Grand Theft Auto IV

Plattform: (PC, PS3, XBox 360)
Release: 29. April 2008

User-Wertung:

Grand Theft Auto 4

Die lange Wartezeit für PC-Besitzer ist vorüber. GTA IV kann nun auch endlich auf dem heimischen Windowsrechner gespielt werden. Aber bekommen die grauen Mäuse unter den Spielkonsolen nur einen lustlosen Port oder eine gelunge Edelvariante?

Im Vorfeld wollen wir die wichtigsten Fragen klären. Die PC-Version unterscheidet sich im Singleplayer inhaltlich nicht von der Xbox 360 oder der PS3-Version. Deswegen hat der Xbox 360-Test von Daniel Pook immer noch seine Gültigkeit und gilt auch für die PC-Version.Wer diesen Test bereits kennt und sich daher nur für die technischen Unterschiede zwischen PC und Konsolen-Variante interessiert, der kann direkt ans Ende scrollen, zum Absatz "Niko Bellic und Windows" oder sich das aktualisierte Fazit durchlesen. Wer bisher noch keinen Kontakt zum Spiele-Universum von GTA IV hatte, der beginnt seine Reise einfach genau nach diesem Punkt. Man war mal hier ein bisserl in Menschenhandel verwickelt, hat mal da jemanden umgelegt und schwupp di wupp hat man Zuhause genug Probleme an der Backe, dass man sich am liebsten in ein anderes Land verdrücken möchte. Ein Land, wo die Sachen vielleicht anders laufen. Der Osteuropäer Niko (eigentlich Nikolai) Bellic ist so ein Kandidat und so folgt er dem Ruf seines zuvor bereits ausgewanderten Cousins Roman, nach Liberty City zu ziehen. Das Ziel ist ganz klar und da ist der in der Historie der Stadt sicher nicht der erste mit dem Gedanken: Den American Dream leben. Romans lüsterne Geschichten von Champagner, Sportwagen und schönen Damen schauen in der Realität, so muss Niko schnell feststellen, dann allerdings ganz anders aus. Der feine Herr Cousin hat mit Mühe und Not ein schäbiges Taxiunternehmen eröffnet und steckt in finanziellen wie "gesellschaftlichen" Schwierigkeiten. Um sich aus der Misere zu ziehen, sprich Kredithaie und andere skrupellose Gläubiger loszuwerden, hat er sich kurzerhand Niko herbeigelogen. Für den bedeutet das im Grunde nicht mehr als: Neue Location, gleiche Drecksarbeit, viele Tote. Und erst mal wird alles immer schlimmer...

Grand Theft Pulp Fiction (Wir haben gegoogeled, das hat echt noch nie jemand geschrieben!)

Was AreaGames schon Jahren unter Beweis stellt, trifft auf Rockstar ebenfalls zu. Wer einmal Humor hat, verliert ihn nicht so schnell. Die Zwischensequenzen von GTA IV bewegen sich mit ihren genialen Dialogen, wie gewohnt konstant auf dem Level eines sehr guten Tarantinos. Ihr wisst schon, dieser Style wo derbe Wörter und selbst Folterszenen oder Morde stets höchst lässig und amüsant daherkommen. So macht ihr zum Beispiel Bekanntschaft mit Brucie, einem wahren Steroidejunkie mit dem Charme eines aufgedrehten Hotelanimateurs. Klar, dass Nico ihm gleich mal per Spezialarmeegeheimgriff den Arm verdreht und sich damit als optimaler Kandidat für den angebotenen Auftrag etabliert. Little Jacob dagegen weiß wohl selber nicht was er immerzu vor sich hin brabbelt, was bei seinem Drogenkonsum niemanden wundern sollte. Hat man ihn im Schlepptau wird euer Wagen jedenfalls zur Marihuanadampfsauna. Eigentlich ist so gut wie jede der vielen, oft auch mal was längeren, Cutscenes hier eine Einzelerwähnung wert. Würde man sie alle hintereinander schneiden, käme dabei jedenfalls zweifellos ein AAA Animationsfilm auf höchstem Kinoniveau heraus und so ist wirklich keine Sekunde in der man nicht aktiv spielt, eine Verlorene. Schimpfwortbestückte All American Gangstasprache, kleine bis große Eigenarten , ... die Figuren im Spiel präsentieren sich allesamt bereits nach ein paar Sekunden auf dem Bildschirm als das, was man tatsächlich Charaktere nennen kann. Ob Roman, Brucie oder später Playboy X, austauschbare Standardmobs sind uns, trotz der Fülle an Protagonisten und Nebendarstellern, keine begegnet. Einzig wiedererkennbare, natürlich auch im positiven Sinne klischeebehaftete Charakterköpfe. Aber was erzählen wir euch, das kennt und liebt ihr ja eh schon an GTA. Umso bemerkenswerter ist es, dass der neue Teil den Vorgängern dahingehend in nichts nachsteht, ja, es sogar alles noch deutlich besser macht.Grand Theft Auto 4Statt sich einzig auf überzogene Slapsticksatire zu konzentrieren, sorgen die natürlich merklich ausdrucksstärkeren Figurenmodelle, zusätzlich zum Spaßanteil für mehr Menschlichkeit der Protagonisten. Gerade anhand des Hauptcharakters Niko macht sich dies sehr stark bemerkbar. Er verhält sich meist still, hört zu, Antwortet simpel und kapiert oft nur das Wichtigste von dem teils sehr wirren Zeug, was seine immerzu ein wenig durchgeknallten Auftraggeber ihm in die Ohren pfeifen. Seine Körpersprache verrät uns allerdings stets was er gerade denkt, ohne dass er es groß in Worte fassen muss. Im Falle von Brucie wäre dies z.B. als Antwort auf seine ständigen Hinweise zu was für einem Muskelmonster er sich aufgepumpt habe: "Ist mir doch alles egal, du schlapper Poser. Ich mach' dich locker platt wenn ich will, Hauptsache du bezahlst gut." GTA behält sich beim neusten Teil trotz deutlich mehr Realitätsnähe gewiss seinen eigenen Stil, der auch nach wie vor in Richtung überzeichneter Comicwelt geht. Das erkennt man besonders an den Gesichtsproportionen und Texturen der Hauptfiguren, welche sich allesamt glatt, rund und wohlgeformt präsentieren. Wir empfinden den Spagat als positiv, da wir uns so der Spielwelt und unserem Charakter darin einerseits nun mehr verbunden fühlen, andererseits aber auch nicht die zombiehafte Kälte einer zu sehr auf hyperrealen Look gemachten Optik aufkommt. Zudem steht GTA nach wie vor in erster Linie für unbeschwerten Fun und nicht für bedrückendes Real Life Drama.

