Crysis Warhead

Plattform: keine Angabe
Release: keine Angabe

User-Wertung:

Crysis Warhead

Was gab es nicht alles für Diskussionen im Vorfeld der Veröffentlichung von Crysis Warhead, dem Standalone-Addon, das eine parallele Geschichte zu den Vorkommnissen des Hauptspiels erzählt. DRM-Maßnamen scheinen bei den Kunden nicht besonders gut anzukommen. Losgelöst von diesen Diskussionen habe ich, der ja auch Crysis getestet hat, den Titel geschnappt und mit den unglaublich hohen Hardwareanforderungen meinen Computer gequält. Herausgekommen ist ein Shooter, der wie sein Vorgänger unterhält, mit schwacher KI den Spielspaß trübt und mit einem fiesen Cliffhänger endet.

Was soll ich sagen? Wer Crysis kennt und mochte, wird auch Warhead lieben. Für alle die nicht wissen, worum es in dem Universum der deutschen Spieleschmiede Crytek geht, hier ein winziger Abriss: Amerikaner bekämpfen Nordkoreaner auf einer Insel, Aliens schalten sich ein, frieren die Insel ein und bedrohen die Welt. Logisch, dass ich den fiesen Außerirdischen zeige, dass das eine verdammt schlechte Idee ist. Ich, das war im Hauptspiel Nomad, und in Warhead bin ich Psycho, der mit einer grandiosen deutschen Synchronstimme daher kommt. Was mir als Erstes auffällt, ist, dass Crytek offensichtlich Unterrichtsstunden in Sachen Zwischensequenzen genommen hat. Das erklärt jedenfalls die hervorragend inszenierten Cutszenes in Kinoqualität, was daran liegt, dass Psycho in der dritten Perspektive gezeigt wird. Das Intro von Warhead verrät bereits, was auf den Spieler, sprich mich, wartet. Derselbe Einsatz des Nanosuits, dieselben Waffen und storybedingt dieselben Gegner. Nanosuit? Noch nie gehört? Ok erkläre ich das auch noch. Sowohl Nomad als auch Psycho tragen einen Kampfanzug, der durch Modifikationen an jeweilige Situationen bzw. Kampftaktiken angepasst werden kann. Der Standardzustand ist die "Maximale Verteidigung". Dieser adsorbiert feindliche Kugeln und verbraucht dadurch Energie, ähnlich wie ein Schild. "Maximale Geschwindigkeit" lässt euch wie den roten Blitz rennen und gegnerischen Granaten ausweichen, die das Spiel durch einen großen roten Kreis markiert. Das ist auch bitter nötig, denn in der Nacht auf dem Dschungelboden eine Granate zu erkenne, dürfte recht schwer fallen. "Maximale Stärke" gibt Norman übermenschliche Kräfte, er kann Gegner packen und sie gegen Bäume oder andere Feinde schleudern mit dem Effekt, dass diese mehr als nur einen komplizierten Drehbruch haben … Außerdem kann er mit dieser Fähigkeit Wellblechhütten zu Klump schlagen und die darin befindlichen Gegner unter den Trümmern begraben. Die letzte Fähigkeit im Repertoire des Nanosuits ist für alle Stealth-Fans interessant, denn sie macht mich unsichtbar. Je nach Aktion verbraucht der Anzug mehr oder weniger Energie. Ein 10-Meter-Sprint durch offenes Gelände verbraucht demnach mehr, als das regungslose Kauern eines Scharfschützen, der auf den perfekten Moment wartet. Falls ihr schießen solltet, ist eure Tarnung aber sofort dahin und ihr solltet euch nach Ausnutzen des Überraschungsmoments schnell wieder zurückziehen.Crysis WarheadMit diesem Wissen gewappnet, widme ich mich der ersten Patrouille, vorher bekommt der Typ auf der Erhöhung aber eine Kugel in die Birne. Da kommt sie, die Vierergruppe. Stealth-Modus an, und vorbei ziehen lassen. Wechsel in den Stärke-Modus und schon schnappen wir uns den ersten Koreaner und schleudern ihn gegen einen Felsen, die andern drehen sich um, aber ich bin dank Sprint-Funktion schnell verschwunden und