White Knight Chronicles
12:52 Uhr - Ein Blick auf die PS3-Releaseliste zeigt einen deutlichen Mangel an klassischen, japanischen Rollenspielen. Kurz nach Veröffentlichung der Konsole erschien das durchschnittliche Enchanted Arms, ein wenig später setzte Folklore dann den bisherigen Genrehöhepunkt. Im letzten Jahr erschien mit Eternal Sonata zwar noch ein ordentliches Spiel, das viele aber sicherlich deutlich vorher bereits auf der Xbox 360 gespielt haben. White Knight Chronicles erschien in Japan bereits im Jahr 2008, warum Sony das Spiel trotz deutlichem Mangel an Rollenspielen erst jetzt im Westen veröffentlicht, wissen wohl nur die Firmenbosse selbst. Knapp zwei Jahre nach dem Nipponrelease erscheint das Spiel endlich auch hierzulande. Ob sich das warten gelohnt hat, erfahrt ihr in unserem Review.
Entwickelt wurde die Ritterchronik von den Rollenspielexperten Level 5, die vor allen Dingen auf der PS2 einige schöne Titel veröffentlicht haben. Da wären neben Dark Cloud und Dark Chronicle vor allen Dingen Dragon Quest 8 zu nennen, einem der besten Spiele auf der Playstation 2 und dem etwas untergegangenen Rogue Galaxy, das in Europa erst erschien als die Konsole schon auf dem Abstellgleis des Konsolensfriedhofs stand. Importfreudige PSPler sollten zudem einen Blick auf Jeanne Dar'c werfen, einem der besten Rundenstrategietitel der letzten Jahre. Auf dem DS erfreuen sich vor allen Dingen die Professor Layton Spiele großer Beliebtheit, in Japan erschienen einige weitere Rollenspielleckerbissen für Nintendos Handheld. Im Grunde ist White Knight Chronicles also ein Selbstgänger, was kann bei soviel Genreerfahrung schon schief gehen? Eine Menge.
Wie immer, nur schlimmer
Da wäre zum Beispiel der völlig belanglose Hauptcharakter, dessen Abenteuer man in den nächsten Stunden erleben darf. Er wird so leb- und lieblos präsentiert, das einem als Spieler das Schicksal des Helden der Geschichte völlig gleich ist. Schon das generische Design aus dem Rollenspielbaukasten hat wenig liebenswertes. Natürlich ist unser Held ein Jüngling aus der Unterschicht mit wuscheliger Stachelfrisur und großen Augen. Stets aufrecht, stets an das Gute glaubend. Und natürlich verliebt in eine Prinzessin, die es im Verlauf der Geschichte zu retten gilt. Willkommen in der überraschungsarmen Welt von White Knight Chronicles. Hier ist die Prinzessin noch Prinzessin. Hilflos, ein wenig einfältig, wunderschön natürlich, einfach liebenswert. Der große Bösewicht ist böse, schaut böse, spricht böse. Und ist vor allen Dingen eines: Böse. Die Heldenpartie besteht natürlich aus einem strahlenden Helden, einer burschikose Begleiterin die insgeheim in den Hauptcharakter verliebt ist. Nicht zu vergessen natürlich der bärtige Gelehrte der stets alles über die Welt und seine Völker weiß. Zaubern kann er natürlich auch. Und das hauptsächlich in generischen Dungeons aus dem Rollenspiellehrbuch. Man durchforstet, wie sollte es auch anders sein, den Kerker eines Schlosses, wandert durch dunkle Höhlen und weite Wüstenlandschaften. Wer soviel meckert muss auch mal ein paar löbliche Worte finden, und die sind durchaus angebracht, wenn man das Monsterdesign einmal genauer betrachtet. Die Wald- und Wiesenungeheuer präsentieren sich ideen- und detailreich mit vielen witzigen Einfällen. Gerade die immer wieder eingestreuten Zwischenbosse sind ein gutes Beispiel für den Einfallsreichtum japanischer Entwickler. Da dürfte sich Bioware gerne mal eine Scheibe Inspiration abschneiden. Die würden vermutlich nie auf die Idee kommen kleine Vögel mit Augen zu kreieren, die als Videoprojektoren dienen. Oder aber sturzbetrunkene Hasenwesen, die auf riesigen Nilpferdähnlichen Ochsen Weinfässer kutschieren.