Das ist der Wahrheit!

Bis zum Ende diesen Jahres sollen 50% der Weltbevölkerung ein eigenes Handy besitzen. Auch im vierten Teil von GTA, gehört der Hauptprotagonist natürlich nicht zur anderen Hälfte dieser Statistik. So funktionsreich wie in Nikos Händen, gibt's das Mobilfunkgerät allerdings nun zum ersten mal in der Serie. Übers Hosentaschenbüro empfängt er pausenlos Hinweise wann es wo was zu erleben oder verdienen gibt und informiert seine Geldgeber über erfolgreiche Coups. Schlägt ein Auftrag fehl, bekommt er eine SMS über die er ohne Umwege gleich wieder zum Missionsbeginn zurückversetzt werden kann. Auch der Zugriff auf die Multiplayeroption und viele andere Spielereien werden übers Mehrzweckelektrogerät gesteuert, das man gleich bei der ersten Mission geschenkt bekommt. Selbstverständlich ist auch das Tastaturpad des Gerätes frei zugänglich und nach Gutdünken bedienbar. Öfters im Spiel begegnen einem Telefonnummern auf Plakaten, Websites oder sonst wo, die man dann kurzerhand eintippen kann. Im Optionsmenü des Gerätes (!) legen wir sogar fest, welcher Klingelton uns auf Anrufe bzw. Textmessages aufmerksam macht und ob das Handy, respektive der Controller, dabei gar viieren soll. Eine der neuen Kommunikationsmöglichkeiten ist neben der üblichen Telefongespräche bezüglich aktueller Missionen, der jederzeit mögliche Anruf bei einem Spielcharakter den man im Handlungsverlauf bereits getroffen hat. Nach Terminabsprache holt man den Gesellen (oder die Gesellin, eine kleine Lovestory ist natürlich mit von der Partie) am vereinbarten Ort ab und begibt sich zu einer von Liberty Citys Vergnügungseinrichtungen. Dabei hat man als Locations vielfältige Orte wie Bars, Restaurants und Stripclubs zur Auswahl, als Aktivitäten darf man nette Minispieleinlagen wie Darts, Bowling und Pool austragen. Letztere funktionieren schön unkompliziert spaßig, auch wenn sie natürlich nicht wirklich an Vollpreistitel dieser Art herankommen. Genau das Richtige für zwischendurch eben. Richtige Highlights sind die Kabaretts und Comedyclubs, in denen man sich das umfangreiche "Liveprogramm" tatsächlich auch ansehen kann. Was da geboten wird ist Motion Capturing at it's best und wirkliche Unterhaltung, nicht bloß irgendein immergleicher Platzhalter. Auch `ne simple Sauftour verdammt den Spieler keineswegs nur zum Zugucken. Nach Verlassen der Alkoholstädte macht sich der entsprechend dem Körperfüllstand mangelnde Gleichgewichtssinn Nikos nicht nur animationstechnisch, sondern vor allem auch in Form von stark erschwerter Steuerung und verschwommenem Sichtfeld deutlich. Hinterm Lenkrad nehmen die Besoffenheitseffekte dann gar so realistische Züge an, dass selbst durch Prey und das ungepatchte Marathon gestählte Zockermägen sich umzudrehen beginnen. Schafft man es trotz der mit der Zeit natürlich wieder schwindenden Benebeltheit seine Begleitung heil nachhause zu ingen, kommt das der Beziehung zu ihr zugute. Und diese beruht tatsächlich auch auf Gegenseitigkeit. In regelmäßigen Abständen wird man in wahrhafter Sims Manier seinerseits zum spaßigen Abhängen angerufen. Wegdrücken bzw. Abwürgen oder Versetzen des Gegenübers führt auf Dauer zur emotionalen Verstimmungen. Vermeidet man soziale Minuspunkte, darf man sich alsbald über Unterstützungen und Gefälligkeiten der Bekanntschaften im Spiel freuen. Roman lässt uns zum Beispiel kostenlos Taxi fahren, Brucie lädt uns zu illegalen Straßenrennen durch die Stadt ein, andere Charaktere liefern Wummen oder Autosprengsätze mit Fernzündung. Eure Freundin gewährt nach erfolgreichen Dates nicht nur den Einlass in ihre Wohnung, sondern auch in... den Einlass eben. Als Codewort fürs Liebesspiel benutzen Niko und sie üigens den Begriff "Warmer Kaffee" bzw. "Darf ich bei dir einen Kaffee trinken". Um mal nur die einfachsten der vielen "Hot Coffee Skandal" Witze im Spiel zu nennen.Grand Theft Auto 4Die sozialen Kontakte zu verwalten und aufrecht zu erhalten, hätte schnell zum mechanischen Nervfaktor werden können. Dass man aber ganz im Gegenteil fast schon ein wenig süchtig nach den kleinen Ausflügen werden kann liegt nicht zuletzt daran, dass die Haupt- und Nebenfiguren im Spiel wie gesagt so lebendig wirken. Auf der Fahrt zur Wunschlocation gibt es oft etwas Smalltalk, man kann sich mit den Freunden weitesgehend frei durch die Stadt bewegen (so lange man sie nicht verletzt oder sonst wie verärgert) und die lockeren Aktivitäten in feinster Kneipen/Stripclub/...atmosphäre machen ganz nebenbei auch einfach schön kurzweilig Spaß. Und wenn man doch keine Laune drauf haben sollte, lässt man es eben. Gezwungen wird man zu nichts, die Bonusfeatures sind genau so nützlich wie deren Fehlen verschmerzbar ist.

