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Die AreaGames iOS Highlights des Monats!

Auch im April 2013 haben die findigen Jungs und Mädels zahlreicher Entwickler-Studios coole Neuheiten in den App Store von Apple gebracht. Mit dabei ist beispielsweise das fruchtige Super-Kiwi-Spiel, bei dem ihr einen kleinen Obsthelden durch die Reihen knuddeliger Bösewichte schickt. Auch das schwarz-weiße Abenteuer Tap Rocket ist einen Besuch wert. Kultig wird es diesen Monat dagegen in Cut the Rope, die mit Time Traval im April 2013 einen neuen Ableger für iOS auf den Markt gebracht haben.


Platz 1: Cut the Rope - Time Travel

Für satte 2,69 Euro auf dem iPad und 0,89 Euro auf dem iPhone bzw. iPod schafft es diesen Monat ein ganz besonderes Highlight auf Platz 1 der iOS-Top-Liste. Die Rede ist von Cut the Rope, die mit ihren knuddelsüßen Om Noms die Herzen aller Physik-Genies erobern. Der neue Ableger hört auf den Namen Time Travel und dieses Mal habt ihr gleich zwei der hungrigen Viecher mit Süßigkeiten zu versorgen. Eure Reise beginnt im Mittelalter und setzt sich (sofern ihr vorher nicht vollkommen verzweifelt aufgegeben habt) fort bis ins Level 6 in die Steinzeit der Om Noms. In jedem Level habt ihr 15 knifflige Missionen zu bestehen.
Eure Aufgabe? Ganz einfach ... Süßes gehört in den Mund und die Om Noms sind happy. Hört sich leichter an als es ist, denn unsereins verzweifelt hier schon mal nach einer Weile. Hier ein Schnipp an einem Seil, dort eine zerplatzte Blase, ein wenig die Zeit anhalten und den bösen Ketten ausweichen. Dabei sammelt ihr leuchtende Sterne und versucht verzweifelt, das Süßzeug endlich, endlich, ENDLICH in die hungrigen Mäuler der grünen Viecher zu bewegen. Nun ja ...
Unendlich süß sind übrigens die Animationen der Tierchen, wenn sie erkennen, dass sie ihre geliebten Süßigkeiten leider nicht erhalten werden. Ihr könnt die Herausforderung ganz einfach neu starten, doch der Anblick der Om Noms ist diese Aktion schon fast wert. Sie verziehen ihre Schnute und werfen euch einen sehnsüchtigen Süßigkeiten-Blick zu ... zum Dahinschmelzen.
Ihr habt euch durch die ersten Missionen gewühlt und denkt, das ist doch alles gar nicht schwer? Ein paar Seile durchtrennen, Blasen in die Luft gehen lassen und auf die Stacheln aufpassen kann ja jeder? Nun, könnt ihr das auch alles gleichzeitig? Umso höher ihr im Spiel voranschreitet, umso kniffliger werden die Aufgaben.
Fazit: Om Noms glücklich machen ist eine ziemlich erfüllende und knuddelige Aufgabe. Für die iPad-Version legt ihr satte 2,69 Euro auf den Tisch, was schon recht teuer erscheint. Dafür macht das Spiel auf dem größeren Display auch deutlich mehr Spaß. Man hätte den Titel jedoch auch als kostenfreie Version mit optionalen In-App-Käufen anbieten können. Für die Fans von Cut the Rope ist das neue Abenteuer ein absolutes Muss. Physik-Liebhaber sollten ebenfalls zuschlagen. Wer es mit räumlichem Vorstellungsvermögen und physikalischer Logik nicht so hat, der schaut am besten in den Plätzen 2 bis 5 weiter.