Held für die Ecke
Allerdings würden sie auch nicht auf die Idee kommen den Spieler zu Anfang eines Spiels einen Charakter erstellen zu lassen, der im Soloabenteuer kaum eine Rolle spielt. Beim Start eines neuen Spiels darf man in einem umfangreichen Editor einen Avatar erstellen, der euch im Verlauf des Spiels begleitet. Er spielt aber weder in der Geschichte eine große Rolle, noch hat er irgendetwas zu sagen. Stattdessen hält er sich stets im Hintergrund auf und fällt nicht weiter auf. Ich habe keine Ahnung was die Entwickler geritten hat, den Avatar in das Hauptspiel zu integrieren. Es macht einfach keine Sinn. Benötigt wird er lediglich in den optional auswählbaren Bonusmissionen, dort übernehmt ihr die Rolle des Avatars und lasst den eigentlichen Hauptcharakter links liegen. Man hätte sich ja auch einfach einen eigenen Charakter erstellen können, der den eigentlichen, eh völlig langweiligen Helden ersetzt. Da hätte Level 5 gleich zwei Klappen auf einmal geschlagen, und die Erstellung des Avatars würde nicht so nutzlos erscheinen. Auf die Story möchte ich gar nicht groß eingehen, um interessierten Zockern nicht zuviel zu verraten. Wer allerdings in seinem Leben mehr als drei Nippon-RPGs gespielt hat, wird von der Geschichte keine Überraschungen oder neuen Erkenntnisse erwarten können. Die Suche nach der Prinzessin ist natürlich schon vom Grundansatz her wenig verblüffend, doch auch der Rest der Story entlockt Genreveteranen keine verwunderten Gesichtszüge, was bei den zahlreichen Wendungen die Level 5 eingebaut hat, dann doch wieder erstaunt. Was dagegen auch alte Rollenspielrecken gefallen wird sind die großen Gebiete die man erkunden darf. Sie sind teilweise riesig und verschnörkelt und laden zum erforschen ein. Das gilt auch für die Städte und Dörfer mit seinen vielen Bewohnern von denen man mit den meisten sprechen darf. Viel nützlichen haben die zwar nur selten für euch, aber dadurch wirken die Städte stets belebt.
Excel Battle System
Wer so große Landschaften erkundet trifft dort natürlich auch auf allerlei Gezücht, das euch nach dem Leben trachtet. Zur Wehr setzt ihr euch mit einer Mischung aus Echtzeit- und rundenbasiertem Kampfsystem. Der Kampf selber findet in Echtzeit auf der Oberwelt statt, einen separaten Kampfbildschirm gibt es nicht. Um allerdings Angriffe ausführen zu können, müsst ihr erst Befehle aus einer Tabelle auswählen, die dann zeitversetzt ausgeführt werden, sobald ihr einen Zeitbalken gefüllt habt. Das spielt sich arg seltsam und wenig intuitiv. Es kommt nicht selten vor das ihr völlig untätig vor einem Feind steht weil ihr auf euren Zeitbalken warten müsst, während euer Gegenüber ebenfalls nicht attackiert. Das nimmt den Kämpfen jegliche Dynamik und Atmosphäre. Wenn schon Echtzeit, dann doch bitte komplett mit schönen Kombinationsangriffen und Zaubern die ich einfach per Knopfdruck auslöse. Oder aber komplett rundenbasiert, in dem ich mir für meine Angriffe in Ruhe eine Taktik zurecht legen kann, ohne gleich mehrfach vom Gegner angegriffen zu werden. Dieser halbgare Mix aus beiden Systemen hat gar nichts für sich. Wobei eine Taktik eh nicht von Nöten wäre, denn wenn es dem Spiel an einem mangelt dann ist das ein Schwierigkeitsgrad. Der ist schlicht nicht vorhanden. Die Kämpfe sind viel zu leicht, mir