Halo: Spartan Assault

Plattform: (XBO)
Release: 24. Dezember 2013

User-Wertung:

Im Test: Halo - Spartan Assault für Xbox One

Wieso warten auf Halo 5? Es gibt doch schon ein Halo für die Xbox One! Warum die Handy-Portierung allerdings ihr Geld nicht unbedingt wert ist, lest ihr im Test.

Eine echte Überraschung war es eigentlich nicht, als Microsoft Halo: Spartan Assault Ende 2013 auch für die Xbox One ankündigte. Ursprünglich auf Windows 8-Phones und -Tablets sowie dem PC erschienen, wollten die Redmonder die Fans der Serie wohl nicht bis zum großen Halo 5 schmachten lassen und liefern mit der Spartan-Ballerei zumindest einen kleinen Appetithappen als Download. Zu mehr reicht es allerdings auch nicht, wie wir beim Test der Umsetzung gemerkt haben.

Storytechnisch ist Spartan Assault zwischen Halo 3 und Halo 4 angesiedelt. Auf der Suche nach dem verschollenen Master Chief sind wir auf dem gewaltigen Raumkreuzer UNSC Infinity stationiert und müssen uns irgendwie die Zeit vertreiben. Und was liegt da näher, als auf dem Holodeck zu Trainingszwecken vergangene Schlachten nachzuspielen, genauer gesagt die Einsätze der beiden Spartan-Soldaten Palmer und Davis. Die beiden müssen sich mit aufständischen Allianzlern herumschlagen, die nach dem Ende von Halo 3 offensichtlich auf den Waffenstillstand mit den Menschen pfeifen.


Die Steuerung auf der Xbox One funktioniert einwandfrei

Die Steuerung auf der Xbox One funktioniert einwandfrei

Spartan Assault funktioniert dabei genau wie das vor einem halben Jahr erschienene Originalspiel, wir steuern unseren Soldaten aus einer isometrischen Ansicht und müssen unter anderem Geschütztürme zerstören, Fahrzeuge eskortieren oder schlicht überleben.

Das ist durchgehend auch überhaupt kein Problem, vor allem weil sich die Intelligenz der Gegner mit der von einem Meter Feldweg vergleichen lässt. Die Feinde werden nur gefährlich, wenn sie in der Gruppe angreifen. Bewegt wird der Spartan mit einem Stick, der andere Steuerknüppel übernimmt das Ballern. Halo-typisch können wir zwei Waffen mitführen und diverse Granatentypen einsetzen. Die Steuerung auf der Xbox One funktioniert einwandfrei, vor allem auch weil Spartan Assault auf der Konsole endlich zum echten Twinstick-Shooter wird und Touchscreen-Ungenauigkeiten wegfallen.



Zu teuer!

Auch die Optik stimmt, auf einem großen Fernseher ist die Übersicht bedeutend besser als auf einem kleinen Handybildschirm und Halo-Fans erkennen viele vertraute Elemente (zum Beispiel Geschütztürme oder Fahrzeuge) und Soundeffekte. Soweit also alles im Butter. Dass wir für Spartan Assault auf der Xbox One trotzdem keine echte Empfehlung aussprechen können, liegt vor allem am Preis. Knapp 15 Euro für das Spiel sind schlicht zu viel, denn die 25 Missionen der Kampagne dauern jeweils nur fünf bis zehn Minuten. Für einen Handytitel mag die Spielzeit ausreichend sein, für knapp 15 Euro auf Microsofts Next-Gen-Konsole ist sie es schlicht nicht - immerhin kriegen Besitzer der Windows 8-Version das Spiel zum Vorzugspreis von knapp vier Euro. Aber auch die bleiben nicht von den nervigen Ingame-Käufen verschont, mit denen wir uns zum Beispiel bessere Waffen oder Punkte-Boosts kaufen können.