Platz 2: Super Kiwi Castle Run

Auf Platz 2 unserer Top-Liste schafft es ein kostenfreier Titel, der im April 2013 neu im App Store gelandet ist. Wolltet ihr nicht schon immer mal ein starker Ritter sein, eine glänzende Rüstung tragen und die Welt von all dem Unheil befreien? Na super, dann ladet euch jetzt Super Kiwi Castle Run herunter und werdet zur fruchtige Ritter-Kiwi. Hört sich ulkig an? Ist es auch.
Mit der fruchtigen Mischung aus Super Mario und Temple Run geht es in Super Kiwi direkt ohne große Erklärungen los. Warum auch ... so ein Ritter braucht doch keine Anleitung. Drücken .... die Kiwi springt. Länger drücken ... die Kiwi springt höher. Beim Springen noch mal drücken ... die Kiwi flatscht wieder zurück auf den Boden. Die Kiwi kreitsch ... oh, da habt ihr wohl eine der mörderischen Stacheln oder Hindernisse übersehen, die dem mutigen Ritter das Obstleben schwermachen wollen.
Umso weiter ihr vorankommt und umso mehr Punkte ihr sammelt, Gegner tötet und Meter zurücklegt, umso mehr Krönchen sammelt ihr schlussendlich. Dabei erledigt ihr coole Quests, die nicht nur etwas mit Siegen zu tun haben. Beispielsweise werdet ihr dafür belohnt, wenn ihr an einer ganz bestimmten Stelle im Spiel sterbt. Die Kiwi ist jedoch nicht nur dafür da, mit der Lanze rumzufuchteln und geradeauszulaufen, auch Leveln kann die kleine Frucht in Super Kiwi Castle Run. Sammle also so viele Münzen, wie dein kleiner Held tragen kann und steige immer weiter auf. Belohne dich im Marktplatz mit coolen Fähigkeiten, Rüstungen und weiteren Kleinigkeiten. Ab einer bestimmten Stufe wartet außerdem eine ganz besondere Überraschung auf euch ... aber wir wollen euch nicht zu viel verraten.
Fazit: Da Super Kiwi Castle Run ein kostenloses Spiel ist, welches optional mit In-App-Käufen aufgewertet werden kann, spricht absolut nichts dagegen, das Spiel einfach mal auszuprobieren. Unserer Meinung nach lohnt es sich auf dem iPad mehr, da hier die Hindernisse und auch die Münzen größer und dadurch besser zu erkennen sind. Negativpunkte können wir bei diesem Spiel kaum vermelden ... es ist unserer Ansicht nach tatsächlich rundherum stimmig. Wobei wir uns noch verschiedene Früchte als Helden gewünscht hätten. Fruit Ninja trifft Mittelerde ...


Platz 3: Tap Rocket

Auf den ersten Blick wirkt Tap Rocket wie ein schnödes Jump‘n‘Run-Spiel, dem schlichtweg die Farbe ausgegangen ist. Bei näherem Betrachten entwickelt das Spiel jedoch einen ziemlich hohen Reiz, denn wir konnten beim Testen gar nicht mehr aufhören, immer längere Strecken und immer höhere Rekorde zu erzielen. Einzig die Space-Musik ist sehr gewöhnungsbedürftig und ist ziemliche Geschmackssache beim Spielen von iPhone- oder iPad-Spielen.
Das Spielprinzip von Tap Rocket ist eigentlich ziemlich simpel. Eure kleine fliegende Ninja-Figur läuft die düstere Welt entlang und schwingt sich mit den Düsenantrieben auf dem Rücken in die Luft, wenn ihr einmal auf den Bildschirm klickt. Drückt ihr länger auf den Bildschirm, so wird die bunte Farbe der unteren Anzeige verbraucht und euer schwarzer Held gleitet über die Hindernisse, um Punkte zu sammeln und sich neue Farbe zu ergattern.
Habt ihr euch in Sachen Farbmengen und Entfernungen ein wenig verkalkuliert oder seid mit eurem Düsenantrieb auf dem Rücken schlichtweg abgestürzt, so flattert das schwarze Männchen mit den weißen Flügeln wieder nach oben und gewährt euch eine letzte Chance. Verwirrend ist der Moment, in dem das Ufo aus der Luft auftaucht ... erster Gedanke ... oh scheiße, es will mich töten. Doch keine Sorge, das Ufo tut euch nichts, solange ihr euch ... nun, sagen wir mal, unauffällig verhaltet.
Übrigens: Die besonderen Gimmicks von Tap Rocket erinnern stark an Temple Run, da ihr euch durch das Einsammeln von Symbolen besondere Fähigkeiten zulegen könnt. So können beispielsweise eine Weile Punkte durch eine Art Magnet angezogen werden. Auch gibt es ein Blitz-Symbol, mit dem euer Flatter-Held hoch in die Luft gepustet wird, um sich einige Meter vorwärts katapultieren zu lassen.
Schon alles? Nein ... denn irgendwann fangen die schwarzen Untergründe an zu wackeln, brechen unter euren Füßen weg oder euch werden schwarze Steinblöcke vor die Füße geworfen, denen ihr möglichst schnell ausweichen solltet, wenn ihr nicht das Zeitliche segnen wollt.
Fazit: Tap Rocket ist anders und das, obwohl das Spielprinzip dermaßen eingängig und irgendwie auch sehr bekannt ist. Die Musik ist sehr gewöhnungsbedürftig, doch die Idee mit dem schwarzen Bildschirm und der Antriebsfarbe ist sehr gelungen. Für 89 Cent sollte man jedoch schon ein Fan dieses Genres sein, da es dem Zocker sonst sehr schnell langweilig werden könnte, wenn es im Endeffekt nur darum geht, einen immer höheren Highscore zu knacken.


