Call of Duty: Black Ops

Plattform: (PC, Wii, Wii U, XBox 360)
Release: 09. November 2010

User-Wertung:

Call of Duty: Black Ops

Alle zwei Jahre sind Treyarch damit dran, den Ruf der Pflicht zu erhöhren und ihren Dienst für Activision Blizzard zu verrichten. So auch 2010, das von Call of Duty: Black Ops zum Jahr des Kalten Krieges ernannt wird. Serienfans frieren in diesem Falle sicherlich gerne, denn alles außer der Zweite Weltkrieg ist ihnen bekanntlich mittlerweile besonders willkommen.


Worum geht's?

Alex Mason wird seine Zeit im Kalten Krieg nicht mehr so schnell vergessen, denn er hat sie in großen Teilen gleich zwei mal erlebt. Der Hauptdarsteller und Spielercharaker in Call of Duty: Black Ops gehörte einst einer verdeckt arbeitenden Spezialeinheit der USA an, die selbstverständlich hinter feindlichen Linien operierte. Die Ausgangslage von Treyarchs neustem Werk ist allerdings ein relativ fieser Verhöhrtisch, auf dem sich Mason in einem Raum voller bedrohlicher Bildschirme, allerlei Technik und einem hinter verschleierndem Glas postierten Fragensteller befindet. Immer wieder schießen ihm rote Zahlen durch den Kopf und genau die sind auch Hauptgegenstand der Ermittlungen des Gegenübers. Was haben sie zu bedeuten? Welche Verbindung besteht zwischen Alex Mason und dem Grenzgänger Viktor Reznov (bekannt aus World at War), mit dem er sich auf den verschiedenen Schlachtfeldern der 60er Jahre (darunter Kuba, Vietnam, Sowjetunion,...) scheinbar verbrüdert hatte? Dies gilt es bis zum Ende des Spiels genau so zu klären wie die Identität von Masons Entführern und den Ausgang der Geschehnisse im Anschluss daran. Eine wesentliche Rolle spielt dabei auch ein deutscher Wissenschaftler und der biologische Kampfstoff Nova-6 - es gibt also kein wiederholte Revival einer atomaren Bedrohung der USA. Atombomben sind ja mittlerweile auch längst langweilig geworden, seit die einem in den Modern Warfares quasi ständig wie Regen auf den Kopf getropft wurden. Zeitweise erlebt man die Geschichte von Black Ops übrigens auch aus der Perspektive von CIA-Agent Jason Hudson sowie einer weiteren Figur, was jeweils im Gesamtkontext Sinn ergibt und nie den Fokus von Alex Mason als zentrale Figur abrückt. Begegnungen mit historischen Figuren umfassen virtuelle Nachbildungen von absoluten VIPs wie Fidel Castro und John F. Kennedy, die im Zombiemodus (siehe unten) sogar selber gespielt werden dürfen.
Call of Duty: Black Ops

Warum zündet die Kampagne erst am Ende... aber dann so richtig?