getarnt. Ich warte. Panik macht sich breit. Sie suchen mich. Sie rufen mir Drohungen zu und geben sich gegenseitig taktische Befehle, wie sie weiter vorgehen wollen. Ein bisschen erinnert mich die Szene an "Der Patriot" in dem Mel Gibson wie ein Geist, einen Soldaten nach dem anderen neutralisiert. Langsam, um nicht zu viel Energie zu verbrauchen, erhebe ich mich aus dem Dickicht und packe den nächsten Koreaner von hinten. Sein schreckverzerrtes Gesicht starrt mich an und ich verzichte dieses Mal auf meine lautlose Schiene. Ich benutzte ihn jetzt als menschlichen Schutzschild und mähe die restlichen Beiden mit meinem Gewehr nieder. Bilanz, vier Tote und ich habe keinen Schuss abbekommen. Da die Munition des Gewehrs sich nach diesem Gefecht dem Ende zuneigt, hebe ich die Waffe eines der Gefallenen auf. Auch kein schlechtes Modell. Psycho kann zwei Gewehre und zwei Pistolen (gleichzeitig) tragen, sowie einen Raketenwerfer. Hinzugekommen zum Waffenarsenal ist der Granatwerfer, der mit Patronen pro Magazin vor allem Gegneransammlungen schwer zu schaffen macht. In Crysis konnte man seine Munition nur dann aufstocken, wenn man mit der F-Taste hinterlassene Waffen aufsammelte. Das hat Crytek jetzt benutzerfreundlicher gemacht, denn es reicht einfach aus, über die Waffen zu laufen. Außer beim Raketenwerfer. Den gilt es immer noch, per Hand aufzusammeln.Crysis WarheadNatürlich kann man auch im Standalone-Addon seine Waffen modifizieren. So kann das Standard Sturmgewehr mit einem Schalldämpfer, Brandgeschossen, Scharfschützenfernrohr, Laservisier, Taschenlampe und, und, und verbessert werden. Auch skurrile Kombinationen wie eine Shotgun mit Präzisionsfernrohr sind möglich, aber unsinnig. Die F-Taste ist in Crysis Warhead die Interaktionstaste. Mit ihr kann ich eigentlich so ziemlich jeden Gegenstand aufheben, der nicht festgenagelt ist. Sei es ein Stein, ein Benzinkanister oder ein toter Vogel. Diese Gegenstände kann ich dann als Wurfgeschoss benutzen, um die Gegner zu verwirren oder gar zu verletzen. Bei dem Werfen der Radios oder toten Vögel offenbaren sich auch die physikalischen Stärken, die die CryEngine 2 zu leisten imstande ist. Alles verhält sich physikalisch korrekt, ohne aufgesetzt zu wirken. Hier knicken Bäume unter dem MG-Feuer meines Kampfjeeps zusammen, und begraben mit viel Glück einen Gegner unter sich, nicht weil das so vorgesehen war, sondern weil die CryEngine 2 die Voraussetzungen schafft, die dieses überhaupt möglich machen. Das gibt der ganzen Spielwelt eine unheimlich organische und realitätsnahe Atmosphäre, denn so, wie Dinge in einem wirklichen Dschungel reagieren, so tun sie es auch in diesem Spiel. Außer die toten Vögel. Die kippen bei Beschuss wie eine Standfigur zur Seite, aber ich will mal nicht penibel sein. Ein bisschen störend für ein Spiel, das auf einem technisch so hohen Niveau präsentiert wird, ist der Umstand, dass manche Alltagsgegenstände unzerstörbar sind. Während ich eben noch mit meiner panzerbrechenden Munition einen Truppentransporter zu Klump geschossen habe, scheint das sich vor mir befindliche Straßenschild aus außerirdischem Material gefertigt worden zu sein. Kein Kratzer. Genauso befremdlich sind Türen. Normalerweise kennt man das in Shootern so: Da ist eine Tür mit einer Klinke (wäre sie ohne Klinke, hätte man sich als langjähriger Spieler damit abgefunden, dass man sie nicht öffnen kann), ich gehe also auf diese Tür und versuche sie mit F zu öffnen. Geht nicht. Ich schlage mit meinen Fäusten (natürlich habe ich maximale Kraft an) dagegen. Geht