Der One-exklusive neue Koop-Modus entpuppt sich nicht als Spaßbringer

Der One-exklusive neue Koop-Modus entpuppt sich nicht als Spaßbringer

Besonders mies: Wer alle Missionen mit einer Goldpunktzahl schaffen will, kommt nicht drum herum, weitere Euros auszugeben, denn die erspielten EXP-Punkte (für die wir Waffen und Boosts ebenfalls kaufen können) reichen hinten und vorne nicht. Auch der One-exklusive neue Koop-Modus, in dem wir mit einem Kumpel gegen die böse Flood antreten, entpuppt sich nicht als Spaßbringer. Wir dürfen nur in fünf kurzen Missionen starten, die uns insgesamt maximal eine Stunde beschäftigen. Außerdem funktioniert der Modus nur on- und nicht offline auf einem Screen wie etwa bei Diablo 3 . Schade.

Dieser Test zu Halo: Spartan Assault für die Xbox One stammt von dem geschätzten GamePro Kollegen Tobias Veltin. AreaGames veröffentlicht regelmäßig Artikel seiner Mutter-Seiten und Redakteurs-Brüder. Warum? Weil mehr immer besser ist als weniger!

Kommentare

thelaw
  

Manchmal ist weniger halt doch mehr ;)

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shannra666
  

15 Euro zu teuer ?? NAja das muss jeder für sich entscheiden. Findes es aber noch OK. Habe es für Tablet, Phone und für die One gekauft und noch nie bereut. Twin Stick par exellence. Einzig der CoOP ist echt Mist. Aber der Satz über die Ingamekäufe zeigt eines deutlich. Dieser Tester ist für 30 min von seiner heissgeliebten PS4 abgeordert wurden zum testen!!!

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cHaOs667
  

Der Artikel ist mal wieder ganz großer Bockmist - qualitativ wie inhaltlich.

Auch ich habe das Spiel ohne Einsatz von Echtgeld durchgezockt und nur fünf Euro für das Game bezahlt da ich die Windows 8 Version schon besessen habe.

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5
Claudandus
  

dacht ichs mir doch. Hauptsache, MS ist wieder scheiße und sie wollen Spieler nur ausnehmen. Kein Wunder warum Sony sich so viel besser verkauft.

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10
CeeJay
  

Glatte Lügen im Test. Ich habe ALLE Achievements sogar aufm Handy (Inhaltsgleich!!! aber viel schwerer zu steuern mangels Analogsticks) OHNE jegliche Probleme oder Mikrotransaktionen geschafft. Im Ernst: krassester Fall von learn to play ... Das Spiel ist nichtmal schwierig. Selbst für die Gold Ratings braucht man keine boosts.
@ Claudandus: fast der ganze Test ist bullshit; einzig der etwas überzogene Preis stimmt. 5-10€ Euro hättens auch getan; genau wie auf W8/WP8...

@Aregames
Mit anderen Worten, lasst den Gamepro Schwachsinn auf deren Seite, arbeitet wieder an der Newsqualität ... in letzter Zeit kaum zu ertragen und das hör ich in meinem (nicht registrierten aber Podcast hörenden) Freundeskreis nur noch unisono.
Monentan gute News nur von Alex und Florian.

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Sunny6178
  

Der Testbericht ist echt nicht ganz zu empfehlen. 15€ sind zu viel Ok aber der Rest ist frei erfunden. Hab es ohne ingame Geld durch gespielt. Aber Gamepro ist sowieso die letzte Quelle die ich persönlich aufrufen würde.

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3
MPc
  

Kein 4er Koop? Und dann auch nur eine handvoll Missionen. Das finde ich sehr enttäuschend.

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Tsume
  

Der fehlende Koop war schon der Hauptkritikpunkt bei der Windows 8 Version, man merkt die Fans gehen den Entwicklern am Allerwertesten vorbei! Man kann nur hoffen dass sich dieser Trend mit Halo 5 nicht fortsetzt.

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Claudandus
  

Leider noch immer nicht runtergeladen. Aber das mit den Microtranactionen, war ja schon bei Forza5 und Ryse gelogen, erst mal selber spielen, auf den Punkt setz ich hier nichts mehr.

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