der geographisch nicht sonderlich bewanderte Autor da gerade ein falsches Bild eurer Heimatländer im Kopf hat. Viel Vegas Charme versprüht die Serie in ihrem Sequel jedenfalls nicht mehr. Ursache dafür sind nicht nur die, wie zu Anfang des Testes bereits erwähnt, thematisch sehr zusammenhangslos durcheinandergewürfelten und eher Vegas untypischen Locations. Auch dass man hauptsächlich zu helleren Tageszeiten unterwegs ist, lässt den glamourösen Flair des Vorgängers komplett den Bach runter gehen. Ohne den verschwenderischen Einsatz von grell leuchtenden Neonlichtern, blinkenden Spielmaschinen und prunkvollen Kronleuchtern, verliert der prestigeträchtige Schauplatz enorm an Identität und der auf dem Unreal Engine Grundgerüst des Vorgängers aufbauende Grafikmotor an optischer Pracht. Mit Standardobjekten gefüllte Büroräume, große Garagen und langweilig modern designte Villen sind nun mal keine großen Eyecatcher, besonders wenn sie so trist und leblos wirken. Was unter den helleren Lichtverhältnissen unbedingt her gemusst hätte, währen schickere Texturen mit zumindest einem Hauch der einschlägigen Realismuseffekte per Bumpmapping. Zuletzt zum Beispiel hervorragend zu sehen in Condemned 2. Als ein Spiel welches durchgehend auf authentische Umgebungen setzt, erinnert Vegas 2 mit seinen vielen großen, glatten, einfarbigen Flächen leider nicht selten auch mal an die letzte Konsolengeneration. Schicke Kaschiermöglichkeiten wie HDRR oder aufwendige Schattenwürfe nutzt der Titel leider ebenso wenig oder zu selten, es will einfach überhaupt kein Next-Gen Feeling mehr aufkommen. Am schlimmsten sind die oftmals absolut billig wirkenden Hintergründe, welche an äußerst schwach hochskalierte Urlaubspostkarten erinnern. Vor deren Kulisse darf man dann so Sachen wie auf einen Blick als einfacher Grafiktrick enttarnte 2D Autos beim Schweben beobachten, die zuvor von oben aus der Luft eigentlich noch ganz nett aussahen. Insgesamt ist es was die Umgebungen angeht leider etwas schade, dass die Serie nach dem lebendigeren, effektreichen Next-Gen Debüt wieder in den starreren, zweckmäßigeren Grafikstil der Last-Gen Vorgänger zurückverfällt. Resümmieren wir insgesamt aber trotzdem noch positiv: Ganz scheiße sieht das Game sicherlich nicht aus, gerade wenn es doch mal bunter wird kriegt man on- und offline schon noch 'ne ganz gute Optik geboten. Es ist halt nur nichts begeisterndes oder hochgradig stimmungsvolles, wie eben Vegas 1 mit seinem ganzen Style.

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Positiv zu vermerken sind in optischer Hinsicht auf jeden Fall die Charaktermodelle der Rainbows mit ihren variantenreichen und recht detaillierten Spezialanzügen. Die Gesichter der menschlichen Akteure hat man in neueren Unreal Engine 3 Spielen zwar auch schon mal hübscher gesehen, besonders schlecht sehen sie hier jedoch keinesfalls aus. Außerdem werden die Spielfiguren mit durchweg gelungenen Animationen bzw. im Falle sterbender Gegner mit Physikengine und Ragdoll, recht gelungen in Szene gesetzt. Des weiteren lief Vegas 2 bei uns fast die gesamte Testzeit über recht flüssig, im Solomodus kam es höchstens mal zu kurzen aber heftigen Rucklern, wenn Explosionen in seltenen Fällen gleich eine ganze Terroristenbande vor unseren Augen durch die Luft wirbelten. Im Splitscreenmodus traten leichte bis mittlere Einüche der Framerate in hitzigeren Gefechten ein wenig öfter auf, insgesamt hielt sich die Bildwiederholungsrate allerdings auch hier noch auf einem akzeptablen Level.