Black Ops sieht fantastisch aus. Die Charaktermodelle im Solomodus können mitsamt ihrer Mimik und Effekten wie abtropfendem Regenwasser im Gesicht locker mit einem Uncharted 2 mithalten, es läuft selbst auf den Konsolen ohne jegliche Grafikfehler immer flüssig, die abwechslungsreichen Levelsettings überzeugen optisch sowohl im dichten Dschungel als auch unterwasser oder in einer Großstadt und niemand scriptsequenzt im FPS-Bereich so spektakulär sowie homogen ins Spielgeschehen eingebunden wie die "Call of Duty"-Serie auch in ihrem neusten Teil wieder. Auch das in Rückblenden mitsamt stylisch inszenierter Cutscenes erzählte Storykonzept rund um eine Verschwörung und ein paar wenige Spielercharakteren hat mir mit all seiner Übersichtlichkeit recht gut gefallen. Nichtsdestoweniger hat mich Black Ops als nunmehr zweites Spiel in der Geschichte des Franchises (nach World at War) in seiner Kampagne über weite Strecken so kalt gelassen, dass ich es eher leicht gelangweilt vor mich hin gespielt habe. Bis zum letzten Drittel liefert die Handlung des Spiels kaum echte Erkenntnisfortschritte, viele Missionen wurden mit gesichtslosen, gameplaytechnisch nicht sehr optimal designten CoD-Klonarmee-Standardkämpfen gestreckt und es fehlt an durchgängig begeisternden, erinnerungswürdigen Momenten (mehr Kritik im Detail folgt in den Abschnitten weiter unten). Man kann über die Story von Modern Warfare 2 meckern wie man möchte (ich meckere da gerne mit), aber als wuchtiges Actionspektakel ist es Black Ops weit überlegen. Bis zu besagtem letzten Drittel der wieder mal recht kurz geratenen Kampagne (auf Söldner fünf bis sechs, auf easy und normal vielleicht sogar weniger Stunden), das Call of Duty at its best zelebriert. Kein Wunder, dass es sich dabei hauptsächlich um die vor Spielrelease so ausgiebig vorgestellten Vietnam bzw. Schneemissionen handelt, welche man bis zuletzt auf jedem Event gezeigt bekommen hat. Nach viel Monotonie auf hohem Niveau (denn auch in seinen schwächeren Momenten ist Call of Duty: Black Ops den meisten Konkurrenten dank des sichtbaren Production Values irgendwie dann doch überlegen) kommt es also dann doch noch zu einigen fantastischen Stunden durchweg packender Shooter-Action, während derer auch die Story des Spiels mit überraschenden Wendungen und einem durchaus befriedigenden Finale an Fahrt gewinnt.
Call of Duty: Black Ops

Wie viel Modern Warfare steckt im Kalten Krieg?

