Legacy of Kain: Soul Reaver

Plattform: (PC)
Release: 01. Juni 1999

User-Wertung:

Legacy of Kain - Wie der PS1-Klassiker zum ersten Open World-Spiel wurde

Hinter Legacy of Kain: Soul Reaver versteckt sich nicht nur ein passables Action-Adventure, sondern auch ein Konsolen-Spiel, das um die Jahrtausendwende die technischen Grundlagen für das Open World-Konzept legte.

Legacy of Kain: Soul Reaver

Legacy of Kain: Soul Reaver

Die erste PlayStation hat viele Spiele hervorgebracht, die mit ihrer Machart technische Innovationen vorangebracht haben. Legacy of Kain: Soul Reaver gehört definitiv dazu und eignet sich für die Kollegen von Digital Foundry daher perfekt für eine Retro-Analyse. In einem 36-minütigen YouTube-Video erfahren wir dabei jede Menge Details zu Soul Reaver, die selbst Fans des PS1-Klassikers entgangen sein dürften.

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Laut Digital Foundry ist Legacy of Kain: Soul Reaver nämlich eines der ersten - wenn nicht sogar das erste - Open World-Spiel für eine Disc-basierte Konsole. Wer sich erinnern kann, weiß, dass es in Soul Reaver nur einen einzigen Ladebildschirm gab und zwar immer dann, wenn ein Spielstand geladen wurde. Ab diesen Zeitpunkt ließ sich die komplette, zusammenhängende Spielwelt ohne Unterbrechung erkunden.

Um dies zu ermöglichen, mussten sich die Entwickler von Crystal Dynamics, die jetzt übrigens für die neuen Tomb Raider-Teile verantwortlich sind, eine Menge Tricks einfallen lassen. So wurde die Spielwelt von Soul Reaver in kleine Abschnitte geteilt, von denen jeweils nur drei gleichzeitig geladen wurden: der Raum des Spielers sowie die beiden benachbarten Räume.

In der Zeit, die es gebraucht hat, einen Raum zu durchqueren, wurde wieder das nächste Areal geladen und zu weit entfernte Levelbereiche wurden gelöscht. In Verbindung mit einem Level-Design, das den Spieler länger in einem Bereich hält, konnten somit nahtlose Übergänge geschaffen werden.

Neben den technischen Errungenschaften des Spiels wird in dem Digital Foundry-Video auch auf die Inhalte von Soul Reaver eingegangen, die es nie ins Spiel geschafft haben. Das Team um die Amy Hennig, die später als Creative Director für die Uncharted-Reihe verantwortlich war, hatte nämlich deutlich ambitionierte Pläne. Versteckte Sound-Files deutet auf ein "echtes" Ende hin, dass aus technischen und auch zeitlichen Gründe gestrichen werden musste.

Die ganze Reportage zu Legacy of Kain: Soul Reaver, der gerade bei technischen Fragen sehr ins Detail geht und die komplizierte Entwicklungssgeschichte des Spiels erklärt, findet ihr in diesem Video:

Habt ihr Legacy of Kain: Soul Reaver damals gespielt?

Kommentare

de Maja
  

Ja toll, immer unterschlagt in der Headline dass das Spiel auch für PC und DC kam.

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Datum:

17.07.2017, 17:07 Uhr

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