BioShock: Infinite

Plattform: (PC, PS3, XBox 360)
Release: 26. März 2013

User-Wertung:

BioShock Infinite

Nur wenige schaffen es von ganz unten nach ganz oben. Arnold Schwarzenegger zum Beispiel. Oder dieser Typ aus „Das Streben nach Glück“, den es in Wirklichkeit auch gibt. Genau, Will Smith. Oder Johannes Krohn, wenn er sich bei „Super Street Fighter IV“ erstmal vom Nicht-Auftauchen in der Rangliste bis an ihre Spitze gekämpft haben wird. ... Ja, Größenwahn ist das richtige Stichwort, wenn wir über „Bioshock Infinite“ reden wollen. Schon in den Vorgängern bekam man es mit geisteskranken Visonären zu tun. Da verwundert es auch nicht, dass die Entwickler es mit dem Gleichnis von „unten“ und „oben“ geographisch wörtlich nehmen und der neueste Bioshock ein wahrer Höhenschock wird.

Wortreiche Einleitung für etwas das hinlänglich bekannt sein dürfte: "Bioshock Infinite" spielt am Himmel. Sollte der vollmundige Titel hierbei lediglich auf die Weiten des luftigen Szenarios hindeuten, seien die Schöpfer daran erinnert, dass der ursprüngliche Vorgänger des Vorgängers des Vorgängers, sprich "System Shock 2" das Weltall als Schauplatz bot. Nicht gerade das was man einen eingeengten Raum nennt. Andererseits verströmte es gleichzeitig eine derart klaustrophobische Atmosphäre, dass es heute wohl "System Shock inFinite" heißen würde. ("Claustrophinite" hätte mir auch gefallen. Hach, so viele Gelegenheiten für (un)feine Wortspiele.)
Aber lassen wir das. Der Platz ist knapp und will weise gefüllt werden, mit essentiellen Infos zu Irrational Games Shooter-Hoffnung.
Wie erwähnt verlässt "Infinite" die dunklen Tiefen der Unterwasserstadt Rapture und schickt euch stattdessen in das strahlend erleuchtete, prall kolorierte und nicht zuletzt fliegende Disneyland (des Todes), namens Columbia des Jahres 1912, also Dekaden vor den unheilvollen Ereignissen in Rapture. Hier sei gleich erwähnt das die Geschichten der Spiele nicht zusammhängen sollen, wahrscheinlich sogar nicht einmal im selben Universum angesiedelt sind. Das widerspricht dem üblichen Sequel-Charakter, weswegen sich mein Verstand wohl auch noch weigert es anzunehmen. Die Wolkenstadt ist ein rohstoffverschlingendes Monsterprojekt, vor dem jede Weltausstellung wie ein Gartenflohmarkt wirkt und wurde von den US-Amerikanern schlicht zur pimmelprotzenden Demonstration ihrer Macht erbaut. Eine Funktion, die heute - dem grünen, friedfertigen Geist unserer Zeit entsprechend - ressourcensparender und subtiler von Google, Facebook und McDonalds übernommen wird. Nach einem blutigen, internationalen Zwischenfall, bei dem die, zugleich als waffenstarrende, fliegende Festung konstruierte Cloud City involviert war, verschwand Columbia am Firmament und ward nicht mehr gesehen.
BioShock InfiniteIhr schlüpft nun in die Rolle von Booker DeWitt, einem Ex-Pinkerton-Agent, einer privaten Sicherheitsagentur, die in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts ihre Hochzeit hatte. Wissenswertes aus der "Hurra"-Abteilung: Booker hat tatsächlich ein Gesicht und sieht aus als hätten George Clooney und Jude Law einen Sohn gezeugt, der im Spiel so alt ist, wie die beiden heute und das noch vor ihrer Geburt. Also ... Ach, wie auch immer. Viel wichtiger: Er spricht! Nix, von wegen "bessere Identifikation" und so. Unser Held hat seine eigene Stimme, seine eigene Meinung und einen eigenen Charakter. Auf mich wirkte die Hauptfigur des ersten Teils, durch ihr dauerndes Schweigen etwas zurückgeblieben. Und vor allem ist Booker ganz gewiss NICHT so freundlich mal bitte eben das zu tun, was der unbekannte Mann im Ohr gerne hätte. Mr. DeWitt ist nämlich nicht per Unfall in Columbia gelandet. Eine spezielle Person hat ihm die Koordinaten beschafft und einen Auftrag gegeben. Er soll ein Mädchen namens Elizabeth ausfindig machen, das seit 15 Jahren dort in einem Turm festgehalten wurde und aus der Stadt bringen.
BioShock Infinite

Kommentare

j1mbo
  

Sie erinnert mich an Jade aus BG&E :D

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3-6-0-FAN
  

@Taccou
Und die Szene in der nächtlichen Großstadt-Straße würde ich eher in die 80er Jahre einordnen, da das Kino gerade den fiktiven Film "Revenge of the Jedi" zeigt", was eine Abwandlung von "Return of the Jedi" sein kann oder auf den gleichnamigen Comic anspielt. In beiden Fällen sind die Werke Anfang der 80er Jahre erschienen

Es kann nichtnur sein,es istso..Revenge of the jedi war der ursprünglich Titel von return of the jedi.da Lucas aber meinte das jedi keine Rache üben sollten,wurde der titel geändert.das problem war nur damals das es poster scHon gedruckt wurden,und es auch schon Figuren mit dem Revenge of the jedi-Aufdruck gab.Da diese drucke sehr selten heutzutage sind,sind sie auch viel wert.Das genaue Jahr von Return of the jedi ist übrigens 1983

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WerWieWas
  

Bitte macht wieder irgenedwas hin, damit man Vorschauen und Tests ausseinanderhalten kann. Einfach Vorschau oder Test davorschreiben oder ein Icon einführen, das würde schon Wunder vollbringen. Ich weiß zwar, dass Bioshock Infinite noch lange nicht raus ist, geschweige denn getestet werden kann, aber ich hätte gern auf einen Blick auf der Hauptseite, ob es sich bei dem Artikel um eine Vorschau oder um einen Test handelt!

