DRIVER: San Francisco

Plattform: (PC, Wii, Wii U, XBox 360)
Release: 01. September 2011

User-Wertung:

Driver: San Francisco

Anfang September bringt Ubisoft wieder das zusammen, was vor Jahren schon einmal zusammengehörte: Autos mit ordentlich Pferdestärken und San Francisco. Was euch bei der Rückkehr hinterm Steuer erwartet und was die nächste Stufe der verdeckten Ermittlung in Driver: San Francisco bedeutet, soll diese Vorschau klären.

Der Sheriff ist zurück in der Stadt. Denn im fünften Teil der Driver-Serie dreht sich alles wieder um den Undercover-Cop Tanner, bekannt aus Teil 1 und 3 der Spielereihe. Ort des Geschehens ist entgegen den anderen Teilen nur eine Stadt und die gibt dem Spiel auch seinen Namen, San Francisco. Auch das "zurück" passt zum größten Teil sehr gut zu Driver: San Francisco, denn die Entwickler haben sich auf viele alte Tugenden besonnen, die Driver überhaupt groß gemacht haben.

Damit gleich einmal die schönste Nachricht vorweg: Das Spiel wird sich nur hinter dem Lenkrad abspielen, die eher kläglichen Versuche mit den Schusswechseln und Spaziergängen á la GTA sind vergessen und vergeben. Man widmet sich wieder den Ursprüngen der kinoreifen Autoaction, d.h. lange, reifenverachtende Drifts durch enge Kurven und High-Speed-Verfolgungsjagden. Und natürlich hauptsächlich in amerikanischen Muscle-Cars. Den Wagen aus der Pony-Ära, mit weichen Radaufhängungen und viel zu viel Power für die Chassis. Hauptcharakter Tanner und sein Polizeikollege Tobias Jones sitzen auch zu Anfang in genau so einem Muscle-Car, einem 1970er Dodge Challenger R/T, doch später hat man natürlich freie Wahl bei seinem Arbeitsgerät. Eine Premiere in der Driver-Serie stellen auch die über 120 lizenzierten Wagen dar. Von Audi und Dogde zu Ford und Pontiac, viele namhafte Vertreter haben ihr Ok für die Verwendung ihrer berühmtesten Autos gegeben. Aber auch für die Nachbildung der Straßen von San Francisco haben sich die Entwickler ordentlich ins Zeug gelegt. Insgesamt warten über 250km Asphalt darauf befahren zu werden, das ist längst nicht die komplette Westküstenstadt, bietet aber genügend Spielraum um ein Stadtgefühl rund um die Sehenswürdigkeiten von San Francisco zu erzeugen. Spielraum ist allerdings auf den Straßen auch vorhanden, denn die sind extrem breit. Das führt dazu, dass man den steilen Slalomkurs der berühmten Lombard-Street fast nicht erkennt.
Driver: San Francisco
Geschichtlich befinden wir uns kurz nach dem Ende des dritten Teils, der für Tanner und seinen verbrecherischen Gegenspieler Charles Jericho bereits brutal endete. Beide lebensgefährlich verletzt, aber Jericho wanderte immerhin ins Kittchen. Episode 5 beginnt ähnlich, denn bei dem Gefängnisausbrauch seines Erzfeindes wird Tanner erneut lebensgefährlich verletzt und liegt nun im Koma, während Jericho diesmal frei ist und nun San Francisco mit einer Welle der Gewalt überzieht. Ab diesem Moment wird es übernatürlich in DSF und die neue Gameplay-Mechanik wird eingeführt. Tanners Geist verlässt seinen Körper und kann von anderen Verkehrsteilnehmern Besitz ergreifen. "Shift" wird dieses neue Feature genannt. Dieses "shiften" führt auch zu allerlei künstlich komischen Dialogen mit etwaigen Beifahrern in Rettungswagen, Taxen oder Fahrschulwagen, dient aber vor allem dazu schnell zu Tatorten zu gelangen, oder mit der erzwungenen Hilfe von Zivilisten und ihren Vehikeln den Schuft Jericho an der Flucht zu hindern oder ihm wenigsten auf den Fersen zu bleiben.
Ist man also per Knopfdruck aus der Haut gefahren, befindet man sich schwebend wie ein magisches Auge über der Straße, ein Druck auf die Schultertasten und man zoomt weiter heraus, bis man mehrere Stadtteile überblicken kann. In diesem "Shift"-Zustand verlangsamt sich auch alles um einen herum und man bekommt einen Überblick über verfügbare Haupt- und Nebenmissionen, visiert man einzelne Wagen erhält man eine kurze Info über das Gefährt oder bei Missionen, die Art der Aufgabe. Neben der Jagd nach Tanners Nemesis wird man auch sogenannte "Stadtmissionen" erledigen, wie mit einem Feuerwehrtruck einen brennenden Tankwagen löschen oder andere klassische Notruf-Situationen.
Driver: San Francisco

Kommentare

gelöscht
  

@MachDichNass über Lenkradunterstützung kann ich dir weder etwas erfreuliches, noch was negatives sagen. Aber ich kann mit die Steuerung im Shift-modus nur schwer damit vorstellen.
@Blueye Der Vergleich war auch nur auf die Texturen der Stadt bezogen und auf die Action außerhalb des Autos in den vorherigen Teilen.
Ja San Francisco passt gefühlt durch den Nebenberuf als Filmkulisse schon gut . Wirklich schlecht war es beim Anspielen in Hamburg nicht, aber warten wir mal die Vollversion ab.

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blueeye
  

Ich glaube das Spiel kann man schlecht mit GTA vergleichen. Ich ordne es eher dem Genre zu dem Test Drive Unlimited und bald NFS The Run dazugehört, zu.
Ein Rennspiel mit vielen Lizenzkarren eingebettet in einer hanebüchenener Story.
Und wenn ich es so betrachte, gefällt es mir eigentlich ziemlich gut. Und mit San Francisco gibts endlich mal wieder einen frischeren Schauplatz.
Danke für die Vorschau.

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MachDichNass
  

Schöner Text Jan...
Für Mich ist und war die Sache Klahr, ich muss es haben, als Autonarr kann ich herumfahren in einer Openworld Stadt in Cockpit perspektive nur begrüssen.
- ? - Gibts Infos ob und wie Lenkräder unterstützt werden, oder ist das mit dem "Spring-dings" eh unsinnig, da nicht steuerbar.

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Kaimarkuske
  

gute Vorschau zu einem sicher eher mittelmäßigen Spiel

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