Dead Space 3

Plattform: (PC, PS3, XBox 360)
Release: 07. Februar 2013

User-Wertung:

Im Test: Dead Space 3

Selbst bei den optimistischsten Dead Space Fans dürften die ersten Infos und Trailer zum dritten Teil einige Sorgenfalten auf die Stirn getrieben haben: Eisplanet statt Raumschiffwrack, Koop-Action statt Survival-Horror? Ist das noch unser geliebtes Franchise? Unser Testbericht kann leider nicht die erhoffte Entwarnung geben. Teilweise kommt es sogar schlimmer als erwartet.

Held Isaac Clarke hat auch schon bessere Zeiten gesehen. Zu Beginn des Spiels hängt der Ingenieur/Rambo-Hybrid in seiner Wohnung auf der Erde ab. Sichtlich gezeichnet von den Ereignissen der beiden Vorgänger macht er die typische Max Payne Nummer und versinkt in Melancholie und Alkohol. Es dauert allerdings nicht lange, bis auch auf der guten alten Erde das Chaos ausbricht und dank einer verrückten Sekte (nein, nicht Scientology) auch hier überall Marker aus der Erde sprießen. Da trifft es sich gut, dass Isaac von ein paar Soldaten zu einer Missionen auf einen fernen Eisplaneten verschleppt wird auf der a) eine Waffe versteckt sein soll, die alle Marker zerstören kann und b) seine Freundin Ellie Langford aus Teil zwei einen Notruf abgesetzt hat und auf Unterstützung durch unseren Markerexperten hofft. Ja, Isaac und die Frauen. Im Gegensatz zu seiner toten Ehefrau zeigt sich Ellie zwar immer noch lebendig, macht aber mittlerweile mit Captain Robert Norton herum. Ja, dass ist zufällig genau der Captain, der uns erst zu dieser Mission überredet hat und natürlich bei der Expedition mit an Bord ist. Tja, im Weltraum geht es eben auch nur wie in GZSZ zu.
Natürlich hat Isaac wenig Zeit, sich um Dreiecksbeziehungen oder ähnliche Romanzen zu kümmern. Denn Dead Space 3 schaltet recht schnell in den Actionmodus. Auf der Erde ballern wir uns durch Reihen von gut bewaffneten Unitologen, die unbedingt alle Menschen in Nekromorphs verwandeln wollen, eine Art der Unsterblichkeit, die wir als Spieler nur ungern teilen möchten. Kurze Zeit später ballern wir uns dann schon durch verlassene Raumschiffswrack im Orbit des Planeten Tau Volantis. Und siehe da, in den ersten drei Spielstunden fühlt sich das Spiel beinahe vertraut an. Man ist alleine in schrottreifen Raumschiffen unterwegs, löst kleinere Rätsel und dezimiert die Nekro-Population. Das ganze in gewohnt toller Optik mit spektakulären Weltraumsequenzen und tollem Soundtrack. War das vielleicht nur alles nur heiße Luft im Vorfeld? Alles nicht so wild? Macht doch wieder Spaß, das ganze. Und das Beste: Der Spieler fühlt sich kurzzeitig sogar wie in einem reinen Single-Player Spiel. Also alles shiny in der Dead Space 3 Welt?
Im Test: Dead Space 3
Leider nicht. Und wir müssen gar nicht erst den Fuß auf den Eisplaneten setzen um zu merken, dass hier einiges im Argen liegt. Fangen wir einmal bei den geliebten Waffen an: Im Grunde war das Waffenarsenal der beiden Vorgänger doch perfekt. Die verschiedenen Waffensysteme konnte auf einer Werkbank durch den Einsatz von Energieknoten aufgerüstet werden. Das System war easy und führte dazu, dass die meisten Spieler aus dem Plasmacutter einfach die ultimative Nekromorph-Tötungsmaschine gebaut haben. Unverständlicherweise hat Visceral dieses System nun weiter ausgebaut und kompliziert. Alle Waffen können in einzelnen Bestandteilen wie Schaft, Griff, Sekundärfeuer konfiguriert und aufgerüstet werden. So kann der Plasmacutter z.B. als Zweitfunktion eine Druckwelle oder noch praktischer, Granaten, verschießen. Oder mit einer Schrotflinte oder einem Flammenwerfer aufgerüstet werden. Doch auch wenn Astronautin Ripley in "Aliens" solche Kombiknarren noch bequem mit Isolierband selbst bastelt, in Dead Space 3 brauchen wir dafür jede Menge Einzelteile. Die finden wir verstreut in den Leveln oder lassen sie von einer kleinen Sammlerdrohne finden. Das Problem: Wer kein Bock auf langes Suchen hat, kann sich die Teile auch direkt gegen echtes Geld einkaufen. Laut EA sind es die heutigen iPhone-Spieler ja ohnehin gewohnt, für Items im Spiel Geld auszugeben, so dass man ihnen diesen Service auch gerne in Vollpreis-Spielen bieten möchte. Sehr nobel. Ja, das war Sarkasmus.
Doch das Gebastel an den Waffen ist nicht nur ausgesprochen unhandlich gelöst und damit unnötig komplizierter als in den Vorgängern, nein, die Waffen fühlen sich nun auch deutlich schwächer an: So braucht der Plasma-Cutter gerne einmal zwei bis drei Treffer, eher sich die Körperteile vom Nekromorph-Rumpf lösen. Damit fühlt man sich doppelt benachteiligt: Zum einen weil Isaac noch immer so agil ist wie ein Schützenpanzer aus dem zweiten Weltkrieg, zum anderen weil den Waffen nun ohne große Aufrüstoptimierungen der Impact fehlt. Das wäre ja noch zu verkraften, wenn das Spiel nicht andauernd Gegnerwellen auf uns hetzen würde, gerne auch mit den "beliebten" unsterblichen Super-Nekros. Dead Space 3 ist damit deutlich schwerer als die Vorgänger geworden. Aber vielleicht hat das ja System. Vielleicht will man damit die Waffen- und Rüstungskäufe schmackhafter machen. Oder den Koop-Modus.