auch nicht. Sie muss also unzerstörbar sein. Schade. Diese kleinen Macken ziehen sich durch das ganze Spiel. So laufe ich am Ende einer Mission in einen Tunnel, der Bildschirm wird schwarz und der neue Level wird geladen. Ich stehe immer noch in dem Tunnel, nur das hinter mir eine riesige Geröllwand den Abschnitt begrenzt. Habe ich irgendetwas verpasst? Ich habe sogar einen vorherigen Spielstand geladen, um zu überprüfen, ob ich vielleicht eine Videosequenz verpasst habe. Nein. Naja, wieder einer dieser Vorkommnisse, die ich schlucken muss.Crysis WarheadLeider kann die KI mit der ansonsten fast perfekten Technik nicht ganz mithalten. Ich habe das Addon in "Normal" innerhalb von 5 Stunden durchgespielt und was mich am wenigsten aufgehalten hat, waren die Gegner. Die Gefechte liefen meist so ab, dass ich einen der Bösewichter erschossen habe und die anderen sich erst einmal im Kreis gedreht haben. Vor allem bei Beschuss aus der Ferne zeigt sich die Schwäche der Intelligenz. Selbst bei schwersten Treffern verharren die Armen auf der Stelle, dazu verdammt den erlösenden Headshot zu erfahren. Auf dem Radar wird nach solchen Gefechten ein Gegner angezeigt, das ist meistens einer, der sich an irgendwelchem Gestrüpp verfangen hat. Wenn ich denn mal gestorben bin, dann auf höchst unerklärliche Weise. Mindestens dreimal ist es mir passiert, dass ich mit einem voll aufgeladenen Nanosuit plötzlich sterbe, ohne zu wissen warum. Das ist besonders dann ärgerlich, wenn man vorher nicht gespeichert hat. Zum Glück legt das Spiel in regelmäßigen Abständen Spielstände an, sodass sich der Frust in Grenzen hält. Ich hätte trotzdem gerne gewusst, was mich da gerade gelegt hat.Besonders einfach wird Crysis Warhead nach etwa zwei Stunden, wenn man die Shotgun benutzen kann. Die Kämpfe laufen dann nach folgenden Standardverfahren ab: Tarnen, auf den Gegner zulaufen, aus nächster Nähe schießen, was zum sofortigen Tode führt. Kurz warten, bis sich die Energie wieder aufgeladen hat und wieder tarnen usw. Selbst die fast schon anspruchsvollen Gegner in Nanosuits lassen sich auf diese Weise mit einem Schuss vernichten. Von denen habe ich im ganzen Spiel aber maximal 10 Stück gezählt. Da fragt man sich als Spieler schon, warum man unzählige EMP-Granaten findet, die die Funktion der Suits kurzzeitig stören. Davor ist Warhead ebenfalls ziemlich einfach, denn die Fahrzeuge, die man selbst steuert, sind fast übermächtig. Ich habe verdammt viel Munition und wahrscheinlich Nerven gespart, indem ich mir einen Jeep geschnappt, in die Basis eingeritten bin und alles niedergemäht habe. Das kann sicherlich nicht Sinn des Erfinders gewesen sein. Eine Frustmission Ala "Fahre einen Panzer und fühle dich in dem Ding aufgrund von traumhaft zielsicheren Bazookaschützen wie ein Opfer" gibt es zum Glück nicht. Mir ist aufgefallen, dass der prozentuale Anteil an Fahrmissionen, gemessen an der Gesamtspielzeit, sehr hoch ausgefallen ist. Zwar fliegt man keinen Senkrechtstarter, dafür verbringt man gut und gerne 20 Minuten auf einem Zug (am besten ihr nehmt das Geschütz mit panzerbrechender Munition) und ballert wie ein Verrückter auf Koreaner, Aliens und sogar Schildkröten (wenn ihr wollt). Ich bezeichne solche Missionen gerne als "Feel Good-Mission", denn an sich kann hier nichts schief gehen. Sie lassen sich am besten mit der Flugzeugmission aus Call of Duty 4 vergleichen, in der man mit einem absolut überlegenden Waffensystem alles zerschießt, was nicht Englisch kann. Hier explodiert alles übertrieben und lässt