Platz 4: Mr. Crab

Ja, wir geben es ja zu ... dieses Spiel ist wirklich kunterbunt und erinnert auch ein wenig an Spongebob und die verrückten Viecher der Kinderserie. Dennoch verbreitet Mr. Crab auf eine skurrile Art und Weise Charme, daher hat sich die flitzige Krabbe einen Platz auf unserer April-Liste verdient. Wen die Hawaii-Hula-Hula-Musik nervt, der sollte den Ton am besten gleich von Anfang an aus machen, denn unsereins konnte sich diese Musik leider auch nicht besonders lange antun.
Das Prinzip des Spiels ist sehr einfach. Die kleine Krabbe bewegt sich unentwegt .. ob nun nach links, rechts, oben oder unten ... das ist dem Tierchen eigentlich relativ egal. Stößt es an ein Hindernis, wechselt es einfach die Richtung. Fällt es durch ein Loch, so landet es eine Etage tiefer auf dem unendlichen Turm voller bunter Blubberbläschen und Punkte. Um den Turm nach oben zu gelangen (denn da wartet doch der Krabbenfresshimmel auf euch), springt Mr. Crab mit einem einfachen Druck auf das Touchpad nach oben. Das muss natürlich an der richtigen Stelle geschehen, denn sonst donnert das Vieh gegen ein Hindernis, läuft in die falsche Richtung, fällt noch schnell irgendwo runter und ihr dürft von vorne anfangen.
Wie ihr seht ... so wirklich sterben werdet ihr in diesem Spiel nicht ... das bedeutet jedoch keinesfalls, dass es euch nicht wahnsinnig machen wird. Hula Hula. Haben wir euch schon den verrückten Muscheln und den pieksigen Meeresbewohnern erzählt, die euch entweder nach oben schleudern oder aber nach unten pieksen. Freches Gesindel, was euch da in den Weg kommt, doch Mr. Crab gehört ja schließlich zur ganz besonders schlauen Sorte und umkrabbelt und umspringt die Hindernisse ganz einfach, um anschließend an der richtigen Stelle erneut in die Lüfte zu sause.
Fazit: Mr. Crab ist ein sehr eingängiges Spiel, welches keine große Innovation bietet. Es versprüht dennoch auf eine Art und Weise Charme und ist kurzweilig eine sehr nette Abwechslung zwischen den vielen Actionspielen im App Store. Leider ist das Spiel unserer Meinung nach keine 89 Cent wert, da das Spielprinzip trotz jeder Menge Charme relativ eintönig ist. Dennoch ist unser Fazit: Süß und kurzweilig - eine nette Abwechslung.


Platz 5: Reef Run

Neben all den Actionkrachern und super flotten Jump‘n‘Run-Abenteuern haben wir auf Platz 5 unserer Liste mal ein relativ ruhiges Spiel für euch. Zwar geht es auch hier messerscharf zur Sache, doch weitaus ruhiger, als man es von einem Hai glauben mag. Euer Spielziel ... FISCHE FRESSEN. Muhahaha. Lecker. Nun ... Fische fressen ist in Reef Run so wichtig, dass euer gefräßiger Freund anders kaum auskommt.
Also schnappt ihr euch einen Buntling nach dem anderen und gebt euer Bestes, beim Schwimmen nicht die ganze Zeit gegen die Mauern zu rumsen. Nicht, dass uns das beim Testen andauernd passierte wäre ... wir wollten schließlich nur schauen, wie robust so ein Hai sein kann.
Sobald ihr den Dreh zwischen Fischen fressen und nirgendwo anstoßen raus habt, ist es eure Hauptaufgabe, das Wasser entlang zu paddeln und dabei schwimmende Buchstaben einzusammen, um die Mission abzuschließen. Wäre ja alles gar kein Problem, wenn es da nicht die fiesen Unterwasser-Viecher gebe, die eurem (natürlich total harmlosen) Hai den Garaus machen wollen.
Dafür werden euch Quallen und anderes Zeug entgegengeschleudert, um euch Bein ... äh, Flossen zu machen. Umschwimmt ihr diese Hindernisse geschickt oder sorgt mit einem Bumper für Abwehr, steht dem Ziel schon bald nichts mehr im Weg. Im Meeresshop von Reef Run warten übrigens noch ziemlich viele coole Sachen auf euch. Da stöbert man schon gerne mal und schaltet sich einen niedlichen Orca frei oder holt sich ein paar nützliche Combo-Gegenstände.
Fazit: Reef Runner ist niedlich und leicht zu erlernen. Der Anreiz des Spiels besteht darin, immer mehr Missionen freizuschalten und sich dabei nicht andauernd den Kopf an den Steinen des Meeres aufzudatschen. Zwar ist das Spiel gratis erhältlich, doch Kohle wird ganz eindeutig im Shop gemacht, wenn Spieler für satte 1,79 Euro beispielsweise einen Orca freischalten können. Das hätte man sicherlich auch besser gestalten können, doch das Spiel lässt sich so oder so auch ohne Geldeinsatz zocken. Ausprobieren tut nicht weh.


