Gran Turismo 5

Plattform: (Wii U)
Release: 24. November 2010

User-Wertung:

Gran Turismo 5

Die Wartezeit ist vorbei. Der Real Driving Simulator ist in seiner fünften Ausgabe zurück. Nach zahlreichen qualvollen Terminverschiebungen liegt das Spiel seit der vergangenen Woche im Handel und soll den neuen Maßstab für Rennsimulationen definieren. Muss Rivale Forza Motorsport 3 jetzt die Pole Position räumen?


Worum geht es?

  • Es geht um Perfektion.

Kazunori Yamauchi, Chef von Polyphony Digital, ist ein Autonarr wie ihn sich die Luxuswagen-Industrie in ihren künsten Träumen wünscht. Ein nicht unerheblicher Teil seines auf über 20 Millionen Euro geschätzten Vermögens, das er dem Erfolg der Gran Turismo Reihe zu verdanken hat, steckt der Japaner selbst in Autos. In seinem Fuhrpark finden sich Fahrzeuge wie ein Mercedes SL 55 AMG, ein Nissan 350Z, ein Porsche 911 GT3, ein Mitsubishi Lancer Evo V, ein Nissan R35 GT-R und ein umgebauter Honda S 2000. Mit jedem neuen Teil der GT-Reihe möchte Yamauchi den absoluten Höhepunkt des Rennsimulationengenres erschaffen und gleichzeitig die aktuelle Sony-Hardware bis zum Limit ausreizen.

  • Es geht um Krieg.

Rennspiele waren aufgrund der leichten Vergleichbarkeit und grafischen Herausforderung von jeher Futter für Konsolenkrieger. Meist wurde die Qualität einer Konsole nicht zuletzt daran gemessen, wie gut Rennspiele auf ihr aussahen. Mit Gran Turismo 3 für die PS2 war es das letzte Mal der Fall, dass selbst PC-Spieler neidisch auf Konsolen starrten. Der vierte Teil von Gran Turismo erschien dann etwas zu spät, um noch als Konsolen-Aushängeschild zu dienen. Sechs Jahre brauchte Polyphony, um einen würdigen Nachfolger zu basteln.

  • Es geht um Geduld.

Gran Turismo-Fan sein bedeutet, Geduldig zu sein. Ursprünglich wurde damit gerechnet, das ein neues Gran Turismo zum Launchangebot der PS3 gehören würde. Allerdings wurde schnell klar, dass daraus nichts werden konnte. Daraufhin wollte sich Sony auf diversen E3-Pressekonferenzen auch nicht auf einen Termin fest legen. Stattdessen präsentierte man zuerst eine Gran Turismo HD Konzept-Demo, die über das Playstation Network vertrieben wurde und einen ersten Einblick in das neue Gran Turismo bieten sollte. Weiterer Appetitanreger war Gran Turismo 5 Prologue, das von uns zum Preis von knapp 35€ als aufgeblasene und überteuerte Demo-Version aufgenommen wurde. Ende November 2010 war es dann so weit. Mit einer knapp dreiwöchigen Verspätung zum letzten offiziellen Release-Datum kam Gran Turismo 5 in den Handel.

Das Leben ist wie eine Pralinenschachtel. GT5 auch?