We use Wagner... Get Some! - Ein Actionspiel ohne Hubschrauber ist heutzutage praktisch undenkbar, ein modernes Call of Duty ohne Helikopter ist es erst recht und Vietnam ohne Helis wäre nicht das, was Coppola/Kubrick uns vor vielen Jahren schon versprochen haben. Railshootermomente und sporadisch steuerbare Fahrzeuge hat man in der Seriengeschichte ja schon öfters erlebt, in Black Ops darf man allerdings erstmals ein rotorbehaftetes Fluggerät aus der Cockpitansicht selber steuern. Die luftigen Zwischeneinlagen beschränken sich nicht bloß auf Geschützballereien, sondern drücken euch gleich den Steuerknüppel in die Hand, damit ihr den Hubi durch gewohnt fest abgesteckte Schlauchareale voller Action manövriert (nur die Höhenlage wird automatisch adjustiert). Wenn dabei unter einem eine Art Pipeline in atemberaubenden Feuerwallungen explodiert und neben einem Rakete um Rakete samt realistischer Rauchschwaden vorbeizischt, weiß man, dass die aufgemotzte "Modern Warfare"-Engine immer noch der perfekte Grafikmotor für hollywoodreif inszenierte Actionszenen voller interaktiver Scriptsequenzen ist. Auch wenn die Levels von Black Ops wieder so eng wie eine Nonne sind, zeigen sie sich kreativ, was regelmäßige Zwischeneinlagen abseits üblicher Genrekonventionen angeht. Ein Auftrag beginnt zum Beispiel wie ein Mini-Strategiespiel, in welchem ihr die Truppen am Boden auf einem Taktikbildschirm befehligen könnt. Zwischenzeitlich zoomt das Geschehen dann zum Einsatzort, wo man in die Haut eines der Truppenmitgliede schlüpft und direkt an der Schlacht teilnimmt, die man soeben von oben initiiert hat. Dass all diese Dinge ingame nahtlos ineinander übergehen, ist man vom Franchise ja ohnehin gewohnt - genau so wie den mangelnden spielerischen Anspruch dieser Gimmicksequenzen. Beim RTS-Ausflug bekommt man beispielsweise alle Befehle vorgesagt und darf nicht selber taktieren, die Fahr- bzw. Flugsequenzen fühlen sich stark wie ein rasant inszeniertes Moorhuhn an. Ob Motorradszene oder Bötchenfahrt, es ist alles irgendwie cool und doch fühlt man sich bei jeder weiteren Einlage dieser Art ein wenig mehr übersättigt davon.
Call of Duty: Black OpsHeimisch fühlt man sich als "Call of Duty"-Fan am Rande der üblichen Massenschlachten auch in atmosphärisch ruhigeren Momenten, in denen man z.B. die Schuhsohlen der Gegner nahezu riechen kann, während man mit seinem Tarnanzug unmittelbar neben ihner vorbeiziehenden Patrouille im Schnee liegt. Ein paar einzelne Stealthkills später ist mal wieder Abseilen angesagt, jedoch fern jeder fäkalen Erleichterung. Man hangelt sich mit einem K.I.-Verbündeten an der Außenseite einer russischen Gebirgsstation entlang, um sich überraschender Weise in Slow-Motion durchs Fenster zu stürzen und auch im Warmen für ein paar unterkühlte Körper mehr zu sorgen. Die Bewaffnung ist dabei zwar stilecht an die '60er angelehnt, trotzdem gibt's im Arsenal auch viel vertrautes für gestandene CoD-Veteranen mit Hang zum Modernen. Zielfernrohre mit Nachtsichtgeräten, Raketenwerfer mit ferngesteuerten Geschossen,... überhaupt hatte ich die meiste Zeit in Black Ops eher das Gefühl in der nahen Zukunft zu sein und nicht etwa zu Lebzeiten Kennedys.
Call of Duty: Black OpsWas mich endlich auf die Ursprungsfrage zurückbringt: Es steckt sehr viel von Modern Warfare (2) in Black Ops, meiner Meinung nach allerdings etwas ZU viel. Viele Abschnitte lassen erahnen, dass Treyarch da etwas aus den beiden "Infinity Ward"-Spielen cool fanden und sich dachten "Können wir auch und wir setzen noch einen drauf". Nur waren diese Sachen spätestens in Modern Warfare 2 auch schon etwas overdone, hier sind die ständigen Fahr-Einlagen, Zeitlupenmomente,... über weite Strecken nahe dran, sich auf ermüdende Weise abzunutzen. Seine stärksten Momente hat Call of Duty auch bei Black Ops wieder dann, wenn es sich mal über einen längeren Zeitraum auf klassisches Shootergameplay beruft, während perfekt abgestimmte Scriptmomente ablaufen, ohne mich im Minutentakt aus dem eigentlichen Geschehen zu reißen. Manch ein Level (sinkendes Schiff, zu verhindernder Raketenstart unter Zeitdruck, Infiltration von Unterwasser aus...) hat mich zudem sehr an entsprechende Pendants aus den Vorgängerspielen der Serie erinnert, wobei das nicht wirklich ein Beinbruch ist. Etwas mehr eigene Identität hätte Black Ops bei den einzelnen Kapiteln seiner Kampagne zwar noch besser gestanden, gegen Revivals gelungener Elemente aus den alten Teilen habe ich aber grundsätzlich trotzdem nichts.
Call of Duty: Black Ops

Warum sollten sich Veteranen hier lieber degradieren lassen?