Erst ein erfrischendes Pißwasser, dann ab zu Burger Shot!

Überhaupt strotzt GTA IV nur so vor Anspielungen an unsere Welt, weit über die Grenzen des Videospielgenres hinaus. Bezeichnend ist dabei, dass alleine jedes einzelne der vielen fiktiven Werbeplakate, jede einzelne erfundene Firma und sogar jeder einzelne im Fernsehen flimmernde Spot, seine persiflierte Vorlage an Originalität, Witz und Design bei weitem übertrifft. Die Krönung ist der Zugang zum Internet, wo viele sich ständig aktualisierende Webseiten zum Anklicken, Durchlesen und hemmungslos Ablachen bereit stehen. Nicht selten liest man da auch mal von eigenen Straftaten, oder fädelt übers E-Mail Postfach mal wieder neue ein. Brucie hat ein Auto auf `nem Parkplatz gesehen und will das unbedingt haben? Wie gut, dass er euch ein Bild von dem Teil per Mail zugesendet hat. Aber wie war das vorhin? Flimmern? Spot? Bingo, in Nikos Bude dürft ihr euch jederzeit vor die Glotze setzen und dort z.B. herrlich zum Schießen kommentierte Pokermatches, eine urkomische Sci-Fi Zeichentrickserie und viele andere Shows samt Werbeunterechungen anschauen. Dazu bieten eure vier Wände euch noch einen Kleiderschrank an dem ihr eure gekaufte Kleidung und Accessoires wechseln oder anders kombinieren dürft und ein Bett zum Schlafen, bzw. Speichern. Was eigentlich mit dem Handybeispiel alleine schon prima dokumentiert wurde, ist die unvergleichliche Art mit der Rockstar Games uns eigentlich spieltypische Vorgänge so präsentieren, dass sie nahtlos und stimmig in die Spielwelt integriert werden. Wenig Lebensenergie? Dann ab an den Getränkestand, ans Hot Dog Wägelchen oder eine andere Fressalienstelle (keine Angst, RPG Anleihen oder Esszwang wie in San Andreas gibt es hier nicht mehr). Medikits findet ihr ganz selten nur noch da, wo es Sinn macht. Das heißt z.B. im Krankenhaus. Nicht anders verhält es sich mit Waffen, die ihr in der Regel nur im entsprechenden Geschäft oder eben von erschossenen Gangstern/Polizisten beziehen könnt. Sich drehende Symbole oder vollkommen absurd platzierte Spielobjekte werdet ihr in ganz Liberty City nicht mehr zu sehen bekommen. In der Hinsicht ist schon das Höchste aller Dinge, dass auf dem Boden liegende Schießeisen oder Moneten mit einem farbigen Leuchten versehen sind, damit man sie nicht so leicht übersieht. Statt der berühmten Päckchen oder sonstigen zu suchenden Objekten in der Stadt, sollte man jetzt üigens nach Tauben (zum Abknallen) und natürlich allen möglichen Sprungchancen (zum Absolvieren von Monsterstunts) Ausschau halten. Um nur zwei der Beispiele zu nennen, von denen wir bis jetzt wissen.

