X-Men: Erste Entscheidung
Die X-Men gehören einer besonderen Gattung im Superhelden-Genre an, denn die Mutanten leiden unter Selbstzweifeln und der Angst die übermenschlichen Fähigkeiten zu offenbaren. Allerdings konnten mir die ersten drei X-Men Filme diesen emotionalen Konflikt nie überzeugend vermitteln. Die Skepsis gegenüber der neuen Trilogie war also groß - doch ich wurde positiv überrascht, denn X-Men: Erste Entscheidung hebt die Comicverfilmung auf ein völlig neues Niveau.
Der Beginn einer neuen Trilogie
Mutanten-Fans könnten etwas verwirrt sein, denn die Verfilmung der X-Men Entstehungsgeschichte basiert nicht auf der Comicvorlage von Stan Lee und Jack Kirby aus den 60ern, sondern bedient sich an der Neuinterpretation, die der Serie in den 80ern und 90ern zum Durchbruch verhalf. Das hat zur Folge, dass die sich Gründungsmitglieder von der ursprünglichen Fassung unterscheiden. Nach den ersten drei X-Men Filmen, startet nun die zweite Trilogie mit einer Neubesetzung auf dem Regisseur-Stuhl, denn Matthew Vaughn erzählt diesmal die Geschichte der Mutanten. Dabei dreht sich alles um die beiden Hauptfiguren Charles Francis Xavier aka Professor X (James McAvoy), der an der Universität in Oxford als Professor im Bereich Mutationen tätig ist und den Holocoust-Überlebenden Erik Lehnsherr aka Magneto (Michael Fassbender), welcher durch die schrecklichen Ereignisse seiner Kindheit gebrandmarkt wurde. Im Film kommt es zum ersten Aufeinandertreffen der beiden Mutanten und es entsteht eine enge Freundschaft, die zur Gründung der X-Men führt.
Von Mutanten und Menschen
Da der erste Film der neuen Trilogie die Anfänge der X-Men zeigt, genießt er einen entscheidenden Vorteil: Die Menschen wissen noch nicht, dass es Mutanten gibt und reagieren entsprechend ungläubig, wenn sie welche zu Gesicht bekommen. Das fügt sich perfekt in das Verständnis des Zuschauers ein, denn wer würde gelassen bleiben, wenn z.B. der Gesprächsparnter innerhalb von Sekunden seine Form ändern könnte. Dazu kommt, dass die jungen Mutanten noch recht unbeholfen im Umgang mit ihren Kräften sind, was ungemein zur Authentizität beiträgt. Auch die Kostüme gehen der Problematik lächerlich zu wirken spielend aus dem Weg, zum einen, weil sie in den Anfängen der X-Men so gut wie keine Rolle spielen - und zum andern, weil die Protagonisten selbst etwas unsicher wirken, als sie den Helden-Dress das erste Mal überstreifen. Sie sehen darin mehr ein Mittel zum Zweck, um z.B. ihre Fähigkeiten zu kontrollieren und weniger ein cooles Outfit.
Auf Seite 2 lest ihr, was der neue Film seinen Vorgängern voraus hat ...
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Kommentare (16)
Obiwan-Kemario
Der Trailer war schon geil und nach dem Review hab ich nur noch mehr Bock drauf.
dmXbox
will gucken. jetzt!
blueeye
Warum gibts eigentlich bei Filmen noch ein Fazit und bei den Spieletests nicht mehr?
Ich will die persönlichen Fazits bei den Spieletests zurück! Und wenn ich schon dabei bin, denn Daniel auch!
P.S. Ich hasse Veränderungen. ^^
Keeper
Und wo sind Bilder von Raven ? :)
Astronautx
habs mir heute auf englisch angeschaut.
die beste marvel verfilmung
dramacydal
X-men ohne Wolverine. Ich kenne die x-men geschichte sehr gut. War selber Comic Freak in den 80 und 90 ihren aber X-men lebt von Wolverine. Ich denke nicht das dieser film an den erfolg der früheren anknüpfen kann. Was nicht heissen soll er ist schlecht. Nur nicht so interessant.
Astronautx
wolverine kommt vor :D
T3ll1nG
Ich muss leider sagen, dass ich den Film super schlecht fand. Die Story war so mies dass einem schlecht wurde und auch die Charaktere haben leider überhauptkeine Glaubwürdigkeit. Mal abgesehen davon, dass es jedem X-men Comicfan die Fußnägel hochrollen wird beim betrachten dieses Streifens, so verfehlt dieser auch bei allen anderen Zuschauern völlig sein Ziel. Beworben wird das ganze ja als Origins Story und nicht als Reboot, leider hat man das dem Drehbuchautor zu spät mitgeteilt und so kommt es einem vor als würde man die Anfangsgeschichte der X-Men in einer Parallelwelt zu der der ersten 4 Filme anschauen. Hier passt einfach nichts zusammen, was das ganze sogar irgendwie unfreiwillig komisch macht.
Hat man die anderen Filme nicht gesehen könnte man aber auch höchstens eine 7/10 geben. Das liegt vorallem daran, dass es das Skript schafft in einem Mutantenfilm Logiklücken zu produzieren, was angesichts der Thematik schon irgendwie peinlich ist. Die Charaktere sind aber das Hauptproblem. Sie sind alle zu glatt. Keinen davon hat man wirklich ausgereitzt. Fängt es noch gut an (insofern man sich an das "neue" gewöhnen kann) werden sie doch zu den einfach Stereotypen Weltretter/Böser/Ungeliebte.
Gerade bei Raven wird das überdeutlich, jahrelang als Schwester von Charles und plötzlich von ein auf den anderen Tag ein Nebencharakter der kaum noch eine Rolle spielt.
Des weiteren kommt es einem vor, als hätte der Produzent gesagt: "Ihr habt 160 Minuten Zeit um von ganz am Anfang bis zur Trennung von Charles und Erik zu kommen.". Gerade gegen Schluss wirkt der Film sehr gehetzt.
Alles in allem schade, es hätte mehr sein können (der Anfang zeigt deutlich das Potential). Lässt sich nur hoffen, dass Teil 2 besser wird.
Obiwan-Kemario
Hatt Wolverine nicht einen Cameo im Film. Ich meine sowas gelesen zu haben.
taskmaster
fand den film gut besser als den 1.und 3. von dem wolverin film ganz zu schweigen
zu den conunity enderungen : is mir als marvel fan eigentlich nicht so wichtig da die caraktere storys etc sowiso und voralem bei den x men sehr oft neu iterpretirt werden
is ja nicht so das es sich hier um den herrn der ringe handelt