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Venetica

Donnerstag, 10. September 2009
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12:39 Uhr - Die Voraussetzungen sind gut: ein hübsches Mädchen, das seinen Geliebten verliert, den Tod höchstpersönlich als Vater ihr eigen nennen kann und Venedig als umrahmendes Szenario. Dann noch von Deck 13 entwickelt, was soll da noch schief gehen? Hier müsste doch ein verdammt gutes „Point and Klick“-Adventure herauskommen. Hätte auch so werden können, nur dass Deck 13 daraus ein Action-Rollenspiel im Stile eines Gothic gemacht hat. Haben sich die Ankh-Macher damit übernommen? Ja.

Gevatter Tod

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Statt eines ruhigen Tutorials wird der Spieler in Form von Scarlett gleich zu Beginn in das kalte Rollenspielwasser geworfen. Eben noch hat die Lady im netten Nachthemdchen mit ihrem strahlenden Helden Benedict Zukunftspläne ausgeheckt, da wird das idyllische Bergdorf, in dem sie als Waisenmädchen lebt, von finsteren Gesellen, den Assassinen angegriffen. Schnitt – schon stehen wir mit einem Schürhaken bewaffnet vor der Schwelle eines brennenden Hauses, aus dem Angstschreie tönen. Wie man das als Mädchen in Nachthemd halt so macht, wenn man vor einem brennenden Haus mit einem Schürhaken steht, stürmt Scarlett in das nicht mehr ganz so traute Heim und stürzt sich mit ungeschickten Hieben auf die ausgebildeten Mörder. Die sind von ihrem Dekolleté scheinbar so beeindruckt, dass sie die Tortur über sich ergehen lassen und als auszuplündernder Leichnam zu Boden sinken. Ein paar tote Assassinen später hat die gute Scarlett plötzlich keine Kraft mehr und muss völlig entkräftet aufgeben. Was folgt ist die typische „Assassinen umringen sie mit einem bösen Lachen, doch plötzlich stürmt Benedict dazwischen, bringt alle um“-Szenario gefolgt vom noch typischeren „Assassine, der noch nicht ganz tot ist, wirft ein Messer auf Scarlett“-Szenario, abgerundet vom logischen „Benedict wirft sich dazwischen und fängt das Messer mit seinem Körper ab“-Szenario. Die letzte Einstellung, bevor Scarlett in einen unruhigen Traum fällt, in dem ihr der Tod offenbart, ihr Vater zu sein und befielt den Fürsten der Untoten in Venedig zu erledigen, ist Scarlett über ihren toten Geliebten gebeugt. Toller Einstieg.

Am nächsten Morgen wacht Scarlett in der Hoffnung, das alles sei nur ein Traum ... warum erzählen wir das eigentlich? Ihr könnt es ja selbst erleben. Fakt ist: Wir sollen vom Bergdorf nach Venedig aufbrechen, um einen untoten Fürsten zu töten. Dazu brauchen wir eine Mondklinge und den dazugehörigen Mondstein, denn nur diese legendäre Waffe ist in der Lage, dämonischen Wesen Schaden zuzufügen. Bis wir jedoch so weit sind, werden wir storybedingt einmal von wütenden Dorfbewohnern, die der Meinung sind, dass wir der Urheber des Angriffs sind (was ja auch stimmt), kaltblütig umgebracht. Zum Glück ist dieser doch recht finale Zustand nicht ewiger Natur, denn dank eines Ausrutschers des Todes nach einer durchzechten Nacht mit einer Zahnarzthelferin (jepp, das haben wir uns ausgedacht), dürfen wir ihn Papa nennen und erben mit ihm die Möglichkeit aus dem Totenreich einfach wieder in die Welt der Lebenden zu wechseln. Coole Sache für uns, schlecht für die Dorfbewohner, die sich mit einer Wiederauferstandenen konfrontiert sehen. Hier hat der Spieler, wie so oft im Spiel, die Möglichkeit Entscheidungen zu treffen, die sich auf den späteren Verlauf von Venetica auswirken sollen (wir haben davon noch nicht soviel mitbekommen). So können wir die vermeintlichen Mörder rachsüchtig über den Jordan schicken, oder aber gönnerhaft am Leben lassen.