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Jacuzzi
  

Was ich mich jetzt noch frage wie sie das mit dem Leveln machen.
Wenn es so wie im 1. Bioshock ist, sodass man sich in den einzelnen Weltabschnitten frei bewegen kann ist das ja alles cool.
Wenn man dann von einem Luftschiff zum anderen wecheln will hat man dann wahrscheinlich ne Ladezeit in kauf zu nehmen.

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Skyhawk75
  

Das Spiel wird mit 100%iger Sicherheit eines der Higthlights des Jahres 2012. Die Vorschau ist super und nach dem 15 Minuten Video wird die Vorfreude drauf immer größer

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Johannes Krohn
  

@ Taccou: Du hast natürlich recht. "Riss" passt viel besser. Wenn man so einen Artikel mitten in der Nacht schreibt, beschränkt sich der Geist oft auf das am schnellsten Verfügbare und unterstellt den Designern dann einfach mal poetische Ambitionen. ^^ Bei der zeitlichen Einordnung hab' ich auch erst überlegt, ob es nicht später sein müsste, gerade auf Grund des Filmtitels. Hab' mir das Video aber auch nur einmal angesehen und da wirkten Stil und Reklamen irgendwie mehr nach 60ern. Du wirst wahrscheinlich auch hier recht haben.
@ MyNameIsDotty: Es kommt wohl darauf an, ob du eher vom Gameplay ausgehst oder inhaltlichen Elementen. Wenn du "BioShock" nur mit Big Daddy's, Unterwasserwelt und verrückten Wissenschaftlern assoziierst, dann wirst du das hier wohl eher weniger finden. Wenn du es aber mit Plasmiden, abwechslungsreichen Waffen, der Erkundung einer faszinierenden Welt, Audilogbüchern oder schlicht dem typischen, grafischen Stil verbindest, bist du auch bei "Infinite" richtig.

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MyNameIsDotty
  

Engine am Limit oder nicht... die aktuelle Gen ist halt am Limit. Und da finde ich es sehr gut, wenn sich die entwickler an hübschen Stilmitteln bedienen anstatt draufzuklotzen bis das Spiel nur noch mit 20 Frames und Tearing läuft weil es auf den Screenshots geil aussieht.
Wobei ich Infinite auch echt hübsch finde. Und mir gefällt es auch, dass der Titel eben nicht wieder in einem Unterwasser-Szenario spielt sondern eben mal ganz woanders.
Was ich mich halt mal wieder frage ist, was denn das Spiel überhaupt mit Bioshock gemein hat. Mal abgesehen davon, dass es sehr wahrscheinlich großartig wird. Aber bisher habe ich irgendwie noch nichts gesehen, was auch nur entfernt an Bioshock errinert. Aber das ist ja eigentlich das, was man bei einem weiteren Titel einer Spielreihe erwartet, oder?!
Wie auch immer, ich bin wahnsinnig gespannt auf dieses Spiel.

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Taccou
  

Ich werde mir das Spiel bestimmt mal ansehen, auch wenn ich dir vorherigen Teile nicht gespielt habe.
Mich stört aber an der Preview, dass "Tears" mit "Tränen" übersetzt wird und nicht mit dem naheliegendem "Riss". Wenn es allerdings im Spiel so bezeichnet wird, hab ich nichts gesagt und werde mich weiterhin über das Wieso wundern.
Und die Szene in der nächtlichen Großstadt-Straße würde ich eher in die 80er Jahre einordnen, da das Kino gerade den fiktiven Film "Revenge of the Jedi" zeigt", was eine Abwandlung von "Return of the Jedi" sein kann oder auf den gleichnamigen Comic anspielt. In beiden Fällen sind die Werke Anfang der 80er Jahre erschienen.

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Doppelaccount
  

Ich finde es etwas schade, dass man vom Unterwasser/Ayn Rand Setting nun zu einer "Civil War" Dystopie wechselt (deren physikalische Logik absolut lachhaft ist). Warscheinlich war die Engine am Limit angekommen, was sich schon bei Bioshock 2 bemerkbar machte. Andere Spiele hatten "besseres Wasser" und sahen auch in anderen Aspekten wesentlich besser aus. Das langweilige und repetitive Gameplay des zweiten Teils kommt mir dann noch wie der Sargnagel für das Setting vor.
Mal schauen was kommt :) Frischer Wind *hurr* kann die Serie nur beflügeln *durr* ...
PS: Habe mir das Preview nicht anegschaut. Ich verzichte neuerdings auf jegliches Spoilern.

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toul81
  

bischock ist so ein genials spiel da stimmt einfach alles die story ,die atmosphäre und vorallem die music und der 3teil wird hoffe ich auch epic


http://www.youtube.com/watch?v=qeJufC-g7mU

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