Uncut-Kolumne: 3D? Ist nicht mein Tee!
14:49 Uhr - Als ich klein war, wollte ich mal unbedingt ins 3D-Kino. Das war im Phantasialand und der Film wirkte wie frisch aus den 20ern. Ich habe einmal gelacht, als einer der Schauspieler einen Ball Richtung Kamera warf. Das aufgestachelte Wespennest war auch ganz nett. Es lud sogar kurz mal zu neugierigen Fangversuchen mit den Händen ein. Trotzdem lautete das Familien-Urteil am Ende, dass dieses 3D-Kino doch irgendwie nicht seine lange Anstehzeit Wert war. Der optische Effekt war schnell verpufft und gegen eine Achterbahn, die man echt erleben kann, sieht so eine optische Täuschung ohnehin wenig spannend aus. Und heute? Heute ist 3D angeblich die Rettung des Kinos; laut Sony auch gleich das kommende Must-Have für Hardcoregamer.
Zeiten ändern sich wohl. Aber Zeiten ändern mich nicht, egal was Bushido sagt. Zumindest was meine Haltung gegenüber 3D angeht. Mir ist bewusst, dass sich die Technik hinter dem Trick seit ihrem ersten großen Kinoputschversuch 1953 erheblich weiterentwickelt hat. In modernen 3D-Filmen wird nicht mehr bloß eine Aufnahme leicht verschoben und je etwas andersfarbig gedoppelt, damit eine Brille mit unterschiedlich getönten Gläsern dann auf simplem Wege alles wieder in Einklang bringt. Bei modernen 3D-Filmen (aka RealD) wird nicht mehr nur eine Standardaufnahme in der Post-Production manipuliert. Es sind gleich beim Dreh schon Spezialkameras mit zwei Objektiven und CCD-Sensoren im Einsatz. Ein 3D-Prozessor berücksichtigt Faktoren wie Schärfentiefe und Ausleuchtung des Bildes, während er die Aufnahmen zu einer einzigen Datei zusammenfügt, welche dann z.B. von einem Digitalprojektor (nicht von zweien, wie früher) auf die Kinoleinwand gebracht wird. Anstelle von Pappgestellen mit bunten Folien tragen wir inzwischen als Zuschauer, egal ob Zuhause beim Zocken oder im Kino beim Filmschauen, Brillen mit Polarisationsfiltern auf der Nase. Unsere Augen sehen 3D-Inhalte auch gar nicht mehr gleichzeitig. Stattdessen werden ihnen ganz schnell immer wieder abwechselnd - mal links und dann wieder rechts - Einzelbilder aus leicht unterschiedlichen Winkeln gezeigt. Laut den Erfindern des zirkular funktionierenden 3D-Prinzips soll der Effekt dabei endlich von jeder Blickrichtung aus gleichermaßen gut zu genießen sein; außerdem nicht mehr für Übelkeit, Augenschmerzen oder Kopfweh sorgen.
Ob das ganz objektiv gesehen überhaupt möglich ist, klären wir im nächsten Abschnitt dieser Kolumne. Zuerst einmal muss ich zum technischen Fortschritt der vergangenen Jahre anerkennend bemerken: Ja, auch ich sehe eine wesentliche Verbesserung der 3D-Optik in heutigen Filmen dieser Art. Auf Videospiele mit diesem Feature trifft das ebenfalls zu. Zumindest bei nach dem modernen Verfahren entwickelten Projekten wie Avatar, um erst mal beim Beispiel Kino zu bleiben. Man muss sich zum Vergleich ja nur mal Clash of the Titans mit seinem nachträglich reingemogelten 3D ansehen... von einem plastischen Bild kann da nicht die Rede sein und Schärfe sowie Kontrast erinnern eher uncharmant an nie vermisste VHS-Zeiten. Doch auch James Cameron's neuste Verfeinerung der RealD-Technologie kann einige wesentliche Probleme der vermeintlichen Entertainment-Zukunft nicht umschiffen, ohne auf den ein oder anderen unausweichlichen Eisberg zu treffen...