Krampfendes Kampfsystem

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Entscheiden wir uns für die blutige Methode, gilt es die Feinde mit rhythmischem Mausklicken, was wiederum hübsche Schwertkombos aus dem Handgelenk Scarletts zaubert, ins Jenseits zu befördern. Je länger die Kombination dauert, desto mächtiger werden die Angriffe, die zum Teil durch nette Slow-Motion-Effekte und Kameraschwenks gut inszeniert werden. Wenn man aber während eines längeren Kampfes aber zum fünften Mal den Sprungangriff von Scarlett in Zeitlupe sieht, geht einem diese Präsentation doch das eine oder andere Mal auf den Senkel. Zumal es manchmal dazu kommt, dass während dieser Effekte die Kamera so blöd schwenkt, dass eine komplette Felswand die Sicht versperrt und man völlig orientierungslos, darauf warten muss, bis der Kameramann wieder die richtige Position gefunden hat. Die Kämpfe sind in Venetica recht anspruchsvoll und von vielen Ausweichmanövern geprägt. Leider werden sie unnötig durch das Fehlen eines Lock-On Features erschwert. Wenn man also am Gegner vorbeirollt, um ihn in die Seite zu schlagen (ein nerviges Standardmanöver, da die Feinde sehr gut parieren), jedoch nicht trifft und der Feind ebenfalls eine Kampfrolle ausführt und plötzlich hinter Scarlett aufsteht, kann es durch das Fehlen dieses aus ZELDA bekannten Features schnell dazu kommen, dass man vier oder fünf Schläge in den Rücken bekommt (der Feind kann nämlich ebenfalls Kombos starten), während man versucht sich quälend langsam um die eigene Achse zu drehen. Auch hier kann einem die Kamera einen Strich durch Rechnung machen, da man seine eigene Figur meist nicht sehen kann, wenn man mit dem Rücken zur Wand steht (was eigentlich eine sinnvolle Taktik ist, wenn man gegen eine Übermacht kämpft). Um ein wenig taktische Finesse in die Schlachten zu bekommen, muss man als Scarlett auch das richtige Kampfutensil für den jeweiligen Gegner parat haben. Da haben wir die Mondklinge, die als einzige Waffe dämonischen Wesen Schaden antun kann, das normale Schwert, den Speer, Äxte und Hämmer (mit denen man auch brüchige Türen einreißen kann). Leider gibt einem das Spiel keinen Hinweis darauf, was denn nun nützlich gegen welche Art ist. Die „Schlickläufer“ z. B. lassen sich am besten mit einer Axt zu verzehrbaren Einheiten verarbeiten, während Assassinen aufgrund ihrer Schnelligkeit mit ebenso schnellen Waffen begegnet werden sollte. Waffenbeschreibungen wie „Nicht die Wahl eines Kriegers“ oder „Die Waffe eines Jägers“ oder „Eine ausbalancierte Waffe“ helfen jedoch nicht bei der Wahl des richtigen Mordinstruments.