Im Test: Dead Space 3Denn vieles, was im Singleplayer nervt, macht im Koop sogar Sinn und Spaß. So sorgen die vielen Gegner dafür, dass es zu zweit nicht langweilig wird. Allerdings kann ein zweiter Spieler nur online in die Haut des Soldaten John Carver schlüpfen, der dann im Duett mit Isaac aufräumt, denn einen Splittscreen-Modus gibt es nicht. Der würde der wie immer opulenten Grafik auch nicht gerecht werden. Klasse: Sowohl im Single- als auch im Koopmodus gibt es nun optionale Nebenmissionen, die im Einzelspieler vor allem neue Ausrüstungsteile bescheren und im Zwei-Spieler Modus Aufgaben stellen, die man nur zu zweit lösen kann. Mit dem Koopmodus hat Visceral damit durchaus gute Arbeit geleistet und zu zweit kommt auch schnell mehr Spielspaß auf, da sich hier ohnehin niemand auf einen Survival-Shooter einlassen will. Versucht mal Spannung aufzubauen, wenn der Spielpartner gerade nebenbei mit seiner Exfreundin telefoniert. Auch die Minispiele, mit denen man zum Beispiel Schalttafeln bedient, machen im Koop-Modus mehr Spaß. Witzig sind auch die Visionen unter denen nur Carver leidet und die damit auch nur dem Spieler in den Zwischensequenzen angezeigt werden.
Auch die zweite Hälfte des Spiels, in der man auf dem Eisplaneten und alten Forschungseinrichtungen unterwegs ist macht zu zweit deutlich mehr Spaß als alleine. Denn wen Isaac im Single-Player von Deckung zu Deckung kriecht um eine Gegnerwelle nach der anderen abzuballern fühlt man sich vielleicht in die Welt von Lost Planet versetzt, aber nicht mehr wie der einsame Held in einem Dead Space-Spiel. Hinzu kommt, dass das neue Deckungs-Feature einfach nicht zum Gameplay passt. Obwohl so ein Feature seit Jahren in anderen 3rd-Person Shootern zum Standard gehört, fühlt es sich in Dead Space 3 einfach falsch an, hinter Kisten in Deckung zu gehen und dann mit seiner Waffe auf Unitologen mit Laservisier zu zielen.
Im Test: Dead Space 3Dead Space Fans haben einen neuen Feind: Damit sind nicht etwa die fanatischen Marker-Sektenanhänger gemeint, sondern die Jungs von der Marktforschungsabteilung von EA. Wir wissen zwar nicht, ob aufwendige Fokusgruppen-Tests oder schlichte Profitmaximierung dafür verantwortlich waren, dass Dead Space 3 den unheilvollen Resident Evil 6 Weg beschreitet, das Endergebnis stößt aber vor allem alte Fans der Reihe vor den Kopf. Vermitteln die ersten Spielstunden nach der hektischen Flucht von der Erde noch den gewohnten "Isaac alleine in verlassenen Raumschiffen"-Grusel, so ist spätestens mit der Ankunft auf dem Eisplaneten Dauerfeuer angesagt. Dead Space 3 schaltet hier gnadenlos in den Actionmodus, in dem sich unser Held mit Ingenieursdiplom allerdings dank seiner Trägheit und der hakeligen Deckungsfunktion stets im Nachteil fühlt. Das Spiel wirkt in seiner zweiten Hälfte wie eine Mischung aus Lost Planet und Gears of War, ein Actioncocktail, den sich Dead Space Fans wohl kaum herbeigesehnt haben. Genauso wenig wie den Koop-Modus, der zwar mit viel Aufwand integriert wurde und auch spielerisch durchaus überzeugen kann, der aber auch nicht zu den Elementen gehört, die ich von dieser Spielereihe erwarte. Es ist ja nicht so, dass der Koop-Markt nicht genug gelungene Alternativen bieten würde (wie auch unserere Koop Top 10 beweist). Genauso gut hätte mir Dead Space 3 auch noch einen Tower Defense Modus bieten können, ist doch schließlich auch einer dieser Spielmodi, die so schwer beliebt auf Handies sind.
So bleibt neben dem Survival Horror Aspekt bei Dead Space 3 erstmals auch der Spielspaß auf der Strecke. Dank des viel zu hohen Actionanteils, den nervigen Schneeabschnitten und dem überflüssigen Waffencrafting musste ich mich über weite Teile des Spiels zwingen, voran zu kommen. Und das tut weh, dann Grafik und Sound sind immer noch Spitzenklasse. Das andauernde Dauergeballer während der knapp 15 Stunden umfassenden Kampagne auf Horden von Nekromorphs oder neuerdings auch menschliche Sektenanhänger sorgt in meinen Augen für mehr Verdruss als die unsägliche Integration von Micro-Transactions. Denn die kann ich ignorieren. Denn Verlust von Atmosphäre, Spannung und Charakter nicht. Und das von jemanden, der Dead Space 2 eine 10/10 Wertung gegeben hat.