Selbst das Gesetz hat nur ein Auge im Kopf

Eine der ersten Aktionen, mit der die meisten GTA IV Spieler mal wieder ihren Aufenthalt in Liberty City beginnen werden, ist zugleich auch ein echtes Markenzeichen der Serie: Einfach mal ohne Hemmungen und Grenzen aufs Gesetz scheißen(schießen) und auf der Straße ordentlich die Sau rauslassen. Mit dabei die klassische Wanted Level Anzeige oben rechts in der Bildschirmecke und das ebenso bekannte Radar unten links. Neu ist auf der Minimap nun, dass wir hierauf neben den nahen Polizeifahrzeugen auch den Umkreis sehen, in welchem man aktiv nach uns Ausschau hält. Endlich hat der Spieler also eine Vorlage an der er sich orientieren kann, um die Ordnungshüter abzuschütteln. Einfach aus dem angezeigten Suchareal raus bewegen und sich möglichst unauffällig versuchen aus dem Blickfeld der Polizisten/Spezialeinsatzkräften rauszuhalten. Begegnet einem vor Beruhigung der Lage unmittelbar ein Beamter in Blau oder wird man gesetzesuntreu auffällig verschiebt sich das Suchgebiet der Bullerei wieder zum aktuellen Aufenthaltsort. Steigert man sein Fahndungslevel, wird außerdem auch der Überwachungsumkreis der Gesetzeshüter größer und die Flucht damit entsprechend schwieriger. Außer dem bekannten Kompass, um den sich nun die Lebens- sowie Schutzkleidungsanzeige geschlungen hat und der bei Bedarf eingeblendeten Sterneskala, ist der Bildschirm üigens frei von HUD Anzeigen und ähnlichem Kram. Auch die Symboleinblendungen während der Waffenauswahl halten sich ganz weit oben rechts, dezent aus dem Hauptblickfeld raus. Spielerisch höchst angenehm ist üigens die Tatsache, dass man sich schon ordentlich was leisten muss, um vom Gesetz gejagt zu werden. Rumballern oder Leute Zusammenschlagen ist fast immer das Mindeste was zu tun ist, um einen Fandungsstern angehaftet zu kriegen. Mit `ner Waffe in der Öffentlichkeit rumlaufen ist kein Thema (Hey, that's America!), krasse Unfälle mit durch die Winschutzscheibe fliegenden Todesopfern ebenfalls nicht. Selbst "Lackabkratzen" an Polizeiautos stört die Donutfans nicht immer. Solche Situationen mögen zwar unrealistisch sein, sie passen allerdings absolut in die an sich richtig absurde Welt von Grand Theft Auto und sorgen nicht selten für eine gewisse Situationskomik. Liberty City ist eine Stadt mit Gesetzen, in der Fun und Freiheit eben immer noch im Vordergrund stehen. Selbst wenn man mal in einem ungünstigen Zeitpunkt auf die Gesuchtenliste gesetzt werden sollte, bis zu vier Sternen sollten geübte Spieler mit etwas Fahrgeschick noch alle Zügel in der Hand haben, sich da raus zu schlawinern. Kleiner Tipp an dieser Stelle: Lasst euch im Zweifelsfall lieber erschießen, statt verhaften. So behaltet ihr wenigstens eure Waffen, die euch auf dem Polizeirevier abgenommen würden, im Krankenhaus allerdings nicht für großes Aufsehen zu sorgen scheinen.Grand Theft Auto 4

Euphorisierte Dynamik

Egal was man in Liberty City unternimmt oder gerade wieder anstellt, man macht es bestimmt gerne noch mal und noch mal und noch mal. Grund dafür ist die erstmals in vollem Umfang eingesetzte Euphoria Engine, welche nicht bloß allen Objekten ein auf Gewicht, Form und Größe angepasstes physikalisches Verhalten verpasst, sondern bei den Einwohnern Liberty Citys auch K.I. Aspekte in Kollisionsabfragen und Co. mit einbezieht. Überfährt man beispielsweise ein paar Passanten, versuchen sie noch sich irgendwie abzurollen, aufzustützen oder erschrecken sich wohlmöglich kurz vor dem Aufprall, was natürlich eine Fülle dynamischer Animationsketten ergibt, die spontan und stets an die jeweilige Situation angepasst entstehen. Wird man im Straßenverkehr leicht angefahren, gerät man wohlmöglich nur ins Taumeln und kann sich noch an der Motorhaube festhalten (passiert automatisch). Während dieser Bewegung ettert aber eventuell ein anderer Verkehrsteilnehmer in den Unfallwagen und sogleich geht Nikos aktuelle Bewegung nahtlos in die nun neue Situation über. Sei das nun der Schleuderflug gegen eine Wand, oder einfach nur ein Autschen von der Motorhaube. Was auch passiert in der Spielwelt, es wird von sämtlichen Umgebungsfaktoren zugleich beeinflusst und ist jederzeit variierbar. Gerade aufgrund dieser schier unendlichen Vielfalt an Konstellationen für selbst die banalsten Aktionen, hat man sich auch nach ewigen Stunden nicht an GTA IV satt gesehen. Wo sonst kriegt man schon Feuer geboten, dass sie über mehrere Autos hinweg immer weiter auseitet und dabei jeden einzelnen Reifen anfackelt, bis er platzt? Reifen üigens, aus denen man die Luft rausschießen und dem zugehörigen Fahrzeug dann beim Absinken zusehen kann. Ein Gefühl von Leben und Dynamik vermitteln auch die Tatsachen, dass fast kein Objekt in Liberty City am Boden "festgeklebt" ist und man nur allerseltenst mal mehrere identisch aussehende Bewohner innerhalb eines Häuserblocks zu sehen bekommt. Gerade für eine Stadt wie das hier dargestellte New York typisch: Die meisten Fußgänger lesen beim Gehen Zeitung, trinken `nen Coffee to go oder schieben sich `nen Hotdog zwischen die Zähne. All das präsentieren Rockstar auf eine Art und Weise, dass es wie tatsächlich gerade aus dem Leben heraus geschehen aussieht und man nie wie. Z.B. bei Oblivion das Gefühl hat, hier würden immergleiche Pfade abgewandert und Handlungen vollzogen. Hier sieht es einfach authentisch aus.