Ganz schlicht ausgedrückt entsteht der 3D-Effekt im Kino und auch bei Spielen, indem sowohl unser Sehzentrum als auch unser Gehirn verarscht werden. Natürlich ist keines der Einzelbilder, die unsere Augen bei einem 3D-Medium vorgesetzt bekommen, plastischer als jedes stinknormale 2D-Bild. Dadurch, dass sich das ans linke Auge gesendete Bild allerdings vom ans rechte Auge gesendeten unterscheidet, bekommen wir einen solchen Eindruck vermittelt, wenn wir im Kopf automatisch versuchen, diese beiden optischen Informationen miteinander in Einklang zu bringen. Dieses Ur-Grundprinzip der Technik hat sich bis heute nicht verändert und das tut unserem Gehirn auf Dauer nicht gut. Die Erklärung für diese Unverträglichkeit liegt größtenteils in einem Logikproblem begründet, mit welchem wir beim 3D-Trick unterbewusst konfrontiert werden: Von Kind an sind wir es gewohnt, dass wir uns in der realen Welt dreidimensional orientieren. Dabei schätzt unser Gehirn im Dauereinsatz Abstände zwischen allen sichtbaren Objekten ab. Abstände, die man mit den Augen sehen kann, weil sie tatsächlich existieren. Setzt man sich aber vor ein 3D-Bild, wird unser Gehirn auf einmal dazu gezwungen, die Informationen zweier 2D-Eindrücke zu einem 3D-Eindruck umzuinterpretieren. Obwohl es weiß, dass das im Kopf visualisierte Ergebnis seiner Berechnung nicht der (vom Menschen aus dem echten Leben gewohnten) Wahrheit entspricht. Die Schärfe der Augen ist schließlich nach wie vor auf eine zweidimensionale Fläche, die Leinwand oder eben den Fernseher, fokussiert.
Nun ist unser Gehirn von Natur aus nicht dumm. Unter Umständen sagt es nach kurzer Zeit bereits: "2D soll auf einmal räumliche Tiefe haben? Es muss sich um eine Verschwörung handeln!" - Der Körper beginnt seine Alarm-Mechanismen und Gegenmaßnahmen zu aktivieren, die er für gewöhnlich nur auffährt, wenn er (Oh, Schreck!) vergiftet wurde. Mit Übelkeit und ähnlichen Signalen will er uns auf die vermeintliche Gefahr aufmerksam machen. Pechvögel unter den Menschen mit besonders ausgeprägter 3D-Unverträglichkeit müssen sich beim Anblick des Effektgimmicks gar übergeben. Ich will gar nicht wissen, wie oft schon der populäre "3D ist für mich zum Kotzen"-Spruch gebracht wurde. Jetzt hat er jedenfalls einen Punkt mehr auf dem Konto. Die ganze Thematik rund um den 3D/2D-Konflikt im Gehirn wurde von einer weltweit viel zitierten Studienreihe der University of California belegt, die außerdem davor warnt, dass bei zu exzessiver Nutzung von 3D-Medien besonders vor dem Fernseher auch Folgeschäden entstehen können. Je näher man an der Bildquelle bzw. Leinwand dran sitzt, um so höher fällt die Belastung für den Körper aus. Es wäre sogar denkbar, dass die neurologische Entwicklung von Kindern, die zu viel Zeit vor 3D-Displays verbringen, nachhaltig negativ beeinflusst werden kann, da sich die Wahrnehmungsgewohnheit des Körpers an die Trickserei der Technik anzupassen versucht.
Bevor nun zu viel Panik aufkommt: Das Forschungsteam selber spricht bisher nur von theoretischen Szenarien dieser Art, welche in bisher abschätzbaren Fällen keine ganz dramatischen Folgen mit sich bringen würden. Richtig hochwertige Produktionen wie eben James Cameron's Avatar (der Film) sollen außerdem, ganz wie versprochen, von den meisten Zuschauern besonders schonend aufgenommen werden. Beobachten sollte man das Phänomen, so die Experten, jedoch trotzdem. So oder so habe ich selber schon von genug Leuten gehört, denen auch bei Avatar im Kino die Augen getränt haben (nein, nicht etwa weil den Schlümpfen der Wald abgefackelt wurde...) oder die Magengegend schummrig wurde. Womöglich wird erst eine komplett anders funtionierende Technik 3D-Effekte abliefern können, die wirklich jedem Menschen gleich bekömmlich sind.