Ein zu geringer Umfang war noch nie das Problem der Gran Turismo Reihe. Auch der fünfte Teil macht da keine Ausnahme. Zentrale Anlaufstelle des Spiels ist der GT Home-Bereich, der an eine Website aus dem Jahre 1998 erinnert, zumindest vom Benutzerkomfort her. Hier steht mit dem A-Spec Modus der klassische Single-Player Karrieremodus zur Auswahl, in dem in fünf Schwierigkeitsgraden verschiedene Renn-Events abgeschlossen werden wollen, die alleine vom Namen her gerade Veteranen ausgesprochen vertraut vorkommen: Ob Sunset oder Clubman-Cub, Serienkenner fühlen sich schnell daheim. Die meisten Rennevents haben strikte Einschränkungen, mit welchen Fahrzeugen gefahren werden kann. Wie immer gilt dabei: Ein mit Leistungsupgrades vollgepumptes Fahrzeug hat die besten Chancen, zumindest auf den einfachsten zwei Schwierigkeitsstufen, auch fahrerisches Unvermögen auszugleichen.
Ebenfalls wieder dabei: Der B-Spec Modus, der dieselben Events wie der A-Spec Modus bietet, die hier aber nicht selbst gefahren werden, sondern von einem K.I.-Rennfahrer, dem man als Boxenchef einige Befehle geben kann, um den Rennausgang zu beeinflussen. Der Modus, der bereits im letzten Gran Turismo eingeführt wurde, ist gewohnt bizarr (wurde allerdings so auch von Forza Motorsport übernommen): Wieso eigentlich nur zugucken, wie sich K.I.-Piloten untereinander ein heißes Rennen liefern? Wer lieber selber fährt, kann ja sein Können noch einmal in den Lizenzstests unter Beweis stellen, die diesmal erfreulicherweise rein optional sind. Der Zugang zu bestimmten Fahrzeugen und Events ist nicht mehr an freizufahrende Lizenzen gekoppelt, sondern an den gesamten Fortschrittslevel des Spielers, der in insgesamt 40 Stufen eingeteilt wird. Für jedes gewonnen Rennen erhält der Spieler Credits und damit auch Erfahrungspunkte, die ihn wie in einem Rollenspiel im Fahrerlevel aufsteigen lassen. Und der Aufstieg lohnt sich, schaltet er doch unter anderem den Zugang zu den Special-Events frei.
Die sogenannten Special-Events sind beinahe ein verstecktes Juwel von Gran Turismo 5. Mit viel Aufwand wurden hier spezielle Rennevents zusammengestellt, die meist über eigene Intros verfügen und ausgefallene Renndisziplinen vereinen: Ob Go-Kart, Nascar oder Rally, die abwechslungsreichsten Events sind hier vereint. Auch reine Spaß-Rennen wie der Kurs über den Top Gear Testtrack in alten VW-Bullies sind hier zu finden. Das hohe Maß an Abwechslung, Detailliebe und Rennsportbegeisterung, die diese Special-Events vermitteln, fallen umso mehr auf, da der eigentliche Karriere-Modus A-Spec dagegen staubtrocken und veraltet wirkt. Die Special-Events hingegen zeigen, wie gut GT sein kann, wenn es sich einmal konsequent für eine Linie entscheiden würde. Leider ist eine solche insgesamt gesehen weder bei den Spielmodi noch beim Fuhrpark zu erkennen.
Gran Turismo 5

Premium? Standard? Was denn nun?

Der eindrucksvolle Fuhrpark von Gran Turismo 5 enthält beeindruckende 1031 Fahrzeuge. Diese sind in zwei Kategorien eingeteilt: Standard- und Premium-Modelle. Standard-Fahrzeuge sind Autos, die bereits in Gran Turismo 4 oder Gran Turismo PSP enthalten waren und in erster Linie nur an die neue HD-Auflösung angepasst wurden. Premium-Fahrzeuge wurden komplett neu für Gran Turismo 5 erstellt und bieten mit bis zu 100 000 Polygonen einen bisher ungesehenen Detailgrad. Im direkten Vergleich fallen in der Außenansicht vor allem die schick ausmodelierten Scheinwerfer auf, die erkennbar aus dutzenden Teilen bestehen. Aber auch andere Schmankerln bleiben den Premium-Modellen vorenthalten. Nur sie bieten eine Cockpitperspektive und ein Schadensmodell.
Doch wie kommt man an die Autos? Und woran sieht man, ob man ein Premium- oder Standard-Auto kauft? Das ist durch zwei getrennte Marktplätze geregelt: Premium-Autos kann man nur neu beim Händler erwerben, Standard-Autos stehen im Gebrauchtmarkt zur Verfügung. Wer seinen Fuhrpark daher vor allem aus den hochdetaillierten Premium-Modellen zusammen setzen lassen möchte, sollte gewonnene Gebrauchtwagen sofort verkaufen und nur in neue Premiummodelle investieren. Dadurch wird der potentielle Fuhrpark auch übersichtlicher: Nur knapp 200 Autos liegen in der Premiumversion vor. Gerade wir Europäer werden hier von der Fahrzeugauswahl etwas enttäuscht sein. So bietet VW nur alte Golfs und exotische Kübelwagen, statt Phaeton, Scirocco und Co. - Zwar ist gerade Ferrari ausgesprochen umfangreich im Premium-Bereich vertreten, aber Traumwagen wie der Bugatti Veyron gibt es nur als Standardversion. Auch James Bond hätte wenig zu lachen, bis auf einen DB9 sind alle seine Firmenwagen nur als Standard-Autos am Start. Seltsamerweise gibt es Autos, die sowohl als Standard- als auch als Premiummodell vorhanden sind, wie z.B. der aktuelle BMW Z4. Auch in direkten Vergleichsvideos fällt hier allerdings auf, dass man im laufenden Renngeschehen eigentlich kaum Unterschiede zwischen Standard- und Premium-Fahrzeugen erkennen kann. Der Polygon-Overkill kommt noch am besten im Photomodus oder in Replays zur Geltung.
Gran Turismo 5