Was wäre „Grand Theft“ ohne „Auto(s)“?

Das Fahrverhalten der Autos derweil ist nicht mehr ganz so Just for Fun auf Vollspeedkurvennahme ohne Konsequenzen ausgelegt, wie man das teilweise aus den Vorgängern gewohnt ist.. Vernünftig Bremsen sollte man im neuen Liberty City schon lernen, sonst küsst man schneller die Wand als man "schöner Frauenpopo" sagen kann. Rasant wird es trotzdem oft genug und Spannung ist ob des leicht gestiegenen Anspruchs ohnehin nun mehr drin. Durch all die Physikeinflüsse ist zudem der Spektakuläritätslevel bei Crashes, Sprüngen und sonstigen Spezialaktionen um ein vielfaches gestiegen. Und hey, selbst wenn mal ein riskantes Manöver daneben geht... die immer noch umfangreichen Schadensmodelle der hochdetailliert modellierten GTA Karossen sind auf jeden Fall mehr als nur einen Blick wert. Bevor Serienveteranen nun aber in übertriebene Panik ausechen, nein, Grand Theft Auto ist nicht zu einem "Real Driving Simulator" geworden. Nach wenigen Minuten hat man sich schon wieder so an die neue Bremshandhabung und das allgemeine Fahrfeeling des vierten Teiles gewöhnt, dass man eigentlich exakt so waghalsig durch den Verkehr aust, wie man das eh und je in den GTAs gemacht hat. Beherrscht man den Umgang mit der Handemse perfekt, sind jetzt sogar noch um einiges flottere Driftmanöver drin. Gleiches gilt üigens für die Motorräder, die auch wieder im Fuhrpark vorhanden sind. Genau wie Boote und Helis. Nebenher besteht die Möglichkeit per Knopfdruck in eine Art cinematische Actionkamera zu wechseln, die eure Fahrt optisch wie ein Rennspielreplay präsentiert. Schwer spielbar? Normal ja, könntet ihr nicht über den Druck einer weiteren Taste die Zeitlupe aktivieren. Setzt man diese optische Spielerei geschickt um, kommt sie einem in eigentlich aussichtslosen Fahrsituationen enorm zur Hilfe. Absolut cool: Bei Polizeiverfolgungsjagden bekommt man über dieses Feature oft die Helikopterkamera- oder Polizeiwagenperspektive geboten, wie man sie aus Fernsehübertragungen kennt.Grand Theft Auto 4Ist einem der Weg irgendwohin zu lang, zu steinig oder zu stressig, darf man sich jederzeit ein Taxi herbeipfeifen. Der Fahrer lässt sich dabei nicht nur zu rücksichtslosem Rüpeltum bestechen, er "teleportiert" euch für etwas mehr Trinkgeld sogar gleich an den gewünschten Ort. Dass ihr dabei die aus unterschiedlichen Kameraperspektiven bewunderbare Physik verpassen würdet, mit der die Fahrzeugkarosserie bei jeder Bodenwelle korrekt gefedert wird, ist allerdings ein weiteres Argument dafür die Finger von solchen Abkürzungen zu lassen. Zumal nur hier eine echte Egoansicht aus dem Wagen heraus geboten wird, aus welcher Liberty City zweifellos am eindrucksvollsten und auf jeden Fall am realistischsten aussieht. Schade, dass es ansonsten keinerlei Cockpitperspektiven in GTA IV gibt. Wenn wir uns zusätzlich noch was wünschen dürften, wäre das auf jeden Fall ein Replaymodus mit Speicherfunktion! Ein Feature das es gibt, welches man aber eher selten nutzt, auch wenn es superaufwendig gemacht und in jeder Hinsicht toll umgesetzt wurde: Ein weitreichendes Bahnsystem samt U-Bahnnetz. Hier passt im Vergleich zur Realität üigens von Hinweisschildern bis Ansagestimme einfach alles überein. Stilecht sind auch die in den moderneren Fahrzeugen sogar mit Sprachausgabe versehenen Navigationssysteme. Sie führen einen nicht immer über den schnellsten, jedoch stets über den schnellsten legalen Weg ans selbst definierte oder Auftragsmäßig aktuelle Ziel in Liberty City. Ein bereits bekanntes, jetzt aber verbessertes Feature. Habt ihr eine Einhandschusswaffe (nicht mehr nur auf Uzis beschränkt) in der Jackentasche, zertrümmert ihr einfach mit dem Ellenbogen das Seitenfenster und ballert frei zielend mit dem rechten Analogstick nach draußen.