Wow, das klang ja so weit mehr wie eine Reportage und weniger wie eine Kolumne. Sicher, da muss ich zustimmen. Zumal mich die gesundheitlichen Problemchen bei meinen bisherigen 3D-Kino-Sessions selber nie betroffen haben (ich bin gespannt, ob sich das nach einem ganzen Tag 3D-Zocken vor der Glotze ändern würde). Ich finde allerdings, dass diese ganzen Hintergründe ziemlich wichtig sind, um den Hype rund um die plastische Unterhaltungswelt besser einschätzen zu können. Viele der angeblichen "Kinderkrankheiten" des Gimmicks sind A.A. (After Avatar) nämlich mitnichten erfolgreich ausgebügelt worden. Selbst wenn die weltweit agierende PR-Machinerie das natürlich gerne so darstellt. Und das gilt aus meiner Sicht auch für die reine Bildqualität (wobei ich damit nicht alleine darstehe, wie Kollege Laschewski-Voigt gerne bestätigen wird). Und auch das lässt sich zum Teil schon mal sowohl praktisch als auch theoretisch erklären. Immerhin absorbiert alleine schon die Polarisationsbrille auf der Nase vor den Augen einen wesentlichen Anteil an Licht. Es wundert mich also nicht, dass ich noch nie ein 3D-Spiel oder einen 3D-Film erlebt habe, der an den Farbkontrast, die Helligkeit und die allgemeine Bildbrillianz (hehe, das steckt ja ironischer Weise fast das Wort "Brille" drin) desselben Materials ohne den Effekt heranreichte. Da macht selbst James Cameron's Avatar keine Ausnahme, wie 100% aller von mir befragten Menschen sowohl aufgrund ihrer Kino- als auch ihrer "Blu-ray"-Erfahrungen ohne Zweifel festgestellt haben.
Im Falle von Videospielen käme auf technischer Seite noch die Tatsache hinzu, dass alles in Echtzeit berechnet werden muss. Und das ist kein Pappenstiel, denn laut Entwicklern ist dabei für eine flüssige Belieferung beider Augen nicht weniger als die doppelte Framerate des Originalspiels nötig. Schaut man sich die E3-Präsentation von Killzone 3 an, kann von schlechter Grafik natürlich nicht die Rede sein. Aber wie viel mehr wäre drin gewesen, wenn man auf 3D verzichtet hätte? Und wie aufwendig dürfen Videospiele in der aktuellen Generation überhaupt noch werden, ohne sich bei aktivem 3D-Feature optisch beschneiden zu müssen? Die nachträglich um 3D-Effekte erweiterten "PlayStation 3"-Spiele WipeOut HD und Motorstorm wurden mit dem zugehörigen Patch bekanntlich um ihre "Full HD"-Auflösung beraubt. EA und Crytek tönen dagegen, ihr Crysis 2 werde sein wahlweise dreidimensionales Bild auf allen drei Launchsystemen (PC, Xbox 360 & PC) ohne Qualitätseinbußen auf den Bildschirm zaubern. Das müssen sie erst noch beweisen. Und irgendjemand erbringt diesen Beweis besser ganz schnell, denn sonst lasse ich mich nicht für 3D im Gamingbereich begeistern. Seit Verkaufsstart der Xbox 360 bin ich im HD-Zeitalter angekommen, inzwischen steht schon das zweite große "High Definition"-Fernsehgerät bei mir im Wohnzimmer und ich bin nicht wirklich bereit dazu, für den Blick in die vorgegaukelte Tiefe auf den Luxus eines klaren, hellen, detailreichen Bildes zu verzichten.