Sind die Strecken so schön wie die Autos?

Auch bei den Strecken könnte man fast meinen, es würde Premium- und Standardkurse geben. Insgesamt warten knapp 35 Renngebiete darauf, von euch unsicher gemacht zu werden. Einige bieten Unterstützung für den Streckeneditor, der rudimentäre Änderungen des Streckenverlaufes erlaubt und vom Spiel selbst in einer Art Zufallsgenerator-Modus für Rally-Events genutzt wird. Aber zurück zur Frage der Schönheit: Völlig überzeugen können vor allem die Stadtkurse: London und Rom bieten fast fotorealistische Anschichten mit beeindruckender Ausleuchtung der Häuserfassaden. Allerdings fordert diese Pracht meistens ihren Preis mit einem spürbaren Tearing (Bildauseinanderreißen) in diesen Abschnitten. Die normalen Rennkurse auf Laguna Secca und Co. sehen dagegen eher langweilig aus. Sie wirken mehr wie die HD-Versionen ihrer GT4 Pendants.
Leider auch nur als "nett" sind die Witterungs-Effekte wie Regen zu bezeichnen. Zum einen drosseln sie spürbar die Framerate des Spiels, zum anderen haben wir in Spielen wie PGR 4 und DiRT 2 schon weitaus glaubwürdigere Regenwischer-Effekte gesehen. Auch die Cockpits der Premiumfahrzeuge können nicht immer überzeugen, vor allem der kantige Schattenwurf wirkt wenig realistisch. Eine Augenweide ist da eher die Außenansicht der Premiumfahrzeuge, inklusive realistischer Schatten und toller Beleuchtungseffekte auf dem Lack, welche auch die Umgebung korrekt spiegeln.
Gran Turismo 5

Macht es wirklich nur „Bong“, wenn ich mit 200 km/h gegen eine Mauer rase?

Nein, zumindest nicht in der Realität. Auch wenn euch GT5 etwas anderes weismachen möchte, vertraut uns in dieser Angelegenheit einfach mal (aufgrund schmerzhafter Erfahrungen mit eigenen PKWs, wenn auch nicht mit 200km/h). Auch wenn sich Gran Turismo 5 bei der Modellierung der Premium-Objekte in Details geradezu verliert, sind andere Aspekte einer "echten" Simulation gnadenlos unterrepräsentiert: Das Schadensmodell, das ohnehin nur den Premium-Fahrzeugen vorbehalten ist, kommt in drei Stufen daher, die allerdings erst ab einem Fahrerlevel über 20 freigeschaltet werden. Im Klartext bedeutet das mindestens 10-15 Stunden Spielzeit ohne jegliches Schadensmodell. Wenn es dann zur Verfügung steht, fallen die Resultate recht unterschiedlich aus: Zwar fallen auch mal einige Fahrzeugteile ab, das ganze wirkt aber immer stark vorberechnet und nie so elegant und nachvollziehbar in Echtzeit gestaltet wie z.B. in Codemasters GRiD. Dazu kommt dann noch die Soundkulisse, die jeden Zusammenprall mit anderen Fahrzeugen wie das Aufeinanderschlagen zweier Wasserflaschen klingen lässt.
Gran Turismo 5

Wo ist eigentlich das Online-Matchmaking?