ist es während der ganzen Spielzeit nicht einmal passiert, das ich gestorben bin und einen Spielstand nochmal laden musste. Auch nicht bei den Endgegnern, die ebenfalls keine Herausforderung darstellen, weil man sich stets in einen riesigen, weißen Ritter verwandeln kann (daher der Spieltitel), der alles zu Brei schlägt. Jeder noch so große Widersacher lässt sich mit einfachen Grundschlägen ins Datennirwana prügeln, eine besondere Taktik braucht ihr nur in den seltensten Fällen. Das ist schade, denn das Spiel bietet euch genügend Möglichkeiten an Angriffsvarianten. Mit Hilfe eines Skillsystems schaltet ihr immer neue Angriffe und Zauber frei, könnt eure Heldentruppe nach euren Vorstellungen entwickeln. Neben Heil- und Angriffszauber können diverse Waffenfertigkeiten verfeinert werden. Ihr könnt euch beispielsweise auf Langschwerter spezialisieren oder auf Äxte und Pfeil und Bogen, und somit jedem Partiemitglied besondere Fähigkeiten verschaffen. Wer mag ,darf sogar eigene Kombinationsangriffe erstellen und im Kampf einsetzen. Nur brauchen werdet ihr sie aufgrund des viel zu leichten Schwierigkeitsgrades nie. Was aber wirklich nervt ist die fehlende Möglichkeit, Angriffen des Gegners auszuweichen. Es ist völlig egal wie ihr zum Gegner steht, er trifft euch auf jeden Fall. Ein kleiner Gnom schwingt seine Keule Meter von euch entfernt, getroffen werdet ihr trotzdem. Ihr rennt um einen Gegner herum um seinen Schlägen auszuweichen? Völlig egal, getroffen werdet ihr in jedem Fall. Natürlich könnt ihr in Deckung gehen, das kostet euch allerdings die Möglichkeit zur Ausführung eines Angriffs. Wer ständig deckt, wird selbst kleine Wespen nie erledigen. Also haut ihr immer drauf, und schert euch einen Teufel was der Gegner macht.
Vier gegen Willi
Wer wirklich eine Herausforderung sucht, sollte sich alleine auf eine der zahlreichen Nebenmissionen begeben, die ihr bei der Abenteuergilde erwerben könnt. Diese tretet ihr dann mit eurem erstellten Avatar an. Ihr wisst schon, der Typ der in der Hauptgeschichte immer im abseits steht … alle anderen Partiemitglieder lassen es sich derweil im nächsten Wirtshaus gut gehen. Für jede Mission empfiehlt euch das Spiel einen bestimmten Level den ihr erreicht haben solltet, bevor ihr in die Schlacht zieht. Diese Empfehlung könnt ihr völlig vergessen, ihr seit grundsätzlich viel zu schwach. Alle Missionen sind darauf angelegt sie mit mehreren Mitspielern zu bestreiten, alleine habt ihr keine Chance. Entweder nehmen euch die Gegner auseinander, oder aber das knappe Zeitlimit macht euch einen Strich durch die Rechnung. Denn die Grundvoraussetzungen sind die selben. Tretet ihr alleine an, schlachtet ihr euch durch genau so viele Gegner wie in einer Gruppe. Auch das Zeitlimit ist auf den Gruppenkampf ausgelegt, alleine habt ihr gar keine Chance die Mission zu schaffen, weil ihr natürlich viel länger braucht die Gegner zu erledigen, als mit mehreren Kämpfern. Warum zum Teufel gibt es also überhaupt die Möglichkeit diese Missionen auch alleine bestreiten zu können? Keine Ahnung, aber es ist mal wieder ein schönes Beispiel für die vielen kleinen Designmängel von White Knight Chronicles. Mit mehreren Leuten machen diese Missionen natürlich Spaß und ihr könnt euren Charakter schön aufleveln und rare Items ergattern.