Trotzdem zweifelt man aufgrund bereits geschildeter K.I. Macken, immer wieder aufkommender Clippingfehler und diverser Flüchtigkeitsbugs irgendwie daran, dass Vegas 2 wirklich genug Entwicklungszeit zur Aundung bereitgestellt bekommen hat. Auf Anhieb fallen uns da Waffenläufe ein welche auf magische Art durch Türen ragten wodurch uns Terroristen auf unfaire Weise erschießen konnten oder Situationen in denen unsere Spielfigur sich auf einmal weder mehr aus der Deckung lösen, noch ihre Kanone abfeuern wollte. So klebten wir dann an einer Mauer fest und konnten nicht weiterspielen. Ist nicht nur einmal vorgekommen. Dazu gesellt sich der allgemeine Umstand, dass man durch Trigger herbeigeführte Gegnerspawns oft unmittelbar zu Gesicht bekommt, besonders wenn man eine Stelle nach dem Ableben wiederholt und somit schon vorher weiß, wo man gleich ungefähr mit einem Feind zu rechnen hat. Da erscheint dann mal einfach jemand aus dem Nichts und attackiert. In dem Zusammenhang sei üigens auch der berühmte Terrorist im ersten Kapitel erwähnt, der buchstäblich beweist was Extrem Wiedergeburting bedeutet. Er respawned nach dem Ableben unter bestimmten Umständen unendlich oft wieder, meist noch bevor sein vorheriger Körper überhaupt den Boden erreicht hat. Ist natürlich eine gute Möglichkeit die Ubisoft da für seine Spieler geschaffen hat, damit die sich im prinzip legal, massig Erfahrungspunkte erschleichen können.

Hörsturz inklusive

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Dass Blendgranaten für ein grell aufleuchtendes Sichtfeld sowie ein lautes Piepsen im Ohr sorgen, ist längst Standard in der Taktikshooterwelt. Der regelmäßige grundlose Verlust der Hörfähigkeit für bestimmte Frequenzen, dagegen weniger. Aus unerklärlichen Gründen gibt es jedenfalls kleine Probleme mit den Waffensounds des neuen Rainbow Six. Immer mal wieder kommt es dazu, dass man gar keine Schussgeräusche zu hören bekommt, wenn man den Abzug betätigt. Auch andere akustische Hänger kamen uns in der Testphase unter. So wollte öfters auch mal das nervig schrille Fiepen des Wärme- bzw. Nachtsichtgerätes, selbst nach Deaktivierung selbiger Vorrichtung, nicht aus unseren Gehörgängen verschwinden. Minibugs welche den Bärenanteil der Spielzeit über natürlich aus bleiben, im moderaten Rahmen allerdings durchaus merklich auffallen und wie schon beim Thema Grafik gesagt, keinen abgerundeten Gesamteindruck des Spiels vermitteln.

Wie auch der Vorgänger, besticht Rainbow Six Vegas 2 mit einer Palette großartig klingender Waffensounds und herrlich zur Gegnerortung beitragenden Dolby Digital Effekten. In Sachen Schießprügel wird nicht nur ordentlich Wumms geboten, sondern auch ein ganz klarer, scharfer Klang. So fern die Schussgeräusche nicht einfach ausbleiben, wie gesagt. Ganz gut gefällt uns auch der stets passend einsetzende Soundtrack des Spiels, welcher sich niemals zu sehr aufdrängt, sondern stets dezent die Action unterstreicht. So schön abgemischt hätten die Stimmen der Ingame Missionsbeschreibungen und sonstigen Storyelemente auch mal sein sollen, wir schrieben ja ganz oben bereits warum wir der ganzen Sache nicht recht folgen konnten. Die hier von uns getestete Version war wie gesagt deutschsprachig vertont und das ganz ok, wenn auch nicht überragend. Man ist ja vom ersten Vegas Teil bzw. fast allen Ubisoft Tom Clancy Spielen schon gewohnt, dass die Auswahl der deutschen Sprecher (abgesehen von Sam Fisher...) eher freundliche Stimmen zu Tage fördert, die aus einschlägigen Samstagmorgen Cartoon Actionserien stammen könnten. Hier fehlt es etwas an Realismus in den Stimmen, wenn sie mitten im Gefecht Meldungen wie „Jung am Boden“ oder „Greife an“ machen.

Werbung und Beschneidung

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In unseren Augen hat Rainbow Six Vegas 2 außer dem von Natur aus gewalttätigen Setting keinen sehr großen Gorefaktor. Es gibt Bluteffekte bei Treffern, auch mal größere rote Spritzwolken, allerdings immer nur kurz und ohne großartige Versplatterung der Umgebung. Gedärme oder abtrennbare Körperteile wird man auch als amerikanische Spezialeinheit im Einsatz, hier nicht zu sehen bekommen. Die Ragdolleffekte sind kurzzeitig auch bei am Boden liegenden Leichen noch aktivierbar, nach einer Weile jedoch nicht mehr, nach noch einer Weile verschwinden die Körper sowieso. Was unserer deutschen Prüfstelle allerdings übel aufstößt ist das A.C.E.S. System, welches für gezielte Kopfschüsse und ähnliches belohnt. Aus gleichem Grunde ist auch jüngst bereits der Punktezählende Arcademodus aus Call of Duty 4 gestrichen worden. Jedenfalls hat sich der reguläre Deutschlandrelease des Games aufgrund der Beanstandungen nach hinten verschoben, wie man zuletzt gehört hat soll das geschnittene Game aber inzwischen mit USK18 durch die Altersfreigabe gekommen sein.