So etwas ist es, was mich begeistert. Und nicht etwa eine Diorama-Ästhetik, wie ich sie bei allen bisherigen 3D-Präsentationen (von nVIDIA Vision über Ubisofts Avatar-Lizenzspiel bis hin zu MotorStorm am 3D-Fernseher) vorgesetzt bekommen habe. Ich habe bei 3D-Spielen immer das Gefühl, bestimmte Elemente (Explosionen, die Spielfigur bzw. das Spielerfahrzeug) würden besonders plastisch dargestellt, während gerade die Randkulissen weiterhin vergleichsweise platt oder auch unscharf wirken. Mir fehlt bei Spielen bis dato mal ein "komplett" wirkendes 3D-Erlebnis. Ein normales, gestochen scharfes HD-Bild ist meiner Meinung nach immer noch echter wirkend und auch mit einer authentischeren Bildtiefe ausgestattet, als jede 3D-Gimmick-Spielerei der aktuellen Generation.
"3D ist die Verschwendung einer vollkommen ausreichenden Dimension" wäre wohl die korrekteste deutsche Übersetzung eines Zitates von Filmkritiker Roger Ebert, der mir mit seiner Liste "Warum ich 3D hasse (und du das besser auch tun solltest)" sehr aus der Seele geschrieben hat. Als die HD-Technik in ausgereifter Form endlich den Massenmarkt erreicht hatte, habe ich mit eigenen Augen sehen können, dass mein Fernseher endlich mit der Auflösung meines Computers mithalten konnte. Bei 3D sehe ich nur, dass etwas, was ohnehin schon da war, plötzlich im künstlichen Antlitz aufgebauscht wird. Wenn ich einen normalen Film sehe oder ein normales Spiel spiele, erlebe ich auch das schon in 3D: Ich kann Tiefe erkennen. Ich kann Entfernungen abschätzen. Ich sehe Höhen, unterschiedliche Größen,... und das wirkt alles sehr glaubwürdig auf mich. Durch die 3D-Brille betrachtet scheint das alles zwar oberflächlich gesehen plastischer zu werden, es verliert für mich allerdings seine homogene Gesamtwirkung. Meinem Kopf wird eine Vorinterpretation der Bildtiefe aufgezwängt, die ihm einfach unwirklich vorkommt. Es werden Ebenen eingefügt, die nach meinem Verständnis der Realität eigentlich gar nicht da sein dürften und die einzelnen Bildsegmente werden auf ungewohnte Weise voneinander getrennt. Man erinnere sich an die theoretische Ausführung vom Anfang der Kolumne, die nicht nur in medizinischer Hinsicht als Problemerklärung hinhält. 3D ist mir in der jetzigen Form schlicht zu merkwürdig, als dass ich es dem normalen HD-Bild vorziehen würde.
Aber ich will mich ja nicht nur auf die Optik an sich einschießen: Als ich meinen Cinematography-Tutor, Timothy Nuttall, 2007 an der New York Film Academy danach fragte, ob 3D wirklich die Zukunft der Filmwelt sei, schüttelte er schon damals nur mit dem Kopf. So lange man damit nichts anderes anzufangen wisse, als den Zuschauern Sachen ins Gesicht springen zu lassen, gäbe es für solche Annahmen einfach keinen Grund. Sprich: 3D ist (in den meisten Fällen) kein Erzählwerkzeug, sondern nur ein Showeffekt, der sogar von der eigentlichen Geschichte eines Films ablenken kann. Da ist er sich ja mit Christopher Nolan und Alfred Hitchcock einig. Und mit dem Großteil der Filmindustrie, denn bisher kam die neue Technik trotz allen Booms nur bei Popcornstreifen zum Einsatz, die sowieso nichts anderes als seicht unterhalten und vor allem mit Special-Effects für ein knalliges Spaßerlebnis sorgen wollen. Obwohl mich speziell für die große Leinwand gedrehte IMAX-Szenen immer noch viel mehr begeistern können, finde ich 3D im Kino ja ab und zu auch mal ganz nett. Fast komplett am Computer erstellte Streifen wie Avatar oder reine Animationsfilme sehen nämlich von Natur aus eh immer ein Eckchen künstlich aus, hier kann ich den 3D-Effekt besser als "echt" akzeptieren. Dazu lässt sich das Gimmick in vorberechneter CGI-Umgebungen für die Filmemacher einfacher kontrollieren, was sich in einer allgemein stimmigeren Bildkomposition niederschlägt. Ein Must-Have wird es dadurch zwar auch wieder nicht, aber für ein paar Stündchen kann es mir bei hochwertiger Anwendung im Kino durchaus Spaß machen.