Ein umfangreicher und gut funktionierender Multiplayer-Modus sollte bei einem Rennspiel des Jahres 2010 nicht die Kür, sondern schlichtweg Pflicht sein. Ausgerechnet hier zeigt Polyphonys Luxussimulation allerdings eklatante Schwächen, die leider vor allem die Stärke des Rivalen Forza Motorsport 3 sind. Zum Launch des Spiels musste erst ein 133 MB großer Patch heruntergeladen werden, um den Online-Modus überhaupt in Betrieb zu nehmen. Doch auch nach dem Patch kann der Online-Multiplayer nicht überzeugen und selbst Polyphony-Chef Yamauchi gibt die Diagnose ab, dass sich dieser Part von GT5 momentan in einem "kritischen Status" befinde.
Mit am sinnvollsten zu handhaben ist noch die Freundesliste, die alle eure PSN-Kumpel anzeigt, die GT5 besitzen. Man kann seinen Freunden Nachrichten hinterlassen, sich über ihren Spielfortschritt informieren oder ihnen Autos, Tuningteile sowie Sammelkarten für das GT-Museum schenken. Wer sich aber in den echten Wettkampf mit anderen Rennfahrern stürzen will, muss den Pfad der Online-Schmerzen betreten: Es gibt keinerlei Matchmaking, stattdessen werden alle offenen Spielräume angezeigt, die mit einer seltsamen und schwer nachvollziehbaren Sternewertung versehen werden, die Auskunft über die Verbindungsqualität geben soll. Da man keinerlei Klassenbegrenzungen als Host vorgeben kann, muss man sich mit den anderen Spielern in der Lobby auf bestimmte Fahrzeuge einigen. Bei den vier Testrennen, die ich absolviert habe, konnte ich nur eines beenden. Zweimal ruckelte alles unspielbar, einmal ist die Spiel einfach abgestürzt.
Wie wenig Lust man bei Polyphony offensichtlich auf einen Online-Modus hatte, zeigt auch die Tatsache, dass in Online-Rennen weder Erfahrungspunkte noch Credits eingefahren werden können. Im Grunde bietet es dem Gran Turismo 5 Spieler auf der Motivationsseite überhaupt nichts reizvolles dafür, dass er mit seinen Autos online Rennen fährt. Zu allem Überfluss versucht GT5 auch im Singleplayer am liebsten andauernd, mit den GT-Servern Kontakt aufzunehmen. Für die daraus resultierenden Verzögerungen im Einzelspielererlebnis gibt es bisher nur einen Lösungsweg: Die PS3 dauerhaft vom Netz trennen.
Gran Turismo 5

Ist GT5 der reale Fahrsimulator geworden?

"The real driving simulator" lautet der Untertitel der Gran Turismo Reihe. Und unter einer Bedingung gilt das auch für GT5: Wenn der Spieler gewillt ist, in weiteres Zubehör, vor allem ein G27-Lenkrad von Logitech oder dessen Vorgänger, zu investieren. Nur in Verbindung mit einem Lenkrad kann GT5 seine Stärken ausspielen und dem Spieler eine wirklich realistische Steuerung anbieten, die sogar Reifendruck und Reifentemperatur berücksichtigt. Wer es besonders futuristisch mag, kann auch den 3D-Modus nutzen, der bei GT5 erstaunlich viel Sinn macht. Immerhin hilft die Tiefenwahrnehmung in einem Rennspiel tatsächlich merkbar dabei, sich besser in bestimmte Strecken einzufühlen. Dass der 3D-Modus bereits seit mehreren Jahren fester Bestandteil der GT5-Engine ist, merkt man an der recht stabilen Framerate und dem überzeugenden Räumlichkeitseffekt. Wer das Ganze auf die Spitze treiben will, nutzt nun noch die Playstation Eye Kamera für das Headtracking, das allerdings gewöhnungsbedürftig bis nutzlos ausfällt: Schließlich zeichnet die Kamera nur die Kopfbewegung und nicht die Augenbewegung auf, was zu einer sehr zittrigen, nervösen Cockpitkamera führt und eher noch als das 3D-Feature Übelkeit provoziert.
Gran Turismo 5

Ultimate Launch Trailer


Liebe muss blind machen

Kommentare

Ü30gaming
  

Selbst nach so langer Zeit, GT5 ist immer noch das beste Rennspiel auf Konsole. 3D-Brille auf, in den Rennsitz mit fettem Lenkrad, Handschaltung und Pedale vor den Riesenfernseher gesetzt, ab gehts...