WTF? Tote Leute knacken Schlösser

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Jede Waffengattung besitzt einen eigenen Fertigkeitenbaum (nicht vergessen, wir spielen immer noch ein Rollenspiel), dem man Punkte zuteilen kann. Die bekommt man natürlich nur, wenn man ein Level aufsteigt, was wiederum geschieht, wenn man genug Erfahrungspunkte gesammelt hat. Die bekommt man für das Erledigen von Gegnern, das Lösen von Aufträgen und Erforschen von Arealen. Hat man genug Wissen angehäuft, steigt man eine Stufe auf und kann seine Attribute „Stärke“, „Konstitution“, „Weisheit“ und „Mentale Stärke“ verbessern. Um jedoch Fertigkeiten zu lernen, wie das Ausnehmen von erlegten Tieren oder das Brauen von Tränken muss man Lehrer aufsuchen, die euch die gewünschten Fähigkeiten gegen Fertigkeitenpunkte beibringen. Schlösser knacken kann man jedoch nicht lernen – und das, obwohl so viele verschlossene Truhen in der Gegend stehen. Zum Glück kann Scarlett nach einiger Zeit mit den Toten reden. Darunter sind auch zwei Brüder, denen man zuvor, als sie noch lebten, beim Suchen eines Testaments half, die sich auf das Knacken von Schlössern spezialisiert haben. Das artet dann aber leider immer in ein nerviges Minispiel aus, in dem es darum geht, sich die Reihenfolge, in der die Brüder auf die Dietriche zeigen (ja sie ZEIGEN drauf) zu merken und anschließend nachklicken muss. Natürlich geht es in Venetica nicht nur physisch zur Sache, sondern auch „mental“. Klar, Magie darf in einem Rollenspiel nicht fehlen. Und auch Scarlett darf sich zum erlesenen Kreis der Magiebegabten zählen und Raben beschwören, die Gegner angreifen (für mich ein wenig zu mächtig), Schätze sichtbar machen und natürlich in die Schattenwelt wechseln. In dieser Dimension ist Scarlett für normale Gegner unsichtbar, kann sich somit also hinter Bösewichter schleichen und den Überraschungsmoment für sich ausnutzen – oder aber man weicht den Gesellen einfach aus. Sollte man sich mit seinen Feinden mal übernommen haben, oder aufgrund der fehlenden Lock-On Funktion gestorben sein – nicht verzagen, wenn ihr genügen Schattenenergie gesammelt habt, könnt ihr euch an Ort und Stelle wiederbeleben. Hierbei regeneriert sich ein Großteil der Lebensenergie und man ist sofort kampfbereit. Aufladen lässt sich die Schattenenergie nur, wenn man Feinde mit der Mondsichel ausschaltet, ansonsten kann euch selbst Papa-Tod nicht mehr helfen. Um die einzelnen Fertigkeiten zu perfektionieren, muss man in eine von drei Gilden eintreten. Je nachdem, wofür ihr euch entscheidet, könnt ihr den klassischen Weg des Kriegers einschlagen, Magier oder Dieb werden.

Ansonsten kann der Spieler noch „Ruhm“-Punkte sammeln, die bei genügender Anzahl besondere Aufträge freischalten. Ihr könnt Ruhm aber auch wieder verlieren, etwa wenn man genretypisch in jedes offene Haus hereinspaziert und Gegenstände mitnimmt. Wird man dabei erwischt, verliefert man Ruhm. Zum Glück sind die meisten Gebäude in Venedig eh abgeschlossen, sodass man nicht in Versuchung geraten kann. Die Aufträge, die man in Venedig bekommt, lassen sich gut und gerne als „Genrestandard“ bezeichnen. Töte Monster A, töte Monster B – egal ob man es tut, weil man ein Abzeichen besorgen muss, oder aber der Mechanismus eines Brunnens hinüber ist, meist gilt es irgendetwas zu töten. Die übersichtliche Map, unterstützt einem bei der Orientierung, die Fähigkeit, einen Raben zu beschwören, der einem zum Questort führt, ist ebenfalls eine sinnvolle Hilfe. Die Minimap dagegen ist aufgrund ihres zu geringen Maßstabs keine große Hilfe.


Venedig auf LSD

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Eine andere Art von Auftrag sind die Botengänge, die man zu erledigen hat. Anhand einer Quest möchte ich exemplarisch zeigen, wie sehr Ladezeiten und unnötige Laufwege in Rollenspielen nerven. Ein Tavernenbesitzer möchte, dass ich in eine Bucht fahre und einen bösen Typen erledige, um ihm gestohlene Brieftauben abzunehmen. Am besten komme ich zu der Bucht, wenn ich einen Fischer anspreche, der mich dann zur Bucht hinbringt. Die Taverne liegt auf einer Anhöhe, von der eine laaaaaange Wendeltreppe nach unten zum Fischer führt. Zuerst verlasse ich die Taverne (Ladezeit), dann gehe ich zwanzig Sekunden eine Wendeltreppe nach unten (ihr könnt euch vorstellen, wie toll die Kamera dabei mitmacht ...), spreche den Fischer an, der mich zur Bucht bringt (Ladezeit). Der „böse Typ“ behauptet, die Tauben gehören ihm. Ich geh also zurück zur Taverne (Ladezeit), laufe die Wendeltreppe hoch, betrete die Taverne (Ladezeit), spreche den Besitzer an und konfrontiere ihn mit der Situation. Er gibt zu, dass er gelogen hat, gibt Scarlett Geld, damit sie eine Brieftaube abkaufen kann, und schickt sie wieder los. Was JETZT passiert, könnt ihr vorstellen. Und was DANACH passiert auch. SO sieht jedenfalls keine gute Queststruktur aus. Doch nicht nur bei den Quest hapert es, nein auch an der ganzen Spielwelt. Venedig ist dabei das beste Beispiel. Wir gehen jetzt gar nicht darauf ein, dass die Framerate beim Betreten der Stadt in die Knie geht, nachts aus dem Nichts Räuber erscheinen und die Sprachausgabe bei einer wichtigen Zwischensequenz und darüber hinaus einfach wegfiel (daran änderte auch der Day 1 Patch nichts), nein, was uns ebenfalls negativ auffiel, ist die Art wie Venedig aufgebaut ist. Die Gebäude sind durch komische Gänge miteinander verbunden (natürlich gibt es hier auch Ladezeiten), die ewig langen Wendeltreppen lassen einem Wendeltreppen HASSEN, und wenn dann in einer Herberge plötzlich unter einer Treppe ein Dämon wartet (der für meinen Geschmack, wie auch die Brackläufer zu mächtige Attacken besitzt), während drum herum die Passanten (von denen es anscheinend nur drei unterschiedliche Charaktermodelle gibt) rumgurken, fragt man sich, ob die Entwickler Venetica auch mal auf seine Harmonie überprüft haben. Irgendwie passt da nichts zusammen, was das im Vorfeld hochgelobte Venedig so dastehen lässt, wie es die eigenen Bewohner sagen „verkommen und verrottet".