Womit wiederum ein Knackpunkt in Bezug auf Videospiele genannt wäre: Als Hardcoregamer bleibe ich vor der Konsole nur selten bei "ein paar Stunden" am Stück. Da kann es auch mal eine ganze Nacht oder ein verzocktes Wochenende werden. Und das dann die ganze Zeit mit Brille auf dem Kopf, ohne die komplette HD-Qualität meines gewohnten Bildes, nur für einen Effekt, der mich bloß kurzzeitig fasziniert und trotzdem nicht von seinem Echtheitsfaktor überzeugen kann? I don't think so. Zumal die Einstiegshürde im Wohnzimmer durch Anschaffungskosten für Spezialfernseher und Shutterbrille(n) aktuell noch viel zu hoch ist, gerade wenn man sich in den letzten Jahren eh schon einen HDTV gekauft hat.
Jetzt aber mal abgesehen von der allgegenwärtigen Kostenfrage und ganz auf den Spielebereich bezogen: Nach aktuellem Stand sehe ich für 3D nur eine Chance, mich von einer nachhaltigen Zukunft des Features zu überzeugen. Als erstes müsste der Brillenzwang behoben werden, was im Handheld- & Organizerbereich ja inzwischen nicht nur von Nintendo angegangen wird. Dank spezieller Linsen und Projektionstechniken werden auch Fernseher in Zukunft auf die Sehwerkzeuge verzichten können. Das wäre natürlich super, gerade wenn man gerne mit mehreren Leuten an einem Apparat zockt oder einfach nur irgendetwas anschaut. Mir würde das jedoch noch nicht reichen. Ich möchte, dass 3D sinnvoll eingesetzt wird. Auf virtuelle Welten, die in meinen Fernseher hineingehen oder Monster, die aus meinem Fernseher herausspringen, kann ich im Dauerbetrieb verzichten. Wenn 3D aber punktuell nur dann eingesetzt wird, wenn es eine davon profitierende Funktion erfüllt oder eine bestimmte Aktion charakteristisch hervorhebt, könnte es sich zu einer wahren Bereicherung für die Spielelandschaft entwickeln. Das HUD in einem Shooter dürfte mir z.B. liebend gerne à la Dead Space in den Raum projiziert werden. Ich fände es auch cool, wenn Alan Wake das komplette Spiel über in standardmäßigem 2D dargestellt würde, außer in den "Slow-Motion"-Momenten mit sich drehender Kamera. Ich bin auch irgendwie sehr gespannt darauf, wie sich Sonys "Augmented Reality"-Haustier EyePet in Kombination mit Move und 3D so macht. Ein richtiger 3D-Gegner bin ich also nicht. Ich bin viel mehr ein Freund davon, fortschrittliche Technologie auch wirklich gezielt fortschrittlich einzusetzen, damit man von ihr profitieren kann. Was die Unterhaltungs-Industrie bisher mit 3D gemacht hat, ist bis auf wenige Ausnahmen ein gedankenloses Verheizen einer Idee mit Potenzial, die in meinen Augen aber auch richtig angewandt nur das Zeug zum lustigen Sidekick, nicht aber zum Hauptdarsteller hat.
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Kommentare (104)
Konterbande
paulfect
werder
Aerendil
jurista
PipBoy95
Daniel Pook
Entweder nicht zuende gelesen, oder nicht verstanden. ;) Siehe letzten Abschnitt der Kolumne, der widerspricht dir nämlich entscheidend.
toul81
Aerendil
Es liegt hier eine absolut schlüssige Argumantation vor, warum der Autor wie zu 3d steht und das bezieht sich auf verschiedene Bereich auch unterschiedlich, wodurch ein allgemeingültiges Fazit schonmal nicht gegeben ist.