Eine weitere Sache die wir zumindest mal am Rande erwähnt haben wollen, ist der rege Einsatz origineller aber irgendwie auch sehr aufdringlicher Werbung in Vegas 2. Ein ganzer Level der Kampagne sowie des Multiplayers ist praktisch mit Major League Gaming Logos tapeziert, denn er ist im Umfeld eines MLG Turniercenters angesiedelt. Zudem bedarf es der Eingabe eines Werbeslogans im entsprechenden Extramenü, um sich unter dem Label eines amerikanischen Highspeed Internetanbieters eine Zusatzmap für den Mehrspielerpart freizuschalten.

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Ubisoft verspricht mit dem nächsten Rainbow Six Teil an einen oder mehrere andere Schauplätze zu ziehen, auf jeden Fall raus aus Sin City. Aber warum sagen sie das, für mich hat schon Vegas 2 nicht mehr den Namen der Stadt im Titel verdient. Selbst die paar Casinoszenen kommen mir im Sequel vom Flair her nicht mehr halb so stimmungsvoll rüber wie noch im ersten Teil, der Großteil des Spiels trägt sich ohnehin an ziemlich gesichtslosen Orten zu. Schon witzig: Nach Teil eins habe ich für den Nachfolger noch mehr Abwechslung gefordert, jetzt hätte ich mir allerdings doch lieber weiter die glitzernden Spielhallen anstelle der ziemlich langweiligen Standardshooterumgebungen gewünscht. Andererseits, ganz allgemein gefragt: Hätten wir jetzt überhaupt schon ein weiteres Vegas Spiel im Tom Clancy Universum geaucht?

Wenn überhaupt, dann hätte es auch alles besser machen müssen als der verdammt starke Vorgänger. Hier ist es eher umgekehrt, Vegas 2 macht fast alles schlechter. Die Engine passt nicht mehr zum Setting und kann so niemanden mehr begeistern. Rückschritt. Das Leveldesign bietet weniger Herausforderung und lässt den Spiel zu sehr in Routine verfallen. Rückschritt. Die Zwischenmenschlichte Story... ok, die hätte man sich schon in Teil eins schenken können. Ebenso schenken können hätte man sich die vielen Kleinigkeiten, wie immer mal wieder auftretende Minibugs, die Beschränkung des Storykoops auf nur noch zwei Spieler sowie die zwischen Killerkommando und gerade frisch geschlüpfter Selbstmordpinguin schwankende K.I. der Teamkollegen.Rückschritt, Rückschritt, kleine aber nicht zu übersehende Bugs... doch wo ist mal Fortschritt zu sehen? Man kann jetzt sprinten, gut. Hat man löblicher Weise aus anderen Games übernommen und passt sich prima ins Konzept ein. Weiter... das Erfahrungspunktesystem, gut. Hat man löblicher Weise aus anderen Games übernommen und passt sich prima ins Konzept ein. Joa, das war's dann auch schon. Nix mit fordernderer Gegnerintelligenz. Nix mit mehr taktischen Möglichkeiten. Ergo auch nix mit vollwertiger Nachfolger. Was Ubisoft hier abgeliefert hat ist zweifelsohne immer noch ein gutes Spiel das Spaß macht, sich allerdings viel zu sehr wie ein schnell hinterhergeschobenes Standalone Addon größeren Umfangs anfühlt. Oder eben wie eine Geldsammelbüchse auf der groß geschrieben steht: "Hey, wenn euch gefällt was wir mit Teil eins gemacht haben, werft hier mal ein paar Scheinchen rein!" - Hehe, ok, das ist angesichts der noch vorhandenen Qualität von Vegas 2 natürlich etwas fies überspitzt. Die Sache ist einfach: Wer Rainbow Six Vegas 1 schon gespielt hat, dem hat der zweite Teil eigentlich nicht mehr groß was zu bieten. Wer Teil eins nicht gespielt hat, sollte sich dann lieber den zulegen. Zumal jetzt zum Budgetpreis. Die einzigen Leute für die Vegas 2 eine Art Pflichtkauf darstellen könnte, wären Fans des kompetitiven Online Mehrspielermodus. Hier kann das Game sich wieder mit seinem sehr eigenen, taktischeren, vorsichtigeren Gameplay gegenüber der Konkurrenz eine Nische schaffen und seinen Vorgänger in dem Bereich auf Konsolen sicherlich erfolgreich ablösen.