Diesen Abschnitt widme ich einem Thema, das ebenfalls nicht so gut wegkommen wird, wie Venedig. Die BOSSKÄMPFE. Die Idee ist ganz nett, gegen einen Obermotz zweimal antreten zu müssen – einmal in der normalen Welt und einmal in abartiger Form in der Schattendimension. Auch die grafische Präsentation ist dabei gut gelungen. Die Verwisch- und Slow-Motion-Effekte machen, angesichts der doch eher comichaften Grafik einiges her, doch leider stimmt der Rest ÜBERHAUPT nicht. Mein erster Kampf gegen den Boss am Wassertor gehört wahrscheinlich zu den längsten Bossfights meines Lebens. Die normale Inkarnation war noch kein Problem, aber die Schlangenform mit den Tentakeln war die Hölle. Nicht etwa, weil der Kampf so anspruchsvoll ist, sondern einfach nur ermüdend. Ständig muss man den Tentakeln ausweichen, im Kreis rollen, bis sich ENDLICH einer der fleischigen Arme erbarmt, in einen Zustand zu geraten, der ihn angreifbar macht. Das Ganze muss man viermal machen, während der Rest des Körpers mit Gift umherspritzt (aufgrund der tollen Effekte lässt sich nicht immer abschätzen, wohin das Gift verspritzt wird), dann darf man endlich den Kopf der Schlange angreifen. Der Kampf hat wirklich keinen Spaß gemacht und ist ein guter Beweis dafür, warum Adventure-Programmierer kein Actionrollenspiel machen sollten.


Es ist ein hässlicher Planet, ein BUG-Planet

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Wir haben also eine teilweise missglückte Steuerung, unnötig lange Laufzeiten, ein teilweise unstimmiges Szenario und nervige Gameplaymacken (man muss tatsächlich immer seine Waffe wegstecken, wenn man etwas aufheben möchte). Auf diesem Kuchen fehlt aber noch das Sahnehäubchen: die Bugs! Oh und wir haben VIELE Bugs in Venetica. Die Anfangsschwierigkeiten beim Starten des Spiels lasse ich mal außen vor, auch wenn ich drei Fehlermeldungen über mich ergehen lassen musste, bevor ich Venetica starten konnte. Da hätten wir schwebende Schwerter erlegter Gegner (der Klassiker), Clippingfehler (an so gut wieder jeder Schräge), teilweise konnte ich durch Gebäude laufen (durch Gondeln kann man einfach durchschwimmen), der Bug, der es mir erlaubt eine ewig lange Wendeltreppe hinunter zu stürzen, war eher angenehm, Soundbugs (was schade ist, da die Synchronisation absolut hervorragend ist), dann hätten wir Laufanimationen, während der Charakter eigentlich steht, Händler, die in Kampfhaltung gehen, wenn man sie anspricht, Gegner, die plötzlich von Scarlett ablassen, obwohl sie neben ihnen steht, abgebrochene Bewegungsanimationen, unsichtbare Waffe und was es sonst noch so zu erforschen gibt. Meine Lieblingsstelle habe ich noch vergessen: In einer Situation betrete ich ein Haus, das voll mit Gegnern ist (um ein Gebäude zu betreten, muss man seine Waffe ablegen), ich stehe also wehrlos vor meinen Feinden und drücke instinktiv die linke Maustaste zum Zuschlagen – da ich aber keine Waffe in der Hand halte, und die Tür hinter mir ist, interpretiert das Spiel diesen Klick als Befehl, das Haus zu verlassen – so weit so gut. Dieses Mal wappne ich mich und merke mir, dass ich ja noch vorher meine Waffe ziehen muss. Eine Ladezeit später stehe ich wieder im Gebäude und versuche meine Waffe zu ziehen, vergeblich, denn die Gegner stehen ALLE direkt vor der Tür und schlagen wie die Irren auf mich ein, keine Chance. Ach ja, als ich einfach nur in der Tür stehen blieb, schlugen die Gegner zwar wie wild auf mich ein, töten konnten sie mich dennoch nicht, da ich plötzlich keine Lebensenergie mehr verloren habe. Interessant.