Sammelsurium
Was den Singleplayer dann doch ein wenig aus dem Durchschnittswust des Rollenspielgenres hebt ist das vielfältige Itemmanagment, das eure Sammelsucht entfacht. Es lassen sich Unmengen von Waffen, Rüstungen und Gegenstände erforschen, wenn ihr denn die passenden Grundelemente mit euch tragt. Dafür klappert ihr die großen Level ab, schlachtet euch gelangweilt durch die Gegnerhorden, immer auf der Suche, nach dem einem Item das euch noch fehlt. So kommt ihr im Laufe der Zeit natürlich an an Unmengen von Kohle, die ihr beispielsweise in eure eigene Stadt investiert. Hier kauft ihr Gebäude, Shops oder einfach ein paar schöne Levelgegenstände wie Bäume oder Fässer und baut so nach und nach eure eigene kleine Stadt auf. Je nachdem wie ihr diese gestaltet, könnt ihr in euren eigenen Shops dann seltene Items ergattern. Um Häuser zu bauen braucht ihr aber nicht nur Berge von Gold sondern auch Grundgegenstände wie Steine oder Eisen, die ihr natürlich in den einzelnen Levels erspielen könnt. Ihr seht, das ganze Itemgesuche nimmt kein Ende, birgt aber enormes Suchtpotential. Um eure Stadt mit Leben zu füllen rekrutiert ihr Bewohner anderer Städte und weist ihnen einen Platz in eurem Dorf zu. Jeder Bewohner gibt euch wieder unterschiedliche Boni auf bestimmte Items. Alle Bürger lassen sich mit anderen in Häuser pferchen, weist ihr die richtigen zusammen, bekommt ihr weitere Boni. Mit der Zeit entwickelt ihr so euer ganz persönliches Städtchen, das auf eure Itembedürfnisse hinarbeitet. Wer mag darf seine Werke dann online, anderen Spielern zur Schau stellen.
Willi hoch vier
Oder aber sich online in seiner Stadt mit bis zu drei Mitspielen treffen, um die oben schon erwähnten Nebenmissionen in Angriff zu nehmen. Fünfzig Stück lassen sich davon im Laufe des Spiels freischalten, und hier entfaltet White Knight Chronicles dann auch so etwas wie Spielspaß. Es macht einfach Laune mit mehreren Leuten die Gegner zu plätten und die Landschaften zu erkunden. Im netten Plausch steigert man so die Fertigkeiten seines Avatars und nutzt dann auch mal sinnvoll die unterschiedlichen Fähigkeiten die ihr im Skillbaum freigeschaltet habt. Der Schwierigkeitsgrad lässt in der Gruppe natürlich immer noch zu wünschen über, aber mit mehreren langweilt es sich einfach besser. Schade das sich der Onlinemodus nur auf die Nebenmissionen beschränkt, dem Hauptspiel hätte ein Kooperationsmodus gut zu Gesicht gestanden. Ihr schnetzelt euch im übrigen völlig lagfrei durch die Landschaften, das Fluchen oder aber die Tipps eurer Kumpanen tönen dabei ohne großartige Soundunterbrecher aus dem Headset. Ja, White Knight Chronicles kann auch Spaß machen. Das der Titel mittlerweile schon ein paar Monde auf dem Buckel hat sieht man ihm leider auch an. Die weitläufigen Areale sind zwar hübsch modelliert und gefallen mit einem bunten, detaillierten Comiclook, aber wenn im Hintergrund dann Grasflächen flimmern, Gegner einfach so ins Bild ploppen und die Bildrate gelegentlich in die Knie geht, merkt man dem Spiel doch sein Alter an. In den langen Zwischensequenzen in Spielgrafik erfreuen wir uns dann an den Emotionslosen Puppengesichtern unseres Heldentrupps und den klobigen Animationsphasen. Gut gelungen ist der Soundtrack und die englische Sprachausgabe, die mit vielen Akzenten spielt, und den Charakteren glaubhaft Leben einhaucht. Allerdings nur selten Lippensynchron. Sony spendierte den deutschen Spielern komplett lokalisierte Menüs und natürlich deutsche Untertitel.