Frust, geh ja in Deckung!

Außerhalb von Fahrzeugen, haben Rockstar Games das Spielsystem ebenfalls zeitgemäß überarbeitet. Während es in vorhergegangenen GTAs fast zum Spielprinzip dazugehörte in Feuergefechten sehr viel einstecken zu müssen, was nicht selten zu enorm schweren Einsätzen führte, hat Niko Bellic sich eine nützliche Frustbewältigungsfunktion von Metal Gear Solid, Splinter Cell, Gears of War, Rainbow Six Vegas und Co. abgeguckt. Mit der rechten Schultertaste lassen wir ihn an Wände lehnen oder hinter anderen Objekten in Deckung gehen, sowie "blind" oder gezielt daraus hervorschießen. Da die Gegner normalerweise nicht viel umherwandern und die Blindfeuerfunktion ziemlich zielsicher ist, ingt einem `ne solide Deckung meist gleich den Schlüssel zum Sieg ganzer Feuergefechte. Auch wenn die gegnerischen Jungs, so wie erstaunlicher Weise alle Menschen in Liberty City, ganz schön was aushalten. Manchmal wundert man sich echt, dass da jemand nach `ner vollen Frontalen mit der Shotgun in die Visage, noch vom Boden aufstehen und weglaufen kann. Auch der Schadensradios von Explosionen taugt nicht unbedingt zu Großmassakern, Granaten müssen zum sofortigen Abfertigen des Gegners schon ziemlich gezielt geworfen werden. Auch wenn die K.I. der Opponenten sich insgesamt nach wie vor im arcadigen GTA Stil auf essenzielles und leicht starres in Deckung gehen, Schießen sowie vor Sprengkörpern Weglaufen beschränkt, ist man ohne Ausnutzung seiner Umgebung, in Liberty City auf jeden Fall regelrecht aufgeschmissen. Austeilen können die zahlenmäßig meist überlegenen Gängster und Schutzmänner nämlich immer noch so schmerzhaft fies wie in den Vorgängern.Außer Hechtsprüngen hinter sichere Balustraden, freuen wir uns über eine weitere Neuerung hinsichtlich der Steuerung von GTA. Erstmals dürfen auch Konsoleros sich der freien Bewegung des Zielkreuzes betätigen, was mit einem nur halben Durchdrücken des linken Triggers in Kombination mit dem rechten Analogstick bewerkstelligt wird, oder in den Optionen gleich standardmäßig aktiviert ist. Die Wirkung von Einschüssen je nach erwischter Trefferzone ist, natürlich auch wieder dank Euphoria Engine, sehr nett in Szene gesetzt. Es ist sogar möglich Feinde außer Gefecht zu schießen, ohne sie dabei ganz umzuingen. Jugendschützer horchen auf, auch wenn die sich am Boden quälenden Körper eigentlich viel schlimmer anzuschauen sind, als Leichen. Alle von uns bis jetzt gespielten Missionen (eine ganze Menge, aber natürlich auch bei weitem nicht alle) boten die aus GTA Titeln gewohnte Mischung aus Fahraction und Schießeinlagen auf großem, offenem Gelände. Ab und zu wird auch mal was geklettert, gesniped, gesprengt, oder gar geminispielt. Schießt man zum Beispiel den Fahrer eines zu klauenden Trucks nicht rechtzeitig aus seiner Kabine und er versucht mit dem Transporter abzuhauen, kann man sich kurzerhand hinten dranhängen und mit reichlich Balancierarbeit während der kurvenreichen Fahrt, bis zu ihm nach vorne vorarbeiten. Was folgt ist eine ziemlich utale Exekutionsszene, nach derer wir dann aber entspannt gen Auftragsende tuckern dürfen. Auch wenn grundsätzlich bei jedem Auftrag das altbekannte "Der macht Ärger, also fahr hin und leg ihn um" abverlangt wird, Rockstar Games schaffen es jede Mission so zu verpacken, dass man jederzeit topmotiviert ist weiterzumachen. Außer natürlich, man lässt sich von einer der vielen Nebenaktivitäten, der Verlockung nach sinnlosen Amokläufen, dem Anblick der Stadt an sich, ... ablenken. Trotz der vielen Möglichkeiten in Liberty City, erschlagen vor Aufgaben kommt man sich nie vor. Man kann sich alles schön selbst einteilen und ist selten dazu gezwungen etwas zu tun. Man hat vereinzelt sogar die Wahl bestimmte Figuren in der Handlung kaltblütig auszuschalten, oder ihnen das Leben zu schenken. Ob sich daraus Alternativwege ergeben oder dergleichen, wissen wir nicht. Wir haben uns bisher immer für sofortige Kaltblütigkeit entschieden.Die Allgemeinheit der Aufträge in Grand Theft Auto IV sind fairer und leichter als in seinen Serienvettern, erst zum Ende der Haupthandlung hin gibt es vereinzelt noch mal so richtig knackige Missionen. Immer störend und manchmal auch für ein Scheitern verantwortlich: Die einzige vermeidbare Schwäche von GTA IV ist Niko Bellics Handhabung. Im Nahkampf steuert er sich ziemlich hakelig (zum Glück kämpft man meistens mit der Wumme, weil ohnehin effektiver) und gerade präzise Aktionen auf engerem Raum wollen nicht immer auf Anhieb gelingen. Treppen geht er auch irgendwie wie ein Mensch mit zwei angeochenen Füßen... ein Glück für uns alle, dass sein Treiben sich meistens auf offenerem Gelände abspielt und sich diese Macken in der Bedienung dann doch nicht ganz so oft bemerkbar machen.

