Far Cry 5

Plattform: (PC, PS4)
Release: Array

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Far Cry 5 - Drei Gründe, warum Hope County Montana der beste Schauplatz der Reihe werden könnte

Far Cry 5 ist hier und hat sich nach einer Reihe von ersten, kurzen Teaser nun mit einem ersten, ausgewachsenen Trailer vorgestellt. Der neue Schauplatz in Hope County Montana gehört dabei zu den auffälligsten Neuerungen im Vergleich zu den Vorgängern und hat unserer Meinung nach enorm viel Potential.

Wir haben Lust auf Montana - und wir erklären euch auch, warum.

Wir haben Lust auf Montana - und wir erklären euch auch, warum.

Far Cry 5 bricht gleich auf mehrfache Weise mit den Erwartungen an das Far Cry-Franchise, was nicht nur das offizielle Artwork, sondern auch der erste Trailer eindrücklich zeigt. Wir glauben, dass dieser Stilbruch allerdings kein Fehler, sondern eine Chance für die Reihe ist, möglicherweise den besten Ableger abzuliefern. Dafür spricht in unseren Augen schon jetzt der ungewohnte Schauplatz im modernen Amerika, der drei entscheidende Vorteile gegenüber den bisherigen Settings mit sich bringt

Montana ist riesig und abwechslungsreich

Die ersten vier Teaser zeigten bereits, wie abwechslungsreich die Landschaft von Montana ist, die hierzulande vielleicht nicht jedem Spieler direkt vor Augen schwebt. Weitläufige, saftige Wiesen wechseln sich mit dichten Wäldern, hohen Bergkuppen und unterirdischen Höhlensystemen ab, die die Witterung über Jahrhunderte in den Boden und die steilen Felswände getrieben hat. Montana bietet eine überaus vielseitige Landschaft, in der ein Abenteuer wie Far Cry mehr als genug spannende Schauplätze einrichten könnte.

Doch ein Far Cry wäre kein Far Cry ohne eine lebendige - und leicht gereizte - Tierwelt, auf die wir Jagd machen können oder die uns hin und wieder auflauert. Und auch hier kann Montana einen beeindruckenden Bildband an großen und kleinen Tierarten aufbieten: Koyoten, Bisons, Füchse, Biber, Adler und natürlich Bären gehören zu den zahlreichen Wildtieren, die sich in dieser faszinierenden Landschaft aufhalten. Far Cry 5 muss sich dank Montana also in keinster Weise vor den lebendigen Spielwelten der Vorgänger verstecken - ganz im Gegenteil.

In Montana ist kaum etwas los

Während es in den Wäldern, Flüssen und auf den Berggipfeln vor Tieren nur so wimmelt, leben in Relation zur Größe des Landes nur sehr wenige Menschen in Montana. Der viertgrößte Bundesstaat Amerikas beherbergt gerade einmal knapp über eine Millionen Menschen, die in den wenigen großen Städten wie Helena und Billings zusammenleben. Vor diesem Hintergrund können wir vermuten, dass die Aufeinandertreffen mit anderen Menschen weitaus seltener passieren werden als in den Vorgängerspielen, wo wir kaum eine Wanderung unternehmen können, ohne auf umherwandernde NPCs oder ihre Siedlungen zu treffen.

Mehr: Far Cry 5 - Erstes Artwork zeigt Schurken, religiöser Fanatismus als Thema

Daneben können wir uns sehr gut vorstellen, dass wir weitaus mehr Zeit in der Natur als unter einem festen Dach verbringen werden, womit Ubisoft die Gelegenheit bekommt, ein wenig mit den Survival-Muskeln zu spielen. Der Überlebenskampf im harten Winter von Montana ist nur eine von vielen Möglichkeiten, uns Spieler vor spannende Herausforderungen zu stellen, ohne auch nur einen NPC vor unsere Flinte jagen zu müssen. Zuletzt zeigte Far Cry Primal sehr gut, wie viele Geschichten in einer detaillierten Naturlandschaft stecken können - nicht umsonst bin ich der Meinung, dass dieser Teil der bisherige Höhepunkt der Reihe ist.

Montana ist keine Insel

Diese offensichtliche Feststellung steckt voller spannender Implikationen. Waren wir in den vorherigen Far Cry-Spielen immer gezwungen, auf der jeweiligen Insel zu bleiben, auf die uns das Spiel verschlagen hat, kann der Bundesstaat Montana relativ unkompliziert betreten und verlassen werden. Das bedeutet, dass wir es zum ersten Mal mit einem Hauptcharakter zu tun haben werden, der nicht in seine äußeren Umstände gezwungen wurde, sondern mit einem Ziel in Montana unterwegs ist - womöglich einer Undercover-Mission.

Diese Prämisse sorgt für einen frischen Wind im Spielgefühl, den die Serie schon lange nötig hatte: Wir sind kein Opfer eines Flugzeugabsturzes und kein amerikanischer Partygänger, der in eine missliche Lage geraten ist und sich nun mit den Umständen arrangieren muss. Stattdessen haben wir eine Misison, konnten uns auf die vor uns liegenden Herausforderungen vorbereiten und gehen damit mit einem völlig anderen Mindset an unsere Aufgaben heran. Dieser Hintergrund bietet Raum für einige spannende Geschichten, die ein entschlossener Protagonist durchleben muss - etwas, das wir im Far Cry-Franchise schon seit langer Zeit vermisst haben.

Wir sind uns also sicher, dass Montana eine gelungene Wahl für Far Cry 5 ist. Falls ihr anderer Meinung sagt, dann erklärt uns gerne im Kommentarbereich, was ihr von dem neuen Setting haltet und ob ihr euch auf das neue Far Cry freut.

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26.05.2017, 16:07 Uhr

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