Pro und Contra
- + unterhaltsame Mehrspielermissionen
- + süchtigmachende Itemsammelei
- + schönes Weltendesign
- + riesige erkundbare Areale
- - undynamisches Kampfsystem
- - Spiel ist viel zu leicht
- - langweilige Gruppe
- - Story arg vorhersehbar
Chronische Langeweile
Für mich ist White Knight Chronicles die erste Enttäuschung in diesem Spielejahr. Der Singleplayer krankt an der langweiligen Charakterschar, der wenig überraschenden Geschichte und seltsamen Designentscheidungen wie den zu Anfang des Spiels selbst erstellten Avatar, der im weiteren Spielverlauf keine Rolle spielt. Auch das wenig durchdachte Kampfsystem mit seiner Mischung aus Echtzeitkämpfen und rundenbasierten Angriffen hat mir nicht wirklich gefallen. Hier vermisse ich einfach Dynamik. Wirklich sauer aufgestoßen ist mir allerdings der nicht vorhandene Schwierigkeitsgrad, der das Kampfsystem völlig unsinnig werden lässt, und jegliche Spannung im Keim erstickt, weil man eh jeden noch so großen Gegner mit Leichtigkeit in die Knie zwingt. Wozu soll man seine Partie mit neuen Skills aufleveln, wenn sich sämtliche Gegner mit Standardtaktiken plätten lassen. Wozu Zauber lernen, die es eh nicht braucht, und wozu Waffen oder Rüstungen aufbessern, wenn ich Monster auch mit einem Taschenmesser meucheln kann?Ganz gut gelungen ist Level 5 das Design der Welt und seiner Bewohner. Während es eurer Partie an interessanten Charakteren mangelt, weiß das Monsterdesign mit Ideenreichtum zu punkten. Ob Dreiköpfiger Riesenhund, gewaltiger Eistroll, Erddrache oder Monsteramphibie, alle wirken frisch und neu und nicht wie aus der Rollenspielkonserve. Ganz verrückt wird die erste Begegnung mit dem Star Wars Vogel oder einem schildkrötenähnlichem Riesentier, das auf seinem Rücken eine ganzes Dorf durch die Wüste schleppt. Hier spielt White Knight Chronicles seine ganzen Stärken aus. Wer hauptsächlich mit anderen Mitspielern online die Schwerter kreuzen möchte, freut sich über 50 lange Nebenmissionen, die ihr mit bis zu drei anderen Abenteurern bestreiten dürft. Das Onlinevergnügen bleibt dabei stets lagfrei und gefällt mit glasklarem Voice-Chat.Ebenfalls sehr gut geworden ist das umfangreiche, suchterzeugende Itemgesammel. Ob nun für neue Rüstungen, Waffen oder Häuser für euer Dorf, stets braucht ihr bestimmte Gegenstände um neue fertigen zu können. Und diese sammelt ihr meist in den riesigen Außenarealen entweder durch das töten möglichst vieler Gegner, oder aber an diversen Sammelstellen wie alten Steinbrüchen, versteckt hinter Fässern und Kisten oder aber direkt hinter einem großen Baum. So seit ihr ständig einer Sammelwut erlegen, wenn ihr denn immer die beste Rüstungen oder das schärfste Schwert tragen wollt. Das Sammelfeature, die großen Areale die zum Erkunden einladen, der gut gelungene Mehrspielermodus und das schöne Design heben das Spiel dann auch noch so gerade über Durchschnittsniveau. Enttäuschend bleibt das Ergebnis trotzdem, hoffentlich gibt Level 5 bei ihrem nächsten Versuch wieder mehr Mühe. Denn es ist schade um das durchaus vorhandene Potential.
Bewertung
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Kommentare (24)
I_Moonios
Ein kleines Beispiel für einige Mängel im Test, bessert doch da mal nach ...
Zum Spiel: Wirklich enttäuschend, die beschriebenen Designmängel zerstören den Spielspaß. Für mich persönlich eher eine 4/10. Lieber zu Final Fantasy greifen lautet die Devise!
DonMasakoni
JayLay_
Stalkingwolf
IM Carlos
Mal so gesagt letztes Jahr so kurz bevor der viele Schnee anfing hätt das Spiel sicher noch so manchen Abnehmer gefunden, aber jetzt? In direkter Konkurrenz zum, in jedem Belang überlegenen Final Fantasy? Oder kurz vor God of War ...
DAS ist für mich echt beschissenes Management. Hier wurden einfach nur Ressourcen und Potential vergeudet ...
@Test: Ich werd dem Spiel sicher ne Chance geben. Als Budget-Titel/Gebrauchter, wenn der Publisher sicher schon wegen der geringen Absatzzahlen rumjammert. SELBER SCHULD!
Aylon5
Mario Schonhoff
Die Rechtschreibfehler bauen wir absichtlich ein um zu überprüfen welcher User sich die Review wirklich komplett durchliest. Du hast den Test bestanden ;)
Jack Scallion
Dafür hab ich seit Samstag FF13 und bin die ganze Zeit hin- und hergerissen zwischen verzückung und enttäuschung. Bisher überwiegt aber noch das positive an dem Spiel.
Das Kampfsystem ist definitiv schonmal der Hammer! Die Story finde ich bisher recht interessant, trotz vielem aufgesetztem klimperKlimper-Herzschmerz. Aber es wirkt alles irgendwie arg abgespeckt. Bin gespannt wie es noch wird.
GT-Fan
Aber naja egal.