”Get a life” in a lifelike virtuality

Bereits kurz nach Veröffentlichung des ersten GTA IV Trailers flogen wir kurzerhand nach New York, um aus erster Hand den Direktvergleich mit der Realität zu machen. Schon damals kam Liberty City überwältigend nahe an ihr Vorbild ran und das hat sich bis heute natürlich nicht zum Negativen geändert. Die Statue of Liberty (im Spiel Statue of Happiness) und andere berühmte Symbole geben der Stadt von den ersten Minuten an den hohen Wiedererkennungswert, welcher schon immer Markenzeichen der zuvor größtenteils fiktiv gestalteten GTA Welten war. Auch Orte wie der Times Square oder das Startgebiet Broker (Anlehnung an Brooklyn, sind Gegenden die nicht nur zur optischen Abwechslung in der Großstadt beitragen, sondern dazu natürlich auch markante Orientierungspunkte für uns darstellen. Dabei wissen nicht bloß die berühmtesten Locations mit großem Detailreichtum, wie eigenen Namensschildern für jede einzelne Straße, zu begeistern. Selbst kleine Seitengassen durch die der Spieler unter Umständen niemals wandern wird, sind individuell gestaltet. An sich banale Objekte wie Mülltonnen oder Zeitungskästen wirken nie wie Fremdkörper in der Gegend platziert, sondern fügen sich nahtlos ins Gesamtbild der Umgebung ein. Zeit ist auch keine unbekannte Größe. Zwei reale Minuten sind im Spiel eine Stunde, entsprechend regelmäßig kommt es auch zum Wechsel zwischen Tag und Nacht. Insgesamt fühlt sich Liberty City einfach wie eine authentische Stadt an, in der keine Straßenecke wirklich wie die andere ist und Sterilität scheinbar zum Glück noch nicht erfunden wurde.Dazu tragen wie schon beschrieben auch die K.I. Bewohner der Stadt bei, welche im Spielverlauf unter Garantie zuhauf als Kollateralschäden enden werden. Ob auf den Straßen, Gehwegen oder im Wasser, wie gewohnt ist man nirgendwo alleine in GTA IV. Dabei beobachtet man auch immer mal wieder zufällige Begebenheiten wie einen leichten Unfall, nach dem sich der Fahrer aus seinem Wagen begibt, um sich nach dem Befinden des armen Opfers zu erkundigen. Das Fußgängeraufkommen bewegt sich zwar nicht auf Assassin's Creed Level, ist aber trotzdem ziemlich hoch und mehr als ausreichend, um Liberty City glaubhaft Leben einzuhauchen. Auch wenn im realen New York natürlich deutlich mehr los ist. Nichtsdestotrotz: Eine solch real anmutend designte Spielwelt von einer derartigen Größe wie Rockstar sie hier geschaffen haben, hat es wohl noch nie zuvor in der Videospielgeschichte gegeben. Und dieses Gefühl haben wir nun bereits, obwohl wir uns bisher hauptsächlich in Broker und dem Manhattan Pendant Algonquin herumgetrieben haben.

Eins, zwei, drei,... shicki, shicki, Shvaine...

Wo wir auch gleich beim Sound wären, der seinerseits nicht minder beeindruckend ist. Vom ständigen Stadtgehupe über die unzähligen Kommentare vorbeigehender Passanten, bis hin zu den Schussgeräuschen, GTA IV hört sich echt und echt geil an. Großstadt- und Gangsterflair sind also auch mit geschlossenen Augen gewährleistet. Natürlich in Dolby Digital. Dass die Radiostations samt DJ Lagerfeld und anderen Gastauftritten mal wieder der Oberhammer sind und die Moderationseinlagen dem Liberty City Fernsehprogramm in Sachen Originalität und Witz in nichts nachstehen, dürfte keinen unserer Leser mit auch nur annähernd GTA Erfahrung wundern. Auch hier sind Rockstar Wiederholungstäter.Niko Bellic und Windows