Kommentare

Jeeper74
  

Ein wirklich guter Test und er bestätigt den Eindruck den ich von der Demo hatte. Die nervige Waffenbastlerei ist einfach nur störend und ist auch das was mich am meisten stört. Es sind häufig die kleinen Dinge die ein Spiel kaputt machen können. Das ist so eins.
Klar, jede Reihe muss sich entwickeln, aber muss es denn immer so sein, das die Spiele immer Actionlastiger werden? So hat man Splinter Cell versaut und nun wohl auch Dead Space. Das ist keine Entwicklung und zeugt von Einfallslosigkeit.

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LookMyBullet
  

Keine sorgen, mit dem Kauf machste als DS Fan absolut nix falsch, es gibt zwar keinen wirklich Horror mehr aber spannend ist game durchweg. Natürlich hab ich keinen Plan in welchem Scenario manche das Spiel testen, im Büro bei Sonnenschein und 3 Kollegen die dazwischen quatschen kann sich die Atmo auch nicht entfalten, spielt man allein und mit fetter Anlage oder Headphones ist das Game aber die ganze zeit spannend.
Ja, die Eifersuchtskacke und "Love" Story wirkt deplaziert, passt da einfach kein Stück rein und auch manche Gegnerspawns sind behindert aber alles in allem trotzdem Hammer Game.
Würde bei mir im moment(Kapitel 11) so bei 85% liegen.

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PredAlienX
  

Hab gestern Abend nach lesen des Tests noch eben bei Amazon mein Spiel vorbestellt, nicht weil ich auf Action stehe, sondern einfach weil mir die Demo gefallen hat, ich mir mein eigenes Bild machen will und ausserdem wissen mag, wie denn die Story fortgeführt wird.
Ich bin Fan des 1. und 2. Teils, habe die Animes hier und auch das Buch welches bisher auf Deutsch erschienen ist habe ich verschlungen. Von der Atmosphäre her haben die Jungs einfach ein geiles Szenario erschaffen, da kann man nichts dagegen sagen wenn man auf Scifi steht.
Dass es nun mehr auf Action gerichtet ist war klar, mittlerweile sollte sich wohl einfach jeder mit dem Gedanken abfinden, dass früher oder später jedes Spiel mehr in Richtung Geballer geht, solange sich CoD wie geschnitten Brot verkauft.
Und zur Diskussion mit den zusatz DLC's: Wer sie nicht will, lässt sie halt liegen. :P