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Daniel Pook
  

Passt ja alles und ich find's super, dass du deine Meinung so verst?ndlich argumentiert mit den anderen hier teilst. Sowas ist eine Bereicherung f?r die Comments und den Test an sich! :) Der Rest war mit einem Schmunzeln versehen.

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MAC DALTON
  

@Herr Pook

Ja solch ein Spruch ist nicht gerade sinnvoll und total subjektiv (au?er das er ein Ausdruck von Emotion darstellt.) Denn objektiv gesehen seit ?ihr? hoffentlich nicht blind.

Das ein Kommentar immer die Meinung des Kommentators darstellt muss ich nicht dazu schreiben (mache ich aber manchmal)

Der Punkt ist, das ich mittlerweile eure Wertungen achte. Um so h?rter empfand ich die 7 von 10. Danach habe ich extra nichts, nix, n?scht geschrieben - um GT 5 selbst zu zocken. Vielleicht hat der Autor ja recht und es ist nicht ?sehr gut?.?

Ist es f?r mich aber doch. Es hat einen enormen Umfang Abwechslung (f?r ein Rennspiel) und Spielspa?. Technisch hat es Macken, setzt aber auch in einigen dingen einen neuen Ma?stab des Genres.

Es ist halt GT mit den gleichen Schw?chen und St?rken wie damals.

Deswegen auch mein Vergleich mit Fallout New Vegas. Vegas hat sich technisch seit Oblivion auf den ersten blick kaum entwickelt (auf den zweiten schon) Es hat Bugs am laufenden Band etc Gehe aber mit ihrer 9 von 10 total konform,. Weil es halt im Kern einfach spass macht und die Fallout Formel sogar weiter bringt. Genauso sehe ICH das bei Gran Turismo 5 auch.

Ergo das Blind nehme ich zur?ck die ?Endt?uschung? bleibt.

Sch?ne Woche noch

MAC DALTON

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Daniel Pook
  

Ich respektiere deine Meinung, aber auch du k?nntest der Blinde sein. :P So ein Spruch ist also irgendwie sinnlos, da genau so subjektiv auslegbar wie alles andere. Was du eher meinst ist: "Ich respektiere die Meinung des Autors, habe aber meine eigene." ;)

"Ein Spiel das es mir erm?glich mit einem Kart in 3D ?ber die naturgetreue nachgebaute Nordschleife zu fahren,..." ... ist f?r mich keine 7/10, w?rde viel besser klingen. :D

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MAC DALTON
  

Nach 30 Stunden Plus GT 5 zocken, kann ich nur sagen das die 7 von 10 meiner Meinung nach einfach unangebracht ist. Ich respektiere die Meinung des Autors halte sie aber trotzdem f?r blind

Ich w?rde dem Spiel aus dem selben grund wie Fallout New Vegas, eine 9 von 10 geben. Denn trotz einiger Macken ist das Spielprinzip im Kern gleich geblieben und einfach spitze.

Ein Spiel das es mir erm?glich mit einem Kart in 3D ?ber die naturgetreue nachgebaute Nordschleife zu fahren, kann einfach keine 7 von 10 sein.

MAC DALTON

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ch3ng
  

@ ?30gaming

Die Rennfahrer wie Vettel haben Simulationen von dennen wir nur Tr?umen k?nnen, da kommt kein Spiel ran. Au?erdem sind diverse PC Simulationen wie von Loopan schon beschrieben (rFactor, iRacing, netcarPro oder Live for Speed) einfach realistischer. Ich will nicht wissen wieviel die Sim kostet mit der Vettel die Strecken testet.... Das k?nnten wir uns alle nicht leisten :)
Au?erdem sind die heutigen Konsolen noch zu schwach um eine (fast) richtige Simulation zu bieten. Sie kann noch wenig f?r die Physik berechnen und deshalb entstehen auch manchmal merkw?rdige Sachen wie die Unf?lle z.b. Autos fliegt wie n Flumi (bei einem GT5 Video) oder diversen Forza 3 Videos.