Niko Bellic und Windows

GTA IV macht auf PCs eine gute Figur. Allerdings sollte sich PC-Besitzer darüber im Klaren sein, dass das Spiel zu den leistungshungrigsten Titeln des Jahres gehört. Wer keine Lust hat, sich lange im technischen Setup aufzuhalten, der kann auf die automatische Hardware-Erkennung des Spiels zurückgreifen, die allerdings sehr optimistisch ist. Eine stabile Bildrate ist mit den automatisch eingestellten Werten selten zu erreichen. Hier lohnt es sich also durchaus, selber Hand an die Grafik-Einstellungen zu legen. Selbst wer zu Hause ein High-End Quadcore PC mit 1 GB Grafikkarte am Start hat, kann sich aber von dem Gedanken verabschieden, alle Regler auf Maximum zu stellen. Zusammen mit hoher Auflösung, Anti-Aliasing und maximaler Fernsicht dienen diese Einstellungen maximal für gute Standbilder. Steuern lässt sich Niko Bellic mit Tastatur und Maus, sowie dem Xbox 360 Controller. In der Praxis ist die Kombination beider Varianten der Königsweg. Sprich, mit dem Pad wird gefahren, mit Tastatur und Maus wird geschossen. Wem die mitgelieferte Musik nicht zusagt, der importiert schlichtweg eigene MP3-Dateien, die im Spiel dann über den Radiosender Independence FM abgespielt werden. Und für alle Fans von Spielefilmen hat die PC-Version auch einen kleinen Filmeditor eingebaut, der sich via Telefon aufrufen lässt. Zuvor sollte der Spieler allerdings auch mittels F2-Taste Spielszenen mit einer maximalen Länge von knapp 30 Sekunden aufgenommen haben. Die ausgesprochen unterhaltsamen Mehrspielermodi lassen nun 32 Spieler auf Liberty City los, statt wie bisher 16. Allerdings hat Rockstar vor dem Multiplayer-Spaß erstmal etwas Arbeit für den PC-User gesetzt: Um diesen zu benutzen, benötigt man einen kostenlosen Games for Windows Account und ein Konto für den Rockstar Social Club. Dass GTA IV auf dem PC vor dem Spielen online oder manuell aktiviert werden muss, versteht sich mittlerweile von selbst. Allerdings sind die Zahl der Aktivierungen erfreulicherweise nicht begrenzt, wobei bei jeder Spielsitzung natürlich die DVD abgefragt wird.Was Saints Row und anderen Nachahmern höchstens im Ansatz gelungen ist, hat das Original zweifellos mal wieder auf höchstem Niveau abgeliefert: Eine offene Welt bieten, in der ich etwas erleben kann und möchte, sowie gleichzeitig ein fulminantes Gangsterepos erzählen. Das Grundkonzept der GTA-Reihe blieb unangetastet und es wurde nicht versucht, es mit sinnlosen Features zu überladen oder von der Basis an umzukrempeln. Die Spielwelt ist detailliert und interaktiv wie nie zuvor, die Freiheit ist wieder enorm, aber das sind alles alte Tugenden die einfach Konsequenz erweitert wurden. Im Kern ist auch GTA IV wieder ein waschechtes GTA wie wir es kennen und egal mit welchem Grafikgerüst dahinter, spielerisch wahrscheinlich auch nicht mehr anders haben wollen. Dieses spezielle GTA jedenfalls, ist tatsächlich die bisherige Krönung der Serie, dieser Hardwaregeneration und in gewisser Hinsicht auch der ganzen Videospielewelt. Was kann es denn bitteschön noch endgültigeres und cooleres geben, als die glaubhafte, lebendige und dynamisch Simulation einer Satire unserer Welt? Nur eine noch bessere glaubhafte, lebendige und dynamisch Simulation einer Satire unserer Welt, irgendwann mal. Und wahrscheinlich wieder von Rockstar Games.

Kommentare

Phyroth
  

W?rde das Game bei mir gut laufen?
Muss ja auch nicht auf maxi. sein
Mein System:

Vista Premium 32bit
4gb ddr2-800 dualchannel
amd x2 4800+ 2,5ghz
geforce 9600gt

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Blink192
  

Also leute wem gta 4 kein Spa? macht, der soll sich Saints Row 2 holen. Macht einfach hamma Spa? un hatt fast alles was ich bei gta 4 vermist hab !!!

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Daniel Pook
  

Es soll "Abrutschen" hei?en und es gibt einen Grund, warum da das "br" fehlt... :P

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chiefrebelangel
  

"oder einfach nur ein Autschen von der Motorhaube" was wollen uns diese worte sagen? :D

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n385055
  

Bietet das Game jetzt eigentlich Cross-Platform-Multiplayer PC & Xbox 360), wie in einigen News bereits berichtet wurde???

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tastepolice
  

100% agree.

aber es werden bestimmt noch genug leute kommen die der meinung sind das ein gta ohne passanten k?pfen zu k?nnen
oder mit einem panzer durch die fussg?ngerzone fahren zu
k?nnen kein gutes gta ist ;)

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Kashik
  

Zu welchem Absatz "Nico Bellic und Windows" soll man denn scrollen? Ich find ihn nicht :P

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Izibaar
  

Da es zur Zeit gro?e Probleme gibt h?tte ich das Spiel als nicht bewertbar eingestuft. Und bei behebung dieser erst eine Wertung drunter gesetzt.

http://www.pcgames.de/aid,669199/News/GTA_4_Frust_bei_e
hrlichen_Kunden_-_Immense_Probleme_mit_At i-Karten_und_Kopierschutz/

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