Bewertung

Tom Clancys Rainbow Six: Vegas 2 xbox360

7/10
 

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Kommentare (21) «  1 2 3 »

Stalkingwolf  
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15.04.2008 14:15 - Und genau wegen dem Fazit habe ich mir kein Vega 2 gekauft. Den Fehler habe ich schon bei GRAW2 gemacht und da hat das Setting mich wesentlich mehr angesprochen. Es gibt so viele gute Games, da muss ich nicht ein Add-On zum Vollpreis kaufen.
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Abbath82  
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15.04.2008 14:55 - afaik wären 74% ein weitaus besseres statement zu dieser nicht ubisoft-würdigen geldmacherei. aber wenn man die prozentwertung mal aussen vor lässt: im text habt ihr ja mit diesem vorgehen und der schlampigen technischen umsetzung abgerechnet.
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Daniel Pook  
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15.04.2008 15:04 - Es hätte 'ne mittlere bis höhere 70er Wertung gegeben, wenn das Game keinen so tollen Mehrspielermodus hätte. Der hat hier für Aufwertung gesorgt und die Kampagne ist unter anderem auch mit Koop, immer noch ganz gut. Was ich nicht wollte ist an Vegas 2 jetzt ein Exempel für alle "musste dieser 1.5 Teil jetzt wirklich noch sein" Spiele zu statuieren. Allerdings ist der Wertungsabfall im Vergleich zu Teil 1 doch mehr als deutlich, oder? ;) Da haben die vielen Fehlerchen und der allgemeine Qualitätsabfall des ehemaligen Spitzentitels schon schwer reingehauen.
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Commandant Che  
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15.04.2008 15:07 - Leider muss ich, als ein ausgesprochener Fan der Rainbows, fast durchweg allen Kritikpunkten zustimmen, auch wenn es mir nicht gefällt. Alles andere wäre unfair und nur Fangelabere. Das einzige was ich nicht ganz nachvollziehen kann ist die Kritik an der KI im schwerigsten Schwierigkeitsgrad. Da kommen die Gegner meines erachtens so gut wie garnicht aus der Deckung oder so selten, dass das einem garnicht auffält. Ich hatte jedenfalls eine Menge Situationen, in denen ich immer wieder durch andere Türen eindringen musste, weil die Gegner sich wortwörtlich verschanzt hatten. Auch die Kritik an den KI-Kollegen stimmt haargenau. Mal stürmen sie, als seien sie das beste, was das Militär je hervorgebracht hat und Mal verhalten sie sich, als würden sie einen Spaziergang im eigenen Camp machen würden. Allen Kritikpunkten zum Trotz, was ich an der Rainbow Serie so sehr liebe ist der Umstand, dass es im MP keine Kamikaze-Zocker gibt, die jede Map durchrushen. Wer da im falschen Moment den Kopf rausstreckt, ist mit einem Schuss weg. Und das ist das unvergleich taktische an dieser Serie!
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Daniel Pook  
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15.04.2008 15:10 - @Commandant Che Ich habe es so gut wie nur auf "Realistisch" gespielt und bei mir ist es so, dass ich fast immer nach kurzer Zeit einen sagen höre "Du, komm mit mir" oder so was und dann kommen sie aus ihrer Deckung. (Deine Story ist übrigens nicht vergessen, keine Sorge!) :)
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Commandant Che  
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15.04.2008 15:43 - Hey Daniel, verstehe mich bitte nicht falsch! Das war nicht negativ gemeint! Beispiel: Am Anfang der Ölraffinerie (keine Ahnung wie die Map jetzt heist, es war die Map, wo man im SP-Modus das erste mal alleine, ohne seine Teammate Spielt) hing ich wirklich 2 Tage. Ich konnte leider wegen der Spätschicht nur am späten Abend spielen aber dafür locker bis jedesmal um 2-3 Uhr. Und erst am 2. Tag bin ich da weitergekommen. Ich empfand es wirklich so, im ganzen Spiel. Die Gegner kommen einfach nicht raus, lassen sich auch nicht locken. Aber schlechtesten überhaupt aber, auch wenn es jetzt nicht unbedingt hierhin gehört, der Kampf mit dem Heli. Sehr sehr treffend in deinem Test angemerkt. Die Szene ist ja sowas von deplaziert, unlogisch, belanglos, künstlich ins Spiel "gepresst und gepresst"..... Sowas habe ich auch selten gesehen. PS: Sorgen mache ich mir da überhaupt keine, es war ja nur ein Angebot und die Entscheidung liegt bei euch. ;) PPS an unsere Communitymitglieder: Es handelt sich nicht um ein Versuch meinerseits, dem Areagames Team beizutreten, Admin zu werden oder irgendetwas in der Art. ^^