Pro und Contra

  • + Hübsche Protagonistin
  • + Nette Grundidee
  • + Gute Synchronisation
  • + Gute Features zur Orientierung
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  • - ... leider nur zu Beginn im Nachthemd
  • - ... die in der Ausführung scheitert
  • - ... deswegen auch eine 6/10
  • - Unnötige Laufwege
  • - Viele Ladezeiten
  • - Zahlreiche Bugs
  • - Stürtzt öfter ab
  • - Bossfights sind zu lang
  • - Kamera zickt
  • - Heftige Framerateeinbrüche

Are you a Venetican or Venetican't?

Wer mit meiner Wertung nicht zufrieden ist, der sollte sich den Test zu Venetica tatsächlich mal durchlesen. Ich hoffe dann wird klar, dass das Spiel nicht nur wegen der Bugs eine schlechte Bewertung bekommen hat. Die Steuerung ist unausgegoren, die Performance ist angesichts der nicht gerade überwältigenden Grafik unter aller Sau – vor allem in Venedig, die Rätsel sind nicht gerade abwechslungsreich (eigentlich muss man sich nur die Zahlen von 1 bis 4 in unterschiedlicher Reihenfolge merken) und auch das sonstige Gameplay überzeugt durch Mittelmäßigkeit. Deck 13 hätte aus Venetica doch lieber ein Adventure machen sollen. Da nimmt man gerne Ladezeiten und ein behäbiges Gameplay sowie lange Laufwege in Kauf. Die Synchronisation dafür hätten sie ja schon gehabt, denn die ist im Gegensatz zum Rest zu Venedig spitze – wenn sie dann mal funktioniert.

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Bewertung

Venetica pc

6/10

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Kommentare (38)

 Liebling der Massen 500 Kommentarklicker 500 Kommentar-Tippse 50 Liebling der Massen 50 Kommentarklicker 50 Fable 2 Spieler MyGames Liste 20
10.09.2009 13:34 - Schade eigentlich.... Wäre n hübsches Szenario gewesen....
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 Leitwolf User-Test der Woche Fragefreund MyGames Liste 100 Kommentar-Tippse 1000 Now Playing 100 Kommentar-Tippse 500 Wishlist 100
10.09.2009 13:37 - und wieder ein hoffnungsvolles RPG versiebt...
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 Kommentar-Tippse 500 Jimmy Olsen Liebling der Massen 50 Kommentar-Tippse 50 Kommentarklicker 50 Kommentarklicker 500 Liebling der Massen 500 Fable 2 Spieler
10.09.2009 13:46 - ja jetzt stecken alle hoffnungsschimmer in risen und dragon age
ich bin aber bei beiden recht zuversichtlich
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 Fragefreund Jimmy Olsen Liebling der Massen 500 Kommentarklicker 500 Now Playing 100 MyGames Liste 100 Wishlist 100 Now Playing 20
10.09.2009 13:48 - kann ich nicht bestätigen was da oben steht...hab es schon fast durch und bisher KEINEN ABSTURZ
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 Liebling der Massen 500 Kommentarklicker 500 Kommentar-Tippse 50 Liebling der Massen 50 Kommentarklicker 50 Fable 2 Spieler MyGames Liste 20
10.09.2009 13:48 - Naja, laut bisherigen Berichten hat Risen ja auch noch mit einigen Schwächen zu kämpfen.... Von daher da noch viel hoffen...
Von Dragon Age erwarte ich mir dann aber auch einiges!
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 Kommentar-Tippse 1000 Kommentar-Tippse 500 Kommentarklicker 500 Liebling der Massen 500 Jimmy Olsen Kommentarklicker 50 MyGames Liste 20 Kommentar-Tippse 50
10.09.2009 13:53 - liste "aktuell intressante rpgs" wird um einen eintrag gekürzt ..
na vlt irgendwann mal, so wie gothic 3.
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 Kommentar-Tippse 500 Kommentarklicker 500 Now Playing 20 User-Test Kritiker 50 MyGames Liste 20 Wishlist 20 Fable 2 Spieler Liebling der Massen 500
10.09.2009 13:56 - @andy31701981 Bei mir is das Spiel öfter beim Laden von Zwischensequenzen abgestürzt, was gerade bei Bossbattles genervt hat.
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 Kommentar-Tippse 1000 Kommentar-Tippse 500 User-Test Kritiker 50 MyGames Liste 100 Now Playing 20 Liebling der Massen 500 Fable 2 Spieler Kommentarklicker 500
10.09.2009 14:32 - auf der GC war mein Eindruck eigentlich recht positiv. bevor ich es mir zulege werde ich es erst nochmal anspielen und dann auf ne preissenkung warten.