Kommentare

Hallo Herr Kaiser
  

Hallo Florian,danke f?r dem Hinweis.Leider h?re/schaue ich mir Eure Podcasts nicht an ;-)

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Florian Preisser
  

@hallo herr kaiser
Badland, z.B. habe ich unter anderem schon im Podcast herzlichst empfohlen. Genau so wie andere Titel. Year Walk, 1112, Pixel People, Gemini Rue oder ?hnliches.
Leider merkt man eben, speziell wenn es news etc zu so etwas gibt, dass die Resonanz in der Heimat der Heimkonsolen eben nicht soooo da ist. (;

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IM Carlos
  

Es gibt schon sehr gute Spiele für Tablet oder Smartphone. Nur sind tatsächlich sehr viele aus den oben beschriebenen drei Bereichen und nach dem Hundertsten Spiel redundant.
Mein letzter Smartphone-Hit war Knight of Pen & Paper, aber dass ist ja lang nicht mehr so frisch ...

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Hallo Herr Kaiser
  

wieso beh?lt die Kommentarbox nicht meine Formatierung und Abs?tze??

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Hallo Herr Kaiser
  

wo ist Badland in der Liste?

https://itunes.apple.com/de/app/badland/id535176909?mt=
8

Die Fachpresse ?berschl?gt sich und hier ist so eine Perle mal wieder nicht in Sicht.Eure Charts sind zu einseitig,so wird man nie "richtige"Zocker (wie ich an sich auch einer bin) von Handy/Tablet games ?berzeugen k?nnen.Aber vielleicht will man das ja auch nicht,dann passt das schon.

Mal ein paar Tips abseits des Casual/Mainstream (auch wenn es da nat?rlich auch nettes Zeug gibt):

Battle of the Bulge (Geniale Rundenstrategie.mein Lieblngsspiel)--Repulze (bester Wipeout Klon ever)--Shardlands--Battle Academy--Paper Monsters--Wild Blood--Bards Tale--Little Inferno--Offroad Legends--
Hunters 1 und 2--Shufflepuck--Galaxy on Fire 2 HD--Year Walk--Sky Gambler:Storm Raiders--
Autumn Dynasty--Lep's World--Real Racing 2+3--Starfront--Ravenmark...............

da sollte f?r jeden was dabei sein...auf XCOM freu ich mich aufjedenfall auch schon genauso wie Warhammer Space Hulk

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Jace
  

Oha, wirds ein Vorspiel geben?! Bitte bitte ;)
Was soll das kosten?

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Alexander Voigt
  

Am Donnerstag kommt STAR COMMAND. Das sieht interessant aus. Wie FTL nur hübscher.

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Jace
  

Anspruch anyone?!
Soll nicht auch eine XCOM-Version fürs Pad kommen? Sowas kaufe ich sofort auch wenn ich XCOM schon für PC und 360 habe (beides Original versteht sich).

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Claudandus
  

@GutenTagHerrLehrer: viel mehr geht ach nicht ohne Tasten.
Hätte aber auch nicht gedacht, das es wirklich Games auf Handys gibt die süchtig machen können.
Zock derweil noch immer Simpsons Springfield wie besessen, gerade ist Knüppeltag =^.^=

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Die 3 Typen von Handyspielen:
1. Puzzle
2. Run
3. Tower Defense
*gähn*

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