Schon bei World at War hatten mich Treyarch dazu getrieben, meinen so geliebten und eigentlich hochverdienten Veteranenstatus beim frei wählbaren Schwierigkeitsgrad abzulegen. Achievements und Herausforderungsspaß hin oder her, ständiger Granatenregen und fies platzierte Gegnerspawnpunkte hatten mir die Freude daran verdorben. Nach seichtem Beginn in den ersten paar Levels habe ich auch in Black Ops schnell die Schnauze voll vom Veteranenrang gehabt und mich freiwillig zum Söldner (gibt nach dem Finale immerhin auch noch 100 Gamerscore bzw. eine Trophy extra als Belohnung) degradieren lassen. Neben erneut zu unfair aus heiterem Himmel angreifenden Feinden, manch einer Klon-Armee-Dauerschlacht und einigen Abschnitten mit Zeitlimits waren in diesem Falle vor allem die viel zu weit auseinander liegenden Kontrollpunkte (freies Speichern wieder nicht erlaubt) für meinen Rückzieher verantwortlich. Gerade anhand dieser Gameplay-Elemente erkennt man meiner Meinung nach immer gut, ob Infinity Ward oder Treyarch gerade mal wieder Hand an Call of Duty angelegt haben. Auch bei erstgenannten ist "Veteran" eine Experten-Erfahrung mit frustigen Momenten. Dabei sieht man jedoch stets ein Licht der Hoffnung am Ende des klar erkennbaren Tunnels durch all die Feinde und explosiven Scriptsequenzen hindurch. In Black Ops weiß man dagegen oft gar nicht was einen da gerade umgebracht hat. Um das überhaupt herauszufinden darf man aber erst noch mal die letzten fünf bis zehn Minuten erbitterter Gefechte wiederholen.
Call of Duty: Black Ops

Müssen Onlinefreaks auch dem Call of Cold War wieder unbedingt folgen?

Was fand ich den Multiplayermodus von Modern Warfare 2 direkt nach dem Release super und was habe ich geflucht, als Hacker, Glitches und andere Nervfaktoren den Titel online mit der Zeit zu einem einzigen Ärgernis gemacht haben. Man kann nur hoffen (momentan aber natürlich nicht wirklich "wissen"), dass dieses Schicksal nicht auch Black Ops ereilen wird, denn im Prinzip ist das zu mehreren Spielern wieder genau so supi wie die Call of Dutys zuvor. Es ist grundlegend sogar fast dasselbe, denn die meisten Elemente haben Treyarch cleverer Weise direkt vom "Infinity Ward"-Vorgänger übernommen. Ränge, Killstreaks (schalten u.a. das ferngesteuerte Bomben-Auto der Prestige Edition frei), Perks,... hier gibt's wieder alles was was Call of Duty im Multiplayer zu Call of Duty macht und eben seit Jahren die Spitzen der internationalen Onlinecharts beherrschen lässt (wobei lokaler Splitscreen - zu zweit sogar wieder auch online - und System-Link ebenfalls möglich sind). Hardcore-Settings, zahlreiche Modi von Capture the Flag bis Sabotage, 14 Map unterschiedlicher Größen und Kulissen,... wer Call of Duty liebt wird auch mit diesem Serienteil wieder das Jahr bis zur nächsten Ausgabe in Matches für maximal 18 Spielern problemlos totballern können.
Call of Duty: Black Ops

Wie schlagen sich Nixon, Kennedy & Castro so im Team gegen Zombies?

