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Valve muss 3 Millionen AUS$ für die Irreführung von Spielern bezahlen

Eine Geldstrafe für Valve, weil die Rückgabe- und Garantiebedingungen auf Steam irreführend sind.

Steam

Begonnen hat das alles im August 2014 als die Australian Competition and Consumer Commission (ACCC) begonnen hat die Rückgabe-Richtlinien von Steam zu untersuchen, nachdem einige User sich über dieselbigen beschwert hatten.

In Australien ist es nämlich verboten Produkte anzubieten ohne Garantie oder Rückgaberechte mitzuteilen. Die Valve Corporation bestand jedoch darauf, dass man - während man an rund 2,2 Millionen Australier Spiele verkaufte - ein US-Unternehmen sei und daher von den australischen Gesetzen befreit ist.

Im März 2016 wurde Valve dann für schuldig befunden, die Gewährleistungsrechte der australischen Spieler falsch dargestellt zu haben. Und dafür muss die Valve Corporation nun eine Geldstrafe von 3 Millionen australischen Dollar bezahlen.

Das Gericht bezeichnet Steams Bedingungen in seinen Abonnentenverträgen und Rückerstattungsrichtlinien als "falsche und irreführende Darstellungen über Verbraucherrechte, eine Rückerstattung zu erhalten, wenn die Produkte keine akzeptable Qualität vorweisen". Australische Verbraucher haben das Recht ihre Produkte zurückzugeben, wenn sie nicht der erwateten Qualität entsprechen.

Der zuständige Richter Edelman sagte aus, dass Valve eine sehr dürftige "Firmenkultur" gepflegt habe; so verfügte er, dass Steam seinen Kunden genaue Angaben zu den Rückgaberechten mitzuteilen hat sowie ein Beschwerdeformular für sein System und seine Angestellten implementieren muss und drei Jahre lang keine ähnlichen Darstellungen mehr an die Australier angeben darf.

Kommentare

BenMan1982
  

und nochmal 3 MILLIARDEN dafür, dass die Half-Life einfach nicht weiterführen wollen!!!

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camora
  

ist auch richtig so. dass man bei rückgabe bzw stornierung nur steamguthaben bekommt, ist frech.

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