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Max @ home
  

@ ?30gaming (in Bezug auf den Beitrag auf Seite 11):

Bevor Du blindlings auf Redakteure und Userschaft draufhaust, solltest Du vielleicht erstmals zuvor nochmals ganz tief durchatmen und erstmal versuchen, zweierlei Seiten zu sehen. Auch ich finde "GT5" sehr gut und h?tte pers?nlich aller Wahrscheinlichkeit nach mehr als eine 7/10 gegeben; das ist allerdings ?berhaupt kein Grund, die Wertung in herablassender Art und Weise in Frage zu stellen. Zun?chst kann es doch nicht Sinn eines Massenprodukts sein, jenes unter Umst?nden zu testen, die f?r mindestens 95 Prozent der Zielgruppe nicht in Frage kommen - das Spiel muss sich nat?rlich in erster Linie in der Kategorie der Pad-Steuerung bewerten lassen. Dass einige Aspekte in dem Spiel akribisch ausgearbeitet worden sind, ist nat?rlich sehr l?blich und machen es auf den ersten Blick zu etwas ganz Besonderem, lassen aber gerade deshalb andere vernachl?ssigte oder au?er Acht gelassene Punkte besonders auff?llig erscheinen: Rund 4/5 aller Fahrzeuge sind m??iger modelliert und besitzen keine Cockpit-Ansicht, die Gegner-KI ist durchaus verbesserungsw?rdig und das nicht von Beginn anw?hlbare Schadensmodell darf man durchaus als d?rftig bezeichnen. Andere kleinere Makel wie Schw?chen in der Technik (z. B. in Form von Tearing und Pop-Ups) sowie sp?rbarer Bartwuchs zwischen den h?ufig auftretenden Ladezeiten m?chte ich dabei gar nicht mal nicht so hoch gewichten - allerdings kann ?ber sie auch nicht die "erwachsene" Pr?sentation hinwegt?uschen. Dass diese Punkte sich mit bewerten lassen m?ssen, sollte selbst den hartn?ckigsten "GT"-Fans bewusst sein - und das ist auch gut so: Vielleicht f?llt dann auch Yamauchi selbst mal auf, wie sehr er sich in gewissen Einzelheiten verfranzt, dabei aber grundlegende andere Dinge vernachl?ssigt.

Dieser kommt mir n?mlich fast wie ein Schuljunge vor, der - nach Aufmerksamkeit lechzend - bei einer Pr?fung die Fragen 1 und 2 mit ungefragten Einsch?ben und Anmerkungen mit Bravour und Sternchen beantwortet, dann aber f?r Nr. 3, 4 und 5 keine Zeit mehr bleibt. Ich hoffe, er lernt daraus und bringt "GT6" ausgewogener und "fertiger" auf den Markt. Vielleicht sollte er mal ein gewisses Entwicklerstudio in Washington besuchen? ;-)

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Realdeal
  

Bitte belege doch mal deine Aussage...

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jurista
  

@ realdeal: Wenn einer auf der Schleimspur daher kriecht,dann ja wohl du der immer nur der Masse folgt statt mal einen eigenen Standpunkt im Leben zu haben.

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tc@mper
  

Dirt 2 sieht insgesamt deutlich besser aus als GT5, einzige Konkurrenz ist F1 2010 aus selbem Hause.

Wenn GT5 von einem Noname-Entwickler gekommen w?re und vielleicht im Fr?hjahr angek?ndigt worden w?re. Und wenn der selbstverliebte GT5-Oberentwickler sich mit Versprechungen etwas bedeckter gehalten h?tte, dann w?rde meiner Meinung nach eine 9/10 stehen. Was f?r mich auch gerecht gewesen w?re. Nach l?ngerem Spielen finde ich es auf keinen Fall 2 Punkte schlechter als Forza. Es ist auf dem selben Niveau f?r mich. Und acuh die Standard-Autos sehen im Renngeschehen ganz schick aus.

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