Na wenn das mal kein BÄM an alle Freunde der politischen Weltgeschichte und überhaupt eine klare Ansage an alle ist, die von Call of Duty: Black Ops etwas anderes als vollgepackte Bombast-Unterhaltung ohne historischen Anspruch erwarten. Unmittelbar nach erfolgreichem Abschluss der Kampagne und Durchsicht der Credits setzt in Treyarchs Shooter der Zombiemodus ein, den man aber natürlich auch von Anfang an direkt vom Spielmenü aus fürs Solo- oder Multiplayervergnügen aufrufen darf. Nicht mehr mit untoten Nazis (und darum jetzt auch in unserer Version mit dabei), sondern noch viel besser: Hier kämpft man tatsächlich als bzw. an der Seite bekannter Gesichter der Historie unserer Realität. Und zwar mit keinem geringeren als Robert McNamara (Ex-Verteidigungsminister der U.S.A.), John F. Kennedy, Richard Nixon und Fidel Castro! Schauplätze sind das Weiße Haus oder eine Art Burg, wo man sich in begrenzten Arealen vor immer stärkeren Wellen durch die Türen brechender Zombies verteidigen muss. Die Gammelgegner treten in verschieden schnellen Inkarnationen an, im Verlauf der Matches verdiente Punkte kann man als Ausgleich dafür aber auch in bessere Waffen sowie Zugang zu neuen Räumen investieren. Als Bonus ist diese Form des Überlebensmodus eine enorm spaßige Sache, besonders natürlich im Koop für bis zu vier Teilnehmer. Praktischer Weise werden temporäre Multiplikatoren (z.B. doppelte Punktzahl) nach dem Aufsammeln gleich für alle Mitspieler aktiviert, unpraktischer Weise kann man diesen Mode jedoch nur mit Leuten zusammen spielen, welche dieselbe Regionalfassung des Spiels in ihrem Laufwerk haben.
Call of Duty: Black Ops

Call of Duty: Black Ops - Der Launchtrailer


Solo etwas kalter Kaffee, online eine heiße Brühe

Auch die diesjährige Version von Call of Duty kommt in der deutschen Version nicht ohne Schnitte aus. So müssen wir in Black Ops unter anderem auf verfassungsfeindliche Symbole und eine Zwischensequenz verzichten. Okay, aber auch auf einen Song von den Stones? Besonders albern sind die Kürzungen angesichts vieler richtig brutaler Szenen (z.B. schneidet der Spieler einem Gegner im Schlaf die Kehle durch oder beobachtet Exekutionen mit um ihre Leben flehenden Gefangenen), die auch in der deutschen Version des Spiels noch enthalten sind. Wir haben alle Änderungen auf einen Blick:

  • Eine Szene, in der in Zeitlupe in ein Gegner in seine Einzelteile zerlegt wird, wurde für die deutsche Version entschärft
  • Eine Folter-Szene wurde komplett entfernt
  • Der Song "Sympathy for the Devil" von Mick Jagger wurde entfernt
  • Gegner verlieren keine Körperteile bei Explosionen
  • Verfassungsfeindliche Symbole wurden entfernt (Hakenkreuze in einer Mission mit Nazis)

Selbst die deutschsprachige Uncut von Call of Duty: Black Ops ist (mal abgesehen von den hier ebenfalls fehlenden Hakenkreuzen) nicht ohne Abstriche zu empfehlen, da die deutsche Synchronisation mit einigen albern klingenden Stimmen und aufgesetzt wirkendem russischen Akzent vieler Charaktere nur bedingt überzeugen kann. Wer sich einen näheren Eindruck des Gewaltgrades der ungeschnittenen Version von Black Ops machen möchte, schaue sich doch mal dieses Video hier an. Zu Fragen der Aktivierung und des Supports der unterschiedlichen Versionen von Call of Duty: Black Ops haben die Kollegen von 4Players unlängst Antworten direkt von Activision Blizzard eingeholt, wobei die allerdings etwas schwammig ausfallen und längst keine Gewissheit bezüglich der dringendsten Fragezeichen liefern können.