einem die schlechte KI, die sich wirklich als perfektes Kanonenfutter präsentiert, fast vergessen. Definitiv der Höhepunkt des Spiels. Was man vom Ende des Titels nicht sagen kann. Ich will euch nicht spoilern, aber wer Crysis gespielt hat, dürfte nicht überrascht sein. Das Einzige, was bei diesem Bossfight Spaß macht, ist die experimentelle Waffe mit unendlich Munition. Mehr verrate ich aber wirklich nicht, außer dass die Story in keiner Weise mehr verrät als das Hauptspiel. Der fiese Cliffhänger bleibt also. Zwischen den Missionen werden ab und zu ein paar Tonbänder aus vergangenen Zeiten eingespielt, die ein bisschen über die (Achtung, schlechtes Wortspiel) Psyche von Psycho verraten.Crysis WarheadHat man genug von der Solokampagne, kann man sich mit Crysis Wars, das dem Addon beigelegt ist, in Multiplayergefechte ala Battlefield stürzen. Auf 21 unterschiedlichen Maps gilt es auch hier entweder getarnt oder auf andere Art andere Spieler zu besiegen. Mir persönlich gefällt der Modus nicht ganz so gut, denn immer wieder stirbt man an Stellen, ohne zu wissen warum. Scharfschützen scheint es hier jedenfalls wie Sand am Meer zu geben. Zum Glück gibt es ja noch Fahrzeuge, die zumindest in einer Map herumstehen. Allzu sicher sollte man sich in denen aber nicht fühlen, denn neben Scharfschützen gibt es auch Raketenwerfer wie Sand am Meer. Leider, und das wird vor allem ehrgeizige Spieler ärgern, gibt es keine Statistiken, die listen, wie gut man sich schlägt, Stichwort Kill/Death-Ratio. Das ist aber nichts, was man nicht mit einem Patch beheben kann. Es wird interessant sein, zu sehen, inwiefern Crytek den Multiplayerpart unterstützen wird. Bisher haben die Jungs ja angekündigt zusätzliche Inhalte in den nächsten Wochen/Monaten zu veröffentlichen. Alles in allem verbessert Crysis Wars den Mehrspielermodus des Hauptspiels, der ja etwas verwirrend war, allemal.Und was fehlt noch? Na, klar der technische Aspekt. Wie sieht Crysis Warhead aus und vor allem: Läuft es FLÜSSIG. Ich kann euch beruhigen. Ja, es läuft. Auf Grafikeinstellung "Gamer" sieht Warhead wunderschön aus und läuft auch auf aktuellen Mittelklasse PCs anständig. Wer ein bisschen an den Einstellungen herumschraubt und seiner Kiste mehr zutraut, darf sich auch gerne an "enthusiastisch" wagen. Hier sieht Crysis noch schöner aus, erfordert aber verdammt viele Ressourcen. Ganz schwierig wird es dann mit den DirectX10-Einstellungen. Hier benötigt man schon enorme Rechenpower, um den Endkampf flüssig zu den Credits zu bringen. Laut Crytek soll es ja einen 700 Dollar-Rechner geben, der genau das kann. Den hatten wir leider nicht, deswegen habe ich mich aus pragmatischen Gründen für "Gamer" entschieden.Crysis WarheadIch kann Crysis Warhead all denen empfehlen, die schon das Hauptspiel mochten. Man bekommt eigentlich genau dasselbe geboten nur eben schlanker. Ich muss sagen, trotz der kleinen Macken und der geringen Abwechslung hat mich der Titel fast schon süchtig gemacht. Er besitzt einfach ein enormes Tempo und Dank der grandiosen Zwischensequenzen interessiert mich die Story hinter Psycho. Vor allem eine Sequenz sorgte fast schon für Gänsehaut. Ihr werdet merken, welche ich meine. Zum Spielfluss gesellt sich dann auch noch der moderate Schwierigkeitsgrad, der vor allem in der Zugmission zum Tragen kommt und ein fast schon in die Schlusssequenz rutschen, lässt. Ein bisschen mehr Aliens, denn meistens renne ich vor ihnen weg, eine klügere KI und mehr Abwechslung und fertig wäre das perfekte Spiel - und das für 30 Euro. Wäre.