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LookMyBullet
  

Game ist Hammer geil, auch auf dem Planeten.
Klingt komisch, is aber so :)

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Justin Zane
  

Ich glaube AAAA steht bei EA für:
A: Melke jedes Franchise bis es elendig stirbt
A: Scheiß auf die ursprünglichen Kunden, wichtig sind einzig und allein die CoD-Kiddys
A: Bau in jedes neue Game auch neue möglichkeiten ein den Kunden noch mehr zu melken
A: Verteidige oben genannte Erklärungen mit sinnlosen Kommentaren von wegen "der Kunde will das so" und verteidige diese Meinung vehement
@Test: Schön geschrieben, jetzt weiß auf was ich mich einstellen darf, Spiel war schon verschickt sonst hätte ich es vielleicht echt wieder abbestellt. Naja, einmal durchziehen und schnell wieder verkaufen.

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mikomaniac
  

Vielen Dank AreaGames. Ich verzichte jetzt eindeutig auf das Spiel. Für mich bleiben Teil 1 und 2 grandiose Spiele und wohl die letzten wahren Survival-Games unser Generation. Ich gehe diesen Weg nicht. Und ich hoffe sehr stark, dass EA das zu spüren bekommt. Nicht den Entwicklern bin ich böse....ich bin mir sicher, dass es EA Intern tierisch streit und trauer seitens der ursprünglichen Entwickler gegeben hat. Man merkte bei Dead Space 1 und 2 eindeutig, dass hier Leute am Werk waren, die dem Resident Evil Trend entkommen wollten.
Ich verzichte auf einen Kauf und hoffe, dass es ein gnadenloser Reinfall für EA wird. Mit Millionenverlusten. Ja hier wäre ich unheimlich schadenfroh.
Wie kann man ein so großartiges Franchise nur so beschädigen....

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Ashesfall
  

ich habe das spiel noch nicht gespielt werde es aber nochmal für kleines geld tun. habe teil 1 und auch 2 druchgespielt (beide sogar auf 1000 bzw teil2 auf 1250gs) würde also echt sagen nen riesen fan zu sein aber im moment halten mich einige punkte vom spiel ab.
mit am meisten die dlc geschichte bzw microtransaction, das habe ich in lol,poe und jetzt auch tera mit dem unterschied das diese spiele f2p sind, bei dead space 3 das gleiche mit dem unterschied das es ein vollpreis spiel ist. diese entwicklung kann ich einfach nicht gut heißen ... (vollpreis + f2p model no way EA ...)
was ein glück das der markt soviele spiele hat, so das der spieler entscheiden kann was man kauft/unterstützt und was nicht :D

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gelöscht
  

Nun, nach der Demo hab ich ehrlich gesagt nichts anderes erwartet.Kann nur hoffen, dass das Teil nicht so erfolgreich wird, wie man es sich bei EA erhofft.Aber auch dann findet kein Umdenken statt, denn dann heißt es nur, dass man die Marke auf Eis legen muss, weil ja kein Interesse mehr daran besteht. Fehler machen die ja keine.
Ach, weil wir gerade bei Fehlern sind: Den Hinweis auf die Top 10 der Koop-Games ist lächerlich.Eine Top10 bei der ein Rotz wie Resi6 drin ist und sowas wie Gears oder vielleicht sogar Halo nicht, kann man gar nicht ernst nehmen. Gut, dass liegt natürlich am Redakteur, der von der 360 keine Ahnung hat, aber dann kann man ihn solch einen Artikel auch net (allein) schreiben lassen.Resi6 in den Top10 - sowas lächerliches und dann noch die Begründungen im Podcast, was daran so toll ist. Das hat es in anderen Spielen - wie etwa eben Gears - längst und deutlich besser gegeben, aber wenn man sich halt net auskennt...

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Sekundenklebi
  

boykott Dead Space 3!!

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Der Ralle
  

@ Alexander Voigt
Ich empfand den dritten "Stirb langsam" als sehr gelungen, weil es eben nicht mehr dieses "Ein-Mann-auf-engsten-Raum-gegen-eine-Übermacht&qu
ot; Prinzip gewesen ist.
Jetzt wo ich lese dass das Drehbuch des dritten "Die Hard" eigentlich für "Lethal Weapon" gedacht war, erkenne ich zwar auch die Parallelen zueinander, bin aber trotzdem froh dass beide Serien ihren Lauf so genommen haben wie sie auch rausgekommen sind.

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