Mit Prominenz: Der Realtrailer

Schwarze Operationen im wahren Leben

Verdeckte Operationen, die gravierende Verstöße gegen Gesetze oder ethische Grundsätze umfassen, werden im allgemeinen unter extremer Geheimhaltung durchgeführt. Der englische Fachausdruck für solche Operationen ist Black Operation oder Black Op, was im deutschen als Schwarze Operation übersetzt wird. Methoden einer schwarzen Operation können zum Beispiel Mord, Entführungen, Folter, das Verschwindenlassen von Personen, das Inszenieren von Terroranschlägen im eigenen Land, die illegale systematische Bespitzelung von Bürgern des eigenen Staates oder die illegale Unterstützung bewaffneter Widerstands- oder Terrorgruppen in anderen Ländern sein.
Einige Staaten wie Argentinien, Südafrika oder El Salvador haben sogenannte schmutzige Kriege gegen Teile der eigenen Zivilbevölkerung geführt, die zahlreiche Charakteristika schwarzer Operationen aufwiesen. Es wurden auch von westlichen Regierungen initiierte schwarze Operationen bekannt, etwa die spanischen Grupos Antiterroristas de Liberación der 1980er Jahre, die als Strategie der Spannung bekannt gewordenen Vorgänge in Italien oder bestimmte Praktiken der britischen Sicherheitskräfte während des Nordirlandkonflikts. Eine der bekanntesten geplanten, jedoch letztlich nicht ausgeführten schwarzen Operationen war die Operation Northwoods des US-Militärs 1962. Sie umfasste unter anderem die Inszenierung von Terroranschlägen in den USA, um eine Invasion Kubas zu rechtfertigen. (Quelle: Wikipedia)

Der Kalte Krieg - jetzt auch in 3D!

Wer einen 3D-fähigen Fernseher zu Hause hat, kann Black Ops ohne Probleme auf Xbox 360 und PS3 ebenfalls in 3D spielen. Für den PC ist eine NVidia 3D-Grafikkarte mit den dazugehörigen Shutter-Brillen notwendig. Natürlich bietet sich ein Actionspiel wie Call of Duty perfekt an, um mit 3D die Muskeln spielen zu lassen: "Über die Waffe genau zielen, in Helikoptern fliegen, sich Berge hinab abseilen und sich durch hochdetaillierte Umgebungen kämpfen, all dies wird eine wahnsinnig tolle 3D-Erfahrung sein, die Black Ops ermöglicht.", so ein schon jetzt total begeisterter Treyarch-Mitarbeiter.
Die 3D-Unterstützung kann dabei jederzeit im Optionsmenu aktiviert oder deaktiviert werden, und steht für alle Spielmodi, also auch Multiplayer oder Zombiejagd zur Verfügung.

Spanner machen mobil: Die Prestige & Hardened Editionen

Nachdem Freunde des gepflegten Spannens von der Prestige Edition zu Modern Warfare 2 mit einem Nachtsichtgerät ausgestattet wurden, liefert die teuerste Version von Call of Duty: Black Ops das ergänzende Spielzeug dazu. Wir listen euch hier die Inhalte beider Spezialversionen des Treyarch-Shooters.
Hardened Edition (90€):

  • Call of Duty: Black Ops-Vollversion
  • Hochwertige Special-Edition-SteelBook-Hülle
  • Limitierte Black Ops-Sammler-Medaille mit Display-Ständer
  • 4 zusätzliche Koop-Karten, die in der Standard-Edition nicht enthalten sind
  • Spezielles Black Ops-Avatar-Outfit für Xbox LIVE oder PlayStation Home

Prestige Edition (150€):
Enthält alle Inhalte der Hardened-Edition sowie ein echtes ferngesteuertes Fahrzeug, das der Abschussserie 'Fernlenkladung' aus dem Spiel nachempfunden ist! Die Fernlenkladung hat folgende Merkmale:

  • Bild und Ton werden drahtlos zur Fernsteuerung gesendet (Reichweite: 60 m)
  • In Fernbedienung eingebauter 2-Zoll-TFT-Farbbildschirm (220x176) mit Hintergrundbeleuchtung
  • Digitale proportionale Lenkung und Antrieb
  • Einzelradaufhängung
  • Hohe und niedrige Tempoeinstellung

Call of Duty: Black Ops

Kommentare

Thenomine
  

?Gegner verlieren keine K?rperteile bei Explosionen?
Hei?t das, dass man mit einem Schrotgewehr die Beine\Arme immernoch abschie?en kann?
Ich hab die Englische Version :P

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Daniel Pook
  

Ja... Meinungen... pers?nliche Ma?st?be... subjektives Empfinden... ganz unsere AreaGames-Predigt. :)

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Necrovoid
  

@ Daniel Pook

Sagt ja keiner was dagegen dass Du deine Meinung kund tust, daf?r sind die Comments schlie?lich da. Geht halt nur darum das viele, sogar sehr viele Leser ein Spiel unter 9/10 einfach nicht als Top Titel ansehen wollen. Und ich denke du kennst das ja, wie weit Dir das wirklich hinterher getragen wird.