Kommentare

mindVex
  

Also ich hab ne Radeon 4870 (ca. 200 Euro), 8 GB Speicher (ca. 150 Euro) und nen Intel Dual Core (2,irgendwas) (ca. 90 Euro) und kann damit Crysis auf hohen Details ohne Ruckler spielen. Mehr rumprobiert habe ich allerdings auch noch nicht.

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Zerfikka
  

Wie gerne w?rde ich Crysis samt Warhead zocken, was muss man eigentlich, realistisch betrachtet, f?r nen Crysis tauglichen PC ausgeben ?

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M4tthi4s
  

Hey Alex - Stimmt, der Schritt in die richtige Richtung ist Warhead allemal. Auch wenn es den so umstrittenen Kopierschutz mit sich bringt, es ist einfach wirklich ein sch?nes Spiel f?r 30 Eur.!

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Alexander Kaphahn
  

@M4tthi4s

Erst einmal danke f?r die ?beraus konstruktive Kritik. Nat?rlich hast du recht, dass die Szenen plakativ und platt sind, aber hey, wir reden hier von einem Actionspiel, in dem haufenweise Menschen drauf gehen. Da m?ssen diese Szenen so ?bertreiben dargestellt werden. Ich finde aber, dass im Vergleich zu anderen Spielen Warhead weitaus mehr stilistische Mittel aus der Filmbranche nutzt. Ich erinnere nur an die Szene am Wasserfall, wo Psycho einen guten Freund verliert. Ich habe sie mir eben noch einmal angeschaut und finde sie immer noch genial. Nat?rlich kann man so etwas verfeinern, aber Warhead macht f?r mich pers?nlich den Schritt in die richtige Richtung und beschreibt unabh?ngig von der schwachen Story den Charakter Psycho auf eine solche Weise, dass ich mich mit ihm auseinandersetze - etwas das sonst nur Filme schaffen.

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M4tthi4s
  

Hallo Alexander, ich finde Deinen test sehr gelungen beschrieben, danke. Er gibt das wider, was ich auch im Spiel erlebt habe (vom Spielfluss her). Nur eines st?rt mich: "Dank der grandiosen Zwischensequenzen". Diese Zwischensequenzen finde ich alles andere als gelungen. So platt, so plakativ, so schlecht aus dem "Action-Film-Genre" kopiert und vorallem sowas von gewollt (aber in keinster Weise geschafft) emotional - kurz gesagt LIEBLOS - kamen diese Sequenzen bei mir an. ich weiss nicht, ob es an der Synchronisierung lag (wobei ich Dir dahingehend wieder Recht geben muss, dass DIE STIMME von Psycho wirklich spitze ist!), aber nehmen wir doch z.B. mal die Kampfszenen in besagten Sequenzen: Man sieht verzerrte Gesichter, h?rt F?uste dumpf auftreffen und kann h?chstens erahnen, dass der Schlag weh getan hat, da sich das ganze Geschehen in einer derart unklaren und dumpfen Sounkulisse abspielt, dass man einfach nicht mitgerissen wird. Dieses komische Gurgeln beim Rangeln und das g?nzliche FEHLEN von Hintergrundger?uschen der Kampfumgebung ist vielleicht ein Stilmittel, um den momentanen Kampf hervor zu heben, verfehlt das Ziel allerdings um Weiten. Ich m?chte jetzt allerdings nicht ins Detail gehen, um zu viel zu verraten, aber bitte achte(t) doch einmal darauf, wenn Du es nochmal spielst. Mich w?rde wirklich interessieren, ob ich da vielleicht auch ein bisschen zu spitz bin. Vielleicht habe ich mittlerweile aber auch einen zu hohen Anspruch. Denn mittlerweile sind die Spiele durch die verschiedenen "Entwicklungs-Engines" doch so grafisch ausgereift, dass man auch mehr Augenmerk auf Sound und Story legen kann (Battlefield Bad Company als Beispiel: Sound und Grafik unglaublich, DOCH STORY unter aller Sau!) ich hoffe, man schafft es auch einmal ein Spiel zu entwickeln, das ohne vermeintlich witzige Spr?che al? Arnold Schwarzenegger oder Bruce Willis auskommt und man ein wenig Tiefe in das ganze Geschehen bekommt. ich m?chte auch einmal nachdenken m?ssen und nicht andauernd mit dem Holzhammer, dem Werkzeug des Plakativen, in die Story gebracht werden.

Danke nochmals f?r den guten Test, der mich ?ber das anf?ngliche Zweifeln dazu gebracht hat, das Spiel zu kaufen.

viele Gr??e

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Blackacidevil138
  

Danke EA das ihr mir den Titel mit dem verfickten DRM versaut habt. Ich hasse euch!

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