um mal zu risen und dragon age zu kommen: Risen hat mir in der kurzen anspielzeit wirklich spaß gemacht. wer gothic kennt wird risen sofort lieben. nur leider war das performance/grafik-verhältnis nicht überzeugend, aber vllt. ändert sich das zum release ja noch.
Bei dragon age hätte ich mir die zeit in der schlange echt sparen können. Grafik mau, kampfsystem stumpf und undynamisch, gespräche und storytelling vollkommen emotionslos (sogar in der englischen version). Meine erwartungen waren hoch und wurden nicht mal ansatzweise erfüllt. mit dieser meinung stehe ich auch nicht alleine da. kollegen die es mit mir am gleichen tag gezockt haben mussten ebenfalls entthäuscht vom bildschirm weichen.....
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 Kommentar-Tippse 500 Jimmy Olsen Liebling der Massen 50 Kommentar-Tippse 50 Kommentarklicker 50 Kommentarklicker 500 Liebling der Massen 500 Fable 2 Spieler
10.09.2009 14:56 - @ToXsic WaRgoD
auf welchem system hast du die spiele gezockt
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 Liebling der Massen 500 Kommentar-Tippse 50 Kommentarklicker 50 Liebling der Massen 50
10.09.2009 15:14 - an dem spiel scheiden sich wohl mal wieder die geister . während hier 6/10 und bei gameswelt 68% gegeben wird , vergeben andere seiten teils bis 86% und von usern liest man eigentlich abgesehen von der schlechten preformance nur gutes und sie leiben das spiel wegen der schönen geschichte. eigentlich wollte ich es mir auch kaufen , aber glaub das läuft auf meinem läppi nicht so toll.

gibt halt auch solche fazits die einfach nur so klingen wie ein spiel sien muss ....

Da hat mich mein Eindruck der noch recht instabilen, aber ansonsten soweit fertigen Preview-Fassung nicht getrübt: Venetica ist eine spannende Fantasy-Mär, die einfach zu motivieren und den Spieler ins Geschehen zu ziehen weiß. Wie oft ich einfach stehen geblieben bin und der guten Scarlett beim Ausharren zugesehen habe, während gleißendes Sonnenlicht das architektonisch hübsche Venedig in ein atmosphärisches Licht getaucht hat, Gondeln vorbeischipperten und Bürger ihres Weges gingen, geht auf keine Kuhhaut mehr.

Man möchte von Anfang an dem untoten Fürst an den Kragen, der den Tod des Liebsten zu verantworten hat. Man möchte in den meisten Dialogen austesten, wie ein Gesprächspartner auf verschiedene Antworten reagiert und welche Konsequenz das für uns hat. Und ganz wichtig: Man möchte wissen, wie Venetica enden wird. Und das ist wohl einer der größten Pluspunkte, die man vergeben kann. Da stören mich die vergleichsweise geringen Kritikpunkte persönlich gar nicht. Scarlett, wie war ich?



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