Ich will ehrlich sein, ich nehme dir bis heute die GTA4 Wertung ?bel, genauso wie die Alan Wake Wertung. ?ndert aber nichts daran das ich GTA4 okay aber nicht ?berragend fand, Alan Wake hingegen ganz oben auf meinen Top 10 of All Time rangiert :) Ich denke du verstehst was ich meine :)

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Daniel Pook
  

Trifft sicherlich nicht auf alle zu, aber insgesamt empfinde ich das ebenfalls nicht anders. Trotzdem kann ich ja mal ab und zu was dazu sagen, genau so wie jeder hier seine eigene Meinung in die Comments posten kann. Auch wenn es oft keinen Sinn zu haben scheint. ;)

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Necrovoid
  

@ Daniel Pook

Kapier es doch bitte endlich mal, f?r die meisten Leute ist alles UNTER einer 9/10 ein schlechtes Spiel und eine 8/10 eben kein Top Game mehr. Du bist jetzt schon so lange dabei, sollte das nicht mal langsam bei dir durchgekommen sein? Die Leute sind halt so :-/

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Necrovoid
  

Ich selber hab mir von dem Spiel deutlich mehr erhofft, hab?s bei einem Kumpel anspielen k?nnen und fand?s nicht so Dolle, eher schlecht. Bin irgendwie sogar ein wenig Froh dass mir amazon.co.uk die Pre-Order wegen den Verfassungsfeindlichen Symbolen gecancelt hat. Der MP ist Langweilig und ?de, der Single Player fantastisch Inszeniert aber IHMO schlecht umgesetzt. Will mir einfach nicht Gefallen das Spiel. Finde sogar MoH irgendwie Besser.

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Daniel Pook
  

Warum ein Spiel seine Wertung bekommt, steht im Test. Wenn du die Tests von Alan Wake und Black Ops durchgelesen hast, wirst du meine Argumentation bereits kennen. Dann wirst du auch wissen, warum beide f?r mich auf demselben ("sehr guten") Spielspa?level angesiedelt sind. Auch wenn sie ihre St?rken und Schw?chen an jeweils unterschiedlichen Stellen haben, dazu aus unterschiedlichen Genres kommen. Warum du das mit dem Alter und deiner Identit?t jetzt vollkommen ungefragt und ohne richtigen Gehalt f?r diese Diskussion zum Thema machen m?chtest, ist verwunderlich. Aber wie gesagt, zur Diskussion tut es nichts zur Sache. Und weiter gibt es dazu auch denke ich nichts zu sagen, dass habe ich in den Tests zu Gen?ge getan und damit kennst du meine Meinung. Die l?sst sich auch nicht verbiegen, beide Spiele bleiben f?r mich jeweils unter ihren Gesichtspunkten betrachtet nach meinem Geschmack und subjektiven Eindruck eine 8/10. B?M! :P

P.S.: War deine urspr?ngliche Kritik nicht anstelle der Vergleichbarkeit zwischen gut bewerteten AAA-Titeln eher, dass wir angeblich Big Budget Spiele immer nur schlechtreden w?rden oder so ?hnlich? Entscheide dich doch mal. ;)

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Sascha Ruess
  

@Daniel Pook:

Mutig, mutig! H?tte nicht gedacht das einer der "hohen Aregames-Herren" sich dazu meldet!
Na dann wollen wir mal:

Zun?chst einmal hast Du ja wahrscheinlich gemerkt, dass ich hier kein Versteck-Spiel als xxXyyzzYY-User treibe, wie es unter den Restgraupen in dieser Community ja hier ?blich ist (weil es ja so sch?n anonym ist und man sich seiner Worte nicht verantworten muss). Nein ich laufe hier unter meinem echten Namen!