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Daniel Pook  
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15.04.2008 15:54 - Ich meinte das auch nicht negativ bzw. habe es nicht negativ verstanden. Wollte nur beschreiben, dass ich es anders erlebt habe. "Dass hier mehr drin gewesen wäre, zeigen vereinzelt die wenigen anspruchsvolleren Stellen des Spiels." - Damit meinte ich übrigens unter anderem die von dir beschriebene Szene wo man alleine unterwegs ist. Für mich auch der schwerste Abschnitt im Spiel, wenn auch im Vergleich zu Vegas 1 nur moderat schwierig. Dabei frage ich mich übrigens: Was soll immer dieses "Jetzt gehe ich mal alleine"? Ist an sich total bekloppt und passt voll nicht zum Spiel. Ist ja auch nicht so, dass man da irgendwie schleichen würde, man spielt ja praktisch genau so vom Style her. Wieso also immer dieses Risiko? Gerade im letzten Abschnitt, wo so nach dem Motto "Hier gehe ich alleine weiter, es wird zu gefährlich für euch." geredet wird. Sicher, ist ja auch abartig tödlich 'nen einzelnen Mann zu jagen. :D
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Spawn  
 Kommentarklicker 50 Kommentar-Tippse 500 Jimmy Olsen Fragefreund Liebling der Massen 500 MyGames Liste 100 Fable 2 Spieler MyGames Liste 20
15.04.2008 16:18 - Testet ihr die dt. Version noch nach, die ohne ACES auskommt?
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Daniel Pook  
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15.04.2008 16:27 - Die hier getestete Version haben wir uns selbst gekauft, deswegen kam der Artikel auch was später als das Spiel bei Onlinehändlern bereits verfügbar ist. Hatten erst mal abgewartet was aus der deutschen Version wird, dann zu spät bestellt und in Folge der Lieferschwierigkeiten wegen der großen Nachfrage erst mal warten müssen. Sicherlich werden wir uns die deutsche Version nicht auch noch kaufen. Sollte uns Ubisoft aber, so wie sonst auch immer, ein Muster der deutschen Version zuschicken, könnte man darüber nachdenken zumindest noch mal was kleines dazu zu bringen. Andererseits haben wir das bisher nie gemacht und meistens nur die Uncut getestet. Mal schauen, ich weiß es noch nicht.
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Commandant Che  
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15.04.2008 18:08 - Daniel den von dir beschriebenen letzten Teil finde ich ebenfalls, aber vollkommen und extrem bekloppt. Die Mates stehen an der offenen Tür, man selbst kann aber nicht durch eine offene Tür (!) zurück, man wird nach der Explosion beschossen wie verrückt und die Typen stehen immer noch am Türspalt und sehen lediglich zu. Ferade in diesem Abschnitt wird die Ideenlosigkeit der Entwickler aufs abstruseste veranschaulicht. Es ist schon klar, dass man in einem Spiel nicht so handeln kann, wie man es unter realen Umständen tun würde, aber muss es denn so bescheuert sein? Ich hasse so unlogische, nicht nachvollziehbare und total bekloppte Levelbegrenzungen. Nur weil die Entwickler es nicht vorgesehen haben, hintert einen selbst ein kleines Pappkarton oder ein umgekippter Stuhl davor, weiterzugehen. Mag natürlich sein und es ist auch jedem sein eigenes Empfinden, dass es andere Spieler ganz anders sehen, aber für mich sind solche Dinge unverzeihliche Handwerkfehler. Das beweist mir entweder das die Entwickler es nicht besser können oder einfach nicht im Stande sind, logisch denken zu können. Aber spannend, herausfordernd etc. sind solche Passagen im Spielen ganz bestimmt nicht. Deshalb mein Fazit: wer auf sehr gelungene, fordernde und mitunter im Vergleich zu anderen Spielen eher auf realistische Einsätze steht, für den ist es schon fast eine Offenbarung. Für den eher Action orientierten Spieler teilweise schon sehr ärgerlich, wenn auch insgesamt doch ein sehr gelungenes Spiel.
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