Jetzt hast Du da nat?rlich erst einmal eine sch?ne Liste aufgeschrieben um meine Argumente zu entkr?ften - bravo: Gespr?chsstrategie Nr. verstanden - entwaffne die Argumente Deines Gegners.

Aber so leid mir das tut: Genau hier lieferst Du mir ein direktes Gegenargument zu Deiner Wertung im letztgenannten Titel: "Alan Wake - 8/10" - hmmm, dass heisst doch jetzt aber das Alan Wake auf der gleichen Qualit?tsstufe wie Black Ops liegen soll?? Richtig?? Wie Ihr ja immer sagt Ihr wollt eine Vergleichbarkeit zwischen den Titeln schaffen!!

Nur Ihr wollt mir doch jetzt nicht sagen, dass Alan Wake, welches immer wieder den gleichen monotonen Spielweg (Laufen, Leuchten und Schiessen) geht (was ihr ?brigens in diversen Podcasts selbst gesagt habt), auf der gleichen Stufe steht mit einem Black Ops, welches deutlich mehr Abwechslung im Gameplay und der Story bietet: Allein die SR-71-Mission bietet mehr Abwechslung als Alan Wake im gesamten Spiel.

Und dann der technische Aspekt: Alan Wake hat technische M?ngel wie Tearing und Matschi-Patschie-Texturen (auch von Euch selbst genannt) - ein Black Ops hat dererlei keine Beanstandung.

Also sei mal ehrlich und frage Dich ob unter diesen Gesichtspunkten Deine 8/10 wirklich noch passt.

So und jetzt noch was ganz Wichtiges: Was soll schon wieder dieses pubert?re "B?M!" - Mal ehrlich ich bin 32 Jahre alt und Du m?sstest ja auch schon ?ber 20 sein (Sorry kann Dich anhand Deiner Stimme leider echt nicht einsch?tzen ;-), aber von den Bildern her w?rde ich Dich mal so auf 22 sch?tzen).

K?nnt Ihr dieses Kleinkindertum nicht mal langsam ablegen?? Ja das war in den ersten Podcasts ja noch ganz lustig, aber irgendwann muss man sich doch mal weiterentwickeln und Ihr seid doch keine Kleinkinder mehr, oder??!!!

@Alle anderen hier: So f?hrt man Diskussionen unter denkenden Menschen!

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Mastersheep
  

Wobei Fable ja niemals n Top Titel ist oder wahr... :D

Und die Leute die meinen CoD hat seinen Zenit ?berschritten und es gibt ja garnix neues ged?ns ged?ns..., kaufen sich jedes Jahr n neues Fifa und meinen das Game is ne Revolution....

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Daniel Pook
  

"Ja so ist das hier bei Areagames, die richtigen Top-Titel kriegen hier meist ganz schlechte Noten" Ganz schlechte Noten wie zum Beispiel 8/10... oh je, was ist nur aus dieser Welt geworden. :D

"die richtigen Top-Titel kriegen hier meist ganz schlechte Noten" Halo: Reach - 9/10
Fallout: New Vegas - 9/10
Fable III - 8/10
FIFA 11 - 9/10
Castlevania - 8/10
Enslaved - 8/10
Dead Rising 2 - 8/10
Metroid: Other M - 9/10
Alan Wake - 8/10
...
B?M! Als ob wir so selten hohe Wertungen verteilen oder uns damit nur auf Nischentitel beschr?nken w?rden. ;) Aber gut, scheint deine Sicht der Dinge zu sein. Soll jeder selbst urteilen.

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